Krämpfe - 1/2 Jahr nach Op

  • Hallo zusammen. Ich benötige eine Idee zu folgendem Problem (ich halte mich kurz..):

    05/2018 Diagnose Gebärmutterhalskrebs

    06/2018 totale Gebärmutterentfernung mittels Bauchschnitt- komplikationslose Heilung

    09-10/2018 Bestrahlung (28x) + 2 x Chemo (abgebrochen wegen massiver Unverträglichkeit auf Grund von Krämpfen)

    01/2019 Einweisung KH wegen Krämpfen um den Bauchnabel herum inkl Erbrechen und lauten Darmgeräuschen - Verdacht auf Ileus-
    außer Schmerzmittel nichts erhalten. Es folgten Röntgen, EKG, BA, Echo.. alles bis auf Luft und ein bisschen Wasser im Douglasraum : unauffällig
    Im KH selber dann eine Ketoazidose (Diabetes Typ 1 seit 2014)bekommen und nur darauf behandelt.

    01/2019
    Weiterhin Krämpfe mit aufgeblähten Bauch, Darmgeräuschen und Erbrechen. Hausarzt kontaktiert: Anschließend Prednisolon Therapie 60mg- erst Besserung, dann wieder alles beim alten...

    03/2019 erneute Einweisung ins KH- wieder auf Grund von massiven Krämpfen / aufgeblähtem Bauch/ Erbrechen. Verdacht auf Morbus Chron. Medikamente: Pantozol und Prednisolon.

    Gastroskopie: ohne Befund
    Koloskopie: leichte Entzündung Enddarm- Salofalk rektal wurde angeordnet. Biopsie: ohne Befund.
    Stuhlprobe: ohne Befund
    Blutwerte: alle im Normbereich.

    1 Woche später MRT Sillink: leichte - aber rückläufige Entzündung Dünndarm. Mikroskopisch: keine Anzeichen für Chronische Darmerkrankung/ strahlenbedingte Colitis/ Entzündung. Verwachsungen: ausgeschlossen.

    Stuhlgang wäre all der Zeit: normal und regelmäßig

    Nach 2 Wochen mit Entrecort/ Salofalk und Presnisolon (ausschleichen) entlassen.

    1 Woche Ruhe.. dann eine schwere Tasche getragen und innerhalb von 3-6 Stunden: Massive Krämpfe, aufgeblähter Bauch, Geräusche und Erbrechen. Seit dem wieder Ruhe und nur ein leichtes Druckgefühl..

    Was kann ich tun?

    Woran liegt es ?

    Zu welchem Arzt soll ich noch ? Und vor allem: was ist die Ursache ??


    vergessen: Wärmflasche hilft mal ja mal nein. Bewegung geht- allerdings werden Symptomeschlimmer wenn ich: Treppen steige, hebe, mich bücke oder Gewicht auf meinen Bauch kommt.

    Buscopan/ Novalgin/ Vomex können Schmerzen/Erbrechen nicht verhindern.

    Lebensmittelvertraglichkeit ausprobiert: keine Beeinflussung bei Verzicht auf Lactose, Fructose oder Gluten. Lefax/ Fenchel helfen bei aufgeblähtem Bauch nicht.

  • Hallo Domi1300


    Ich habe eine Fruktoseintoleranz, die kommt zwar nicht unbedingt mit Erbrechen, aber dennoch kann das sehr sehr gravierende Probleme bringen.


    Denke daran alle Fertigprodukte haben meist Gluten / Laktose und Fruktose. Jedes Gemüse und Salat enthält Fruktose. Du kannst diese Tests beim Gastro machen. Allerdings werden Bauch Probleme nach diesen Tests erstmal schlimmer aus meiner Erfahrung.


    Versuch mal 3-5 Tage nur Stilles Wasser, Meersalz, BasmatiReis und Huhn ohne jegliche Gewürze. Falls du nach 3-5 Tagen noch Beschwerden hast, ist es dann nicht auf Laktose / Fruktose zurückzuführen, aber du musst eisern bleiben in den Tagen.


    Was mir sonst einfällt wäre auch eine HIT oder HNMT, (beides Variationen von Histaminintoleranz) googel die mal und schau ob du dich da vielleicht wieder findest. Kann durch Medikamente entstehen / verursacht werden oder auch durch Narkosen etc.


    Überlegenswert wären Medikamente gegen Erbrechen , bei Chemo gabs da doch so super Zeug. Fing mit E an glaube ich.

    Alternativ Antihistamin oder Antiallergicum.


    Ich habe Ketoazidose gegoogelt, und man sollte hier konstant Blutzucker und Kalium spiegel kontrollieren. Bei einem totalen Insulinmangel kann auch Erbrechen vorkommen.


    Schlussendlich auch die Leber checken ob die in Ordnung ist.


    Drück dich mal, hoffe das hilft dir weiter.

  • Danke für deine Antwort. Es ist nur so, dass ich im Krankenhaus nahezu beschwerdefrei war - und da hab ich durch die Bank alles gegessen (Vollkost). Das Erbrechen kommt nur, wenn die Krämpfe ihren Höhepunkt erreicht haben- also demnach vor lauter Schmerzen. Selbst bei Nobalgin, Buscopan und Vomex ist es unaufhaltsam. Ketone messe ich regelmäßig, der Diabetes ist trotz des Cortisons verhältnismäßig gut eingestellt.

    Leberwerte sind tip, auch die Sono hat das bestätigt. Herz und Lunge auch ohne Befund.


    Ich frag mich ob die Krämpfe in einem Zusammenhang mit schwerem Tragen/ Anstrengung Bauchmuskeln zu tun haben. Ich frag mich nur wie das zu dem geblähten Bauch und den Darmgeräuschen passt.


    Bei der Gastro hat man meines Wissens auf alles getestet: nichts. Und eine Unverträglichkeit geht doch in der Regel auch mit Durchfällen einher.

  • Hallo Domi1300


    Willkommen im forum und schade das du dich in deinem Alter schon mit so einer Diagnose rumschlagen musst.

    Hast ja schon ein gutes Stück geschafft und kämpfst jetzt mit den Nebenwirkungen der Therapie.


    Ich kenne alles was du beschreibst 😉 hab auch 28 Bestrahlung und nur 3 x chemo bekommen plus brachytherapie weil ich meinen Tumor nicht rausoperiert bekommen habe. Dafür hat man mir in einer 8-stündigen in einen Großteil der befallenen lymphknoten entfernt.


    Krämpfe, einen unermüdlich quatschenden Darm, Durchfall, aufgeblähter Bauch und manchmal auch Erbrechen sind auch ein Teil meiner andauernden Nebenwirkungen.


    Seit 14 Tage bekomme ich mesazilin als Schaum - das hattest du auch, wir dürfen aber nur den Wirkstoff angeben 😉 Grund ist das ich eine hochgradige proktitis habe (Schleimhäute haben komplett den darm zugeschwollen)

    meine Krämpfe werden etwas weniger sind aber noch nicht weg. Aber das erwarte ich auch nicht denn wenn etwas über ein Jahr bestanden hat kann es nicht in 14 Tagen wieder behoben sein. Jetzt nehme ich das mesazilin in zäpfchenform und hoffe langfristig auf eine Besserung.


    Hast du von deinen Ärzten keine Einschränkung bezgl. schwerem heben bekommen? Ich darf aufgrund meiner schlecht verheilten Narbe noch immer nicht mehr als 5 kg tragen. Und wenn ich das richtig verstanden hab wird diese Einschränkung auf Dauer sein.

    Treppen und Beine heben funktioniert auch noch nicht ohne große schmerzattacken, aber da höre ich von allen Ärzten immer „Geduld“ und zuletzt dann „akzeptieren“ das es nicht besser wird.


    Übrigens nehme ich kaum noch novalgin oder ibu sondern bekomme auf btm-Rezept oxycodon.

    Das ist das einzige mit dem ich meine Schmerzen im Griff bekomme und was nicht auf Niere oder Leber geht.

    Aber als Krankenschwester ist dir das bestimmt bekannt 😉


    Mein Hausarzt ist Palliativmediziner und mit ihm gehe ich alle 2-3 Wochen alle Pillen durch da ich auch neuropathien in Beine und Händen hab und in beiden Beinen lymphödeme.


    Ich würde dir gerne mehr helfen und hoffe das wir vielleicht doch was finden was uns helfen kann.


    Liebe Grüße

    Biggi

    Liebe Grüße

    Biggi

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    Das Wesentliche ist für manche Augen unsichtbar!

  • Liebe Viviane1968, Ich denke doch.. Also die Koloskopie war ohne Befund und die Entzündungswerte auch. Zumal die Krämpfe um den Bauchnabel herum gehen. Primär überhalb


    Liebe BiggiL, danke für deine Antwort :) Ich dachte eigentlich auch, dass ich das schlimmste hinter mir habe. Aber die Situation jetzt qüalt mich schon fast mehr als die Diagnose und die Op. Zumal ich mich ansonsten völlig fit und gesund fühle- physisch und auch psychisch.

    Meine Lymphknoten im Becken sind auch alle raus- daher kämpft mein Körper wohl noch mit d bisschen Flüssigkeit :) Mesazilin erhalte ich auch. Sowohl oral als Kügelchen, als auch rektal.. das Ganze seit knapp 4 Wochen. Hab auch meine ganze Hoffnung da rein gelegt und heute meinte mein HA: Mikroskopisch keine Anzeichen einer Entzündung- daher ?!

    Schwer gehoben habe ich nach der OP nicht- habe da penibel drauf geachtet. Wir waren im Dezember noch im Urlaub- da war ich beschwerdefrei. Grade noch rechtzeitig hatten sich meine Durchfälle nach der Bestrshlung akklimatisiert und ich dachte : Jetzt is endlich alles normal. 4 Wochen später : Krankenhaus -.- Da hab ich das erste Mal Opiate bekommen und was soll ich sagen: die haben natürlich geholfen. Allerdings sehe ich das als letzte Optipon, da ich immer noch (und das will ich auch bleiben) berufstätig bin.


    Ich hoffe natürlich auch sehr hier die Nadel im Heuhaufen zu finden. Daher nochmal vielen Dank dass du dir die Zeit genommen hast/ nimmst.

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  • Hallo Domi1300


    Dejavu- auch ich hatte nach Ende der Bestrahlung und chemo gedacht das wars und jetzt wirste wieder schnell fit.


    Meine proktologin meinte das es Zeit braucht, im Mrt wird immer noch viel Kontrastmittelaufnahme am Darm sichtbar und der Radiologe sagte „normal nach Bestrahlung“ nach dem ersten, zweiten und dritten Mrt.

    Aber bei letzten Mrt im Februar war er doch irritiert das immer noch soviel aufgenommen wird. Daraufhin hat meine Onkologin mich zur proktologin geschickt - ohne Einwand vom Radiologen wäre das wohl nicht passiert.

    Ich muss allerdings dazu sagen das ich seit meiner op Durchfall habe und seit Bestrahlung aufliegendes Blut - über 14 Monate - und alle sagten „normal - Bestrahlung“


    Wie funktioniert das denn mit dem arbeiten? Musst du nichts heben? Und bücken geht doch auch nicht so gut? Da stell ich mir den Job schon schwierig vor.


    Liebe Grüße

    Biggi

    Liebe Grüße

    Biggi

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    Das Wesentliche ist für manche Augen unsichtbar!

  • Radikale Hysterektomie nach Querleu & Morrow C1mit bilateraler Salpingektomie. Also Eileiter sind raus- Eierstöcke noch drin.

    Hier der Bauchschnitt:

    (das Foto ist von Dezember 2018)

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  • Hallo Domi1300


    Das sieht für Dezember - also 1/2 Jahr nach op - aber sehr gut aus 😉

    Bei mir ging der Schnitt noch weiter, durch den Bauchnabel durch und bis 5 cm unter den Brustkorb Gesamtlänge ca 40 cm und nicht so schön verheilt 😕


    Schön das die das Tatoo nicht ganz versaut haben 😜

    Liebe Grüße

    Biggi

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    Das Wesentliche ist für manche Augen unsichtbar!

  • Danke.. ich war wirklich froh dass der Schnitt so gut verheilt ist und auch dankbar das er nicht noch länger geworden ist.

    Heute rief mich mein HA an: es längen kleine Entzündungsherde im ! Dickdarm ! vor .. Meslazslin 6 Wochen + Lokal wirkende Kortisonkapseln. Na wenn das die Lösung des Problems ist... *hust.


    Ich kann mir dennoch nicht erklären, dass es immer wie folgt abläuft: (heben/tragen)- innerhalb von 3 Stunden bläht sich der Bauch- Krämpfe die sich ins unermessliche steigern- nach 6 Stunden Erbrechen- Ruhe (und das bis zu einer Woche)

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  • Domi1300


    Na das klingt ja mal ganz gut bzw. zumindest gibt es eine Erklärung für Dein Problem. Der menschliche Körper ist und bleibt mir ein Rätsel, aber es gibt Profis und das beruhigt. Manchmal sind die Lösungen unsereins nicht logisch und nicht verständlich. Mein Mann hatte jahrelang Darmprobleme, auf alles ausgetestet und wir hatten zu Hause eine lange Liste was er in unseren Augen nicht verträgt. Und was wars? Medikamentenunverträglichkeit! Jahrelang hat er das Präparat vertragen und dann diese Unverträglichkeit.

    Drück dir die Daumen dass sich deine Probleme in Wohlgefallen auflösen!

  • Hallo Domi1300 ,


    was heißt denn „trotz Cortison ist Dein Diabetes relativ gut eingestellt“?


    Wie behandelst Du Deinen Diabetes? Pumpe oder ICT? Hast Du ein CGM oder FGM? Wie ist Dein Tagesmittel der BZ-Werte? Spritzt Du ein Cortison-Schema zusätzlich zu Basal/Bolus?

    Das musst Du hier natürlich nicht beantworten, soll vor allem Anhaltspunkte geben, wonach Du noch schauen kannst.


    Ich frage, weil Du schreibst, Du hattest eine Ketoazidose. Wurde der Blut-pH bestimmt und kannst Du ausschließen, dass Du nicht schon in einer Lipolyse steckst? Denn genau das würde Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen auslösen bzw. verstärken, die Du durch Deine OP/Krebserkrankung hast.

  • Mein Hb1ac liegt derzeit bei 7,0.

    Derzeit spritze ich Abasaglar als LZ Insulin (30IE) und Fiasp als kurzes. Eine Pumpe hab ich nicht- arbeite aber mit einem Sensor der auch Tendezen anzeigt. Ketone im Urin sind negativ. Ich Schnitt liege ich bei einem 170iger Wert. Bedingt durch die Kortison Therapie wurde das Schema nochmals angepasst. Letzte Kontrolle beim Diabetologen war vor 2,5 Wochen.


    Ich habe nun alle Ergebnisse der Untersuchungen vorliegen:

    Labor : alle Parameter ohne Befund

    EKG: unauffällig

    MRT Abdomen: ohne Befund, keine Anzeichen für Darmschlingen, Verwachsungen etc, Organe wie Leber, Milz, Pankreas und Nieren unauffällig

    Gastro: unauffällig

    Kolo: Dickdarm: Segmentale Colitis - Ergebnis der Histo lautet allerdings: ohne Befund - kein Anzeichen auf Entzündung

    oder Malignität

    Dünndarm: terminales Ileum mit allenfalls minimal chronischen nicht aktiven Entzündungen, einhergehend mit diskreter Epithelvulnerabilität.

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  • Mmh..... das hört sich doch alles sehr gut an. Wer weiß was das ist, was dir diese Schmerzen verursacht, aber es scheint ja kein akuter Handlungsbedarf vorzuliegen. Ich würde einige Zeit das Heben oder Tragen schwerer Sachen meiden. Vielleicht kann man ja auch eine physiotherapeutische und/oder osteopathische Behandlung versuchen.

    Und bis auf diese ominösen Beschwerden geht es dir gut? Wie war die Tumorklassifikation bei dir?

    Viele Grüße!

  • So lange die Krämpfe nicht da sind, geht es mir sehr gut. Derzeit versuche ich das Hebeb und Bücken zu vermeiden. Mein Bauch rumort zwar hin und wieder- allerdings ohne Schmerzen bzw. das was da an Krämpfen könnt, ist problemlos ohne Medikamente auszuhalten.


    Zum Tumor:


    7,5 x 4,2 x 2,5 cm gering differenziertes, nicht verhorntes Plattenepithelcarcinom der Cervix. TNM pT1b2, pN1 (2/21), L1, V0, Pn0, G3, R0


    Mikroskopisch wurden 2 Metastasen in den Lymphknoten gefunden: 0,1 & 0,2mm. Beide wurden entfernt.

  • Hallo Domi1300 ,


    hm, ok, dann bist Du diabetestechnisch dem sonstigen Gesundheitszustand angemessen wirklich relativ gut eingestellt. Ab etwa 160 mg/dl über längere Zeit können zwar auch solche Bauchschmerzen plus x auftreten, aber da Du ein - ich nehme an - Libre nutzt, kannst Du ja rechtzeitig gegensteuern.

    Danke für Deine Rückmeldung dazu.


    Blöde und unbefriedigende Situation für Dich. Vermutlich macht der Gedanke „jetzt musste ich heben/bücken, bald gehts wieder los“ das Ganze nicht besser.


    Leider kann ich Dir da nur wünschen, dass das bald besser wird bzw. eine Ursache lokalisiert werden kann.

  • Hallo, Domi1300 !


    Tut mir echt leid, dass Du so jung das alles schon durchmachen musst!

    Du bist ja "vom Fach" und hast alles bestens abgeklärt und im Griff. Trotzdem diese unbefriedigende und v. a. für Dich immer wieder schmerzhafte Situation. Wie bereits Sonne74 geschrieben hat, würde ich es auch mit Osteopathie und Physiotherapie versuchen.

    Die haben echt was drauf. Vielleicht weiß da jemand Rat.


    Ein Freundin von mir konnte nach Jahrzehnten Probleme lösen, die von einer Bauch-OP im Jugendalter herrührten.

    Ich weiß nicht, inwieweit bildgebende Untersuchungen Verwachsungen im Bauch darstellen können. Ich kenne mehrere Leidensgenossinnen, die nach einer großen Tumor-OP große Probleme hatten.


    Ich wünsche Dir eine ehestmögliche Aufhebung Deiner Beschwerden und

    wünsche Dir in jeder Hinsicht nur Gutes!! LG :thumbup:

  • Vielleicht drückt das Heben durch die Muskelanspannung einfach auf das sogenannte Darmhirn. Dass dann so reagiert.


    Ich habe übrigens den gleichen Schnitt, Gebärmutter, Eierstöcke alles raus ( Wg Endometriose). Hatte ab und an auch über dem Bauchnabel , wo der Schnitt anfängt/aufhört ein seltsames Drücken, aber scheint mehr und mehr zu verschwinden. Meine OP ist allerdings 2016 gewesen.


    Schau aber nochmals nach der HIT und HNMT, das tragen passt zwar nur bedingt, aber auch nicht so schlecht. Da manche nach Sport große Probleme haben. Oder schau mal was passiert wenn du Schnell läufst, und dich quasi so 'überanstrengst'. Wenn dann auch was kommt, ist es vlt. weniger das Tragen sondern die Muskelanspannung.

  • Hallo Domi1300 , ich hatte 3 Monate nach der Op massive Schmerzen in der Leiste (beim Sitzen und Gehen) und da wurde mit bildgebenden Verfahren auch keine Ursache gefunden. Letztendlich hat mein Physiotherapeut mit der Stimulation von gewissen Triggerpunkten in der Leiste und der manuellen Aktivierung der dort verlaufenden Nerven gute Arbeit geleistet. Die Schmerzen sind noch minimal da, insbesondere bei größeren Belastungen, aber insgesamt ist es viel besser geworden.

    Aber schön, dass es dir ansonsten so gut geht, weiter so. 😊