Krankenkasse will Schweigepflichtentbindung

  • Hallo, wer von euch hat schon mal Probleme mit der Krankenkasse bekommen? Rutsche jetzt in Krankengeld ab und schon kam Post.

    Sollte Schweigepflichtentbindungserklärung unterschreiben. Falls ich mich weigere, kann es länger dauern, bis es Krankengeld gibt. Habe mich erkundigt, man muss das nicht unterschreiben. Weiss nicht, was das werden soll, wenn ich Miete nicht zahlen kann.

    LG hoereinfachzu

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  • Hallo liebe hoereinfachzu ,

    erstmal herzlich willkommen hier im Forum. Nach 6 Wochen bekommst Du nur noch Krankengeld von der Krankenkasse. Du kannst die Schweigepflichtsentbindung ruhig unterschreiben. Das legt Dir jetzt jedes Am, jeder Arzt ect..Vor. Die KK z.B. Kann sich nur dadurch Infos von Deinem Arzt holen. Bei mir ging das relativ schnell, mit der Bezahlung. So nach 2-3 Tagen war das Geld drauf und ich hatte das Glück, eine Krankentagegeldversicherung zu haben.

    L.g.von Amy

  • Hallo Amy, danke für deine Antwort. Man kann, muss doch nicht. Der medizinische Dienst macht das doch sowieso. Da habe ich auch kein Problem mit, aber die Krankenkasse darf das garnicht.

    z.B. Rehaklinik läuft dann über Rentenversicherung und es gibt Übergangsgeld, kein Krankengeld. Das kann doch nicht sein, das die Leute so unter Druck gesetzt werden und gedroht wird. Habe Montag Arzttermin. Mal schauen, was meine Ärztin dazu sagt.

    LG hoereinfachzu

  • Hallo hoereinfachzu , bei welcher KK bist du denn das die so Schwierigkeiten macht ? Bei mir sind die vom Sozialdienst der KK sogar zur Beratung nach Hause gekommen. Es gibt bestimmt eine Beschwerdestelle wo du dich beschweren kannst. Wir haben mit der Krankheit doch schon genug zu kämpfen..

    LG Petra

  • Liebe hoereinfachzu , leider ist das so. Und ich glaube das Übergangsgeld ist dann noch weniger wie Krankengeld. Deine laufenden Kosten interessieren keinen, ist leider auch so.Da hat man mit der sch...Krankheit aufgeladen und muss sich noch sorgen um das Geld machen...Bin froh, dass ich diese Krankentagegeldversicherung habe. Das beste was mir passieren konnte.Habe die Versicherung auch schon im Bekanntenkreis mehfach erwähnt, aber so richtig Interesse zeigt keiner. Hast du " nur" Bestrahlung? Was hast Du für eine Art von BK?

    L.g.von Amy

  • Hallo liebe hoereinfachzu,

    bin zufällig hier auf deine Frage gestoßen und verstehe dein Problem nicht so recht. Dass man nach 6 Wochen nur noch Krankengeld bekommt, ist halt so, bei jeder Krankheit. Die Arbeitgeber zahlen im Normalfall nicht länger. Was die Schweigepflichtsentbindung angeht: Die Krankenkasse kann schließlich erst dann zahlen, wenn sie nachfragen kann, ob alles stimmt. Das ist doch klar. Wie heißt der schöne Spruch: Beim Geld hört die Freundschaft auf. Ich glaube, ich musste vor 3 Jahren so eine Erklärung nicht unterschreiben, aber das hat sich aufgrund der neuen Datenschutzrichtlinie geändert. Was das Übergangsgeld betrifft, ich glaube, das war nicht geringer. Also mach dir keinen Stress damit, ist nicht gut für deinen Kampf gegen die Krankheit. Ich bin mir sicher, deine KK will dir nichts Böses.

    Sei ganz lieb gegrüßt von

    Sternlein

  • Hallo hoereinfachzu ,

    Ohne diese Unterschrift auf der Schweigepflichtsebtbindung darf die KK auch nicht bei deinem Arbeitgeber nachfragen, wie hoch Dein Gehalt ist. Diese Info brauchen die allerdings, um die Höhe Deines Krankengelds zu errechnen. Logischerweise gibts also ohne Unterschrift kein Krankengeld. Das hat doch nichts mit „unter Druck setzen“ zu tun, sondern ist n ganz normaler Vorgang.

    Mach Dir doch jetzt nicht unnötig Stress mit so einem Kleinkrieg...

    LG

    Tanja

  • Guten Morgen an alle,


    bin bei der K..., werde aber wechseln. Weil kein Ansprechpartner vor Ort ist. Und telefonisch geht so manchmal einiges schief. Einer sagt so, der nächste so. Werde mich auch beschweren.

    Das ich Lohnfortzahlung 6 Wochen bekomme, das weiss ich schon selbst. Das geht darum, das die Krankenkassen das nicht dürfen, nur der medizinische Dienst. Und der Druck dazu, zumal ich nie viel krank war bisher.

    Leicht gesagt, kein Stress machen. Für Tipps bin ich dankbar. Zur Diagnose schreibe ich nächstes mal was.


    LG hoereinfachzu

  • hoereinfachzu ,

    Sorry, aber ich verstehe Dein Problem immer noch nicht. Du willst Geld von der KK, die KK soll alle Deine Behandlungen bezahlen, aber sie soll nicht mal nachfragen dürfen, was Du hast oder wie hoch Dein Gehalt vor der Erkrankung war???

    Was willst Du denn da jetzt noch an Tipps von uns?

    Wenn Du überschüssige Kraft und Kapazitäten für diesen Kleinkrieg hast, dann fechte es halt aus. Ich halte es selbst in dieser Situation grad so, dass ich mich für so einen Kram nicht mit denen rumzanken würde, sondern mich lieber aufs wieder gesund werden konzentrieren würde... ob jetzt letztendlich der MDK oder die KK die Infos einholt, ist doch egal...

    LG

    Tanja

  • hoereinfachzu


    Schöner Nickname, vielleicht passend in dieser Geschichte :)


    Mach Dir nicht so viel Stress in dieser Sache, ich habe meiner KK alle Befunde selbst mitgebracht zum kopieren, ist ja nur fair, dass sie wissen wofür sie Geld zahlen. Mein Berater fand das gut, denke mit der Erklärung dürfen sie sich die Berichte auch holen aber dann dauerts dementsprechend länger, da ein Verwaltungsakt.


    Ich habe versucht die ganze Zeit bei einem persönlichen Berater zu bleiben und der hat mir dann auch mal aus der Patsche geholfen, da ich eine Woche keine Krankmeldung hatte, da ich dachte die Wiedereingliederung zählt schon als solche.


    Persönliche Berater zahlen sich sicher aus, der sieht dich auch und sieht wie es voran geht. Und wenn Du ihm / Ihr die Befunde bringst, freuen die sich auch, da sie den Fall dann direkt abarbeiten können.

  • Ich glaube, einige von euch liegen irgendwie falsch. Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun. Verdienstbescheinigung hat Arbeitgeber längst verschickt, dafür brauchen die keine Einwilligung. Das ist schon ein grosser Unterschied, wenn es heisst , es darf nur der medizinische Dienst Unterlagen anfordern und nicht die Krankenkasse selbst. Liebe Tanja, ich habe keine überschüssige Kraft, aber auch gerade während einer Krankheit sollten die Rechte auch wahr genommen werden , die man hat. Ich bin kein ständiger Ja und amen Sager und bin bis jetzt damit gut zurecht gekommen!

    Hallo Amy,

    Thema Krankentagegeldversicherung. Finde ich schon gut, aber wenn man immer gesund war, dann denkt man nicht an sowas.

    Ich habe nur Bestrahlung und dann Medikamenten Therapie. Was ich da nach Bestrahlung nehmen muss, weiss ich noch nicht genau.

    Abschlussbericht ist noch nicht da. Ist bei mir Invasives duktales Mammakarzinom. Befall Lymphknoten. Heilungsprognosse soll gut sein.

    LG hoereinfachzu

  • Liebe hoereinfachzu ,

    ich bin auch kein ständiger "Ja und Amen" Sager. Im Gegenteil. Und ich kenne ebenso meine Rechte und wenn es mir das wert ist, nehme ich sie auch wahr. Ich habe einen schwerbehinderten 15jährigen Sohn, Du glaubst garnicht, wieviel Steine man da in den Weg gelegt kriegt und wieviel Stöcke einem zwischen die Beine geworfen werden. Ich habe in den letzten 15 Jahren schon so einige Gefechte mit Ämtern und KK erfolgreich durchgefochten.

    Das eine hat aber mit dem anderen nichts zu tun. Ich persönlich sehe es halt einfach so, daß man nicht zwingend auf jedes Recht, das man vielleicht hat, auf Gewalt pochen muß. Klar, wenn man überschüssige Zeit und Kraft hat, kann man das machen. Mir ist aber meine Lebenszeit zu schade, unnütze Kämpfe zu führen. Mein Sohn und auch jetzt eine Krankheit haben mich gelehrt, Prioritäten zu setzen und mit so einer Erfahrung setzt man auch seine Schwerpunkte nun mal etwas anders. Wenn ich überlege, mit welchen Dingen ich mich früher oft gestresst habe, schüttel ich auch manchmal den Kopf über mich selbst. Aber die Erfahrung muß halt jeder für sich selbst machen. Und für mich persönlich ändert es nichts, ob nun der MDK oder die KK Berichte anfordert. Hauptsache die bezahlen das, was sie zahlen sollen und müssen und gut ist....

    LG

    Tanja

  • Liebe hoereinfachzu,

    ich kämpfe auch um meine Rechte, wenn es sinnvoll ist. Bei 3 Kindern und einem Vater den ich jahrelang gepflegt habe, kannst du dir sicher vorstellen, wovon ich rede. Aber dein Problem kann ich, auch, nachdem ich es habe „ sackenlassen“, einfach nicht nachvollziehen. Du würdest doch auch niemanden Geld geben, ohne zu wissen, wofür. Und ich weiß nicht, was du gegenüber der Krankenkasse, die dich bezahlt, für Geheimnisse hast.

    So nun komm mal wieder runter und nimm es leicht. LG Sternlein

  • Liebe Tanja,

    freut mich, daß du kein ja Sager bist, trotzdem sind unsere Meinungen unterschiedlich. Und dabei sollten wir es bitte belassen. Oder möchtest du jetzt weiter mit mir rum diskutieren? Du hast deine Meinung und ich habe meine Meinung. Ansonsten hast du überschüssige Zeit und Kraft.

    Ich muss meine Kraft auch noch für andere Probleme einsetzen. Ich wünsche dir weiterhin alles Gute.

    LG hoereinfachzu

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  • hoereinfachzu


    Bekommt die Kk nicht über die schlüsselnr bei Krebs eh alles mit?

    Hab für meine bu auch alles angeben müssen und alle Ärzte (sogar 10 Jahre rückwirkend) von der Schweigepflicht entbinden müssen und empfinde es nicht so schlimm das der entscheidende Sachbearbeiter nun alles über meine Krankheit weiß. Denke auch das er es schnell wieder vergessen hat wenn die nächste Akte auf den Tisch liegt.

    Hauptsache ich bekomme jeden Monat mein Geld.


    Finde deinen Alias cool 😎 vor allem weil es dir ja egal ist was andere schreiben 😂


    Liebe Grüße

    Biggi

    Liebe Grüße

    Biggi

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    Das Wesentliche ist für manche Augen unsichtbar!

  • hm der Ton wird etwas ungemütlich, wie wäre es wir einigen uns darauf, dass du uns einfach erzählst, warum du das nicht möchtest? Vielleicht ist es dann eher nachvollziehbar. Keiner will dich angreifen hoereinfachzu , es war einfach nur gut gemeint von allen, da jeder weiß wie stressig die ganze Situation mit Krankheit ist und sich eigentlich niemand freiwilig noch mehr Stress aussetzen will.


    Wobei ich persönlich keine Ahnung habe wie der MDK und die KK verbunden sind, falls der MDK die Befunde anfordert, muss er der KK ja sicher auch sagen ist ok oder ist nicht ok.

  • Liebe hoereinfachzu,


    vielleicht ist es eine Möglichkeit für Dich, Dir Tipps zur weiteren Vorgehensweise dort einzuholen, wo Du wirklich kompetente Auskünfte erhältst. Denn wir als (wenn auch manchmal durchaus erfahrene) Laien können Dir hauptsächlich über unsere eigenen Erfahrungen berichten, und übersehen vielleicht etwas bei der Betrachtung der rechtliche Seite.


    Da ich davon ausgehe, dass Du aus Sachsen-Anhalt kommst, wäre eine Möglichkeit, Dich telefonisch mit der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft in Verbindung zu setzen, die ein Beratungstelefon unterhält. Nähere Infos dazu findest Du unter http://sakg.de/beratung/unsere-beratungsangebote/ .


    Viele Grüssles


    Saphira

  • Genau aus diesem Grund wollte ich die Diskussion beenden. Einige haben ihre Meinung und ich meine. Ich nehme auch Ratschläge an,

    aber ich lasse mir auch hier im Forum nicht so dumm kommen. Du bist jetzt nicht damit gemeint. Ich respektiere von allen die Meinung, aber das verlange ich bitte auch, daß meine Meinung respektiert wird.

  • hoereinfachzu bei mir hat die Krankenkasse die Schweigepflichtserklärung im Januar an mich verschickt, also 4 Monate nach der ersten Krankengeldauszahlung und knapp 4 Wochen nach Reha-Ende. Im Schreiben stand allerdings auch, dass diese Erklärung nur an den MDK geht und die Krankenkasse keinerlei Auskunft darüber erhält. Ich habe bei meiner KK angerufen und nett nachgefragt, was sie damit möchten bzw. welchen Zweck es hat. Es wurde mir mitgeteilt, dass es dazu dient, die weitere Auszahlung des Krankengeldes zu beurteilen. In meinem Fall hieß das, sie wollten wissen, ob ich gem. Reha-Bericht wieder arbeitsfähig sei und die Rentenkasse mein Krankengeld weiter zahlen muss. Da ich im Bericht aber eine weitere Arbeitsunfähigkeit von mind. 4-8 Wochen bescheinigt bekommen habe, hatte sich das Thema erledigt.

    Ich pflege auch eher einen offenen Umgang mit meiner KK. Ich habe festgestellt, dass viele Schreiben standardmäßig formuliert sind und man sie dadurch, je nach Krankheitsstand, leicht mal in den falschen Hals bekommt. Daher macht es immer mal Sinn, nett bei der KK anzufragen. Ich habe übrigens auch keine KK vor Ort und wickle alles telefonisch oder schriftlich ab.

    Nachdem ich die Schweigepflichtserklärung unterschrieben habe, habe ich übrigens ein nettes Schreiben von meiner KK bekommen, indem sie mir weiterhin gute Genesung wünschen und mir weiterhin ihre Unterstützung anbieten.

  • Liebe Saphira,

    Ich bin aus Baden Württemberg, Habe schon bei der Patientenberatung angerufen und dort wurde mir das gesagt. Krankenkasse hat kein Recht, sondern nur der medizinische Dienst.

    Wollte nur wissen, ob hier schon jemand damit schlechte Erfahrungen gemacht hat.

    LG hoereinfachzu