Sport,Ernährung und sonstige Veränderungen

  • Frau Dackel , Hund ist super:thumbup::thumbup:

    Da gibts keine Ausreden. In den 16 Wochen Chemo hatte ich exakt 4 Tage, wo mein Mann die Nachmittags und Abendrunde machen musste.

    Das war immer der erste Tag der EC:rolleyes:

    Ansonsten bin ich jeden Tag morgens, mittags und abends mit dem Hund raus:love::love:

    Und nie gings mir nach der Gassirunde SCHLECHTER als vorher, es ging danach immer besser:thumbup:

  • Liebe Ronda Danke für die Antwort im Moment geht es mir echt bescheiden, die Nerven liegen blank, aber das kennen ja alle. Also suche ich Gassirunden ohne hohes Menschenaufkommmen, gefällt meinem Dackel sowieso besser im Wald. Bis jetzt wissen auch nur Wenige was mit mir los ist. Bestimmt ist das so eine Art Verdrängungstaktik oder die Angst vor den Reaktionen. Naja am Dienstag bin ich klüger . Schönen Sonntag noch. Gruß

  • Seit Jahresbeginn stehe ich morgens auf dem Crosstrainer. Nur langsam habe ich mich während der ersten Chemo auf mehr als wenige Minuten und 20 Watt hochgearbeitet.

    Auch die Nordic-Walking-Stöcke sind seit einigen Tagen im Gebrauch, bis zu 3 - 4 km/Tag.


    Aber ich bin anschließend immer nass geschwitzt. Der Schweiß läuft mir von den wieder gewachsenen Haaren herab, mein Rücken ist nass. Seit Tabletten-Chemo und Bestrahlung geht das aber nicht mehr so wie vorher.


    Nun gibt es Menschen, die sagen, ich müsste mehr ruhen, Kraft sammeln und mich nicht so verausgaben.

    Die Ärzte sagen, man soll sich draußen bewegen "und nicht an jeder Blume stehen bleiben".


    Was sagt ihr denn dazu? Wie handhabt ihr das denn?

    LG
    Andrea

  • Liebe Andrea_764 , in dem Fall würde ich zu 100% auf deine Ärzte hören. Draußen walken, moderater Sport wird dir helfen , wieder fit zu werden. Und außerdem heißt es, Sport kann helfen, Rezidive zu vermeiden. Also raus an die frische Luft, Sauerstoff tanken! Es wird dir gut tun.

    GLG🙋🏼‍♀️😊😊😊😊

  • Ich denke auch das Bewegung und Sport ganz wichtig ist! Ich wurde 2x operiert. Die letzte OP ist jetzt 3 Wochen her und ich muss sagen das ich ständig in eine gekrümmte Schonhaltung falle. Ich hab vor der Diagnose 2x in der Woche Krafttraining gemacht und 1x in der Woche war ich tanzen! Aber von dem ist nichts mehr zu spüren!

    Mir macht meine schlechte Körperhaltung Sorgen. Ich muss dazu sagen, ich hatte eine Mastektomie und hab jetzt für die Zeit der Chemo und dann Bestrahlung einen Gewebeexpander drin. Das Gefühl ist unangenehm! Hat da jemand Erfahrung?

    Ich hab auch immer sehr gerne Schokolade genascht! Die hab ich jetzt auf zuckerfrei umgestellt und ich muss sagen, die ist leckerer als gedacht. Bei Zucker versuche ich den raffinierten Zucker durch Birkenzucker zu ersetzen...

    Es gibt leider kein Patentrezept🤷‍♀️

  • Daria Nach der Reha bin ich nicht nur spazieren gegangen, sondern hab mir Walkingstöcke gekauft. Das haben wir in der Reha immer in der Früh vor dem Frühstück schon gemacht. Super für die Kondition und den oberen Bewegungsapparat. Einmal die Woche war ich im Damensport- Bauch, Beine,Po. Dann hab ich mir angewöhnt, keinen Fahrstuhl sondern Treppensteigen und für die Einkäufe kleine Tüten und dafür halt öfter vom Auto in die Wohnung. Auch Qi-Gong hat mir gut getan, zum Entspannen. Im Laufe der Zeit kam das Fahrradfahren dazu und im Fitnessstudio die Kurse die mir Spaß machen.

    Beim Kochen bin ich experimentierfreudig geworden, hab viel ausprobiert 2x die Woche Fleisch, einmal Fisch,Nudeln auch mal Vollkorn. Obst und Gemüse. Hab mir viele Kochbücher gekauft um neue Rezepte ausprobieren zu können und es hat meist auch der Familie gut geschmeckt. Wichtig ist abwechslungsreiche Kost, da ist dann alles wichtige dabei und oft macht es dann einfach auch die Zubereitung aus.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Ally () aus folgendem Grund: Beitrag hierher verschoben

  • Liebe Baybsie ,


    lieben Dank für Deine ausführliche Nachricht. Das klingt alles sehr gut und da Du das machst, hoffe ich den inneren Schweinehund überwinden zu können und das, was ich in der Reha beginne, auch fortsetzen werde.


    Also Walkingstöcke habe ich mir schon zugelegt, allerdings erst einmal benutzt ;-)

    Das mit den Fahrstühlen habe ich mir vor einigen Jahren auch angewöhnt. Auch, öfter das Rad zu nehmen oder zu Fuß zu gehen anstatt ins Auto zu steigen. Ich bin schließlich schon 50+ bei gefühlten Ende 30 ;-) und will schon allein wegen der Kinder noch lange fit sein.


    Ernährt wird sich bei uns ziemlich gesund, schon immer. Einzige Ausnahme sind Süßigkeiten - ohne die wird es richtig schwierig, die brauch ich täglich. Natürlich nicht in Massen.


    Welche Kurse im Fitnessstudio sagen Dir denn zu ? Ich war vor Jahren das letzte Mal in einem und habe nix für mich finden können. Leider gibt es keine Aerobic oder dergleichen, wie Anfang der Neunziger. Das hat mir nämlich richtig viel Spaß gemacht. Step geht in die Richtung, aber eben nur ein ganz kleines bisschen ...


    Herzliche Grüße, Daria.

  • Daria Am liebsten mach ich 4streatz das ist mit guter Musik, eine Korio die Schritt für Schritt aufgebaut wird. Kannst ja mal googeln. Dann gibt es alle 2Wochen Latino und Bodyaktiv ist Gymnastik, ähnlich wie Reha-Sport. In fitten Zeiten hab ich auch Zumba gemacht, aber da fehlt mir dann doch noch die Puste. Vor Weihnachten was ich in einer Spinning Stunde für Einsteiger, fand ich auch nicht schlecht, ist immer am ersten Samstag im Monat. So hab ich ein abwechslungsreiches Programm, mein Studio bietet auch sehr viele Kurse an, da ist immer was dabei

  • Ich mache mehrmals in der Woche Nordic Walking, fahre Fahrrad und gehe regelmäßig schwimmen. Es tut mir gut. Zuhause mache ich mehrmals wöchentlich Pilates, daß hatte ich in der Reha, und das hat mir gut gefallen. Aufzüge brauche ich nicht. ;)

    Liebe Grüße

    Jutta


    Ich habe alle Sinne beisammen, Blödsinn, Schwachsinn, Unsinn, Wahnsinn.

  • Elenear

    Moderater Sport steht zwar in den Leitlinien, aber die meisten Ärzte schließen sich mehr und mehr den Studienergebnissen an, die im August 2019 durch die Onkowelt gingen, wonach regelmäßiger Sport, gesunder BMI und gesunde Ernährung jeweils nur je 1% Einfluß auf die Reduzierung der Rezidivwahrscheinlichkeit haben.

    Hast du dazu bitte eine Quelle? Ich hab davon nichts gehört.

  • Herrjeh...ich kann nicht joggen,schleiche mit Schnappatmung hinter meinen Hunden her...Treppen sind wie der Mont Everest für mich...Haus und Gartenarbeit geht nur mit tausend Pausen....soll ich jetzt noch glauben das dies der Grund für ein erhöhtes Risiko von Rezidive ist?? Hatte ja auch schon zwei...vor meinen chemobedingten Herzdiagnosen...fünf an der Zahl 😢nee,das will ich jetzt einfach nicht glauben.PS...ich bin gross und schlank und nicht deshalb dem Sport so fern.

  • Liebe Curly 66 ,

    bei der Empfehlung zum Sport geht es nicht um Marathonläufe, und auch wenn in einer Studie die positiven Auswirkungen des Joggens untersucht werden muss man nicht unbedingt dieser Sportart nachgehen (Ich mag Joggen gar nicht....).

    Es geht darum, im Rahmen seiner Vorlieben & Möglichkeiten körperlich aktiv zu sein, eigentlich ist es eine Empfehlung zu einem aktiven Lebensstil, Alltagsbewegungen wirken auch positiv. Und wenn Du mit Deinen Hunden unterwegs und in Haus & Garten aktiv bist, in welchem Tempo auch immer, tust Du Dir sehr viel Gutes.

    Es geht bei den Empfehlungen nur um Statistiken, Krebs hat viele Ursachen, da kommt eins zum anderen, Kollege Zufall mischt auch mit, und niemand würde ein Rezidiv auf zu wenig Sport zurückführen. Es ist für jede von uns eine individuelle Entscheidung wie wir mit dem Rezidivrisiko umgehen, das wichtigste ist, dass wir uns gut damit fühlen.

    Und wie Sonnenglanz geschrieben hat, manche machen gar nichts zur Rezidivprophylaxe und bleiben gesund.

    Tut mir echt leid, dass es Dich schon wiederholt erwischt hat, bitte lass' Dich durch das Thema Sport nicht stressen.

    Lieben Gruß

    von Rike

  • Liebe Curly 66 ,


    Niemand sollte sich stressen lassen, weder durch Ernährung noch durch Sport!!!


    Sondern das tun, was man selber als gut empfindet. Bei mir ist es das Bauchtanztraining.

    Ich tanze mit meinen Freundinnen seit Jahrzehnten in 2 Gruppen und für mich ist es das größte Glück in der Halle mit Isis Wings, Pois, Schleiern, Fächern, Stöcken etc. herum zu hüpfen und mir internationale Rhythmen um die Ohren zu hauen. ^^ auch vor Hula und Bollywood machen wir nicht halt.


    Bin mir ganz sicher, das meine Freundinnen, mit denen dann ja auch Events, wie Weiberfastnacht oder Auftritte zum Leben dazugehören, ganz kräftig geholfen haben, das ich auch aus dem recht tiefen Januar Krebs Loch ganz gut wieder raus gekrabbeln konnte.

    Sie kamen zum Training im heimischen Wohnzimmer, selbst wenn die Knochen schmerzten.


    Gedanken, um ein Rezidiv oder Verstärktes Metastasen Wachstum mache ich mir nicht, denn ich gebe mittlerweile der Lebensqualität den höchsten Stellenwert. Und eine glückliche Psyche ist dabei in meinen Augen das Wichtigste!


    Der eine joggt, der andere mag ganz gesund kochen, und wer keinen Sport mag, dann ist das eben so, aber der kann ja dennoch seine täglichen Schritte etwas tunen.

    Alles darf, nix muss.

    Lebe!

    Eli

  • Elenear ....ja da stimmt ich dir total zu ...auch wenn ich niemals Bauchtanz machen würde😂😂😂😂wir beide haben uns doch kurz gesehen und gesprochen in letzten Jahr zum Treffen in Bad Schandau? Ich war nur in Pirna abends zum Essen...aber ich glaube,wir haben miteinander gesprochen🤔

  • Liebe Elenear ,

    deine Einstellung ist einfach super, du tapferes Mädel. Ich drück dich mal ganz doll :hug:

    Liebe Grüße von

    Stupsi


    Das Glück des Lebens besteht nicht darin, wenig oder keine Schwierigkeiten zu haben, sondern sie alle siegreich und glorreich zu überwinden (Carl Hilty ) :)

  • Elenear , liebe Eli, da sagst du etwas Wahres! Lebensqualität sollte das A und O sein. Ich habe für mich festgestellt, daß dein Tanzen mein Nordic Walking und Schwimmen ist. Mir geht es danach richtig gut, und das wirkt sich dann auf jeden Fall positiv auf die Lebensqualität aus. Genau wie leckeres, gesundes Essen, wo auch der Genuss nicht zu kurz kommt!

    Liebe Grüße

    Jutta


    Ich habe alle Sinne beisammen, Blödsinn, Schwachsinn, Unsinn, Wahnsinn.

  • Elenear


    😊 ich stimme dir zu, jeder sollte das machen was passt und ihm mehr Lebens-Qualität verschafft. Das hat mein Hausarzt, der ja Palliativmediziner ist, als erstes gesagt: „über deiner Tür steht ab jetzt „tu nur das was dir gut tut!“ und oft beherzige ich das. Geht nicht immer aber ich versuche es zumindest.


    Würde gerne wieder mehr laufen, schwimmen kann wieder gestartet werden, wird aber erst nach dem oder im Urlaubsort sein.


    Ich finde es auch toll das Cookie und Bonny und Frieda nordic walken gehen und sehe die zwei im laufoutfit vor mir stehen 😁

    Liebe Grüße

    Biggi

    _______________________________________________________


    Das Wesentliche ist für manche Augen unsichtbar!