Nach neun Jahren Rezidiv? Peritonealcarzinose?

  • Liebe Tanja61 , normalerweise kriegt man, wenn man den Verdaungstrakt genauer ansehen kann zusätzlich zum venös verabreichten Kontrastmittel noch Kontrastmittel zum Trinken dazu.

    Für letzteres sollte man sich eine Stunde Zeit nehmen.

    Falls Du es nicht verträgst, dann gibt es, wie Deine Ärzte auch schon angesprochen haben, die Möglichkeit, auf das orale Kontrastmittel zu verzichten. Man sollte dann aber vorher sehr viel trinken, damit sich die Verdauungsorgane gut bildlich abgrenzen.

  • Liebe Tanja Papa, ich muss auch immer Wasser trinken und dann bekomme ich das Kontrastmittel gespritzt. Durchfall habe ich dadurch nicht. Vielleicht ist es auch bei dir möglich.

    Ich wünsche dir für den 14. alles Gute. Es wird alles gut sein, mach dir nicht so viele Gedanken. Was machen deine Bauchschmerzen. Sind sie inzwischen besser? Also in der letzten Zeit habe ich meinen Bauch ziemlich gut im Griff. Es gibt jetzt schon mal Tage, wo ich ihn nicht mehr oder weniger spüre wie früher. Ich hoffe, dass das weiterhin so positiv voran geht.

    LG Wisky

  • Liebe Jacki , liebe Marie Louise , liebe Milli , liebe Wisky2868


    Ich danke euch herzlich für eure Antworten.


    Das Kontrastmittel, dass man durch die Venen bekommt, bringt mir keine Probleme, da geht es prima. Ich habe das Kontrastmittel, das man in Wasser gelöst vor dem CT trinkt, diese ekelhafte Flüßigkeit gemeint. Die bringt mir den grausamen Durchfall samt heftigen Bauchschmerzen, Blähungen und Übelkeit. Aus euren Berichten kann ich also entnehmen, dass dieses Kontrastmittel nicht unbedingt nötig ist, kann mit Wasser ersetzt werden, so wie der Radiologe gesagt hat, das ist erleichternd für mich. Ich werde am Freitag nochmal mit ihm sprechen und dann entscheiden.

    Liebe Wisky2868 , die Angst vor der Nachsorge bleibt da, da kann ich leider nichts machen. Die Bauchschmerzen sind bei mir noch da, aber nicht mehr heftig, kommen und gehen, öfters spüre ich sie an dem Ort, wo der Tumor saß, das alarmiert mich, aber es kann auch von der OP kommen. Ich freue mich sehr, dass es dir so gut geht, dein Körper scheint sich endlich aus den Strapatzen der OP zu erholen und das ist gut so.


    LG

    Tanja

  • ich glaube, du hast das falsch verstanden. Wir bekommen NUR das Kontrastmittel über die Vene. Wir müssen keines trinken. Darum die Idee, dass du drum bittest, es auch intravenös zu bekommen. Damit wäre doch dein Problem gelöst. Nur mit Wasser kannst du das KM nicht ersetzen...

  • Liebe Tanja61


    Ich bekomme auch so ein Kontrastmittel zum trinken plus das in die Vene.

    Ich muss dazu immer eine Stunde vorher kommen damit es Zeit hat in den Kreislauf zu kommen und tue mich immer schwer das runter zu bekommen. Erst habe ich es mit kleinen Schlucken versucht aber das ekelt mich dann noch mehr an, daher habe ich es die letzten 2x mit größeren versucht um schneller fertig zu sein. Davon wurde mit dann auch schlecht. Von beiden Kontrastmitteln habe ich grundsätzlich danach immer so 14 Tage verstärkt meine knochenschmerzen und der Zusammenhang wurde mir von den Ärzten bestätigt.


    Die Alternative ist darauf zu verzichten, aber dann ist die Auswertung der Bilder nicht so gut. Daher habe ich für mich beschlossen die Nebenwirkungen davon in Kauf zu nehmen, denn es hilft mir mehr wenn die Bilder sehr gut sind und der Radiologe alles sieht was möglich ist und ohne sieht er hält weniger was mich nicht beruhigen würde.


    Vielleicht gibt es ein Mittel das du vorher nehmen kannst damit die Übelkeit und die Magen- Darm - Probleme nicht ganz so stark ausfällt? Hast du da mal mit deinen Ärzten gesprochen?

    Liebe Grüße

    Biggi

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    Das Wesentliche ist für manche Augen unsichtbar!

  • Ich musste Kontrastmittel schlucken UND bekam noch was intravenös.

    Das Zeugs zum Trinken stellt die Verdauungsorgane besser dar.

    Wenn man das aber nicht verträgt, dann bekommt man nur gespritzt, muss aber dennoch vorher viel trinken, da so die Verdauungsorgane besser abgegrenzt und auch gesehen werden können.

    Natürlich ist die Auswertung nicht so gut wie mit dem Kontrastmittel.

    Wie BiggiL es auch schon schrieb.

  • Liebe Tanja61 ,


    beim CT Abdomen kenne ich auch Gastrografin + i.V., weil die Verdauungsorgane besser dargestellt werden, wird auch sehr gerne beim Verdacht auf Darmverschluss gemacht. Und ich gebe Dir recht: auch ich hatte mindestens zwei Tage mit Durchfällen uns Bauchkrämpfen zu tun. Bei drohendem Darmverschluss ist das natürlich gewünscht.

    Alles umgehen kannst Du mit einem MRT Abdomen, das, von der wegfallenden Strahlenbelastung mal ganz abgesehen, die bessere Bildgebungsprogrammen abliefert. Zumindest vom Bauchraum, beim Thorax geht nur CT, der ist wohl zu knöchern.

  • Liebe Tanja61 ,

    In der vorherigen großen Klinik musste ich beim CT auch immer 2 Stubden vorher die Plörre trinken und bekam dann auch noch Kontrastmittel gespritzt. In der neuen Klinik war ich bei ersten Staging gan überrascht, dass ich das nicht mehr trinken brauchte. War mir sehr recht, weil ich leicht zum würgen neige, bei diesem Zeug. Ich fragte nach und mir wurde gesagt, bei uns brauchen sie das nicht.

    Vielleicht gibt es verschiedene Kontrastmittel, die gespritzt werden können. Verstehe dann nur nicht warum andere damit gequält werden müssen. Warum muss eigentlich alles von Klinik zu Klinik anders gemacht werden. Die Radiologie macht Unterschiede, bei der Behandlung und Therapie werden gravierende Unterschiede gemacht. Das soll ein Patient alles durchblickenX(

    Lass Dich bei Deinen Radiologen beraten und lehne das Zeug ab, weil Du es nicht verträgst.

    Alles Gute für Dich!

  • Liebe Foris, ich danke euch sehr über die Informationen.


    Da gibt es wie ich aus euren Beiträgen verstehe beide Optionen, entweder mit oder ohne Gastrografin. Morgen werde ich das mit dem Radiologen noch mal besprechen und dann entscheide mich. Mir ist sowohl die gute Bildgebung, als auch das Verzichten auf das Gastrografin wichtig. Mal sehen. Auf der einen Seite ist die Angst vor der Nachsorge auch da.

    Liebe Loewenzahn60 ein MRT ist mir nicht vorgeschlagen worden. Das werde ich mit dem Onkologen besprechen aber nach der Nachsorge, wenn ich ihm das Ergebnis bringe. So kann ich vielleicht das nächste Mal auf ein CT verzichten. Ich danke dir besonders, weil du trotz deines Leidens jedem von uns beistehst. Du bist wirklich eine tolle Person.

  • Liebe Tanja61 ,


    Danke für Deine Worte, es freut mich und ich helfe gerne, wenn ich irgendwie denke, es ch kann was beitragen. Das gibt mir zumindest ansatzweise das Gefühl nicht nur dumpf vor mich hinzudösen.

    MRT oder CT ist einfach eine Kostenfrage. Das MRT ist ungefähr doppelt so teuer, zumindest wenn ich mir meine Rechnungen anschaue. Meine Onkologen habensich schon 2mal verplappert: ich melde Sie zum CT an, dann stützten sie kurz, dann kam: ach Sie sind privat versichert, dann machen wir ein MRT. Dazu muss ich ich jetzt nix mehr sagen, oder?

    Am Ende mit kriegt man sich über das CT gute Ergebnisse, nur mit wesentlich höherer Belastung für den Patienten. Das interessiert aber die Krankenkassen nicht. So ist zumindest mein Eindruck.


    Liebe Grüße und einen guten Verlauf!

  • Ich hab ein wenig darüber nachgedacht, warum bei einigen von uns gesagt wird, Wasser und i.v. reicht und bei anderen wird der Trunk zusätzlich gefordert. Da bin ich auf die Idee gekommen, ob es am Computertomographen liegt. Ich z.b. gehe in ein 256 Zeilen CT, das bei halb soviel Strahlenbelastung wesentlich besser auflöst als ein *normales* Gerät.


    Ich könnte mir vorstellen, dass das der Grund für die unterschiedlichen Vorgehensweisen ist...? Hm... Das muss man doch rausbekommen... :/

  • Liebe Silvia


    Vielen Dank, dass du an mich gedacht hast. Dein Daumen drücken hat prima gewirkt! Alles ohne Befund. Mein TM niedriger denn je, 3,9. Nur meine Leykos und sehr niedrig und Eisenmangel habe ich auch und zwar zum ersten Mal in meinem Leben (außer bei den Hemos und nach der letzten OP), aber mein Onkologe macht sich keine Sorgen dafür. Er war diesmal sehr optimistisch, was meine Prognose und Verlauf meiner Krankheit betrifft, dass ich beihahe getobt hätte, aber bin noch zurückhaltend, nachdem was mir bis jetzt passiert ist. Zytoreductive Chirurgie und Hipec können wirklich super Ergebnisse haben, hat er mir gesagt.


    Übrigens, an euch allen, die mir über deren Erfahrungen geschrieben haben (noch mal danke dafür), ich habe beim CT mit dem Radiologen endlich persönlich über Gastrografin gesprochen (Habe das CT ohne gemacht). Gastrografin hilft, dass sich der Darm ausdehnt und daher gut abgebildet wird. Dasselbe kann man aber mit viel Wassertrinken vor dem CT erreichen, sagt er. Super, da ist mir der schreckliche Durchfall erspart.

    Für die Blähungen hat mir mein Onko Probiotika empfohlen und eine Koloskopie in sechs Monaten bei der nächsten Nachsorge.

    Ich wünsche euch einen schönen Tag, soviel wie möglich ohne Schmerzen und Leiden.

    LG

    Tanja

  • Hallo Tanja,

    das freut mich sehr zu hören!! Super!! So einen guten Tumormarker habe ich zwar nicht. Mein CA125 liegt so um die 12 aber der ist auch in Ordnung. Bauchweh hab ich fast keines mehr. Die meisten Bauchschmerzen kamen von der Verdauung. Jetzt nehme ich da was jeden Tag ein und es ist so gut wie weg... das ist ein riesen Erfolg für mich.

    Ja die radikale OP mit der HIPEC kann schon sehr positiv ausgehen. Hat man ja bei meiner Nachkontrolle auch zu gesagt. Hoffen wir nun, dass es noch lange so bleiben wird. Am Sonntag fliege ich für 14 Tag ein den Urlaub. Nochmal in die Wärme. Darauf freue ich mich schon sehr.

    LG Silvia

  • Ich hab ein wenig darüber nachgedacht, warum bei einigen von uns gesagt wird, Wasser und i.v. reicht und bei anderen wird der Trunk zusätzlich gefordert. Da bin ich auf die Idee gekommen, ob es am Computertomographen liegt. Ich z.b. gehe in ein 256 Zeilen CT, das bei halb soviel Strahlenbelastung wesentlich besser auflöst als ein *normales* Gerät.


    Ich könnte mir vorstellen, dass das der Grund für die unterschiedlichen Vorgehensweisen ist...? Hm... Das muss man doch rausbekommen... :/

    Nein, liebe Jacki , wie einige hier schon mal sagten, liegt es einfach daran, was man wie darstellen möchte.

    Ich habe mal nachgefragt und die Antwort bekommen, dass zur Darstellung der Verdaungsorgane das Kontrastmittel entweder getrunken in seltenen Fällen auch als Einlauf verabreicht wird. Zur Darstellung der Organe wird das Kontrastmittel in die Armvene injiziert.

    D.h. wenn man beides genau darstellen will, dann wird getrunken und injiziert.

    Wenn man das Trinken nicht gut abkann, dann sollte man vorher viel Wasser trinken, damit die Verdauungsorgane sich abzeichnen, dennoch sind sie nicht so gut kontrastiert als wenn man das Kontrastmittel noch zusätzlich trinkt.

    Und ich lag auch in einem der modernsten Geräte.