Inflammatorisches Mammakarzinom

  • Hallo Ihr Lieben,

    Operation ist gut verlaufen (denke ich). Brust ist ab und auch alle Lymphknoten.

    Ich habe auch schon zwei neue BH´S bekommen.

    Jetzt muss das alles heilen bis zur nächsten Etappe, der Bestrahlung.

    Ich bin sehr nervös wegen dem Biopsie Ergebnis, ich hoffe so auf eine Remission aber bei so einem großen Tumor ist das eher unwahrscheinlich, die Hoffnung stirbt zu letzt.

    Die Antikörper bekomme ich ja auch noch aller drei Wochen, ich hoffe auf weniger Nebenwirkungen.

    Ein Thema habe ich noch was mir im Kopf rum schwirrt.

    Antihormon Therapie. Ich habe ja Östrogen und Progesteron Rezeptoren sehr hoch, 12 von 12. dieses Tam setzt sich ja nur auf die Östrogen Rezeptoren. Was ist aber mit den Progesteron Rezeptoren? Was ist mit den Frauen die nur Progersteron Hoch sind?

  • Hallo Sternchen 72 ,

    schön dass Du alles gut überstanden hast.

    :hug:freut mich sehr.

    Haben Dir die Ärzte gesagt,dass es über die Blutbahn ging???


    Hallo Judith ,

    freue mich für Dich dass Du die op gut überstanden hast:hug:


    Ich bin auch sehr hoch Östrogen- und Progersteron Rezeptoren positiv.Ich dachte da hilft bei beiden Tam????

    Oder das Herceptin hat geholfen?

    Echt,keine Ahnung hab mich durch die Eierstockentfernung nur mit den Östrogenen beschäftigt.


    Gute Frage und ich hoffe dass uns die Foris dabei helfen können.


    Wünsche eine Gute Wundheilung für Euch beide

    Alles Gute wünscht Giecher:*

  • Ich möchte mich gerne mit Frauen über das Inflammatorische Mamakarzinom austauschen.

    Als ich vor einem jahr etwa die Diagnose bekam, habe ich so wenig darüber gefunden.

    Vielleicht geht es anderen Frauen auch so.

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  • Hallo Thunder ,

    entdeckt habe ich zuerst eine kleine Rötung an einer Brust, die weder schmerzte noch juckte. Als die Rötung nach ein paar Tagen nicht verschwand, habe ich meine Brust selber untersucht und einen kleinen Knoten entdeckt. Gleich am nächsten Tag war ich bei meinem Gyn, der mich sofort nach einer Ultraschalluntersuchung an ein Brustzentrum überwiesen hat. Dann folgte ganz schnell alles, was du ja sicher auch kennst. Nach der OP wurde ich als tumorfrei entlassen. Da ich auf eigenen Wunsch eine beidseitige Mastektomie habe machen lassen, obwohl nur eine Seite befallen war, wird seitdem das, was von meiner Brust noch übrig ist, jedes Vierteljahr durch eine Ultraschalluntersuchung und Tastbefund untersucht. Sonst lasse ich mir jährlich einmal im Jahr mein Blut untersuchen, aber das habe ich ja vorher auch schon gemacht.

    LG Jonna

  • Danke für deine Antwort, Jonna!

    Ich war im Herbst 2016 noch im Mamamobil, es wurde nichts festgestellt. 2017 hatte ich manchmal Stechen in der rechten Brust. Ich hatte im Herbst das Gefühl, dass ich meinen Lympfknoten in der Achsel Aufmerksamkeit schenken müsste. Allerdings habe ich an den falschen Stellen rum getastet. Ich meinte da wäre irgendwas und habe dann auch meine Tochter gefragt, ob sie da was sehen könnte. Im Januar 2018 entdeckte ich eine auffällige Ader und einen roten 1€ großen Fleck auf der rechten Brust. Der geriet erstmal in Vergessenheit. Auch als die Brust lila schimmerte war ich zwar irritiert, aber es wurde wieder verdrängt. Wie lange kann ich nicht sagen, bis ich (plötzlich, Übergangslos) eindeutige Symptome sah. Rötung wie Sonnenbrand, leicht geschwollene Haut mit minimal vergrößerten Poren , leicht vergrößerte Brust. Alle Alarmglocken waren an. Die ganze Nacht habe ich mit einem Vergrößerungsspiegel auf dem Rücken liegend meine Brust angesehen. Ich bin morgens direkt zum Arzt. der meinte es wäre nonpuerperala mastitis, eine Woche hochdosiert Stapholex. Während dieser Woche wurden die Symptome stärker und ich konnte vergrößerte Lymphknoten tasten. Diesmal organisierte der Arzt für mich alle Untersuchungstermine. 10 Tage später hatte ich eine Diagnose, einen Port und die erste Chemo. Mein Krebs ist nicht hormonabhängig. Einen Knoten konnte man nie ertasten und auch mit Ultraschall kaum finden, nach der vierten Chemo war er nicht mehr zufinden.

    Mitte Februar gehe ich zur zweiten Nachsorge. Ich mach mir Gedanken, obwohl ich vorher keine Metastasen hatte und die sechs entfernten Lymphknoten nicht befallen waren. Ich frage mich wie der Arzt etwas entdecken soll. Ob Ultraschall ausreicht. Ich habe keinen Aufbau gelant.

  • Hallo zusammen,


    ich bin mir nicht sicher ob ich meinen Beitrag an der richtigen Stelle platziere... Es ist mein erstes Forum in dem ich bin 😅


    Ich bin 35 und Ende letzten Jahres wurde bei mir ein inflammatorisches Mammakarzinom diagnostiziert. Das Staging habe ich hinter mir, keine Metastasen. Die Chemo, ETC dosiesdicht, hat vor einer Woche angefangen.


    Ich versuche mir Informationen aus dem Internet zu holen, aber da mein Krebs so selten und aggressiv ist, finde ich auch kaum was. Und wenn, dann sind es oft nur sehr schlechte Nachrichten.

    Ich habe zwie kleine Jungs und war bis vor ein paar Tagen sehr tapfer, aber vorgestern bin ich zusammengebrochen und nur am weinen. Ich habe schreckliche Angst...


    Ich würde mich sehr freuen, wenn sich jemand melden könnte, der auch den ähnlichen Brustkrebs hat. Um zu wissen, dass es jemanden gibt der den Kampf gewonnen hat...


    Herzliche hoffnungsvolle Grüße

    Jagoudy

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  • Liebe Jagoudy,


    herzlich willkommen hier- auch wenn der Anlass alles andre als schön ist.. :hug:

    Laß dich mal sanft drücken und wein' ein bißchen an meiner Schulter.. das muss raus... du hast alles Recht der Welt dazu.


    Wir wissen, wie sich das anfangs anfühlt. Das Chaos im Kopf, der Fall ins Bodenlose.


    Jetzt reich ich dir ein Taschentuch, dann wird Nase geputzt und das Visier wieder heruntergeklappt, wie man hier so treffend sagt.


    Du hast keine Metastasen im Staging, das ist schon mal hervorragend!

    Und du bist schon mittendrin in deiner Schlacht gegen den ungebetenen Mietnomaden.

    Du wirst sehen, die Chemo ist dein starker Verbündeter, und ihr macht dem Schalentier jetzt Beine. Jetz gibt's was auf die Zwölf!


    Es gibt hier noch mehr Frauen, die auch was zu dem inflammatorischen Typ erzählen können. Du wirst hier immer jemand finden, der dir Tips gibt, dir zuhört und mit dir aushält.

    Über Dr. Google wirst du eher veraltete Informationen finden- besser du wendest dich an den https://www.krebsinformationsdienst.de/


    Ich wünsch dir alles Gute.


    LG MoKo

  • Liebe Jagoudy ,


    ich möchte Dich herzlich begrüßen im Forum der FSH. Selbstverständlich ist Deine Diagnose kein schöner Anlass, Dich hier anzumelden. Du wirst aber bald feststellen, dass der Austausch mit ähnlich Betroffenen hilfreich für Dich ist. Du bist mit Deiner Diagnose nicht alleine und Deine Ängste und Befürchtungen haben viele hier in diesem Forum schon durchlebt, durchgestanden oder sind gerade mitten drin in der Therapie.


    Ich schicke Dir viel Mut, Kraft und Geduld für die kommende Zeit und wünsche Dir einen guten Austausch.

  • Liebe Jagoudy ,

    ich hatte auch ein Inflammatorisches Mammakarzinom und habe schon darüber geschrieben, wie andere hier. Wenn du dir diesen Thread von Anfang anschaust, wirst du einiges über diese Krebsart erfahren. Bloß nicht googeln, das hilft nicht weiter und macht nur Angst. Auch diese Art von Krebs kann man besiegen. Wenn du noch Fragen hast, so beantworte ich sie dir gerne.

    LG Jonna

  • Liebe Jagoudy ,

    meine Diagnose inflam.mamma ca war ein Jahr vor deiner. Ich habe also die ganze Behandlung schon hinter mir. Ich hatte auch Chemo nach ETC Schema. Es war kein Spaziergang, aber ich habe mich durchgekämpft. Und mein Tumor ist unter der Behandlung geschrumpft und konnte am Ende im Ultraschall nicht mehr nachgewiesen werden. Danach wurde ich brusterhaltend ( auf eigenen Wunsch)operiert und 17 Lymphknoten in Level 1 und 2 entfernt. Und danach bekam ich Bestrahlung, weil bei mir 3 Lymphknoten befallen waren. Seit fast einem Jahr nehme ich Aromatasehemmer und habe die typischen Beschwerden, die sich in Gelenkschmerzen äussern. Ansonsten ist mein Leben aber wieder schön. Ich hatte auch solche Angst, weil das alles so viel war und inflammatorischer Brustkrebs keine gute Prognose hat. Aber nachdem alle Therapien so gut angeschlagen haben, bin ich zuversichtlich. Ich hatte jetzt schon 3 Kontrolltermine und ein MRT und es war jedes Mal ohne Befund! Und dafür hat sich dieses besch... Jahr gelohnt! Die Chemo war wirklich alles andere als einfach, aber es gab auch gute Tage. Deswegen, halte durch. Nach doofen Tagen folgen bessere.

  • Jagoudy

    Liebe Jagoudi,

    Ich habe eine gute Freundin die strahlenaerztin ist. Das erste was sie mir sagte war Hände weg von Mr. Google. Die Infos sind zum Teil so veraltet das sie den aktuellen Stand nicht wieder geben. Das macht nur Angst weil oft die negativen Dinge aufgezeichnet werden. Ich muss sagen ich habe ihren Rat nicht wirklich so ganz umsetzen können und wie im Rausch fleißig weiter gegoogelt. Das hat mir aber nur zusätzlich Angst gemacht.

    Vielleicht gelingt es dir ja besser wie mir. Ansonsten habe ich schon einige Mädels in diesem forum gesehen die die gleiche Art von BK hatten wie du. Ich denke jeder erschrickt bei seiner Diagnose und und geschockt wenn es heißt invasiv, g3, befallene lympfknoten TN und so weiter. Du hast ja schon deinen Kampf begonnen.

    Du schaffst das. :hug::hug::hug::whistling::whistling:

  • Hallo!

    Ich War Ende Februar zur zweiten Nachsorgentersuch. Mein Arzt hat mit Ultraschall nichts entdecken können

    Ich War gar nicht richtig beruhigt. Habe mich nicht richtig untersucht gefühlt. Am 4.4. 19 habe ich einen Termin bei meiner Onkologin. An dem Tag bekomme ich auch die letzte Antikörperinfusion. Ende Mai 2018 hatte ich die letzte Chemo. Ab da beginnt meine Zeitrechnung, weil da vom Tumor nichts mehr zusehen war. Also Ende Mai ein Jahr nach Krebs.

    Was hier über Google geschrieben wird kann ich bestätigen. Das macht nur Angst. Ich kann es aber nicht immer lassen. Finde aber bei meiner Suche nicht neues mehr. Eigentlich will ich eine Antwort auf meine Frage, wie lange ich noch leben werde, oder wann die ersten Metatsen entdeckt werden. Ich merke, dass es mir gut tut hier im.Forum zu lesen. Lauter lebendige , mutige Frauen. Da will ich auch dazu gehören.