Hyperthermie

  • Danke Euch für die nette Begrüßung. Das tut einfach nur gut.


    Könnt Ihr mir beim Thema Hyperthermie helfen? Ich habe über die biologische Krebsgesellschaft einen Facharzt für Naturheilverfahren gefunden, der sich u.a.mit der Biologischen Krebsabwehr, Misteltherapie und Darmsanierung befasst. Bei meinen Darmproblemen hat er mir durch die Darmsanierung sehr geholfen und jetzt nehme ich homöopathische Mittel zur Erneuerung der Darmflora, zur Ausleitung von Giftstoffen, Selen, Vitamin D usw. ein. Ich spritze mir auch Mistel selbst. Jetzt hat er mir empfohlen, Hyperthermie zur Unterstützung bei der Strahlentherapie zu nutzen. Hat jemand Erfahrung damit?


    Liebe Grüße Louisa

  • Hallo Louisa,


    ich weiß, dass es Studien gibt, die sich u.a. mit dem Thema Bestrahlung + lokale Hyperthermie bei rezidiviertem Brustkrebs befassen. Ob diese Studien mittlerweile abgeschlossen sind und inwieweit Ergebnisse dazu vorliegen, ist mir allerdings nicht bekannt. Sicher ist, dass diese Therapieform z. Zt. nicht in den S-3-Leitlinien "Brustkrebs" zu finden ist und somit auch keine Kassenleistung.


    Mir wurde im Jahr 2007 die Teilnahme an einer solchen Studie angeboten, nachdem ich das 2. Brustkrebs-Rezidiv hatte. Ich habe mich gegen die Teilnahme entschieden - somit kann ich nichts zur Hyperthermie sagen. Was ich aber sagen kann, ist dass ich seit 2008 kein weiteres Rezidiv mehr hatte.


    Der Krebsinformationsdienst hat ausführliche Informationen zur Hypherthermie und auch Hinweise darauf, was ggf. zu beachten ist. Findest Du hier: http://www.krebsinformationsdi…hyperthermie.php#inhalt20


    Ganz wichtig auf jeden Fall, dass Du ALLE zusätzlich eingenommenen Medikamente und ALLE komplementären Therapien mit Deinen behandelnden Ärzten absprichst.


    Du hast auch erwähnt, dass Du Selen und Vitamin D einnimmst. Dabei ist zu beachten, dass beides nur dann eingenommen werden sollte, wenn tatsächlich ein Mangel vorliegt. D.h. der Selen- und Vit.-D-Spiegel sollte vor der Verordnung bestimmt werden. Und speziell bei Selen gilt: ein "zu viel" kann Schaden anrichten.


    Ich wünsche Dir, dass Du einen guten Weg durch die Behandlungen findest.


    Viele Grüße von Flora

    Habe Augen für die schönen Dinge, die Du jeden Tag erlebst. - Genieße sie und freue Dich darüber, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind.

    Einmal editiert, zuletzt von Saphira ()

  • Liebe Louisa,


    da kann ich Flora nur unterstützen. Bitte kläre alles, was Du zusätzlich nimmst, mit Deinem behandelnden Arzt ab. Es kann nämlich sonst zu Wechselwirkungen kommen. Ich hatte es auch so gemacht, alleine aus dem Bedürfnis heraus, meinem Körper etwas Gutes zu tun. Dann stellte sich heraus, dass ich genug Selen und Vitamin D im Blut hatte und ein mehr eher schädlich geworden wäre. Diese Blutuntersuchung musste ich selber bezahlen, aber das war es mir wert.

    Liebe Grüße aus dem wunderschönen Hessenland, heidih57



    Glück liegt nicht darin, dass man tut, was man mag,
    sondern dass man mag, was man tut.
    James Matthew Barrie

  • Hallo ihr Lieben!


    Hat jemand von euch Erfahrung mit Hyperthermie? Und wenn ja mit welcher Form der Hyperthermie ( Fiebertherapie oder regionale Hyperthermie)?
    In Nl gibt 3 und in NRW 2 Kliniken die eine Hyperthermiebehandlung anbieten.
    Ich werde an einer Uniklinik behandelt und die würden mich an ein Hyperthermiezentrum überweisen. So war wenigstens der Stand vor 2 Jahren. Ich denke nicht, das sich daran etwas geändert hat, aber das würde ich noch abklären.

    Einmal editiert, zuletzt von Saphira () aus folgendem Grund: Themen zusammengeführt.

  • Hallo Chrissie,


    leider kann ich dir zu dem Thema gar nichts sagen....mich würde es aber auch sehr interessieren. Ich habe in der Doku auf 3 sat " Wunder Heilung" von einer Fiebertherapie gehört.


    Vllt meldet sich ja noch jemand mit Erfahrungen diesbezüglich.


    Lg Keinohrhase :hug:

    Einmal editiert, zuletzt von Saphira () aus folgendem Grund: Themen zusammengeführt.

  • Die Sendung auf 3Sat hat mich wieder an die Hyperthermie erinnert.
    Ich habe damals, nach 2 schweren OPs und laufender Chemo auf die Hyperthermie verzichtet, weil das Krankenhaus, das die Hyperthermie anbietet ein Problem mit Krankenhauskeimen hatte.
    Die wollte ich mir nicht auch noch einhandeln.
    Aber nach der Sendung scheint mir eine Hyperthermie doch eine Option für mich zu sein.

    Einmal editiert, zuletzt von Saphira () aus folgendem Grund: Themen zusammengeführt.

  • Hallo Ihr lieben,


    während meiner Zeit in einer onkologischen Abteilung habe ich die Ganzkörperhyperthermie und die lokale HT kennengelernt. Wenn Ihr mögt, kann ich Euch per PN einen Link zu den Infos dieser Klinik schicken. Einfach melden.


    Grüßle


    Gertrud

    Einmal editiert, zuletzt von Saphira () aus folgendem Grund: Themen zusammengeführt

  • Hallo ihr da draußen,


    aus gegebenem Anlass und weil ich so viele PNs zum Thema Hyperthermie bekommen habe, dachte ich, es wäre sinnvoll ein eigenes Thema dazu zu starten. Scheinbar gibt es ja schon mehrere unter euch, die sich einer Hyperthermie unterzogen haben. Vielleicht mögt ihr nochmal von euren Erfahrungen berichten?


    Wie ihr wisst steht für mich fest, dass eine erneute Chemotherapie nur als Notbremse in Frage kommt.
    Aus dem Beratungsgespräch mit dem ärztlichen Dienst der GfBK (Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr) kristallisierte sich schnell heraus, dass für mich eine Kombination aus Schul- und alternativer Medizin das richtige sein würde.


    Ich habe mich jetzt sehr viel mit der Hyperthermie beschäftigt.
    Der Krebsinformationsdienst ist telefonisch positiv eingestellt zu dem Thema, die Infos auf der Seite sind noch verhalten formuliert:
    https://www.krebsinformationsd…handlung/hyperthermie.php


    Sehr gut fand ich die Erklärungen von de GfBK:
    http://www.biokrebs.de/therapien/immunsystem/hyperthermie Dort findet sich ein gutes Infoblatt.


    Jetzt bin ich gerade dabei eine geeignete Klinik für mich zu finden.
    Es gibt sogar in meiner Stadt 2 Ärzte die mit Hyperthermie behandeln. Mal gucken, was die für einen Eindruck auf mich machen und wie sie mich beraten. Es gibt lokale Hyperthermien und Ganzkörper. Aus dem Bauch heraus würde ich behaupten, dass eine Ganzkörperhyperthermie für mich besser wäre, um das systemische Problem abzudecken. Aber mal sehen.


    LG, Sonja

    2 Mal editiert, zuletzt von Saphira () aus folgendem Grund: Themen zusammengeführt.

  • Liebe Sonja,
    ich finde es toll, dass du diesen Thread eröffnet hast - er wird garantiert benutzt werden und kann bestimmt weiter helfen, sowohl im Denken als auch durch die Links ganz pragmatisch!
    :hug:

  • Liebe Sonja,


    interessante Links die du da zusammen gestellt hast. Ich wünsche dir auf deinem Weg nur das Allerbeste.....mach den Kröten den Garaus....mit welcher Methode auch immer.
    Lg Keinohrhase :hug:

  • Liebe Sonja!
    Danke für die Links und die Hinweise auf die Hyperthermie und ich wünsche dir von
    ganzem Herzen, dass sie deinen Kroeten anständig zu Leibe rückt.
    Daumen sind gaaaaanzzzz fest gedrückt :thumbsup: , an dich denken tu ich sowieso!!


    Alles, Alles Gute, Lulu

  • Liebe Sonja,
    auch ich wünsche mir für dich, dass du "etwas Passendes" in deiner Nähe findest, denn allzu lange Reisezeiten und zu weit entfernt von Mann und Familie muss ja nur im Notfall sein. 8) Allerdings gibt es sehr schön gelegene Kliniken mit Hyperthermie, die fast ein Urlaubsgefühl aufkommen lassen. Die in B.B. die ich kenne, gehört dazu! :D
    Liebe Grüße
    Angie

  • Guten morgen Foris,


    heute habe ich endlich mal Zeit, um euch an meiner Erfahrung aus BB teilhaben zu lassen.


    Ich habe bei meinem Aufenthalt 5 lokale Hyperthermien bekommen und eine Ganzkörper-HT.
    Die lokale HT kann man sich im Prinzip so vorstellen, dass man auf einem bequemen Bett liegt, in meinem Fall mit Kühlkissen im Rücken und auf dem Bauch und dann über einen Schwenkarm eine große, weiche Bratpfanne auf einen drauf gedrückt wird - bei mir halt auf die Leber. Dann liegt man dort eine knappe Stunde herum, während die Bestrahlung langsam hochgefahren wird und Innen alles anfängt zu köcheln ;)
    Ich selbst habe immer erst ab ca. der Hälfte gemerkt, wie es langsam warm wurde und am Ende war es so, als hätte man ein Wärmekissen auf dem Bauch liegen. Mit der Zeit haben sie die Wattzahl immer mehr erhöht, man war "erstaunt" wie viel ich aushalten würde für meinen ersten Aufenthalt. Und ich dachte mir nur: Gib Gummi! :D Die Kröten sollen brutzeln! :D
    Im Anschluss war ich immer recht erschöpft, was sich mit einer Stunde Schlaf aber gut kompensieren ließ.


    Die Ganzkörper-HT war schon eine andere Nummer.
    Nicht, dass es weh getan hätte, aber es war für mich ein reinster Willensakt nicht durchzudrehen.
    Auch hier liegt man auf einem bequemen Bett. Es wird eine riesige Wärmelampe über einen gerollt, Narben werden mit Extrahandtüchern abgedeckt und dann wird alles mit einer Art dicken Folie abgehängt (die schön herumreflektiert), sodass nur noch der Kopf heraus guckt. Und dann geht's los. Erst ists schön - gerade für so Frostköddel wie mich - dann wird's Sauna, dann kommt übermäßiges schwitzen und dann wird's anstrengend.
    Meine kritische Phase war zwischen 38°C und 38,7°C. Mich hat irgendwie nichts mehr abgelenkt, außer mit mir zu reden. Radio war doof. Musik war doof. Meditationscd war doof. Und vor allem das schwitzen und wie alles an einem klebte war oberdoof. Bah! Die mich betreuende Schwester war ein Engel. Sie hat mir immer wieder zu trinken gegeben, mir das Gesicht gekühlt, irgendeinen Quark erzählt und immer gut zugeredet. Irgendwie habe ich es dann doch noch bis 39°C geschafft (nach 2 Stunden).
    Die Wärmelampe kam weg und dann wurde es nochmal "Bah!".
    Ich wurde mit einer dicken, schweren Decke zugedeckt und die Folien oben drüber. Es sollte ein Wärmestau produziert werden, der auch funktioniert und mich nochmal 0,2°C höher gebracht hat, bevor ich dann über 2,5 Std wieder abgekühlt bin.
    Zwischenzeitlich hatte ich kribbelnde Hände und Lippen und Kopfweh, was aber nach trinken von Magnesium schnell wieder weg war.


    Insgesamt war es ein sehr positiver Aufenthalt.
    Mehr unter "Jackpot" in 5 Minuten ;)


    Ich kann nur alle ermutigen HTs durchführen zu lassen, wenn man bereits darüber nachdenkt!


    Liebste Grüße,
    Sonja

  • Guten Mittag :)


    Ich bin zurück aus BB und wollte euch kurz berichten.
    Meine 2. Ganzkörperhyperthermie war deutlich leichter zu ertragen, als letztes Mal.
    Mein Körper hat sich offensichtlich gemerkt, was er zu tun hat und nach 3 Minuten unter der Lampe war ich schon durchgeschwitzt wie sonstwas ;) Meine Temperatur ist sehr fix hochgegangen und ich konnte diesmal auch mehr und länger ertragen. Bis 39,5 habe ich es geschafft!


    Die lokalen Hyperthermien auf der Leber wurden wieter stückchenweise hoch gefahren und ich habe jetzt wohl meine Grenze erreicht bei 160 Watt. Die MTAs sagten mir, dass das schon sehr heiß sei und ich das Glück habe, dass keine Fettschicht dazwischen liegt, denn da halten es die meisten nicht so lange aus.
    Jedenfalls ging es jetzt los, dass mir die Rippen halb abgefackelt sind und mit Kühlspray gearbeitet wurde. Damit ging es ganz gut. Im Anschluss war ich immer extrem erschöpft und habe fast schon komatös geschlafen - meine Nachbarin hatte Besuch von ihrer ganzen Familie und ich habe es nicht mitbekommen.


    In 4 Wochen geht es schon wieder runter.
    Mehr dazu im Jackpot-Thread.


    LG, Sonja

  • ..........puh..............schon ein ganz schöner Akt, aber wenn die Kröten kochen sollen :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:


    Aus Medizinbüchern kenne ich die Hyperthermie auch in Verbindung mit Chemo. Wird das heute überhaupt
    noch gemacht??? Muss ich mich mal schlau machen oder vielleicht weißt du das liebe Sonja :P


    Grüßle und Danke für deinen guten Bericht :) ika :)

    Lachen ist die beste Medizin,

    also verschenke jeden Tag ein Lächeln,
    es tut nicht we
    h
    :thumbsup:

  • Hallo ihr Lieben,
    Ist die Hyperthermiebehandlung eine Kassenleistung. Meine Gyn . meinte, wenn man dies stationär macht dann ja,
    In einer Praxis, die sich auf biologische Heilmethoden spezialisiert hat dann nein. Würd mich freuen, wenn jemand
    Antwortet.
    Herzliche Grüße
    Ellie :)

  • Hallo liebe Ellie,


    deine Gyn hat da vollkommen recht.
    Heute Abend schreibe ich dir mal eine PN wo ich die Hyperthermie machen lasse und wie man da dran kommt (:


    LG, Sonja


    PS: Hier habe ich auch schon etwas dazu geschrieben.



    Huhu Ika,


    gerade erst lese ich deine Frage. Ist mir irgendwie durch die Lappen gegangen ;)


    Ja, Hyperthermie und Chemo kann man gleichzeitig machen. Das verstärkt die Wirkung der Chemo wohl sehr gut, dass man in vielen Fällen die Dosis reduzieren kann und auch Nebenwirkungen abgemildert sind.


    Sollte ich wieder zu dem "Vergnügen" kommen, mache ich die HTs auf jeden Fall weiter. So oder so ;)


    LG, Sonja

    Einmal editiert, zuletzt von Saphira () aus folgendem Grund: Link gelöscht und die Themen zusammengeführt. Nun ist alles in einem Thread zu lesen. :-) Grüssles Saphira

  • Hallo liebe Sonja,
    danke für die prompte Antwort. Freue mich über weitere Infos.
    Wünsch euch allen ein schönes Wochenende.
    Herzliche Grüße
    Ellie

  • Liebe Lebenslustig,
    kannst du ein bisschen über die Fiebertherapie erzählen? Ich habe natürlich davon gelesen, möchte es jedoch aus erster Hand hören.
    Ich höre überhaupt nur über die Chemo als Infusion hier. Welchen Stellenwert hat die Chemo hier? Meine Onkologin spricht nur von der Tablettenchemo im palliativem Zustand. Die andere Chemo ist zu belastend.
    Du: Wenn Du sowieso ein Fentanylpflaster hast, wäre es eine Möglichkeit, auf Methadon umzustellen, es soll insgesamt auch eine deutlich Verbesserung der Lebensqualität bewirken.
    Ich: ja, das möchte ich bei meinem nächsten Termin mit meiner Onkologin besprechen.
    Herzlichen Dank für deine interessante Ausführung, ich möchte keinen Satz missen
    LG Pippin

    Einmal editiert, zuletzt von Saphira () aus folgendem Grund: Beitrag und dazugehörige Antworten hierher verschoben.

  • Liebe Pippin,


    bei der Fiebertherapie bekommt man entweder eine Infusion mit einem Bakterienlysat, das Fieber auslöst oder man liegt in einem Bett, in dem man von außen durch Strahler aufgeheizt wird. Ziel ist es, die Körpertemperatur zwei Grad über den Ausganswert zu erhöhen und das möglichst lange zu halten. Nach der Infusion bekommt man ca. 1-2h später Schüttelfrost mit Gelenk- und Kopfschmerzen, dem dann der Temperaturanstieg folt. Ich habe die Fiebertherapie erstmals in einer Klinik für ganzheitliche immunbiologische Therapie erhalten, wo ich nach der ersten Chemo für 4 Wochen war, in der Zeit hatte ich drei Fieberstöße. Danach bin ich alle 6-8 Wochen dort hingefahren, um die Therapie fortzusetzen. Leider ist dann erst der Chefarzt und kurz darauf die Oberärztin auf ziemlich merkwürdige Weise gegangen, man könnte eher sagen verschwunden. Ich habe dann einen Arzt hier in der Nähe gefunden, bei dem ich nun die Therapie mache. Er kombiniert die Infusion mit dem externen Aufheizen, so daß der Schüttelfrost und die Gelenkschmerzen nicht so extrem sind. Die Behandlung dauert von morgens 8.30 bis ca. 15h. Die Theorie dahinter ist, daß bei Krebspatienten das immunsystem zuwenig aktiv ist, um die Krebszellen selbst zu eliminieren, Es entstehen ja bei jedem Menschen fortwährend fehlerhafte Zellen. In der regel werden diese durch das körpereigene Immunsystem eleminiert, was bei uns eben nicht richtig funktioniert. Fieber ist eine sehr starke Stimulation des Immunsystems. Durch wiederholte Fiebertherapien soll das Immunsystem wieder in die Lage versetzt werden, selber mit den Krebszellen fertig zu werden.


    Keine Chemo der Welt kann leider wirklich alle im Körper befindlichen Zellen vernichten, aber oft ist es so, daß der Körper den "Rest" dann selbst erledigt. Deshalb ist es aus komplementärmedizinischer Sicht immer sinnvoll, etwas zu tun, was das Immunsystem stärkt. Abgesehen davon, daß es für die eigene Psyche und damit für den Krankheitsverlauf sehr wichtig, selbst etwas zu machen und sich nicht nur die Chemo "einlaufen" zu lassen.


    Onkologen sind Schulmediziner, die sehen das naturgemäß anders. Es gibt wenige, die die Fiebertherapie oder auch das Fasten während der Chemo für sinnvoll halten. Leider ist es it dem Methadon (obwohl das ja nun ein richtiges Medikament ist) ähnlich. Daher hat es die Forscherin auch so schwer, die Wirksamkeit von Methadon außerhalb von Fallberichten zu beweisen.


    Für heute liebe Grüße, es ist schon wieder ein Roman geworden...


    Ingrid