Vorsorgliche Mastektomie bei BRCA

  • Hey Dax ,

    ich durfte nach 12 Wochen wieder auf die Seite .

    Da bei einer Freundin das Implantat verrutscht ist , war ich sehr diszipliniert.


    LG Jess

  • Liebe Dax

    meine OP war am 28.4. und ich durfte schon nach knapp 2 Wochen auf der Seite schlafen..bin da aber noch extrem vorsichtig und trau dem Frieden noch nicht so ganz^^

    liebe Grüße

    <3"Kopf hoch, auch wenn der Hals dreckig ist"<3

  • Liebe Dax !


    Bei mir waren es ca. 6 Wochen, wo ich auf dem Rücken liegen musste. Meine Ärztin sagte, es kommt auf den Heilungsverlauf an.

    Ich hatte Bammel vor dieser Zeit, da ich normalerweise nur Bauch- und Seitenschläferin bin. Man gewöhnt sich an so vieles.....


    Wünsche Dir weiterhin einen guten Heilungsverlauf! :thumbup:

  • Dax


    Ist zwar ein hinkender Vergleich, aber nach meiner großen Bauch-OP ging es mir ähnlich. Ich getraute mich gar nicht auf die Seite, und bevor ich entlassen wurde, sagte mir die Physiotherapeutin, dass ich es mit Unterstützung von Kissen unter die Knie, etc. ruhig probieren dürfe.


    Verlaß´dich auf dein Körpergefühl. Du wirst es spüren, wenn es so weit und ok ist. Und jeden Tag macht man Fortschritte, auch wenn sie kaum zu merken sind. :)

  • Dax Ich soll 12 Woxhen lang auch nur auf dem Rücken schlafen ... die Deadline endet bei mir Anfang August. Normalerweise bin ich auch Seiten- oder Bauchschläferin, deshalb ist die Rückenlage eine echte Herausforderung.


    Das Schlafen auf dem Rücken ist für mich aktuell nur mit Schmerzmitteln möglich, da ich dadurch nun Rückenschmerzen bekommen habe. Ich hatte diese Probleme schon einmal während der Chemo; da hieß es aber Muskulaturabbau durch Chemo. Da ich nicht mehr in der Chemo stecke bin ich nun nach 3 Wochen Rückenlage zum Arzt.

    Meine Hausärztin hat mich gleich weiter zur Knochendichtemessung geschickt, da sie den Verdacht auf Osteoporose hatte. Dank Chemo und Eierstock-OP bin ich ja schon ne Weile in den Wechseljahren.


    Genau genommen bin ich nun sogar für "das auf dem Rücken schlafen müssen" dankbar. Hört sich jetzt vielleicht etwas verrückt an ... ist aber so. Bei mir wurde nämlich bei dieser Messung eine Osteopenie - dies ist eine Vorstufe der Osteoporose - entdeckt. Jetzt habe ich noch die Chance schlimmeres abzuwenden und gegen zu steuern.😬


    Trotz dieser Tatsache freue ich mich jetzt schon wieder auf dem Bauch schlafen zu dürfen. Die Seitenlage (nicht aktuell operierte Seite) nehme ich zwar hin und wieder ein, habe aber dann doch ein schlechtes Gewissen... nicht das sich das Impli doch noch irgendwie verschiebt.

    Wenn dir das Leben Zitronen schenkt, mach Limonade drauß!;)


    Wenn sich im Leben eine Tür schließt, sollte man sich manchmal lieber HAMMER und NAGEL schnappen und sicherstellen, daß das Teil auch zu bleibt.8o


    Alles, was man über das Leben lernen kann, ist in drei Worte zu fassen: ES GEHT WEITER!:thumbup: (Friedrich Schiller)

  • Bei mir waren es sechs Wochen auf dem Rücken schlafen. Ich hatte immer Angst mich im Schlaf auf die Seite zu legen und habe deshalb immer eine Kissenburg um mich rum gebaut. Außerdem ein Kissen unter die Knie.

    Ich wünsche euch eine schnelle Besserung und das ihr trotzdem gut schlafen könnt. :sleeping:

  • Huhu Dax ,

    mir wurde in der Klinik 6 Wochen gesagt und ich finde es einfach nur schlimm. Ich werde mich nicht dran gewöhnen. Ich wache jeden Morgen total gerädert auf und hab extreme Rückenschmerzen. 😒

    Ich freue mich schon auf den Tag, wenn ich wieder wie gewohnt auf der Seite schlafen kann😂

  • @DiTanja ich werde mich auch darauf freuen. Mein Rücken ist im Moment auch die Hölle und ausgeschlafen fühl ich mich erst recht nicht. Aber das wird auch wieder.

  • Hallo ihr Lieben,

    ich war lange nicht hier, hab gemeint, mit Komplettremission und AHB ist der ganze Spuk vorbei. Ist er ja eigentlich auch, nur war ich heute bei einem guten Frauenarzt/Operateur einer anderen Klinik, um mich wegen Verschönerung bzw. Normalisierung meiner Brüste beraten zu lassen. Hatte beidseits prophylaktisch Silikon einbauen lassen im Oktober 2019 (wg. BRCA1), dann aber nicht mal ein Jahr später trotzdem Brustkrebs bekommen. Die rechte war eh schon platt und dellig, die linke, die ganz gut geworden war, hat nun die Brustwarze eingebüßt und sieht nun auch platt aus mit einer häßlichen Narbe quer drüber.

    Was mich nun fassungslos macht: es ist bei der prophylaktischen OP nicht gründlich genug vorgegangen worden!!!! Der Arzt hat hier und da noch so einiges an Drüsengewebe entdeckt. Vielleicht hätte ich ja doch gar keinen Krebs bekommen!!! Ich steh gerade ein bisschen neben mir und brauche nun erst mal Zeit, um das zu verdauen. Und kosmetisch hätte er das auch schöner hinbekommen.

    Deswegen schreibe ich es jetzt hier mal in das Forum. Meine beste Freundin wohnt weit weg, ich erreiche sie gerade telefonisch nicht, meine Familie will ich nicht damit belasten. So ein Sch...

  • Hallo liebe Hansestadt ,

    so ein großer Mist......tut mir furchtbar leid für Dich.Wurde damals nach Deiner Mastektomie kein MRT der Brüste zur Kontrolle gemacht? Bei mir und meinen beiden Töchtern wurde MRT gemacht um zu schauen,wieviel und ob noch Brustgewebe vorhanden ist.....

    Ich wünsche Dir alles Gute

    Gruß Giecher71 :hug:

  • Nein, nach der OP hatte ich lange Zeit kein MRT, erst wieder im September, nachdem beim Ultraschall was Verdächtiges gesehen wurde.


    Und danke!!!!!

    Einmal editiert, zuletzt von Bromelie () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Hansestadt mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • giecher71 , in welchem Zeitabstand wurde bei dir das MRT gemacht ? Ich hab meins jetzt im November.. 6Monate nach Masektomie. Es soll nach operiert werden falls noch Zuviel „Material“ vorhanden ist.


    Oh man Hansestadt , deine Geschichte ist ja furchtbar! 😔

  • Hallo zusammen,

    dass mit dem MRT interessiert mich nun aber auch. Ich habe ja mittlerweile auch beidseitig Implis drin. Aber von einem Kontroll-MRT hat mir noch keiner was gesagt.

    Ich hatte 2020 ein Brust-MRT aufgrund eines Verdachts auf ein Rezidiv. Da wurde aber nix gesagt von evtl. noch vorhandenen Brustgewebe.

    Meine prophylaktische OP hatte ich jetzt im Mai. Auch hier wurde ich nicht auf ein Kontroll-MRT hingewiesen.

    Wäre das Standart bei BRCA1-bedingter Mastektomie?

    LG Hanka

    Wenn dir das Leben Zitronen schenkt, mach Limonade drauß!;)


    Wenn sich im Leben eine Tür schließt, sollte man sich manchmal lieber HAMMER und NAGEL schnappen und sicherstellen, daß das Teil auch zu bleibt.8o


    Alles, was man über das Leben lernen kann, ist in drei Worte zu fassen: ES GEHT WEITER!:thumbup: (Friedrich Schiller)

  • Liebe alle!


    Dass nach der prophylaktischen Brustdrüsengewebsentfernung ein Kontroll-MRT empfohlen wird, hatte ich auch gelesen.

    Allerdings hat meine Operateurin, der ich vertraue, und die wirklich gute Arbeit geleistet hat, eine Ultraschallkontrolle als ausreichend gefunden.

    Beim präoperativen Aufklärungsgespräch hat sie mich darauf hingewiesen, dass es nicht möglich ist, das Brustdrüsengewebe zur Gänze zu entfernen, da sonst Gefahr besteht, dass der Hautmantel zu dünn wird und das Implantat im Laufe der Zeit die Haut schädigt und diese ein Loch bekommen könnte. Sie tut, was sie kann, aber ich muss damit rechnen, dass bis zu 10 % des Drüsengewebes nicht entfernt werden können. Ob und wie viel noch "drinnen" ist, kann ich gar nicht sagen. Ist schon ein paar Jahre her....


    Hansestadt

    Das tut mir sehr leid, dass sich trotz prophylaktischer OP ein Carcinom entwickelt hat!

    Viel Kraft, und dass weitere OPs zu deiner vollsten Zufriedenheit verlaufen!

  • nach meiner beidseitigen Mastektomie (ATM-Genmutation) im Dezember 2020 sagte man mir in einem Telefonat mit der Poliklinik Heidelberg auch, dass noch ein MRT gemacht werden sollte zwecks Restdrüsengewebe.

    Meine Onkologin jedoch und die Ärztin, die mich operiert hat, meinten, dass wäre nicht nötig. Meine Frauenärztin hat mir auch abgeraten. Sie meinte auf den MRT Bildern könnte man nicht 100℅ sicher erkennen, ob noch Gewebe vorhanden ist. Sie fände das auch unnötig.

    Deswegen und aus Bequemlichkeit hab ich da nichts weiter unternommen. Manchmal kommen mir Zweifel, ob es die richtige Entscheidung ist...

    Man Hansestadt, es tut mir echt leid, was dir widerfahren ist. Und ich gebe zu, dass macht mir Angst, da ich in beiden Brüsten aggressive Tumore hatte.

    Meine Frauenärztin möchte nun in der Nachsorge nicht mal mehr Ultraschall machen, da sie meint, es wäre ja nichts mehr da zum schallen da. Es wird nur noch vierteljährlich getastet. Das hat mich sehr geschockt und verunsichert.

  • Das MRT nach Mastektomie wurde mir eigentlich von jedem Arzt empfohlen um ' sicher' zu gehen, dass ordentlich operiert wurde. Mehrmals habe ich gehört, dass manche Arzte gerne mehr Gewebe stehen lassen, damit es besser aussieht...dann kann ich mir so eine Op ja auch sparen..


    Ein Ultraschall kann leider nicht hinters Implantat schallen, das sehe ich als großes Problem.


    Zu jährlichen Kontroll-MRTs habe ich unterschiedliche Aussagen bekommen. Für mich habe ich aber entschieden die ersten Jahre regelmäßig eins machen zu lassen. Mein Operateur meinte auch, dass sei nicht schwierig die Untersuchung für die Krankenkasse zu begründen.

    Im Endeffekt hatte ich leider das Gefühl, dass manche Ärzte aus Kostengründen da abwinken.

    Es ist aber auch eine sehr individuelle Entscheidung was jedem am besten tut.

  • Vielen Dank, ihr Lieben, für eure Anteilnahme!!! Morgen bin ich bei meiner Frauenärztin, mal sehen, was die dazu sagt.

    Zum Thema MRT kann ich noch nicht Auskunft geben. Es wäre 2020 das erste nach der prophylaktischen OP gewesen, da sagte meine Ärztin: erstmal Ultraschall, der Radiologe soll entscheiden ob MRT. Na ja, und dann hat der ja im US was entdeckt... da gab es natürlich gleich ein MRT. Vor der prophylaktischen hatte ich jährlich MRT, Mammographie und 2x Ultraschall wg. BRCA1.