Hanka - Fragen über Fragen

  • Liebe Hanka , auch möchte mich den Glückwünschen hier anschließen. Das war kein einfacher weg, aber du hast es geschafft! Schön, dass dir deine AHB so gut getan hat und du jetzt langsam aber sicher Richtung Normalität dich bewegst! Alles gute weiterhin für dich! 🌷🌷🌷

  • Hallo Hanka , wie schön dass deine AHB so erholsam war. Herzlich willkommen zurück. Das Leben wird nicht wie vorher sein denn nun sind wir zu Kämpferinnen gewachsen. Aber es ist einmalig und wunderschön dass es dir so gut geht und soll bitte immer so bleiben.

  • Liebe Hanka

    Ich freue mich das du wohlbehalten wieder daheim bist und es dir so gut geht .

    Ja es ist jetzt ein anderes Leben , ein intensiveres und du bist daran gewachsen , du bist eine Kämpferin und bist stark geworden .

    Es soll dir ab jetzt immer gut gehen und du sollst gesund bleiben :hug:

    Knuddels :hug:

    Gabi

    🙏🏽 Herr schmeiß Nerven vom Himmel 🙏🏽

    😉 Lieber eine Glatze am Kopf und Nebenwirkungen als einen Zettel am großen Zeh 😉

    👍🏽 Wer in den Krieg zieht muß auch Kratzer einstecken können 👍🏽

  • Liebe Sonne69 , RidingGeli , Kleene , 18-09-Sonnenschein , Momo16 , Holly G , Sommerliebe-87 , Little sunshine , Teafriend , pelerixi , Tabaluga , Cleo73 , Lolle77 , -sternle- , Busenwunder , kruemelmotte


    Vielen Dank für eure Worte. Ja ich werde mit Sicherheit nun ein anderes Leben führen als vor dieser Diagnose. Aber es wird sicherlich nicht ein schlechteres Leben sein. Im Gegenteil: diese Diagnose zeigt einem auch auf was einem im Leben wirklich wichtig sein sollte. Nämlich Gesundheit und die eigenen Bedürfnisse. Ja ihr lest richtig: ich finde, daß man mit dieser Krankheit auch egoistischer wird. Aber nicht im negativen Sinne... sondern eher positiv. Viele Dinge die ich früher einfach so vor mir her geschoben habe erledige ich nun zeitnah. Sei es ein nettes Treffen mit einer alten Bekannten oder aber auch einen Wunsch, den ich mir schon lange erfüllen wollte.

    Ich lebe im hier und jetzt und genieße alles in vollen Zügen.


    Früher war ich die Erste, die immer ja gesagt hat und noch diese oder jene Aufgabe oder Ehrenämter angenommen hat. Eine richtige Workaholic oder Sozialtante halt:D. Mittlerweile habe ich gelernt nein zu sagen.


    Auch in meinem Job möchte ich nicht mehr so weiter machen wie vor diesem einschneidenden Lebensabschnitt. Ich habe eine 100% Stelle als Erzieherin (Gruppenleitung), stellvertretende Kindergartenleitung, Mentorin (teilweise bis zu 3 Azubis gleichzeitig angeleitet), Betriebsratsvorsitzende. Hinzu kam, dass ich bei unserem schon seit längerem anhaltenden Personalausfall (durch Krankheit und Urlaub) immer gleich bereit war länger zu bleiben bzw. die ein oder andere Überstunde freiwillig zu übernehmen.

    Dabei blieben Familie, Freunde und Hobbies, wie ihr euch sicherlich denken könnt, öfter mal auf der Strecke. So möchte ich das nicht mehr haben.


    In Zukunft möchte ich mehr auf meine Bedürfnisse achten. In der AHB wurde ich mit so schönen Begriffen wie Achtsamkeitstraining, Selbstachtung und Selbstführsorge konfrontiert. Und genau das sind oftmals die Dinge die wir in unserer schnelllebenden Gesellschaft, die leider auch sehr leistungsorientiert ist, vernachlässigen.


    Aber das Leben ist das kostbarste Gut, dass wir auf Erden haben. Und dieses Gut sollten wir hegen und pflegen.



    Ich fühle mich heute wie auf Wolke 7:S und könnte die ganze Welt umarmen. Der Grund: Gestern hatte ich meine Chemo-Nachsorge bei meinem Onkologen. Und was soll ich sagen... alles im grünen Bereich. Mein Blutbild hat sich normalisiert ... da war auch mein Onkologe baff. Meine Leykos waren vor der AHB bei 3,4. Gestern (4 Wochen später) sind diese bei 7,2.

    Beim Adomen-Ultraschall genau das selbe: mein Onkologe war verwundert wie schnell sich meine Leber nach Capecitabin-Ende (31.05.) schon erholt hatte.

    Das Ergebnis der Tumormarker erfahre ich zwar erst morgen ... aber komischerweise habe ich hier auch ein gutes Gefühl. Ich gehe mittlerweile schwer davon aus, dass das Capecitabin diese "doofen" Marker im Mai einfach nur durcheinander gebracht hat.


    In diesem Sinne


    Liebe Grüße

    Hanka

    Wenn dir das Leben Zitronen schenkt, mach Limonade drauß!;)


    Wenn sich im Leben eine Tür schließt, sollte man sich manchmal lieber HAMMER und NAGEL schnappen und sicherstellen, daß das scheiß Teil auch zu bleibt.8o


    Alles, was man über das Leben lernen kann, ist in drei Worte zu fassen: ES GEHT WEITER!:thumbup: (Friedrich Schiller)

  • Liebe Hanka

    Wie schön, dass du schon soviele gute Ergebnisse hast💥Für morgen drücke ich dir noch beide Daumen 👍👍👍

    ....da kann ich dir in allem nur zu 100% zustimmen, auch wenn ich noch nicht soweit bin wie du.
    Gewisse Dinge habe ich schon vor der Diagnose geändert 🤗aber es werden noch welche hinzukommen.

    Also ich wünsche dir von 💜alles Liebe für dein weiteres Leben.

    LG 18-09-Sonnenschein

  • Liebe Hanka ,


    es ist so schön deine Worte zu lesen :).


    Ich gratuliere herzlich zu den guten Ergebnissen und freue mich für dich, dass dir die AHB so gut getan hat.


    Einen guten Start in den Job für dich. Ich hoffe, dass fu vieles umsetzen kannst was du dir vorgenommen hast.


    Alles Liebe

    Grisu

  • Liebe Hanka ,


    Ich freue mich mega mit dir und drück noch kurz die Daumen für die Marker.


    Du bist auf einem richtig guten Weg. Weiter so!!


    Ich nehme dich als Vorbild! Vieles was du schreibst, kenne ich auch und bin immer wieder versucht, in die alten Fallen zu tappen.


    LG Sonnenglanz

  • Liebe Hanka ! Auch ich gratuliere dir zu deinem guten Ergebnis! So soll es bleiben, dass wünsche ich dir! Ja, es ist gut, wenn du nun achtsamer bist. Man verplempert soviel Energie und Zeit in Dinge. Mache jetzt Dinge, die dir Spaß machen und die dir gut tun. Bewahre dir deinen Humor!

    LG Jojo

  • Liebe Hanka ,


    du hast deine Veränderung sehr gut zusammengefasst. Ja, es ist spannend, dass man auch aus diesem negativen Erlebnis etwas positives machen kann und sich das Ganze vielleicht sogar gelohnt hat. Nein, soweit möchte ich nicht gehen.

    Ich selbst habe mir auch bereits vor der Erkrankung viele Gedanken um eine erfüllende Lebensführung gemacht Die Krankheit hat mich nun aber eher dazu gezwungen, noch einmal nachzujustieren. Denn ich weiß nun, wie sehr man sich schaden kann, wenn man nicht achtsam mit sich umgeht. Ich denke auch, je einschneidender diese Erfahrung war, umso nachhaltiger wird sie wohl sein. Mein leichtes Lymphödem im Arm warnt mich auf jeden Fall das ganze gleich wieder zu vergessen oder auf die leichte Schulter zu nehmen.


    So wünsche ich dir, dass es dir auch gelingt, aus den doch schon sehr lange trainierten Pfade auch wieder auszusteigen.

    Genieße dein Leben! Ich denke, dass das auch unserem Umfeld gut tut. Denn Lebensfreude ist ja ansteckend und das kann wirklich jeder gebrauchen. Du kannst durch deinen Beruf diese positive Haltung bereits an sehr früher Stelle säen, nämlich in offene Kinderherzen.


    Auf viele schöne Jahre

    Ingrid

  • Hallo ihr lieben Foris!

    Ich krame mal wieder meinen Vorstellungsthread aus der Schublade, denn es ist in den letzten Wochen einiges bei mir passiert. Nach der erfolgreich beendeten AHB Ende Juli habe ich am 31.08. meine Wiedereingliederung in meinem Job gestartet. Anders zwar als gedacht und gehofft - aber Hauptsache endlich wieder arbeiten und normaler Alltag:thumbup:.

    Anders deshalb, da ich meine Wiedereingliederung im Home-Offfice begann - und das als Erzieherin:D. Der Grund dafür ist nämlich, daß meine Ärzte mich immer noch als Risikopatientin sehen im Hinblick auf das "nette" Virus. Meine Tablettenchemo hatte ich ja erst Ende Mai beendet. Und Kindergarten ("Virenschleuder"^^) und Corona verträgt sich ihrer Ansicht für mich nicht.

    So arbeitete ich die ersten drei Wochen komplett im Home-Office (50%). Mit der Aufstockung auf 75% wechselte ich dann ins Kiga-Office, da ich da die besseren technischen Voraussetzungen hatte und auch das entsprechende Material. So weit - So gut. Die Arbeit machte mir trotzdem super viel Spaß und forderte mich enorm. Abends war ich manchmal ganz schon k.o. Vor zwei Wochen stockte ich nochmals auf - 90% bzw. 7 Stunden täglich waren nun ebenfalls kein Problem für mich.

    Am 16.10. hatte ich nun meine Wiedereingliederung erfolgreich beendet und bin ab morgen wieder 100% im Dienst in meinem Job.:S


    An alle die noch in Therapien stecken - haltet durch... es ist zu schaffen. Ich hätte mir nie vor 16 Monaten erträumen können, daß ich je mal wieder an diesem Punkt hier stehen werde. Damals war die Welt für mich nur noch düster und schwarz.

    Heute fühle ich mich wieder gut, ernähre mich gesund und bin auch körperlich wieder recht fit. Ich trainiere jede Woche zwischen 4-6 Stunden - sei es Spinning, Step Aerobic, Kraft-Ausdauer-Training, Nordic Walking 10 - 12 km gehen auch wieder spielend. So als sei nichts gwesen. Aber natürlich war was: meine OP-Narbe, meine tauben drei Zehen an jedem Fuß und meine Vergesslichkeit sowie Konzentrationsstörungen erinnern mich immer wieder an meine Begegnung mit diesem "Knilch". Aber das hindert mich nicht daran mich trotzdem meiner wiedergwonnenen Freiheit und Gesundheit zu freuen. Ich genieße jeden Tag in vollen Zügen ... denn wer weiß schon was morgen ist. Das habe ich mittlerweile kapiert.


    Momentan habe ich jedoch Zweifel, ob meine Wiedereingliederung wirklich so erfolgreich war???:/ Denn den wahren Joballtag einer Erzieherin mit vollen Kindergruppen, Lärm, Streß, Multitasking, Schnuddernasen, Elternarbeit und Co. habe ich ja so nicht kennen lernen und ausprobieren können. Ich war 7 Wochen sozusagen mein eigener "Chef" und konnte mir die Arbeit einteilen wie ich wollte. Ob ich den Job der Erzieherin im vollen Umfanng mit 100% wirklich packen werde, daß werde ich wohl erst nach Corona bzw. wenn die Lage sicherer für mich ist, erproben können.:rolleyes:


    Der nächste Haken ist, dass meine Chefin mich nun mit der Wieder-Gesund-Schreibung gleich wieder aus der Schusslinie wegen Corona und den steigenden Fallzahlen nehmen will und mir nahe legt, jetzt gleich meinen alten Urlaub abzubauen ... und zwar bis zum Jahresende am Stück.=O Das heißt ich wäre wieder für 2 1/2 Monate komplett draußen. Ich bin hin und her gerissen - einerseits müsste ich mich doch über den Urlaub freuen, oder? Aber irgendwie kann ich das nicht. Die Arbeit hat mir trotz diesen Hürden bisher tierisch Spaß gemacht ... ich bin jetzt so richtig warm gelaufen. Und jetzt soll Pause sein??? Das fühlt sich momentan für mich eher wie Flucht, Abstellgleis oder krankenstand an. Welchen Sinn und Zweck hatte dann die Wiedereingliederung? Andererseits verstehe ich auch die Bedenken meiner Chefin im Hinblick der steigenden Fallzahlen und meiner Situation. Mein Vorschlag mich wieder ins Home-Office zu verkrümeln fand sie nicht so berauschend. Ein weiteres Argument ist ja auch dass mit 2021 auch die nächsten 35 Tage wieder auf dem Konto sind. Alles nicht so einfach.


    So werde ich wohl oder übel in den saueren Apfel beißen und dem Vorschlag meiner Chefin nach geben:rolleyes:. Ich war ja bisher "nur" 16 Monate zu Hause. Nach 7 Wochen Arbeit wird es wieder höchste Zeit für Urlaub - auch wenn Wegfahren in diesen Zeiten nicht drin ist.:rolleyes: Dann doch lieber Freizeit, bevor noch jemand auf die Idee kommt mir diese Tage auszubezahlen.


    Ich weiß ich habe Luxus-Probleme im Vergleich zuvielen anderen Frauen hier. Aber irgendwo beschäftigt mich das Ganze schon. Ich hätte die alten Urlaubstage lieber auf längere Zeit aufgeteilt. Nach dem Modell zwei Tage Arbeiten - drei Tage Urlaub. Aber damit habe ich schlechte Karten. Dieser Plan kam nicht gut an (Da wäre ich nur mit dem alten Urlaub bis Mai/Juni beschäftigt).


    Außerdem werde ich noch aufgrund zweier OP´s in der Zukunft ausfallen. Aber wer weiß, ob diese überhaupt stattfinden werden in Zeiten von Corona. Es ist gerade echt zum Mäusemelken....


    Vielen lieben Dank für das "Zuhören" und bis bald.


    Hanka

    Wenn dir das Leben Zitronen schenkt, mach Limonade drauß!;)


    Wenn sich im Leben eine Tür schließt, sollte man sich manchmal lieber HAMMER und NAGEL schnappen und sicherstellen, daß das scheiß Teil auch zu bleibt.8o


    Alles, was man über das Leben lernen kann, ist in drei Worte zu fassen: ES GEHT WEITER!:thumbup: (Friedrich Schiller)

  • Liebe Hanka , schön, dass du uns auf dem Laufenden hältst. Deine Bedenken wegen des nun anstehenden Urlaubs kann ich gut nachvollziehen. Diese Corona-Krise macht den normalen Einstieg total schwierig?(. Vor allem wird es am 1. Januar auch nicht anders sein als jetzt....Das Virus wird uns noch lange begleiten und Erkältungs- und Grippezeit ist dann auch immer noch. Deswegen würde ich an deiner Stelle auch lieber das Modell zwei Tage arbeiten, drei Tage Urlaub bevorzugen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass es leichter ist für dich Arbeit für zwei volle Tage zu finden als ab 1.1. für fünf Tage.


    Ansonsten freue ich mich natürlich für dich, dass du wieder soooo fit bist. Das ist super:thumbup::thumbup::) . Ja, wir sollten wirklich jeden Tag genießen. Jetzt weiß man auch, dass es anders sein kann. Liebe Hanka, weiterhin alles Gute, behalte deine positive Einstellung und deinen Humor. Und ich hoffe, dass deine geplanten OPs termingerecht stattfinden können✊✊