Austausch bei fortgeschrittener Erkrankung (zB unheilbar, palliativ, ohne Therapie), mein Blick auf mein restliches Leben

  • Liebe Ilse68 , Deine Fragen treffen den Kern. Als 'chronisch krank' - um es mal etwas euphemistisch zu benennen, muss ich mein Leben umkrempeln. Ich habe bis jetzt gearbeitet und mache das im Rahmen meiner Möglichkeiten auch weiter. Ich bin SelbststĂ€ndige, kann mir also einteilen, wann ich arbeite. Trotzdem finde ich es wahnsinnig schwierig, sich auf schwindende KrĂ€fte oder Progression einzustellen. Ich weiß, dass ich mein altes Leben nicht mehr wiederkriege, aber das Leben 'palliativ' zu managen, schaffe ich nicht gut. Noch habe ich Kraft und Energie und kann vieles machen, aber ich weiß, dass das weniger werden wird. Sehr schwierig. Wieviel Zeit haben wir noch - diese Frage beantwortet von Ă€rztlicher Seite niemand, verstĂ€ndlicherweise. Was mache ich, wenn ich nicht weiß, wieviel Zeit mir noch bleibt und WAS ich noch bis ? machen kann. Ich habe in den letzten Zeiten alles Finanzielle geregelt, zumindest das, was fĂŒr mein Nachleben wichtig ist. Ich habe das GlĂŒck, trotz meiner Lungenprobleme (die haben nichts mit meinem Krebs zu tun), noch fit zu sein. Ich versuche, die mir verbleibende Zeit fĂŒr das zu nutzen, was mir immer wichtig war. Ich versuche, gegen meine Traurigkeit anzugehen und gute und schöne Momente zu geniessen. Das kriege ich manchmal gut hin und manchmal gar nicht. Ich versuche, mich als Teil eines großen Ganzes zu begreifen und zu akzeptieren, dass jedes Wesen hier auf der Erde seine Zeit - und sein Vergehen - hat. Manche dĂŒrfen lĂ€nger bleiben als wir. Sind sie glĂŒcklicher, zufriedener?

    Ich habe noch nicht alle Untersuchungen durch. Mal sehen, was so alles noch kommt. Ich möchte Dir Mut zusprechen, vielleicht gibt es doch Möglichkeiten, Dir mehr 'Luft' zu verschaffen, physisch und psychisch. Alles Gute, bis ganz demnÀchst

    Liebe GrĂŒĂŸe <3 vom Sophiechen

  • Liebes Sophiechen

    Da du als SelbstĂ€ndige arbeitest planst du vermutlich eine gewisse Zeit in die Zukunft, vermutlich Monate, manche Dinge evtl Jahre. Mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung muss dir das Ă€ußerst schwer fallen, zumindest denke ich mir das. Du tust vielleicht so als ob es immer so weiter ginge wie jetzt, denn deine GeschĂ€ftskontakte brauchen gewisse Sicherheit und so bleibt dir in gewisser Weise gar keine andere Möglichkeit.

    Ich nenne Ähnliches bei mir "leben, so als ob" und mir ist klar, dass ich da nur eine Rolle spiele bzw selber nicht unbedingt daran glaube, dass sich der Plan verwirklichen lĂ€sst um Diskussionen aber auch Traurigkeit zu vermeiden.

    Weh tut mir, wenn andere mit ihrer Gesundheit und anderen Gaben, die sie erhalten haben sorglos und ohne WertschĂ€tzung umgehen. Und es gibt immer wieder Momente der absoluten UnglĂ€ubigkeit ĂŒber meine Sterblichkeit, also dass ich selbst nach 16 Monaten seit der Diagnose denke ich wache auf und mein Leben geht wie frĂŒher weiter.

    Ja, paetzi ich war fast 16 beim ersten Krebs.

    Vielen Dank euch beiden fĂŒr die gute WĂŒnsche! Dieses Mal habe ich nicht den Eindruck, dass sich an meinem Befinden deutlich was verbessern lĂ€sst, es sind gerade die VorschĂ€digungen, die das Behandeln der neuen Krebserkrankung erschwerten. Doch ich bin nun seit Anfang Februar aus dem Krankenhaus recht gut zuhause und hĂ€tte nie gedacht, dass es so lange zuhause ertragbar ist. Ein Dank an das ambulante Palliativteam! Insofern bin ich zufrieden.

    Liebe GrĂŒĂŸe, Ilse đŸŒ±

  • Ach du liebe ilse68❀♄❀♄❀


    Lieb bist duđŸŒčđŸŒčđŸŒčđŸŒčđŸŒčđŸŒč

    🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀

    Hoffe dir gehts einigermaßen, bist so ein guter Mensch.đŸŒč♄đŸŒč♄đŸŒč♄

  • Hallo Ihr Lieben,


    ich habe mich vom Forum etwas zurĂŒckgezogen aus unterschiedlichen GrĂŒnden. Meine Diagnose lag im Februar 2 Jahre zurĂŒck, von Anfang galt ich als palliativ und nicht mehr heilbar wegen meiner damals schon zahlreichen Kochenmetastasen undd den stark befallenen Lymphknoten. Nach Aussage der Ärzte sollte ich heute lĂ€ngst nicht mehr leben.


    Trotz allem versuche ich tapfer und stark zu sein so wie Ihr lieben MĂ€dels hier alle auch. Freunde habe ich gewonnen und manche verloren.

    Verwandtschaft hat sich wieder gefunden, meine Schwester einen Kontaktversuch abgeschmettert.

    Mir geht es soweit gut, ich habe NW durch meine Therapien, bekomme regelmĂ€ĂŸig die Kontrolluntersuchungen.

    Momentan ist alles unverÀndert und nichts neues dazu gekommen.


    Ich war sogar so mutig im Sommer vorigen Jahres, mich beim Jugendamt zurĂŒckzumelden und wieder eine Pflegekind aufzunehmen - zusammen mit meinem Mann natĂŒrlich - allein hĂ€tte ich mir das nicht gewagt.

    Die Aufgabe fordert uns sehr, bringt ein StĂŒck NormalitĂ€t ins Leben.


    Dennoch beschleichen auch mich diese Gedanken, die Ihr hier aufgegriffen habt. Vielen Dank dafĂŒr.

    Ich habe aufmerksam mitgelesen.

    Im vorigen Jahr hat es dazu schon mal einen Àhnlichen Thread gegeben.

    Da haben wir als "palliative" unsere Sorgen und Ängste beschrieben und wurden von anderen hier als depressiv eingeordnet.

    Mich hat das ziemlich traurig gemacht, Ich bezeichne mich eigentlich nicht als depressiv nur weil ich realistisch bin.

    Gerade in den letzten Monaten konnten wir sehen, wieviele Frauen es nicht geschafft haben, Frauen die ich beim Forumstreffen noch gesprochen hatte, mit denen ich mich privat gschrieben hatte, die nicht "akut" krank waren.

    Mir ist bewusst wie schnell unsere Situation kippen kann.


    Ich bin dankbar fĂŒr alle meine Freundinnen, die mich fragen wie es mir geht und auch eine ehrliche Antwort hören und aushalten können.

    Und ich bin sehr dankbar fĂŒr die Freundinnen hier aus dem Forum, die wir uns persönlich kennengelernt, ĂŒber Whatsapp oder telefonisch Kontakt halten und uns gegenseitig immer wieder soviel Mut machen.


    Danke :hug::hug: Euch Allen, alles Liebe und ganz viel Kraft und die richtigen Entscheidungen :thumbup::thumbup: und dass wir hier noch viel von einander hören und lesen werden. :thumbup::thumbup:


    Ganz liebe GrĂŒĂŸe Eure Blume

  • Liebe mit hoffnung

    Mir geht es tatsĂ€chlich einigermaßen 😉. Freu mich sehr, dass du dich meldest und hoffe weiterhin auf Austausch mit dir und anderen hier!!! Das Palliativteam unterstĂŒtzt mich u.a. mit Medikamenten, die beim Abhusten und fĂŒr bessere Stimmung helfen, das sind Dinge, die meine LebensqualitĂ€t jeden Tag verbessern.

  • Hallo zusammen,

    Ich bin nicht ganz so weit wie ihr. Offiziell zwar palliativ wegen Metastasen, denke aber meistens, dass ich noch recht lange gut durchhalten werde.

    Was mir generell hilft, ich hatte einen Tip aus dem Buch "9 Wege in ein krebsfreies Leben" aufgegriffen und beschĂ€ftige mich mit SpiritualitĂ€t. Geht bei mir in Richtung Buddhismus/ Hinduismus. Religion hatte mich eigentlich nie interessiert und ich habe mich nur aus GesundheitsgrĂŒnden einer Gruppe angeschlossen. Was man nicht alles tut 😊

    Aber ich muss sagen, es tut mir sehr gut. Ich denke, es geht hierbei weniger um den Glauben an sich, sondern darum, dass in der Gruppe automatisch ĂŒber den Tod gesprochen wird (und was danach kommen könnte).

    Ansonsten rede ich eigentlich mit niemandem ĂŒber dieses Thema, außer Mal in Richtung "ob ich meine Rente wohl noch erlebe". Wir haben das Reden ĂŒber dieses Thema ja irgendwie nie gelernt.

    Mir hilft es, ich bin sehr viel entspannter, seit ich in der Gruppe bin. Und dort kann ich erzĂ€hlen, was mich bedrĂŒckt. Etwas Ă€hnliches hilft vielleicht auch anderen, welche Religionsrichtung sollte dabei egal sein, Hauptsache, die Leute sind nett und man hat hilfreiche GesprĂ€che und Anleitung (mit Anleitung meine ich den Gruppenleiter, Pastor o.Ă€.)

    Dies nur als Anregung. Euch alles Gute!!!

  • 🌿Liebe Blume 59


    Ich hoffe sehr, dass weiterhin die Meinungen frei geĂ€ußert und zugleich keine Beurteilung oder Bewertung der Meinung anderer erfolgt.

    Du hast geschrieben, dass Ärzte deine Lebenserwartung eingeschĂ€tzt haben und damit falsch lagen. Ich erwische mich grade selbst dabei zu denken: Wie kann das sein? Dass Ärzte falsch liegen? Dass Aussagen gemacht werden, ohne dass man sich zu 100 % sicher ist?

    Ich habe im letzten Jahr gemerkt, wie groß die Unsicherheit im Leben ist, wie unplanbar der Verlauf meiner Erkrankung. Das zu akzeptieren war und ist immer noch Schwerstarbeit.


    Zu lesen, wie sehr du und auch andere "Palliative" im Leben stehst ĂŒberraschte mich anfangs. Nun sitze ich manchmal im Bus oder CafĂ© und denke mir, es gibt vielleicht noch mehr "von meiner Sorte" hier. 😁


    đŸŒ±Liebe AufGehts

    Dein Hinweis auf Religion/SpiritualitĂ€t als hilfreiche UnterstĂŒtzung kommt bei mir zur passenden Zeit! Es gibt im Buddhismus doch Ähnliches wie Gebete? Oder gute WĂŒnsche, Mantras? Ich kann es leider nicht besser beschreiben.... Evtl hast du so etwas zur Hand oder kannst mir ein Buch oder Link empfehlen?


    Herzliche GrĂŒĂŸe 🌾

    Ilse

  • Hallo an Euch alle,

    ich bin auch sehr erfreut und ergriffen von Euren BeitrĂ€gen, es sind so existentielle Erfahrungen und GefĂŒhle und sie haben nichts mit Depression zu tun, sondern zeigen, wie sehr wir uns mit diesen Themen auseinandersetzen (mĂŒssen). Deshalb freue ich mich, dass es diesen Raum hier gibt. SpiritualitĂ€t erlebe ich oft in der Begegnung mit der Natur... derzeit schaue ich gerne den Sonnenaufgang an, danach habe ich oft fĂŒr den Rest des Tages ein ruhiges und tiefes GefĂŒhl, dass alles gut ist, so wie es ist. Nicht immer einfach oder leicht, aber stimmig.


    ein friedliches GefĂŒhl, das trifft es wohl am besten...

  • Liebe Ilse68 , ich freue mich sehr, wenn ich dir mit meinen Kommentaren helfen kann!


    Ja, es gibt Heilmantras. Ich versuche immer, morgens mein Mantra zu singen und starte dann gut in den Tag. Ich wĂŒrde dir hierzu vorschlagen, einfach mal bei einem Yoga Center bei dir in der NĂ€he anzufragen. Mittlerweile gibt es eigentlich ĂŒberall Yoga Lehrer, auch in kleinen Orten. Jeder Yoga Lehrer beschĂ€ftigt sich in der Ausbildung auch mit SpiritualitĂ€t und lernt Mantras zu singen. Am besten fragst du einfach mal nach, ob sie dir ein Heilmantra beibringen können. Die Mantras sind sehr kurz, vielleicht 2 Minuten. Es dauert aber etwas, bis man sich die Wörter merken kann. Auch wenn du kein Yoga machen möchtest, mĂŒsste dir an sich jeder Yoga Lehrer gerne dabei helfen, ein Mantra zu lernen.


    An BĂŒchern habe ich leider nicht viele Empfehlungen. Ich habe mir aber letztens ein tibetisches Buch ĂŒber Leben und Sterben gekauft. Ich finde es sehr gut und hilfreich - habe aber erst 134 Seiten gelesen von 465 (klein geschriebenen) Seiten.


    Mateja13 , so geht es mir oft, wenn ich beim Spaziergehen Blumen sehe, die schön anzusehen sind oder gerade aufgehen. Es ist tatsĂ€chlich ein freudiges und friedliches GefĂŒhl. Das hatte ich vor der Krankheit so nicht - da habe ich mich sicherlich auch an den Blumen erfreut, aber das GefĂŒhl dabei war anders, eher flĂŒchtig.

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  • Hallo zusammen,

    Ich bin nicht ganz so weit wie ihr. Offiziell zwar palliativ wegen Metastasen, denke aber meistens, dass ich noch recht lange gut durchhalten werde.

    Hallo ihr Lieben,


    dieses kleine Zitat hat mich jetzt doch angeschubst mal etwas ĂŒber meinen "Fall" zu schreiben. Denn so in etwa denke und fĂŒhle ich mich sehr oft und im Nachhinein weiß ich auch, dass ich mich im positiven Sinne mit diesem Denken ĂŒber Wasser gehalten habe.

    In meinem Profil habe ich ĂŒber meine Diagnosen berichtet und manchmal möchte ich das löschen, weil ich mir dann denke, verdammt nochmal ich bin mehr als mein Krebs, Schalentier, Untermieter oder was auch immer. Dieses Mistvieh hat es auch erreicht, dass einige Menschen in meinem Umfeld damit net umgehen können und sich diskret "verzogen". Andererseits kann ich aber auch dankbar sein. So habe ich zumindest mehr Zeit fĂŒr die echten Freunde um mich herum. Und die kann ich an einer Hand abzĂ€hlen. Wir reden darĂŒber wenn ich damit anfange und wirklich nur dann.


    Als ich 2005 die BK Diagnose bekam war ich geschockt und wĂŒtend. Ich hatte mir zwar zu dem Zeitpunkt noch keine wirklichen Gedanken gemacht. Ich wollte einfach nur leben und beschloss dann damals, noch einmal Gas zu geben und das Leben zu genießen. Was aber auch bedeutete, sĂ€mtliche Therapien abzulehnen. Ich bin zwar operiert worden, das war's dann aber auch.

    2009 dann die nĂ€chste Diagnose Kriechtier. Ich war zu dem Zeitpunkt in einer psychosomatischen Klinik und bei der Untersuchung wurde wieder was ertastet und es ging dann ganz schnell. Ich wurde operiert, wieder an der Brust und alle Lymphen+WĂ€chter weg. Ich durfte wieder zurĂŒck in die psychosomatische Klinik, war 3 Monate dort und nahm fleißig Tamox und einmal im Monat noch eine Depotspritze. Keine Ahnung was das war. Als ich wieder daheim war verbrauchte ich nur noch die Medis, die mir mitgegeben wurden und das war's dann. Ich hatte dieses Thema wieder verdrĂ€ngt. Irgendwie schauten die Leute mich so unglaubwĂŒrdig an. "Ja und wie geht's ihnen heute?" "Ja ist denn auch alles ok? Brauchen sie was?" "Ach du hast Krebs?... hmmmm. Echt blöd ".

    Das ist nur eine geringe Auswahl von Fragen oder SprĂŒchen. Ja und in der Tat ist es blöd. Es ist blöd, wenn mich alle ansehen, als wĂ€re ich schon tot. Und ja, es ist blöd, wenn von jetzt auf gleich ich mir die Unbeholfenheit einiger "Freunde" geben muss, nur weil wir am selben Kiosk Einkaufen gehen. Ja und es ist saublöd, wenn genau diese Leute anfangen ĂŒber mich zu reden wenn ich ihnen den RĂŒcken zukehre. Doppelt saublöd ist es, wenn ich mich wieder umdrehe und denen sagen musste, dass ich das gehört habe und die möchten doch bitte warten, bis ich 20 Meter weiter weg binX/.


    Aber 2017 hatte mir die nĂ€chste Diagnose Kriechtier den Boden unter den FĂŒĂŸen weggezogen. Und wieder war ich in einer Klinik, wieder am Anfang eine Kontrolle. BK mit Metas in der WS (frakturgefĂ€hrdet), im Becken, HĂŒfte und Rippen.

    So... das war's. Ende und aus die Maus. Passte genau in die damalige Situation, dass ich mit schweren Depressionen und mit Alkoholproblemen in der Psychiatrie war. Jahrelang hatte ich immer mal wieder den Gedanken, mein Dasein auf diesem Planeten zu beenden... und jetzt bekomme ich mein Todesurteil auf dem Tablett serviert. Trotzdem war ich in Panik und es hatte ein ein wenig gedauert bis die Ärzte und das Pflegepersonal mich soweit hatten, dass ich die Therapie anfangen konnte. Sprich sie haben mich stabilisiert. Mir mussten zu Beginn erstmal alle ZĂ€hne gezogen werden. Das war schon heftig. Dann fing ich also die Bestrahlung an und da der LW und BW frakturgefĂ€hrdet waren, wurde entsprechend das Augenmerk darauf gerichtet. Ich hĂ€tte mir zu dem Zeitpunkt gerne einen anderen Kopf gehabt.

    Was ist wenn das net klappt...

    Was mache ich wenn ich querschnittsgelÀhmt bin...

    Komme ich jetzt in ein Hospiz...

    Wielange hab ich noch....

    Wann bin ich endlich tot...

    Sind die Ärzte ehrlich zu mir...


    Ihr kennt das sicher. Ich hatte mich echt zu den Bestrahlungen gequĂ€lt. Von der Psychiatrie rĂŒber zum Strahlenzentrum und zurĂŒck. Insgesamt 10 mal. Dann das AbschlussgesprĂ€ch im Strahlenzentrum. Der Assistenzarzt flog so ĂŒber die Auswertung... ja alles gut verlaufen. Ich Dödel frag dann auch noch, was er denn meine wegen der Lebenserwartung nach so einer Bestrahlung. Nach kurzem ĂŒberlegen "also 12 bis 15 Jahre sind schon drin". Moment... und ab wann bitteschön?

    Nachdem ich keine Antwort bekam war mir alles klar.

    Ich hĂ€tte am liebsten alles kurz und klein getreten. Ich war so wĂŒtend. Wie kann der sowas sagen? In der Psychiatrie konnte ich das erste mal weinen, auch wenn es nur vor Wut war. Die Ärzte und das Pflegepersonal fanden keinen Zugang zu mir. Der Oberarzt stand vor meinem Zimmer und schickte erstmal die Schwestern vor ^^. Heute kann ich darĂŒber lachen aber damals hatte ich sie alle aus meinem Zimmer geschmissen. Mit der Folge, das sie alle 5 Minuten kurz nachgeschaut haben, ob ich noch da war. Nennt sich "Sichtkontrolle". Als ich das bemerkte und mir dann auch vermittelt wurde, dass ich auch Ausgangssperre hatte war der KĂ€s gelaufen. Ich will das jetzt auch net weiter thematisieren. Sonst wird's noch lĂ€nger :|.

    Wenn das jemand genauer wissen möchte... dann gerne via PM.


    Letztendlich war ich 4,5 Monate dort. Und ich bin allen auf der Station bis heute unendlich dankbar, dass sie das mit mir so durchgezogen hatten und mich auch durch viele viele GesprÀche motiviert hatten, weiterzumachen.

    Ich habe auch seitdem keinen Tropfen Alkohol mehr getrunken und das jetzt so ziemlich genau 2 Jahre. In der Zwischenzeit hatte ich 2 Augen Op's, da ich durch das Letrozol den grauen Star bekam.

    Ich gehe zu den Terminen, meine WS ist schon lang net mehr bruchgefĂ€hrdet, die Tumore in der Brust sind kaum noch erkennbar, meine Metas sind weniger aktiv sprich blasser geworden.... was will frau mehr. Ach... ein nĂ€chster Tiefschlag könnte es abrunden. Beim letzten ArztgesprĂ€ch war auf einmal die Rede von einer Mastektomie der linken Brust. Irgendwie hatte ich das net verstanden. Ist doch alles gut, also warum bitte? Die Ärzte möchten die Gelegenheit nutzen, die Brust zu entfernen, weil der blöde Tumor, der auf dem Muskel des Brustkorbes lag, jetzt operabel wĂ€re oder besser gesagt leichter zu trennen wĂ€re. Außerdem wĂŒrde das Ibrance vielleicht irgendwann net mehr wirken und deswegen wollen sie diese Vorsichtsmassnahme in Betracht ziehen. Habe ich jetzt 2 Jahre damit verbracht, ordentlich die Thera durchzuziehen nur mit dem Ergebnis, dass mir die Brust entfernt werden kann? HĂ€tte ich das vorher gewusst...X(



    Ok... alles wieder zurĂŒck auf null. Jetzt spielt mir mein Kopf wieder einen Streich und fast die selben Fragen kommen wieder hoch. Und wie immer bin ich es, die darĂŒber entscheidet wie es weitergeht. Das Kriechtier hat mir die nĂ€chste Vorlage gegeben...:cursing:

    Manchmal habe ich keine Lust mehr, diesen ganzen Schnadderatz weiterzumachen. Im Moment fehlt mir die Kraft, ich bin mĂŒde. Ich könnte im Moment nur noch schlafen. Gestern hatte mich die Schwester vom hiesigen Onko Zentrum angerufen. Mein Gyn möchte nochmal mein Blut, ein Wert war grenzwertig. Also morgen wieder da hin. Letzte Woche hatte ich erst Blutentnahme gehabt und da war alles ok. Bin also jetzt im 12. Zyklus.


    Mir wird leider zu selten klar welches Privileg ich habe, dass ich im großen und ganzen tolle Freunde habe, dass ich alles in einer Klinik machen lassen kann (bis jetzt), dass mein soziales Umfeld stimmig ist und ich eine einigermaßen gute LebensqualitĂ€t habe. Viel lieber beklage ich mich darĂŒber, dass ich fĂŒr meinen Haushalt doppelt so lang brauche wie vorher. Das mein RĂŒcken manchmal stĂ€rker schmerzt als normal. Das ich net mehr als 5 Kilo tragen darf, so dass ich auf Hilfe angewiesen bin... entweder hat grad jemand ein Auto oder ich bestelle online. Das ich durch meine Gehbehinderung mit dem Taxi zu den Terminen fahren muss. Das ich durch die Medis zugenommen habe. Dass ich net mehr in den Spiegel schauen kann, weil ich mich selbst kaum ertrage. Dass ich schon sehr lange net mehr weinen kann. Dass ich es net zulassen kann, um mich selbst zu trauern.


    Und hiermit setze ich jetzt einen Punkt. So isses halt im Moment...


    LG Vollmondalarm <3

  • Liebe Vollmondalarm ,


    ich danke dir fĂŒr deine Geschiche, die mich eigentlich wortlos hat werden lassen. Momentan möchte ich darĂŒber erst mal nachdenken, da steckt so viel drin, dass ich erst eimal sortieren muss... Daher sage ich erst einmal Danke, dass du sie mit uns teilst - und du mich mit meinen derzeitigen "Problemchen" geerdet hast - und sende dir ein Paket mit Kraft, Duchhaltevermögen und Geduld - aber bei deiner Geschichte bin ich sicher, du bist stark und darauf nicht angewiesen :hug:

    ***********************************************************************************

    Lebe dein Leben hier und jetzt - und verschiebe nichts auf irgendwann und irgendwo.

  • Liebe Vollmondalarm

    Mir geht es ganz Ă€hnlich, wie sonnenblĂŒhmchen.

    Danke fĂŒr Deine offenen Worte. Du hast schon so viel erlebt, mitgemacht aber auch durchgestanden, das ist Wahnsinn. Auf jeden Fall, gratuliere ich Dir, dass Du einen ganz großen Kampf gewonnen und nicht aufgegeben hast. Ich war so ... gerĂŒhrt, ergriffen beim lesen Deines Beitrags. Schön zu lesen ist, dass Du, ein paar Leute um Dich hast, die Du zu Deinen echten Freunden zĂ€hlen kannst. Das ist so wichtig, bei alle dem, was Du durchgemacht hast. Ich glaube, Du bist eine sehr starke Frau (geworden). Ich wĂŒnsche Dir von ganzem Herzen, dass Du jetzt, wie auch immer Du Dich entscheidest, endlich Ruhe von der Krebsfront hast. Irgendwann ist ja auch mal gut und nur noch gute Zeiten wĂŒnsche ich Dir.

    Alles Liebe :hug:

  • Vollmondalarm , es tut mir leid, dass du dich nicht nur mit einer Krankheit rumschlagen musst.


    Ich habe ein paar Gedanken zu deinen akuten Themen.

    Es ist immer blöd, wenn Prognosen gegeben werden. Das kannst du jetzt leider nicht mehr rĂŒckgĂ€ngig machen. Allerdings basieren alle Prognosen von Ärzten auf deren Erfahrungen der Vergangenheit. Was in den nĂ€chsten 12 Jahren alles an neuen Medikamenten auf den Markt kommt, kann dieser Arzt noch gar nicht wissen und damit gar nicht einrechnen. Ibrace gibt es wie ich meine erst seit 2016 - allein hierzu kann es schon keine Langzeiterfahrungen geben. Momentan scheint viel geforscht zu werden, es kommen immer neue Medikamente auf den Markt.


    Zur Mastektomie, hier ist erstmal keine schnelle Entscheidung nötig, du hast genug Zeit, alle Fragen zu stellen, die du hast. Aber du solltest es nicht nur negativ sehen. Vielen Frauen mit Metastasen wird gesagt, dass nicht mehr operiert wird, weil es keine Vorteile hat. Sie mĂŒssen sich dann damit abfinden, ihre Tumore noch im Körper zu haben, was sicherlich nicht leicht ist. Wenn dir jetzt eine Operation angeboten wird, heißt es erstmal, dass die Ärzte deine gesundheitliche Situation als gut ansehen.

  • 💚Liebe Mateja13

    auch fĂŒr mich ist die Natur recht wichtig geworden. Zum GlĂŒck haben wir einen Garten, sodass alleine der Blick in den Garten große Freude macht und immer möglich ist. Auch an schönen Natur-Sendungen im Fernsehen kann ich mich wieder freuen, anfangs haderte ich noch, weil ich die Orte leider nicht mehr besuchen kann. Das Sterben bezeichne ich fĂŒr mich manchmal als "in den großen Garten gehen", so stelle ich mir das manchmal vor.


    💚Liebe Vollmondalarm

    Du hast so viel mitgemacht und dich sicher oft gefragt was fĂŒr dich gute LebensqualitĂ€t bedeutet. Freunde zu haben, einigermaßen selbststĂ€ndig leben zu können, vor Ort oder unter einem Dach Ă€rztlich versorgt werden. Um sich selbst trauern und weinen können ist nicht selbstverstĂ€ndlich.

    Ich schraube gerade meine Erwartungen oder soll ich besser sagen WĂŒnsche and Leben StĂŒck fĂŒr StĂŒck zurĂŒck. Im Herbst letzten Jahres konnte ich die Strecke zum CafĂ© noch ĂŒber die Anhöhe gut gehen. Nun geht es noch im langsamen Tempo ohne Steigung und mit Pausen auf dem Heimweg. Immerhin....


    Liebe Foris

    Ich schicke euch eine warme Umarmung und gute WĂŒnsche ❀

  • Hallo ihr Lieben,


    erstmal vielen Dank fĂŒr eure lieben Worte. Es hat mir gestern auch gutgetan, meine Gedanken mal niederzuschreiben. Mein Kopf ist um einiges leerer :rolleyes:.


    Liebe SonnenblĂŒmchen ... fĂŒr mich gibt es keine kleinen Problemchen. Jedes Problem ist es wert ausgesprochen zu werden. Ich habe jedenfalls die Erfahrung gemacht, dass es in den meisten FĂ€llen so war, dass sehr viele Leute die eigenen Probleme zurĂŒckhielten weil sie immer jemanden kannten, den es vermeintlich schwerer getroffen hat. Und so dreht sich die Welt quasi einmal um sich selbst. ;)

    Im ĂŒbrigen kann ich immer gute WĂŒnsche gebrauchen. Schließlich muss ja meine Kraftquelle wieder aufgefĂŒllt werden :):hug:.


    Liebes Kleeblatt69 ... du hast sowas von recht. Irgendwann ist echt mal gut. NĂ€chste Woche habe ich den CT Termin und dann heißt es abwarten.

    Ich hoffe ja noch, dass wir uns mal kennenlernen. Wird bestimmt lustig, wenn ich dich zum Thema Fussball ein bisschen Àrgern kann ^^


    Liebe AufGehts ... der Arzt hĂ€tte damals keine Angaben machen dĂŒrfen. Jedenfalls net so weitreichende. Wenn ich morgen vom Bus ĂŒberfahren werde ist eh alles gegessen. Und alle Ärzte und Schwestern waren entsetzt, als ich denen davon erzĂ€hlte. Aber du hast recht. Wer weiß schon was noch alles auf den Markt kommt. Vielleicht kommt ja das Mittel der Heilung, was ich uns allen wĂŒnsche. Die Hoffnung stirbt zuletzt ;)


    Liebe Ilse68 .... um sich selbst zu trauern ist in der Tat net selbstverstĂ€ndlich. Ich durfte die Erfahrung durch meinen Psychologen und in den psychosomatischen Kliniken machen. Das erfordert schon ein ordentliches Maß an Empathie fĂŒr sich selbst und das fĂ€llt mir sehr schwer.

    Ich kann so gut mitfĂŒhlen wie es dir im Moment ergeht. Wenn der Körper versagt ist es sehr beklemmend. Ich konnte wochenlang und nur unter Schmerzmitteln laufen. Ich hatte mir im Oberschenkel irgendeinen Nerv verzogen oder was auch immer. Ich bin jetzt erst wieder in der Lage, ohne Schmerzen aufzutreten was wirklich wie Weihnachten und Ostern auf einmal ist. Ich bin zwar noch vorsichtig, aber es geht. Ich hatte aber eine bekloppte Schonhaltung drauf, weil ich mir vorher bei meiner letzten ErkĂ€ltung 7 Rippen durch den sch **** Husten gebrochen hatte. Das wussten die vom Onko Zentrum auch und dann hieß es nur "ach der Klassiker. Willkommen im Club " Prima :|.

    Ich wĂŒnsche dir alles erdenklich Gute. Ich freue mich immer von dir was zu lesen. Du hast soviel zu geben :hug:.


    LG Vollmondalarm <3

  • Liebe Frauen, liebe Ilse68 insbesondere!

    Ich habe diesen Strang gestern Abend erst entdeckt und sehr sehr lange gelesen. Erstmal danke, dass er ĂŒberhaupt existiert!

    Ich bin eine Palliative aus der Eierstock Truppe und wĂŒrde auch sagen, ich bin noch nicht so weit, weil ich dem Krebs nicht nur Monate, sondern vielleicht Jahre abringen will. Laut Prognose und Statistik wird das nicht funktionieren, aber es wurde schon gesagt: die Statistiken erfassen die Vergangenheit und zeigen einen Mittelwert. Deshalb ignoriere ich das und habe auch noch keinen Arzt nach meiner Lebenserwartung gefragt.

    Das steht auf tönernen FĂŒĂŸen, das weiß ich selbst. So lange ich den Status Quo halten kann, ist alles gut, sobald es rĂŒckwĂ€rts geht fĂ€llt das zusammen wie ein Kartenhaus. Ich bin letztes Jahr dem Tod zweimal von der Schippe gesprungen, ich wĂ€re fast verblutet. Das wĂ€re ein Tod gewesen, den ich im Zusammenhang mit einem Krebs nie erwartet hĂ€tte und ich war tatsĂ€chlich innerhalb von 5 Minuten in einer lebensbedrohlichen Situation. Das sitzt mir auch im Genick. Es sind nicht Monate oder Wochen und dann Tage bis zum Tod. Nein mein ganzes System ist wohl durcheinander, meine Organe kĂ€mpfen tĂ€glich mit Krebs, mit Medikamenten, es verwundert dann auch nicht, wenn es einen Schlag tĂ€te und ich ohne Verabschiedungszeit katapultartig aus dem Leben trete. Das fĂŒhrt manchmal zu Gedanken, die sind zumindest nahe an der Depression. Das wĂŒrde ich nicht so weit von mir weisen. Bisher bin ich irgendwie immer aus dem Tal rausgekommen. Aber mein zweites Leben, das nach der Diagnose begonnen hat, kennt auch den Tod sehr viel besser, deswegen hat es mit dem Leben vor der Disgnose nichts mehr zu tun. Die Krankheit und die Ängste haben mich verĂ€ndert. Das haben manche Menschen in meiner Umgebung gut verstanden, die sind auch heute noch Freunde und viele andere eben nicht. Die brauche ich auch nicht mehr, ich bin hart geworden im Selektieren, bin ich ungerecht? Ich weiß es nicht.

    Ich werde hier in AbstÀnden mitlesen, ich werde aber nicht immer schreiben oder lesen können, an manchen Tagen ziehen mich Eure Schicksale, die ich lese zu weit runter, Stichwort Depression. Dann

    suche ich als Selbstschutz den Abstand!

    Ich wĂŒnsche uns allen, dass wir unseren Weg finden. Es ist so oder so eine Herkulesaufgabe fĂŒr jede von uns

  • đŸ€”Liebe Foris


    Heute mal eine praktische Frage an euch: hat jemand Erfahrung mit einer morphinpumpe? Ich nehme bisher mehrmals tĂ€glich morphintropfen und ab und zu bei NotfĂ€llen ein hoch dosiertes nasenspray mit Morphin. Es hilft bei der Atemnot. Nun könnte ich eine Morphinpumpe bekommen, genaueres wird mir nĂ€chste Woche erklĂ€rt. 💉Damit ich schon ein wenig vorbereitet bin wĂ€re ich fĂŒr eure Erfahrungen dankbar.

    Ich wĂŒnsche euch einen gut machbaren Sonntag! 🎏

    🍎Ilse

  • Ich habe eine sog. Schmerzpumpe. Ich trage immer ein TĂ€schchen mit mir herum, sieht aus wie eine altmodische kleine Ledertasche von einem Fotoapparat. Darin ist ein Beutel mit einem Gemisch aus Medikamenten: Bei mir Novalgin, Morphin und Cortison. Zu Beginn war noch ein anderes Mitel dabei, weilches ich nicht mehr brauche. Ich habe diese Pumpe auf der Palliativstation der Uniklinik nach einer OP bekommen und jetzt habe ich sie auch zu Hause.

    Aktuell senken wir gerade die Dosis von Beutel zu Beutel, der ca. nach 1 Woche leer ist Je nach Durchlaufgeschwindigkeit und wie oft man sich eine Extraportion Schmerzmittel zufĂŒhren will durch DrĂŒcken eines Knopfes an der Pumpe. Der neue Beutel wird mir immer von einem Boten einer Apotheke nach Hause geliefert und dann kommt jemand vom Palliativdienst und wechselt den Beutel.
    Diese Pumpe pumpt das Gemisch stetig ĂŒber einen dĂŒnnen Schlauch in meinen Port. Ist ein wenig komisch, mit so einer "Handtasche" verheiratet zu sein, aber natĂŒlich besser als Schmerzen zu haben. Aktuell habe ich keine Schmerzen weswegen wir schon 2 x die Durchlaufgeschwindigkeit gesenkt haben und 1 x die Dosis im Beutel verringert haben. Das Cortison wollen wir auch ganz rausnehmen beim nĂ€chsten Beutel, das kann ich dann als Tablette besser ausschleichen.

    Ich habe ja Bauchfellkrebs und Metastasen und hatte Schmerzen. Da ich dann auch einen Darmverschluss hatte, der operiert wurde, kamen die Schmerzen evt. gar nicht vom Bauchfellkrebs und den Metastasen sondern vom Darmverschluss? Das wĂ€re jedenfalls eine ErklĂ€rung dafĂŒr, dass wir jetzt mehrere Male die Dosis senken konnten, ohne dass bei mir wieder Schmerzen aufgetreten sind.

    Ich habe nur Beschwerden vom Wasser in den Beinen, aber das ist ja eine andere Geschichte.

    Und manchmal zieht es ein wenig am Stoma...