Aromatasehemmer — Austausch

  • Nicki1982

    Liebe Nicki, klar, wenn du das alles liest, verstehe ich wohl deine Angst. Aber du bekommst ja Tamoxifen.

    Das ist lange nicht mit so viel NW behaftet wie die Aromatasehemmer.

    Aber auch da reagiert jede Frau anders.

    Zwei Freundinnen von mir haben Tamoxifen beide 5 Jahre genommen und es ging ihnen gut.

    Sie haben etwas Sport getrieben, was das Wohlbefinden steigert und gut für alles ist.

    Jeder von uns hat immer wieder mit Angst zu tun. Wer gut ist im Positiven Denken hat es gut. Wir anderen müssen daran arbeiten.

    Auch psychologische Hilfe ist sinnvoll.


    Du bist noch da ! Du hast viel mehr Kraft in dir als du glaubst. Mach es dir schön! Jeder lebt nur einmal. Keiner weiß wann er gehen muss. Auch die nicht, die bis jetzt keine schlimme Erkrankung haben.

    Die Sonne scheint morgen auch für dich 😘👍

  • Liebe Troll sprich bitte nochmal mit deinen Ärzten. Bei mir war tamoxifen raus als ich eine frühere thrombose mit anschließender Lungenembolie nach beinbruch ohne thromboseprophylaxe erwähnte. Ich hab die eierstöcke mit rausnehmen lassen und Krieg exemestan (anastrozol und letrozol haben wir nicht laktosefrei gefunden).

    @all: Versucht es doch einfach erst einmal. Notfalls absetzen könnt ihr im Notfall doch immer noch. Ist immerhin keine Chemo, Haare bleiben dran.

  • . Okay, da meine Beine in den letzten Tagen immer lahmer wurden , meine Rechte Kniekehle schmerzt und eine Beule hat, habe ich heute morgen mal eine Ass100 von meinem Mann eingeworfen , ja und jetzt bilde ich mir ein das es tatsächlich besser wird. 🤔 Kann das sein? Kennt das jemand?

    liebe Troll

    sollte die Beule in der Kniekehle anhalten, dann sollte eine Bakerzyste ausgeschlossen werden!


    An sich erst einmal harmlos, aber nicht mehr wenn schon einmal eine Thrombose(gefahr) im Raum stand.


    Lg

    Stina

  • Ja erst hieß es, drei Jahre Tamoxifen, dann zwei Jahre Aromathasehemmer. Ich wies darauf hin das ich vor Jahren durch eine Schwangerschaft eine Thrombose hat, alle machten Große Augen und dann hieß es okay dann erst mal Aromathasehemmer und in drei Jahren dann Tamoxifen . So nach dem Motto , ist ja dann nicht mehr mein Bier oder wer weiß was bis dahin ist.

    An eine Bakerzyste hab ich auch schon gedacht. Boah was nervt mich das, hab so garkeine Lust schon wieder zum Doc zu rennen 🤨

    Manchmal sind die Dinge, die wir nicht ändern können, genau die Dinge, die uns ändern


    Liebe Grüße Heike

  • ein liebes Hallo in die Runde,

    Ich nehme seit Februar auch Exemestan und Zoladex und komme mehr oder weniger mit den Nebenwirkungen klar, aber wegen euren Berichte zu der abnehmenden Knochendichte mache ich mir jetzt einige Gedanken. Meine FA meinte dazu nur, dass das beste Mittel Sport, Bewegung und nochmal Sport ist und da ich in dieser Richtung aktiv bin, sie keine Knochendichtemessung oder Bisphosphonate befürwortet oder für sinnvoll hält.

    Wer warum weshalb bekommen einige von euch die Infusion oder eine Messung?Bin 42 Jahre " alt"

  • Hallo Poesie,

    ich nehme wegen eines hormonabhänigen Leiomyosarkoms seit Februar 2018 Letrozol und habe direkt zu Beginn auf Anraten meiner Gyn eine Knochendichtemessung durchführen lassen, um meine Ausgangssituation zu kennen. Hat die Krankenkasse (T*c*n*k*r KK) auch anstandslos bezahlt. Nach ziemlich genau einem Jahr hatte ich eine zweite Messung (ebenfalls durch die KK bezahlt; Gyn hatte AHT-Therapie als Begründung auf die Verordnung geschrieben) und es stellte sich heraus, dass ich bereits einen Rückgang von 8% verzeichnen musste. Trotz regelmäßigem Sport, ausreichend Vit D (Aufenthalt draußen ohne Sonnenschutz; auf Anraten meiner Gyn zusätzlich Einnahme von Präparaten auch im Sommer) und Calcium (Ernährung plus sehr Ca-haltiges Mineralwasser; wenn ich auf Dienstreisen oder im Urlaub unterwegs bin, wo ich die Zufuhr nicht selbst in der Hand habe, auch zusätzlich Ca-Präparate).


    Im November habe ich wegen diverser Sachen einen Orthopäden-Termin und werde dies bei ihm auch mal zur Sprache bringen wegen Empfehlungen zur Prophylaxe. Wenn es nächstes Frühjahr weiter abwärts gegangen sein sollte, spreche ich meinen Onkologen darauf an. Vor Osteoporose habe ich nämlich ordentlich Respekt, da ich die Folgen bei meiner Oma mütterlicherseits und einer Tante (ebenfalls mütterlicherseits gesehen habe bzw. noch sehe, also zusätzlich noch familiär vorbelastet bin.


    Abgesehen davon, dass es physiologisch ist, ab einem gewissen Alter Osteopenie und dann eben Osteoporose zu entwickeln, aber eben nicht mit Mitte 50...

  • Poesie , ich nehme Letrozol und Enantone und habe heute das erste Mal Bisphosphonate bekommen. Vor Beginn der Therapie hatte ich eine Knochendichtemessung, um den Ausgangsbefund zu kennen, da war mit 40 Jahren erwartungsgemäß alles in Ordnung. Ich habe sehr lange gehadert, aber mir hat mein Senologe gesagt, dass ich auch mit irre viel Sport nicht die Wirkung der Bisphosphonate erreiche, ich als große Frau eh ein größeres Risiko für Osteoporose habe und ja auch Hinweise auf weniger Knochenmetastasen bestünden, wobei er meint, dass es mir onkologisch wohl nicht so viel bringe. Meine Gyn und mein Onkologe waren tendenziell auch eher dafür, zwar nicht mit fliegenden Fahnen, aber da tuen sich irgendwie viele schwer, eindeutige Empfehlungen auszusprechen.

    Tja, mal schauen, wie die nächsten zwei Tage werden und was meine Zähne machen, die Halbwertszeit hat mich schon abgeschreckt, aber ich hoffe einfach, dass alles gut geht...

    Viele Grüße!

  • Angel12 , ja, war ganz guter Dinge eigentlich, aber genau nach 24 Stunden ging es los... Ca. 18 Stunden, dann war der Spuk wieder vorbei. Aber soll ja nur beim ersten Mal so sein, jetzt habe ich es hinter mir und gut. Fieber hatte ich allerdings seit ca. 13 Jahren nicht mehr, hatte ganz vergessen, wie schlecht es einem dabei geht 🤒

  • Ich bin nun im 8. Monat Letrozoleinnahme. Meine Nebenwirkungen sind ab und zu Schwitzattacken. Oft ein Gefühl als würde ich mit meinem Rücken unter einem Heissgrill stehen, sind aber nur Sekunden. Mini-Knieschmerzen. Es wachsen nun in der gesunden nicht operierten Achselhöhle keine Haare mehr, auch die Beinbehaarung geht nun in Richtung null bis wenig Rasur.


    Ich werte dies als gutes Zeichen, irgendwas wirkt in meinem Körper. Bevor ich Brustkrebs hatte, habe ich von Wechseljahrnebenwirkungen nie etwas gespürt. Hm, dachte ich immer, was machen die Frauen für ein Drama daraus, wenn von den Beschwerden berichtet wurde. All das ging an mir jahrelang vorbei, nicht einmal eine seelische Instabilität hatte ich.


    In Triberg berichteten mir auch 3 Brustkrebs- Frauen, sie hatten Null Wechseljahrbeschwerden gehabt. Vielleicht ist das Fehlen gar keine gute Sache. Okay Spekulation, so wie alles in dieser Krankheit.


    Sil

  • hallo zusammen, ich nehme seit März 2019 Antastrozol. Nun habe ich ein Karpaltunnelsyndrom beidseits. Kribbeln und Taubheit an den Fingern. Hat jemand Erfahrung damit? Bin selbständig und brauche meine Hände :-( macht es Sinn das Präparat zu wechseln?


    Grüßle eli

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  • Hallo Eli_69 ,

    ich habe von letrozol kurzzeitig zu Exemestan gewechselt und weil dann die Nebenwirkungen noch schlimmer wurden, wieder zurück zu letrozol. Soweit ich weiß, kann man zwischen den Aromatasehemmern problemlos wechseln. Meine Ärzte waren da ganz entspannt. Jetzt in der Reha meinte die Chef Onkologin sogar, ich könne auf tamoxifen wechseln, Hauptsache ich nehme irgendein anti Hormon. Würde es aber immer vorher mit meinem Arzt absprechen!

  • Hab mal wieder ein paar Fragen zu Nebenwirkungen

    Probleme mit den Augen. Speziell gerade gucken 😊also, meine Augen eiern immer gefühlt herum. Man sieht das nicht. Mit Gleitsichtbrille noch viel schlimmer als ohne.

    Sie wollen auch immer zufallen.....


    Ein etwas delikates Thema 😊 ich muss gefühlte 50 x pupsen am Tag.

    Und das schon seit Monaten.


    Kennt ihr das auch und habt ihr Tipps ?