Aromatasehemmer — Austausch

  • Eli_69

    Ich habe das Kribbeln auch seit 1 Jahr

    Der Neurologe war nicht davon überzeugt, dass es ein KS ist.

    Es kommt und geht in der Intensität. Mein Mittelfinger ist taub. Aber auch da wechselt es in mehr und weniger. Ich hatte schon eine Überweisung für eine OP. Aber ich trau mich nicht . Ich glaube das hat auch mit Exemestan zu tun und dem ganzen Geschnibbel 😀 ich werde die OP nur machen lassen wenn es nicht mehr geht

  • Jelena0785

    Da kann ich dir leider helfen. Unterleibsschmerzen hatte ich nicht.


    Seit OP konnte ich genießen, dass ich keine Gelenkschmerzen hatte. Nur meine OP Schmerzen. Aber seit ich die Schmerzmedis extrem runter gefahren habe habe ich wieder Gliederschmerzen, der Rücken tut weh und beide Waden, wobei links schlimmer ist. Fühl mich auch wieder wie 80. Echt super. 😢

  • Bitte bitte um eure Hilfe, Zuspruch, Motivation...ich kann nimma, will nimma!

    Vor ziemlich genau einem Jahr wurde mir die Diagnose Brustkrebs gestellt. Ich war komplett positiv eingestellt und hatte fast nie Angst. Zwei Operationen und 6 Monate Chemo später, ist meine Angst enorm! Seit einem Monat habe ich Bestrahlungen, spritze zoladex und nehme tamoxifen...und es geht mir wirklich schlecht...ich habe extreme Gelenksschmerzen, kann mich manchmal nicht alleine ausziehen oder selbstständig aufstehen...ich habe Muskelschmerzen, als hätte ich tagelang schwerst körperliche Arbeit geleistet und am schlimmsten...mir ist ständig übel...ich dachte nach der chemo wär das Ärgste geschafft und ich fühl mich elender denn je....wann geht das wieder weg? Wann fängt das normale Leben wieder an? Kommt das alles von den Hormonen? Was kann ich dagegen tun? Ihr seid alle so taff...geht arbeiten, treibt Sport...das könnte ich momentan alles nicht. Ich hab mich immer als hart im Nehmen gesehen...da bin ich jetzt nicht mehr sicher...bin ich so eine Mimose oder kann es sein, dass mein Körper wirklich so extrem reagiert?

    Ich bin so verzweifel

  • Liebe AlexandraO ,

    es tut mir leid, dass es Dir gerade so schlecht geht.

    Die Chemo baut Muskeln ab, da könntest Du im besten Fall wirklich gerade Muskelkater haben. TAM verstärkt alle Wechseljahrsbeschwerden, also auch die Muskel- und Knochenschmerzen. Dein Körper muss sich an die neue Situation erst gewöhnen. Ich hatte am Anfang unter TAM extreme Stimmungsschwankungen und komme morgens immer noch schlecht in die Gänge (Treppenstufen rauf oder runter wie eine 90jährige). Die Übelkeit kann leider auch vom TAM kommen. Versuch es mit Pa..op..zol oder Heilerde ultrafein.

    Gib Deinem Körper Zeit, er leistet gerade Schwerstarbeit und kämpft gegen die hormonelle Umstellung. Geduld ist auch hier mal wieder das Zauberwort!

    Wenn Du die Übelkeit besiegt hast, kannst Du besser sporteln. Das hilft dann wiederum Muskeln und Knochen.

    Viel Erfolg :hug:

  • Liebe AlexandraO ,


    das ist ganz schön viel zurzeit bei dir gerade. Solltest du denn schon während der Bestrahlung auch Tam nehmen? Ich hatte direkt NACH der Bestr. damit angefangen. Im Nachhinein denke ich auch, dass die Bestr. mehr schlaucht, als man denkt und Beschwerden dadurch auch später erst eintreten können. Dazu bei dir dann noch Zoladex und Tam. Mit Zoladex kenne ich mich allerdings gar nicht aus.

    Hast du die Beschwerden angesprochen und ist es unbedingt notwendig, alles gleichzeitig zu machen? Oder hast du die Bestr. bald geschafft? Dann ändert sich sicher dein Zustand.

    Ich wünsche dir, dass es schnell besser wird!

  • Liebe AlexandraO , es tut mir sehr leid, dass Du solch schlimme Nebenwirkungen erdulden must. Ich kann nix zu Chemo, Bestrahlung oder Tam sagen (werde anders therapiert), aber schau doch bitte mal in den Thread

    Tamoxifen

    rein, da wurde sich kürzlich über NW beim Wechsel auf einen anderen Hersteller ausgetauscht. Alles Gute für Dich ✊✊ Liebe Grüße, Tina

  • Hallo an alle.

    Sagt mal, geht euch das auch so? Seit Januar nehme ich ja das Letrozol und Zoladex und seitdem bin ich so ein Griesgram. Ich maule alle an, bin ganz schnell auf 180. Das ist natürlich nicht nur für mich eine riesen Belastung, sondern besonders für meine Kids und meinen Partner. Ich kann das auch nicht steuern. Ich merke, dass ich mit meiner Reaktion voll „drüber“ bin, kann mich aber auch nicht beruhigen. Das ist so ätzend und gefühlt wird es eher schlimmer als besser.

  • Angel12 , mir geht's auch so. Ich denke immer, ich sollte doch jetzt bei Nichtigkeit entspannter sein, nur noch schöne Momente für die Kinder schaffen, nicht meckern oder schreien, und dann kann mich eine Kleinigkeit wieder aus der Fassung bringen. Wenn ich andere Frauen und Mütter erlebe, die sich nach dem Krebs ganz neu aufstellen, ihr Leben feiern und sich von nichts mehr aus der Ruhe bringen lassen, habe ich ein unglaublich schlechtes Gewissen. Wenn es schlecht ausgeht, wie sollen sich meine Kinder an mich erinnern? Ich fühle mich total mies, wenn ich das nicht kontrolliert bekommen habe oder ich mich doch wieder über Kleinigkeiten aufrege. Ich versuche, dran zu arbeiten, es gelingt mir bis jetzt aber nur bedingt... 😔

  • Sasib

    Genau so fühle ich mich auch. Dazu kommen dann noch die Schmerzen von der letzten OP und dass ich nur bedingt was machen kann. Alles strengt an und Kleinigkeiten lassen mich hoch gehen. Es gibt nur selten Momente wo ich es schaffe mich zu drosseln.

  • Angel12 , ist jetzt auch nicht so, als würde ich wie eine Furie hier ständig aus der Jacke kippen... Aber ich hatte mir doch erhofft, weitaus tiefenentspannter nach der ganzen schwierigen Zeit zu sein. In wie weit der Hormonentzug da mit eine Rolle spielt 🤷‍♀️

    Seit einer Woche habe ich meine Eierstöcke raus, ich hatte keine Lust mehr auf die monatliche Spritze... Aber da merke ich natürlich keinen Unterschied zu vorher.

  • Sasib

    Das ist bei mir ähnlich. Ich flippe auch nicht durchgehend aus. Aber tiefenentspannt kenn ich gar nicht mehr. Kann jetzt auch nicht sagen, dass ich mein Leben genieße. Dafür kämpfe ich noch zu viel mit Schmerzen und eben auch der Akzeptanz, wie ich zurzeit optisch aussehe.

    Die Eierstöcke möchte ich auch weg haben, aber da ich erst vor 11 Wochen den Diep hatte muss ich damit noch warten. Würde auch gerne auf die Spritzen verzichten.

    Eine Woche ist ja noch nicht lange her. Vielleicht ändert sich ja noch was.

  • Liebe Angel12 , liebe Sasib ,


    ich glaub, ihr seid einfach zu streng mit euch selbst 😊 Ihr habt in den vergangenen Monaten viel mitgemacht und als „Krönung“ kommt jetzt noch der Hormonentzug dazu. Dadurch wird der Körper quasi im Eiltempo in die Wechseljahre versetzt. Da leidet nicht nur der Körper sondern auch die Psyche. Aber es wird mit der Zeit besser!! Wann immer es möglich ist, macht das was euch Spaß macht, ihr habt es mehr als verdient!!

    Liebe Grüße, Annette

  • Bin ein bisschen gefrustet: war heute zum regulären Gesundheitscheckup bei meinem Hausarzt und mein Blutdruck war dabei in ungekannten Höhen. Ich hatte mein Leben lang eher zu niedrigen. Nach meiner Tumor-OP bin ich mit optimalen 120:80 aus dem Krankenhaus entlassen worden und heute lag er bei drei Messungen jeweils bei 150 bzw. sogar darüber und diastolisch über 90. Meine Befürchtung ist, dass das eine weitere Langzeitfolge der Letrozol-Einnahme ist (habe im Februar 2018 damit begonnen).


    Natürlich ist einmal keinmal bei der Blutdruck-Messung und ich soll jetzt auch erst mal daheim an drei Tagen jeweils 4 x messen - aber ich befürchte wirklich, dass ich mir nun, neben heftigsten Schweißausbrüchen, Muskel- und Knochenschmerzen, schwindender Knochendichte, etc. auch noch einen Bluthochdruck eingehandelt habe und dann noch weitere Medikamente nehmen muss. Denn das ist ja schon direkt ein arg hoher Wert mit erhöhtem Risiko für Herzinfarkt und Schlafanfall.


    Außerdem frustig ist, dass ich trotz viel gesünderem Leben als vor der Erkrankung mit besserer Ernährung, Sport, weniger Stress (arbeite nur noch 50%), und und und nun nach und nach durch das Letrozol doch so einige Alterswehwehchen und Co. aufweise, für die ich definitiv noch zu jung bin. Ich war der Einnahme gegenüber immer äußerst positiv eingestellt, aber da kommt man schon ins Grübeln. Und eben ein wenig ins Jammern.


    Danke, dass ich mich hier ausk...n durfte. Ich weiß und wertschätze, dass es mir vergleichsweise gut geht nach der Diagnose, aber hier darf man ja zum Glück auch mit den kleineren Sorgen aufschlagen...