Aromatasehemmer — Austausch

  • Ghetta

    Ich habe häufig Bauchschmerzen und Durchfall. Allerdings nehme ich zusätzlich zum Letrozol noch an einer Studie mit Abemaciclib teil und denke, dass das eher davon kommt. Denn wenn ich bei OP einige Tage pausiert habe, dann war es weg.


    Wird bei dir denn jetzt weiter untersucht? Was meint deine Ärztin dazu?

  • Liebe Ghetta


    lass dich nicht verunsichern von deinem Körper ( ha wie leicht sagt sich sowas..kenne ich das Problem doch selbst :p) .

    Bei ständigem häufigem Durchfall würde ich erstmal die Nahrung beäugen. Fruktose, Laktose, oder sonstige Unverträglichkeiten sind extrem häufig geworden.

  • Meine Beschwerden werden immer schlimmer. Nehme seit 10 Monaten Anastrozol ( davor habe ich 9 Monate Tam genommen ). Ich habe extreme Knie - Kniekehlenschmerzen. Dann ständig, dieses Gefühl, dass sich eine Blasenentzündung anbahnt...macht mich irre...nehme schon seit Monaten Femanose...und trotzdem ....immer dieser Harndruck und stechen in den den Leisten. Dazu noch Anfallsartige Durchfälle ( das schiebe ich aber mal auf Metformin, weil ich auch noch Diabetes habe). Ich frage mich auch, ob der Körper das Anastrozol überhaupt richtig aufnimmt, wenn ich permanent Durchfall habe🤔.

    L.g.von Amy

  • Hallo,

    ich suche Betroffene, die von Letrozol auf Tamoxifen gewechselt sind. Mein Onkologe meinte letzte Woche, dass ich doch etwas übertherapiert wäre, ich habe durch Letrozol ordentlich Probleme mit den Schleimhäuten, vaginal ganz heftig, Knochen und Gelenkschmerzen und massive Schlafprobleme, hohe Cholesterinwerte usw. das übliche halt. Ich hatte einen pt1a, G1, Ki2%, mit leichter Hormosensibilität, 3 von 12 sowohl ER und PR. Mein Onkologe meinte er hätte beim Letrozol auch im Hinblick auf meine Knochen arge Bedenken, es wäre auch zu diskutieren, ob ich überhaupt etwas nehmen soll. Er würde auf jeden Fall den Wechsel auf Tamoxifen empfehlen. Wobei die Nebenwirkungen ja auch nicht ohne sind. Hat das hier in der Richtung schon jemand gemacht? Habt ihr bezüglich Knochenschmerzen, Schleimhäute eine Verbesserung bemerkt? Ich habe morgen Nachsorgetermin bei meinem Gyn und möchte das dann alles mit ihm besprechen. Bin hin und her gerissen.

    Freu mich über Rückmeldungen!

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  • Anne79

    Guten Abend,

    ich hab ganz genau die selben Probl.wie du, Cholesterin, Schleimhäute usw alles ganz schlecht.


    Ich habe Anastrozol genommen u es vor 3 Monaten abgesetzt, nach dem auch meine Halsschleimhäute massive Schluckbeschwerden machten.


    Nä. Wo. ist mein Arztgespräch u ich werde vermutlich auch wieder Tam nehmen.


    Allerdings war bei mir der Tumor viel grösser und auch hoch hormonsensibel.


    Würde gerne erfahren wie du dich entschieden hast.


    Alles Liebe

    Mariechen

  • Ich habe die Wahl leider nicht. Meine Mutter musste von Tamoxifen auf Anastrozol wechseln da sich ihre Augen extrem verschlechtert haben.

    Ich habe mich zu Beginn der Letrozol Gabe vom Augenarzt untersuchen lassen und die meinte, dass zwar alles ok sei, ich aber auf keinen Fall auf Tamoxifen wechseln solle. Denn eigentlich war angedacht nach 2 Jahren zu wechseln.


    Meine Gliederschmerzen werden auch immer schlimmer. Dreh ich meine Runde mit dem Hund, dann ist alles ok. Sitz ich ne Weile oder komm aus dem Bett geht gar nichts mehr. Seit einiger Zeit schmerzen auch die Hände so schlimm.
    Und meine Haare sind seit der Chemo so schön nachgewachsen, aber seit einiger Zeit verlier ich Haare ohne Ende. Wenn das so weiter geht bin ich bald kahl. 😢

  • Anne79

    Danke, es interessiert mich mich sehr.

    Angel12

    Ja ich hab knapp 2,5 Jahre Anastrozol genommen und hab nur noch ein Drittel meiner Haare u der Ausfall hört nicht auf.

    Und klar weiss man das man glücklicherweise überlebt hat und das alles, aber trotzdem bekümmert es einen wenn man keine richtige Frisur mehr hin bekommt und es einem angesehen wird das man krank war.

    Und auch man selber guckt lieber in den Spiegel wenn man sich gefällt.



    Alle Liebe

    Mariechen

  • Man kann auf jeden Fall immer wechseln,so wurde es mir erklärt.Ich mußte ja meine Gebärmutter wegen Tam rausnehmen lassen und sollte von meiner Gyn aus auf Aromatasehemmer wechseln( vor denen habe ich aber Angst)Deshalb habe ich mich dagegen gewehrt und mein Brustzentrum ist der Meinung,dass Tam das richtige für mich ist.Mir geht es momentan ganz gut unter Tam.Die Nebenwirkungen werden immer weniger als am Anfang.

    Manche müssen auch erst ausprobieren was für sie besser ist.

    Liebe Grüße von

    Giecher :*

  • Hallo liebe Mariechen54 und alle anderen starken Frauen. Ich wollte ja kurz berichten, was gestern bei meinem Gyntermin rausgekommen ist, bzgl. meinen Überlegungen von Letrozol auf Tamoxifen zu wechseln. Also, ich werde im Moment beim Letrozol bleiben, er hat ne halbe Stunde mit mir gesprochen und ich bin mit dieser Entscheidung jetzt auch ganz froh. Das Tam macht mir in Bezug auf Schlaganfälle und Endometriumkarzinom irgendwie auch kein gutes Gefühl. Ich habe es ja letztes Jahr für mehrere Wochen genommen vor der Eierstock OP und die Schleimhaut hat sich schon ordentlich aufgebaut gehabt. Naja, aber ich habe mich nun endlich dazu entschlossen die Hormonzäpfchen zu probieren, 0.03 mg Estriol und ich muss sagen, schon nach dem einen Zäpfchen gestern Abend fühlt sich das alles schon ein bisschen besser an. 2x die Woche werde ich diese jetzt nehmen. Außerdem hat er mir eine Behandlung mit einem CO 2 Laser vorgeschlagen. Nach ausgiebiger Internetrecherche bin ich total begeistert und will dies auf jeden Fall angehen. Gibt es hier schon Frauen mit Erfahrung dazu? Eine Überweisung zur Knochendichtemessung habe ich noch bekommen. Da werde ich mich nun auch drum kümmern, dies hatte ich im letzten Jahr abgelehnt, weil ich Strahlen sparen wollte nach den vielen CTS, Manno, Knochensyndigramm etc. Wie versucht ihr den Kalziumbedarf zu decken?

    So, das nun zu mir, liebe Grüße an alle!

  • Liebe Anne79

    Die Lasertherpie wurde mir auch vorgeschlagen, ist aber teuer u keine Kassenleistung. Es muss auch immer mal wieder nach gelasert werden um den besseren Stand zu erhalten.


    Die Hormon Zäpfchen hab ich auch genommen, aber sehr viel Verbesserung ergab es bei mir nicht.


    Aber vllt hast du Glück u es klappt bei dir besser.


    Für die Knochen bekomme ich auch Biphosonate.


    Alles Liebe für dich und viel Erfolg.

    Mariechen

  • Hallo Sasib durch die Behandlung mit dem Laser baut sich die Schleimhaut vaginal nochmal gut auf. Du findest einiges an Infos im Netz und der berühmten Suchmaschine dazu die sehr vielversprechend scheinen. Die Hormonzäpfchen sind für mich irgendwie auch nicht die Lösung, aber mein Leidensdruck ist echt zu hoch im Moment und ich komme mit allen möglichen durchprobieren Präparaten und es sind viele mittlerweile, leider nicht weiter.

  • Hallo Anne79 , ich nehme die Zäpfchen auch mit 0,03mg, obwohl mir meine Gyn sogar die mit 0,5mg verschreiben wollte, die frau wohl nur einmal wöchentlich nimmt. Sie hat mir bei den 0,03mg zu 3 x wöchentlicher Anwendung geraten und ich profitiere sehr (!) davon.


    Das mit dem Lasern hatte ich auch schon gelesen und bin an Erfahrungsberichten interessiert.


    Calcium nehme ich auch über ein spezielles Mineralwasser zu mir, das 640mg Calcium pro Liter enthält; das ist das mit dem höchsten Ca-Gehalt Europas... Daneben esse ich relativ viele Milchprodukte (vor allem Joghurt und Quark, weniger Käse). Wenn ich beruflich oder sonst unterwegs bin und deshalb meine Ernährung nicht so ganz steuern kann, nehme ich ein Ca-Vit D-Kombiprodukt als Nahrungsergänzung, sonst nur täglich Vit D. Zum Vitamin D haben mir sowohl meine Gyn als auch mein Orthopäde geraten, den ich gerade gestern nach den besten Mitteln zur Osteoporose-Prophylaxe gefragt habe. In der Reihenfolge sei dies: Bewegung, Vit D und dann Ca, was man aber seiner Meinung nach bei ausgewogener Ernährung genügend aufnähme.


    Ich hab auch nach Bisphosphonaten gefragt, da ich innerhalb eines knappen Jahres Einnahme von Letrozol schon 8% Rückgang der Knochendichte hatte, allerdings noch immer im grünen Bereich und deutlich über dem Altersdurchschnitt bin. Er meinte, dies solle man erst angehen, wenn Probleme auftreten. Wegen Kiefernekrose solle man sich allerdings keinen Kopf machen. Diese Meinung verttitt auch mein Mediziner-Mann ;), der in seiner langen klinischen Erfahung vielen Patienten mit Bisphosphonat-Einnahme aber keiner einzigen Kiefernekrose begegnet ist...

  • Liebe Alle hier in dieser Runde,


    Weiß zufällig jemand, ob man die Intervalleinnahme von Anastrozol oder der anderen Aromatasehemmer auch schon von Beginn an machen kann? Es gibt eine Studie die besagt, dass es keine negativen Folgen hat, wenn man 9 Monate schluckt und dann 3 Monate Pause macht. (Aber die TN der Studie hatten wohl schon eine Runde Tamoxifen hinter sich...)

    Macht das jemand von Euch? Wisst Ihr mehr darüber?

    Ich würde das gerne probieren um herauszufinden, welche Beschwerden wirklich vom Anastrozol kommen. Ich nehme es jetzt seit 9 Monaten und habe das Gefühl, ich bin um Jahre gealtert...X( Komme aus Erschöpfung und Leistungsminderung nicht mehr heraus, obwohl ich "nur" 3 OPs und Bestrahlung hatte, also keine Chemo (Lobuläres Mammakarzinom, fast 100% Hormonabhängig). Dennoch... Lebensqualität adé.


    Danke!

    Liebe Grüße

    Aussiemaus

  • Hallo@Aussiemaus ,

    also ich habe vor 3 Monaten mit Anastrozol aufgehört. Hauptsächlich um herauszufinden ob meine Schluckbeschwerden mit den Schleimhäuten durch Anastrazol

    zu tun haben.


    Also ich kann sagen, bei mir kommt nur schleppend etwas Verbesserung. Am ehesten an den Gelenken etwas. Aber die Schleimhäute sowohl vaginal als auch im Hals erholen sich nur wenig.


    Aber mit Sicherheit liegt das auch am Alter. Ich bin 57 u prodoziere sowieso wahrscheinlich nicht mehr viele Östrogene. Auch habe ich keine Eierstöcke mehr auch das spielt eine Rolle.


    Die Intervalleinnahme kenne ich nicht.


    LG. Mariechen

  • Aussiemaus Ich nehme auch Anastrozol, aber von einer Intervalltherapie hab ich noch nie gehört. Die Aromatasehemmer brauchen doch erst mal ein paar Wochen bis die volle Wirkung eintritt. Und ob du in der (kurzen) Therapiepause sofort Besserung merkst!?!

    Meinst du, dass das Nebenwirkungen sind, dass du so Erschöpft bist. Oft ist das einfach durch die Erkrankung, der Operation der Bestrahlung und den Medikamenten. Oft dauert es Monate, bis sich die Blutwerte wieder erholt haben. Nimmst du Vitamin D? Meist ist der Wert sehr niedrig, dann ist man auch sehr schlapp. Oder Eisenmangel?! Vielleicht leidest du wie so viele an einer Fatigue nach Abschluss der Behandlung.