Aromatasehemmer — Austausch

  • Hallo ihr lieben,


    Ich habe bisher auch Ibu 600 genommen mit Magenschutz. Meine Gyn hat mir jetzt Naproxen aufgeschrieben. Ich brauche aber selten welche. War schon mal viel schlimmer.
    Durch viel Bewegung und Sport geht es im Moment sehr gut.


    Ich wünsche euch möglichst wenig NW


    Lg Keinohrhase :hug:

  • Hallo Ihr Lieben,
    ich sage mir immer gegen diese sch...Krankheit gibt es eben keine Lutschbonbons, und leider auch keine echte Alternative, man hängt ja schon an diesem Leben und möchte keine Chance vergeigen, ich jedenfalls habe nicht den Mut auf evtl. Unterstützung im Kampf zu verzichten und zu sagen was solls. Aber wie schon festgestellt, es muß jeder für sich entscheiden und dann ja auch damit klar kommen, habe Respekt vor jeder Entscheidung, denn so oder so sie erfordert Mut. Und was Millionen Frauen vor uns geschafft haben schaffen wir auch, was sonst :thumbup: :thumbup: :thumbup:

    Jeder von uns hat nur ein Leben (Marcus Aurelius), darum macht etwas daraus egal wie schwer es gerade ist

  • Servus,
    hatte auch mit Tam angefangen Okt. 14 und habe dann auf Letrozol gewechselt wegen massiven Knochen und Muskelschmerzen... und Hitzewallungen vom feinsten ( klatschnass und das 10 bis 15mal am Tag) War in der Schmerzklinik und da gab es dann Cortision. Dadurch eskalierte dann mein Zucker... Nächste Option war der Wechsel auf Exemestan. Diese nehme ich nun seit Okt.16
    Seitdem haben sich die Hitzewallungen auf 1-2 reduziert und die Schmerzen sind ertragbar.
    So wie es gerade ist kann ich es aushalten .
    LG Birgit

  • Feinen Aschermittwoch euch allen,


    Vael, ich werde das mal im Auge halten und beim kommenden Ärztemarathon fragen.


    Nach der Bestrahlung, vorher passt es zeitlich nicht, werde ich in die Uniklinik zur Schmerztherapie gehen, wenn sich das nicht legt.
    Schmerztabletten auf Dauer scheinen mir keine gute Option.
    Und ich unbedarftes Huhn dachte echt, nach Chemo und OP bekäme ich mein altes Leben zurück...


    lg, Tiggy

  • ich beginne jetzt auch mit Curcuma wegen meinen Gelenkschmerzen. Habe schon lange meine Riesenpackung bei mir zu Hause. Hatte aber bisher noch keinen praktikablen Weg für mich gefunden die erforderliche Menge zu mir zu nehmen. Es hat einfach einen Geschmack der mir nicht unbedingt entgegen kommt. ;) Tabletten oder Kapseln lehne ich ab. Diese ständige Werbung und Geldschneiderei geht mir auf die Nerven. Außerdem nehme ich schon genug Pillen...
    Nach etlichen Tests habe ich doch einiges für mich gefunden. Goldene Milch...wunderbar als Abendtrunk. Erst Paste aus Curkuma herstellen. Dann Hafer/Mandel oder andere Getreidemilch erwärmen, 1Tl Kokos/Lein oder anderes kaltgepresstes Öl, 1 TL Curcumapste, 1/2 TL Schwarzen Pfeffer, Vanillearoma- oder Zucker oder Ahornsirup wer es noch süßer braucht dazu. Auch geraspelter Ingwer geht oder andere Gewürze wie Schwarzkümmel etc. Ein bischen Zimt ist auch lecker. Vor dem Zubett gehen sehr gut.
    Was auch geht ist am Morgen einen Aufguss aus geriebenem Ingwer (daumendick), Curcuma und gutem Öl. Muss man aber mögen. Im Smothi geht Curcuma auch immer.
    Gut geht auch Rührei zum Frühstück mit 1 TL Curcuma. Man sollte versuchen über den Tag verteilt 3 bis 4 Portionen Curcuma im Essen zu verteilen. Immer gutes Öl und Schwarzen Pfeffer dazu. Und aufgewärmt soll es noch besser aufgenommen werden als kalt.
    Das werde ich erst mal so gut wie möglich durchziehen. Geduld müssen wir natürlich auch haben wie bei allen natürlichen Mitteln. Ich denke ich werde nach ca. 4 bis 6 Wochen ein erstes Resümee ziehen und freue mich auf Erfahrungsberichte.
    Liebe Grüße Angelina

  • war der Meinung hier ging es gerade um Gewürze/Kurkuma gegen Gelenkschmerzen. Deshalb habe ich gerade darüber geschrieben. Irgendwie sehe ich aber die Beiträge gerade nicht mehr.
    Liebe Mods, bitte verschieben in das richtige Thema. Danke
    Liebe Grüße Angelina

  • Hallo zusammen,


    nachdem mein großes Blutbild vollig in Ordnung ist, auch der Rheumafaktor, bin ich weiter auf der Suche nach den Ursachen der Muskel- und Gelenkschmerzen. 4 Wochen nach der Einnahme im Dezember fingen sie an, alle großen Gelenke, dann seit 10.1.17 in Absprache mit dem Gyn abgesetzt wegen der Nebenwirkungen. Trotz Pause von 7 Wochen lassen die Gelenkschmerzen nicht nach. Es macht mich wahnsinnig, da ich ja vor meiner Brust OP im August mit 51 ein neues Kniegelenk bekommen habe und dies war Ende November schon gut beweglich und schmerzfrei ... auch ohne Tabletten!!!
    Und jetzt soll ich wieder Schmerztabletten einnehmen ??? Täglich ??? Ich kann es nicht glauben. Seit Mitte Februar nehme ich jetzt das TAM, meine Beschwerden haben sich weder negativ noch positiv geändert.


    Ich nehme Vitamin B, Vitamin D3, Selen, und seit Februar auch 2 x pro Woche Mistelspritzen ...


    Was könnte denn noch helfen?
    Danke für Eure Tips ;)


    LG
    Ruth

  • Vielleicht schimpft ihr jetzt mit mir, aber ich habe das Zeugs nach drei Wochen abgesetzt, ich hatte solche Schmerzen, dass ich mich kaum bewegen konnte.


    Dabei sagte mein Arzt, ich solle viel Sport machen, das senke das Rückfallrisiko um 40%, toll, wie denn, wenn ich mich nicht bewegen kann?


    Wenn ich Aromatasehemmer nehme, dann habe ich eine 9%ig geringere Chance kein Rezidiv zu bekommen, aber ich bin bewegungsunfähig?


    Jetzt geht es mir wieder super, ich mache 3x die Woche Nordic-Walking, gehe 2x die Woche zum REHA-Sport, und auch sonst gehe ich viel zu Fuß. Das will ich mir nicht nehmen lassen. Für mich erfüllt es das Leben nicht mit Sinn, wenn ich täglich Schmerzen habe, nicht schlafen kann, Depressionen bekomme.


    Ich nehme Vitamin D und ernähre mich sehr gesund.


    Für mich stimmt das so, aber jede hat meine Hochachtung, die sich durch diese Schmerzen quält.


    Liebe Grüße
    Milli

  • Hey Milli,


    das kann ich absolut verstehen. Ich fange in 2 Wochen mit den Aromatasehemmern und dem GnRH an, bin schon sehr gespannt, wies mir gehen wird. Gehe mit einer positiven Einstellung ran. Aber wenn das Zeug, das mir das Leben retten soll, mir ebendieses völlig vermiest, würde ich es nach einer "Versuchszeit" auch wieder absetzen.
    Wenn sich diese Entscheidung für dich richtig anfühlt, dann ist sie das auch. Ich bin überzeugt davon, dass man mit Sport, Ernährung etc. mehr erreichen kann als mit Tabletten.


    Alles Gute & Lg

  • Eben bei der Bestrahlung hab ich eine Frau getroffen, sie erzählte mir, vor 3 Jahren bekam sie ihre Erstdiagnose( mit 61 J.) - Prognose supergut.
    Jetzt nach 3 Jahren ist der Krebs wiedergekommen.


    Gesunde Ernährung und regelmäßig Sport.


    Irgendwie glaube ich nicht daran, dass Sport und gesunde Ernährung vor Krebs schützen (oder wieso bekommen Sportler Krebs)?


    Gesund ernährt habe ich mich immer schon, hats was geholfen?


    Letztens las ich eine Veröffentlichung, dass 'reiche' Menschen weniger von Krebsdiagnose betroffen seien, als der Normalbürger.


    Man gewinnt den Eindruck, dass zwar viel vermutet, aber letztlich keiner wirklich die Ursachen kennt.


    Einfach nur Pech beim Bk-Bingo gehabt??

  • Liebe Tiggy,
    Genauso sehe ich das auch. BK Bingo da musste ich schon schmunzeln...aber du hast recht damit.
    Ich hatte keinerlei Risilofaktoren weder familiär noch sonst. Kein Übergewicht viel Sport und gesund ernährt.
    Trotzdem hat es mich zweimal erwischt.
    Es ist halt so....
    wir müssen uns dadurch kämpfen .


    Lg Keinohrhase :hug:

  • Hallo Tiggy,


    ich musste beim BK-Bingo laut lachen.


    Vor allem, weil ich Dir recht gebe. Meine Mutter hat brav ihre Antihormone geschluckt, Krebs kam wieder, und bei zwei Frauen, die ich kenne auch.
    D.h. ich kenne aber auch Frauen, seit 15-20 Jahren kein Rezidiv haben, von denen haben ein paar Antihormone geschluckt, ein paar hatten es auch verweigert.


    Natürlich ist Sport nicht die Garantie, aber natürlich besser, als faul auf der Couch zu liegen und Burger zu fressen.


    Es geht mir ja auch darum, dass es mir gut geht, mir geht es eben besser, wenn ich 1,5 Stunden stramm durch die Pampa laufe, als wenn ich mit Schmerzen einmal um den Block laufen kann, ich war kurz vor einer Depression, Schmerzmittel, Antihormone, Antidepressiva, und dann eine kaputte Leber, aber kein Krebs mehr?


    ich weiß, ich übertreibe, aber mit Absicht, und ja, es kann sein, dass ich ein Rezidiv bekomme, aber die Antihormone beschützen mich auch nicht 100%ig, also ist das wirklich alles ein BK-Bingo.

  • Hallo Milli,
    weder verurteile ich, noch "schimpfe" ich ;)
    Ich verstehe jede die mit den Hemmern aufhört! Auch ich hab "Bingo gespielt" ;) Hatte "Glück im Unglück" konnte brusterhaltend operiert werden, war laut Arzt ein Grenzfall (was immer er damit gemeint hat) Lymphknoten waren frei und ich kam mit Bestrahlung und Hemmern davon. (Nicht wirklich davon, denn die Hemmer haben mich voll im Griff und ich kämpfe arg mit Ihnen, oder mit mir?)
    Ich weiß genau, dass ich durch die Hemmer keine Garantie erhalte in Zukunft verschont zu bleiben. Und ich weiß auch dass ich, wie auch immer die Statistik nächstes Jahr aussieht, ich werde sicher nicht verlängern!!!!!
    Ganz liebe Grüße
    Lisa

  • Ich verstehe dich vollkommen, ich habe selbst vier Wochen vor der ersten Schachtel gesesssen.... und ja, ich habe auch einige der unangenehmen NW mitgenommen... (Tam) Fast 3,5 Jahre habe ich geschafft, noch 6,5 vor mir - ob ich die auch noch schaffe, weiß ich nicht wirklich - mein Plan ist, erst mal 5 und dann verhandeln....
    Du hast Recht, es gibt Frauen, die nach hormonpositivem BK ohne AHT nichts wieder bekommen haben - und es gibt auch welche, die trotz AHT Rezidive oder Metas bekommen haben. Aber es wäre meines Erachtens ein Trugschluss, daraus zu schließen, dass ohne AHT alles besser wäre. Es dürften sehr viele auch ihr Weiterleben dieser AHT verdanken - das ist zumindest meine ganz persönliche Einschätzung.
    Ich selbst greife zu dem Strohhalm, sofern man das so bezeichnen mag - meine insgesamt 3 CA waren alle hochgradig hormonpositiv, ich hatte keine Chemo. Ich sehe es für mich ganz persönlich mit meiner ganz speziellen Gechichte schon als einen ¨Fallschirm¨ an und kämpfe mich da durch, so lange ich irgendwie kann - würde ich das nicht tun, würde ich mir im Fall der Fälle Vorwürfe machen . Aber auch da ist jeder anders gestrickt.
    Es bleibt aus meiner Sicht dabei: JEDE muss IHREN Weg finden und gehen - und dahinter stehen, was auch kommen mag.

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    Lebe dein Leben hier und jetzt - und verschiebe nichts auf irgendwann und irgendwo.

  • Ich berichte mal kurz über Pregabalin, das Medikament, was ich bekam für meine Neuropathischen Füße, welches scheinbar auch meine Gelenkschmerzen verschwinden ließ. Ich wollte ja eigentlich eine Woche durchziehen, hatte aber nun nach 2-3 Tagen Einnahme solche Kopfschmerzen, dass ich wieder zu Ibu greifen musste. Könnte Wetterabhängige Kopfschmerzen sein, da Sturm zur Zeit, aber könnte auch eine Nebenwirkung vom Medikament sein. Nun also mal Pause, und versuche es nochmal in ein paar Tagen.


    Allerdings waren die Gelenkschmerzen, bei mir waren speziell die Knie extrem betroffen, tatsächlich weg. Auch Treppensteigen ging ohne die Hüfte seltsam zu schieben. Morgendliche Steifigkeit war dennoch vorhanden, aber Knie waren schmerzfrei.


    Allerdings, wie vorher schon gesagt, ist dieses Medikament nicht ohne, bei höherer Dosis muss es ein/ausgeschlichen werden, kann Persönlichkeitsänderungen verursachen, und natürlich eine Latte weiterer Nebenwirkungen. Meine Onco meinte bei Neuropathie eigne sich 75-125mg. Das ist in etwa 1-2 Kapseln / Tag.


    Morgendliche Einnahme ging gar nicht, für ca 6 Stunden war ich wie betrunken, alltags tauglich ist es also nur sehr bedingt, da kein Autofahren möglich bei mir.


    Ich werde weiter herumprobieren damit, aber erstmal Pause, bis die leidigen Kopfschmerzen weg sind und die Gelenkschmerzen wieder da...Ich berichte dann wieder.

  • Hallo Ihr Lieben!


    War lange nicht mehr da, aber ab und zu schauen ich doch mal wieder vorbei.


    Liebe Tiggy
    Ja mit dem BK- Bingo hast du wohl nicht so ganz unrecht. Meine Freundin hat auch Metastasen trotz der AHT bekommen.
    Meine Mutter hatte vor 18 Jahren kein TAM genommen ( Warum weiß ich nicht mehr) und auch hier sind Metastasen aufgetreten und leider ist sie auch daran gestorben.
    Die Schwiegermutter meiner Freundin hatte BK mit massiven Lymphknotenbefall und da kam nie mehr was, ist fast 30 Jahre her. Also alles kann aber nichts muss!


    Ich habe mir vor 1 1/2 aufgrund BRCA 2 und einen hormonabhängingen BK die Eierstöcke und Eileiter entfernen lassen. Wollte alles tun was in meiner Macht steht um die Hormonproduktion lahmzulegen und nehme auch seit dem auch Anastrozol. Mehr geht nicht. Aber leider steigen meine Tumormarker seit einem Jahr langsam aber stetig an. Auch meine zirkulierenden Tumorzellen im Blut steigen. Bin fast schon wieder auf dem Wert von 7 Mio Zellen genau wie vor der Chemo. Warum das somit kann mir keiner sagen, solle Untersuchungen waren bisher immer o. B. Aber irgendwo in meinem Körper ist vielleicht was, was man aber jetzt nicht finden wird.
    Was ich damit sagen will - Es gibt kein Richtig oder Falsch - das einzige was uns bleibt ist die Hoffnung.


    Meine Tablette nehme ich jeden Morgen mit der Anweisung " Hey mach deine Job heute wieder gut!" :D Mehr geht nicht, der Rest ist Schicksal!


    Die NW wie Knochenschmerzen, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Schnappfinger, steife Fingergelenke treten meist bei Wetterwechsel auf. Nur die Stimmungsschwankungen, Depressionen und Schlafstörungen sind leider öfters da :thumbdown:


    Ich nehme seit 1 1/2 Anastrozol und seit dem Tag auch täglich eine Kapsel Curcuma, seit 3 Monaten 20000 Einheiten Vitamin D pro Woche. Trinke regelmäßig selbstgepressten Karottensaft mit mehreren Obstsorten und einem Schuss Traubenkernöl, hab meine Ernährung etwas umgestellt ( zur Zeit keine bzw extrem wenig Kohlenhydrate) mehr Eiweissreiche Nahrung und viel viel Gemüse und Salat.


    Da ich ja nicht Mal sagen kann ob die NW von den Tabletten kommen oder von der total OP wird sich an meinen Zustand leider nicht viel ändern lassen. Aber ich kann damit leben - manchmal besser manchmal schlechter - denn mit bleibt nichts anderes übrig, denn ich MUSS 10 Jahre die HAT machen. Und aufhören will ich eigentlich nicht, auch wenn ich manchmal mit dem Gedanken spiele. Tja als Hochrisikopatientin fällt einem diese Entscheidung nicht immer leicht.


    Jetzt kommen Ende Juli erst Mal die Kontrolluntersuchungen Tumormarker und zirkulierenden Tumorzellen und dann schaun wir weiter. Wenn ich Glück habe gehen die Werte runter, wenn nicht..... Hab ich wohl die A-Karte gezogen.
    Also Zähne zusammenbeißen und 5 Monate Wartezeit so gut wies geht überprücken.


    Mädels KOPF HOCH, ich sag mir immer - Es könnte alles noch schlimmer sein!


    Liebe Grüße

  • Ihr Lieben,


    ich sehe wieder einmal, jeder hier hat seine eigene Geschichte und seine eigenen Ängste.


    Sonnenblümchen, Du schreibst: " Aber es wäre meines Erachtens ein Trugschluss, daraus zu schließen,
    dass ohne AHT alles besser wäre. Es dürften sehr viele auch ihr Weiterleben dieser AHT verdanken - das ist zumindest meine ganz persönliche Einschätzung."


    Ich gebe Dir da vollkommen recht, ich habe auch nie gesagt, dass ohne AHT alles besser wäre. Für mich und mein Gefühl ist es das einfach nur. Es ging mir ja bei der Einnahme nicht nur körperlich schlecht, ich sah auch immer meine Mutter, die durch die Aromatasehemmer einen Schlaganfall bekommen hatte. Das ist bewiesen, und natürlich macht mir das Angst.
    Das heißt, ich hatte Schmerzen, konnte mich nicht mehr bewegen, hatte Schlafstörungen, wurde ungnädig, hatte Angst, dass mir dasselbe passiert wie meiner Mutter, und für mich war das dann eben kein lebenswertes Leben mehr.


    Mir ist durchaus bewusst, dass ich ein Rezidiv bekommen kann, aber ich will auch nicht weiter so vegetieren, wie ich vegetiert habe, das ist für mich kein Leben.


    Und ich denke auch, dass das jeder für sich entscheiden muß, vielleicht ist meine Entscheidung völlig falsch, aber ich lebe damit gut. Ich habe viel weniger Ängste jetzt als unter der Therapie.


    LG
    Milli