Aromatasehemmer (Antihormontherapie) — Austausch

  • Vermutlich kommt auf mich eine Ausschabung wegen zu hohem Schleimhautaufbau der Gebärmutter unter Tamoxifen zu.

    Eigentlich würde ich gerne wenigstens meine Eierstöcke los werden. Das wurde mir bisher verwehrt. Meine Tante hatte nach der 2. Ausschabung ein Gebärmutterkarzinom. Deshalb bin ich da etwas in Alarmstellung.

    Da ich massive kognitive Störungen habe von denen ich vermute, dass sie auf irgend einem Weg vom Tam ausgelöst werden. überlege ich ernsthaft, ob nicht bereits nach 2,5 Jahren der Wechsel auf Aromatasehemmer sinnvoll ist.

    Oder isr das neben den vielen Gelenkproblemen auch ein Thema? Ich habe keine Chemo bekommen, also kein Chemobrain.
    Ob ich postmenopausal bin wird gerade geschaut.

    Ich schulde meinem Leben noch Träume und meinen Träumen Leben!

  • Hallo liebe IBru , ich nenne es bei mir AHT-Brain (statt Chemo Brain, hatte nie Chemo). Es war am Anfang (Letrozol) auffallend dass ich manchmal mitten im Satz aufgehört habe weil ich nicht mehr wusste was ich sagen wollte. Oder ich konnte mich nicht an Namen erinnern. Das hat sich aber eigentlich wieder gegeben, obwohl ich vergesslicher bin als früher - aber das kann dem Alter geschuldet sein. Auch von anderen hab ich das mit AHT-Brain gehört.

    Übrigens habe ich keine Gelenkbeschwerden. Die ersten paar Schritte nach dem Aufstehen etwas steif, aber wie gesagt das Alter … Schmerzen aber gar keine.

  • KatzenMom 64

    Das mit dem ständigen Vergessen kenne ich auch. Manchmal denke ich, dass ich dabei bin zu verblöden.


    Und nach dem Aufstehen muss ich immer erst einmal gefühlte 20 Jahre Alter, die sich über Nacht breit gemacht haben, wieder los werden.


    Aber immerhin keine Schmerzen und keine Anzeichen für Osteoporose (trotz familiärer Vorbelastung von beiden Seiten). Alles bestens also, oder? 🤪

    LG, Angi ;)


    Man muss die Schuld auch mal bei anderen suchen.

  • Hallo zusammen,

    ursprünglich war bei mir geplant mit der Antihormontherapie (Zoladex und Letrozol) erst nach der Bestrahlung zu beginnen. Da sich bei mir aber alles sehr stark verzögert hat, soll die Therapie jetzt parallel zu den Bestrahlungen laufen, so die Absprache mit meinem Brustzentrum. Als mir mein Onkologe (ambulante Praxis) nun letzten Donnerstag meine 1. Spritze gegeben hat, hat er mir davon abgeraten zeitgleich mit Letrozol zu starten bzw. mit der Einnahme zu warten, bis ich mit den Bestrahlungen in 6 Wochen fertig bin. Meine 1. Bestrahlung war jetzt am Montag. Er ist der Meinung, dass dies zu viel für meinen Körper wäre und dass vom Letrozol die Haut auch dünner wird und die Gefahr von "Verbrennungen" steigt. Nun bin ich echt verunsichert und habe die Tabletten bisher nicht genommen. Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht bzw. was würdet ihr an meiner Stelle tun? Laut AGO Empfehlungen spricht nichts dagegen, dies parallel zu machen.....


    Und nehmt ihr die Tabletten morgens oder abends? Zu mir hieß es nur, daß wäre egal. Aber vielleicht habt ihr hier auch Erfahrungswerte für mich.


    Viele Grüße

    Sali

  • Hallo Sali , ich bekam Anastrozol bereits vier Tage nach der Mastektomie. Die Bestrahlung startete ca. 4 Wochen später. Meine Haut wurde rot. Ich habe eine spezielle Creme Radiod... aus der Apotheke und viele Flaschen Panthenol Spray immer nach den Bestrahlungen benutzt. Die Haut ist wieder vollkommen in Ordnung. Eine Chemo hatte ich nicht. Alles Gute für dich

  • Ich bekam Letrozol vor der 1. Bestrahlung, habe alles gut vertragen. Keine rote Haut nur leicht dunkler wurde die Haut an bestrahlter Stelle.

    Es lebt nur der, der lebend sich am Leben freut. -Menander der Athener


  • Liebe Sali,


    Ich habe kurz vor den Bestrahlungen mit Anastrozol angefangen und gleichzeitig noch eine Chemo gemacht und alle 4 Wochen Denosumab. Ich habe die 36 Bestrahlungen gut vertragen.

    Du siehst, alles ist möglich.

    Es kann aber auch ganz anders bei dir aussehen. Jeder ist und reagiert ganz anders.

    Es haben auch schon Frauen ohne weitere Belastungen durch Medikamente oder Spritzen die Bestrahlungen schlecht vertragen.

    Von daher kann ich nur meine Erfahrungen schildern. Einen Ratschlag geben traue ich mich nicht. Höre auf dein Gefühl. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass ein paar Wochen so viel ausmachen, aber das könntest Du nochmals nachfragen. Ich glaube das nicht, sonst würden die Ärzte das nicht vorschlagen.


    Bezüglich der Einnahme morgens oder abends gehen die Meinungen auch auseinander.

    Hier in diesem Thread müsste da doch einiges stehen.

    Ich persönlich nehme sie abends, bin aber nach 2 Jahren Einnahme am Überlegen mal auf morgens zu wechseln.


    Wünsche Dir alles Gute für die Bestrahlungen und dass Du eine für Dich gute Entscheidung findest.


    Alles Liebe


    Zimtmaus

  • Liebe Oda61  Aenneken  Dalya 67  Kiko62  Zimtmaus erstmal Danke ich euch für eure Rückmeldungen. Rein gefühlsmäßig würde es mir glaube ich wirklich besser gehen, wenn ich die Einnahme nicht auf die lange Bank schiebe. Ich werde nächste Woche nochmal mit meinem Strahlenarzt darüber reden und dann entscheiden.


    Mich verunsichert es einfach, dass quasi "jeder" ne andere Meinung hat. Woher soll ich dann als Laie wissen, was nun richtig oder falsch ist? Ist quasi wie jetzt auch mit den Bestrahlungen. Du Oda61 schreibst von Salbe und Spray.... zu mir hieß es auf gar keinen Fall cremen, nur pudern. Und wenn dann noch jemand zu mir sagt, du musst einfach deinen Ärzten vertrauen, dann kann ich grad einfach nur mit den Schultern zucken. Denn offensichtlich sind sich nicht mal die einig. So das musste mal gesagt werden


    Viele Grüße

    Sali

  • Liebe Sali ,

    richtig ist, dass man vor der Bestrahlung nicht cremen soll. Aber danach ist auf jeden Fall sinnvoll. Mein Strahlenarzt hat mir Panthenol empfohlen immer nach jeder Bestrahlung. Da es zum Schluss recht rot aussah zog er sogar Cortison in Erwägung, was aber dann nicht notwendig war, da bald Schluss war. Letztlich ist alles wieder ganz heil, auch die Narbe.

    Einmal editiert, zuletzt von Fenja () aus folgendem Grund: Wort ergänzt

  • Eine Frage an die Langzeitkonsumenten😊 von AHT , in meinem Fall Letrozol.

    Ich habe jetzt 4 Jahre Einnahme hinter mir.

    Dachte eigentlich mit der Zeit würde es besser, aber gerade in den letzten Monaten habe ich tagsüber immer heftige Schwitzattacken. So mit Schweiß auf der Oberlippe und richtig feuchten Nacken. Sehr unangenehm. Das hatte ich die ersten drei Jahre nicht.

    Und wenn ich lange auf den Beinen bin, kaum Zeit habe mich auszuruhen, dann schmerzt mein Körper so dermaßen, dass ich um schlafen zu können , Schmerzmittel nehmen muss.

    Ich erhole mich zwar am nächsten Tag davon, aber die körperliche Belastbarkeit ist nicht besonders hoch.

    Aber um allen Neustartern Mut zu machen....man kann damit leben. Man gewöhnt sich an vieles.

    Die Lebensqualität ist trotz allem gegeben. Ich bin froh, dass es so etwas gibt. Für mich eine absolute Beruhigung. Und wenn die Ärzte sagen, es macht Sinn noch weitere 5 Jahre dranzuhängen, werde ich das tun.

  • Hallo Sali,


    Ich habe die Einnahme von Letrozol auch zeitgleich mit der Bestrahlung begonnen und keinerlei Probleme mit der Haut oder so gehabt.

    Zur Einnahme hat mir mein Arzt geraten, sie abends zu nehmen, da sie oft müde machen, was ja abends erwünscht ist, tagsüber eher nicht. Da ich keinerlei Nebenwirkungen spüre und nachts gut schlafe, bin ich dieser Empfehlung bisher treu geblieben und werde daran auch nichts ändern.


    Vielleicht hilft dir das ein wenig weiter.


    LG Ilmomari

    Leben ist lebensgefährlich und endet in jedem Fall tödlich - irgendwann. ;)

    Umso wichtiger ist es, die Zeit im Hier und Jetzt voll auszukosten und zu genießen.

  • Liebe Sali , da ich einen hochgradig hormonabhängigen Tumor hatte, habe ich zeitgleich mit der Bestrahlung mit Letrozol angefangen und bin trotzdem prima durch gekommen. Das ist allerdings wohl sehr individuell.


    Mir hat man auch geraten, die Tabletten abends zu nehmen und das mache ich jetzt auch.


    LG und alles Gute für dich


    Sonnenglanz

  • Vielen ❤lichen Dank liebe Ilmomari  Sonnenglanz für eure Erfahrungsberichte. Diese machen mir Mut und bestärken mich darin, parallel mit der Therapie zu beginnen. Mein Strahlenarzt meinte gestern auch, dass nichts gegen eine Einnahme spricht. Jede Haut reagiert anders, egal ob mit oder ohne Einnahme.


    LG Sali

  • Hallo ihr Lieben,


    ich bekomme seit Mai Tamoxifen und Zoladex. Ich kann mich mit allen Nebenwirkungen arrangieren, nur die Knochen- und Gelenkschmerzen machen mir Sorgen. Über den Sommer/Herbst konnte ich sie mit Sport gut im Zaun halten, aber seit die Temperaturen immer Kälter werden sind sie kaum mehr auszuhalten. Sind die Gelenkschmerzen bei Euch im Winter auch schlimmer? Lg Katrin

  • Hallo, Kat.zae

    Definitiv, ja.

    Das nasskalte macht mir sehr zu schaffen.

    Hinzu kommt, das ich durch die hohen coronazahlen nicht mehr regelmäßig ins Fitness gehe.

    Die fehlende Bewegung merke ich ebenso.

    Ich denke , das man lernen muss, damit zu leben...

    Herzliche Grüße Narja

  • Ich nehme gerade einen Amitriptylin

    Weiß jemand ob das geht mit Letrozol

    Im Internet steht, dass Psychopharmaka

    Die Wirkung von , zumindest, Tamoxifen beeinflusst .