Aromatasehemmer (Antihormontherapie) — Austausch

  • Hallo ihr Lieben, mich plagen die Gelenkschmerzen im Moment auch extrem. Dazu war ich die Woche bei der Knochendichtemessung und habe nun schon Osteoporose in den Lendenwirbeln. In der Hüfte ist es noch eine Osteopenie. Super und das mit 41 Jahren, nach 2 Jahren Letrozol. 🙈🤦🏻‍♀️ Der Orthopäde rät mir schleunigst auf Tamoxifen zu wechseln, ich warte jetzt noch darauf, dass der Bericht bei meinem Gyn ankommt. Jetzt bin ich etwas verunsichert, habe in 3 Wochen, einen Tag vor unserem Reiturlaub den Termin beim Gyn zur Nachsorge. Eigentlich will ich nicht zu Beginn des Urlaubs umswitchen, man weiß ja nie, welche Nebenwirkungen kommen. Warte ich bis nach dem Urlaub wären es noch 5 Wochen. Was denkt ihr, sollte ich meinen Doc eher nächste Woche versuchen telefonisch zu erreichen wegen dem Wechsel? Die Nebenwirkungen vom Letrozol sind im Moment auch schon extrem, meine Schlafstörungen massiv und meine Schleimhäute eigentlich nicht mehr vorhanden😓🙈 Liebe Grüße an euch!

  • Hallo an alle, wie ist denn der aktuelle Stand zur Dauer der AHT? Ich habe 3 Jahre tam genommen und nehme jetzt exemestan. Im März sind das dann auch 5 Jahre, so dass ich insgesamt auf fast 8 Jahre komme. Mein Gyn meint, das würde reichen, länger würde es kaum was bringen. Wie lange macht ihr die Therapie? Ich will nicht einfach nur so weitermachen. Ich finde wenn, dann soll es schon Sinn machen. Vertragen tue ich exemestan gut. Lg Paula

  • Hallo,


    seit heute Mittag das Wetter umgeschlagen hat, auf kühl, windig und Regen fühle ich mich viel besser und für nächste Woche ist in den Bergen ein Wintereinbruch vorhergesagt, Schnee bis auf 1ooo Meter :)


    Schönes Wochenende und liebe Grüsse, Bine

  • Hallo Anne79


    ich mußte auch von Tamoxifen auf Anastrozol wechseln und habe das neue Medikament überhaupt nicht vertragen, Meine Frauenärztin sagte zu mir, wenn es nicht geht machen wir eine Rolle rückwärts und genau das habe ich nach 2 Monaten gemacht. Jetzt mit Tamoxifen geht es mir erheblich besser. Diese Nebenwirkungen sind verträglicher. Keine Angst beim Tausch, bei mir hat es gut geklappt.


    LG

    Elfriede

  • Liebe Paula, wow da hast du aber super lange durchgehalten! Ich soll 10 Jahre antihormontherapie machen

    Lassen-Können ergänzt das Wollen-Können wie die Stille die Musik, das Schweigen das Reden, die Nacht den Tag.

    _______


    Kann nicht ich daraus werden – echter, tiefer, neu?

  • Hallo ihr Lieben, mich plagen die Gelenkschmerzen im Moment auch extrem. Dazu war ich die Woche bei der Knochendichtemessung und habe nun schon Osteoporose in den Lendenwirbeln. In der Hüfte ist es noch eine Osteopenie. Super und das mit 41 Jahren, nach 2 Jahren Letrozol. 🙈🤦🏻‍♀️ Der Orthopäde rät mir schleunigst auf Tamoxifen zu wechseln, ich warte jetzt noch darauf, dass der Bericht bei meinem Gyn ankommt. Jetzt bin ich etwas verunsichert, habe in 3 Wochen, einen Tag vor unserem Reiturlaub den Termin beim Gyn zur Nachsorge. Eigentlich will ich nicht zu Beginn des Urlaubs umswitchen, man weiß ja nie, welche Nebenwirkungen kommen. Warte ich bis nach dem Urlaub wären es noch 5 Wochen. Was denkt ihr, sollte ich meinen Doc eher nächste Woche versuchen telefonisch zu erreichen wegen dem Wechsel? Die Nebenwirkungen vom Letrozol sind im Moment auch schon extrem, meine Schlafstörungen massiv und meine Schleimhäute eigentlich nicht mehr vorhanden😓🙈 Liebe Grüße an euch!

    Anne79 , hast Du keine Bisphosphonate zeitgleich mit Letrozol bekommen?

  • Liebe Anne79 , ich würde das schnell mit meinem Doc abklären, und ihm sagen, wie sehr Dich die Nebenwirkungen beuteln.

    Ich hatte auch mit Letrozol angefangen und es gar nicht vertragen.

    Mit Tamoxifen komme ich besser klar, zumindest habe ich keine Gelenkschmerzen.

    Ich würde keine 5 Wochen warten, aber entscheiden musst natürlich Du.

  • Liebe Philosophin,

    ich möchte dir hier eine kurze Rückmeldung geben und dir nochmals für deine Nachricht zum Thema Letrozolunverträglichkeit / Rezidivrisiko danken. Du hast mir einen entscheidenden Hinweis zu meinem statistischen Rezidivrisiko gegeben!!! Ich habe meine Operateurin (Leiterin eines Brustkrebszentrums) über den Abbruch meiner Letrozoleinnahme wegen meiner sehr starken Nebenwirkungen informiert und um ein Gespräch gebeten. Darin empfahl sie mir sofort ein Umsteigen auf Tamoxifen. Ich bestand daraufhin jedoch zunächst um ihre Einschätzung meines wahrscheinlichen Rezidivrisikos, was sie mir dann errechnete. Dieses liegt nach ihrer Berechnung bei etwa 5%, eine weitere Einnahme von Letrozol würde das Risiko lediglich um 1% senken, ein Ergebnis, das sie selbst erstaunte. Sie räumte ein, dass unter diesen Umständen in meinem Fall die weitere Einnahme eines Medikamentes nicht sinnvoll sei. - Mit dem Risiko kann ich gut leben, mit den Nebenwirkungen durch Letrozol kämpfe ich immer noch. Es stellt sich für mich die Frage ob die Einnahme überhaupt jemals nötig war.

    Ich wünsche dir liebe Philosophin alles Gute in der schweren Zeit, es kommen wieder bessere!

  • Ich nehme jetzt seit drei Jahren Letrozol

    Es geht mir nicht gut damit aber ich brauche es auch zur Beruhigung, denn ich habe keine Chemo gemacht.

    Mein Risiko laut Genexpressionstest ist 13,5 % Wahrscheinlich auf Metas

    Mit Chemo plus Letrozol könnte ich auf 10,5% kommen

    Nun, da die Chemo wegfällt, nehme ich jetzt das Letrozol für 1-2% Reduktion


    Momentan plagen mich Magen Darm Beschwerden seit ca 6 Monaten

    Ich hatte schon eine Darmspiegelung und auch Magen

    Blutwerte sind top

    Habt ihr Tipps? Und wem geht es noch so ?

  • Ich nehme das Letrozol jetzt seit mehr als 2 Jahren. Anfangs hatte ich Nebenwirkungen im Bereich der Gelenke. Ich habe dann verschiedene Hersteller probiert und beim dritten den für mich richtigen gefunden. Den bekomme ich jetzt immer aut idem verschrieben.

    Vielleicht wäre das für dich auch eine Möglichkeit. Es kann schon sein, dass man mit einer der Trägersubstanzen Probleme hat.

    LG, Angi ;)


    Läuft bei mir. Zwar rückwärts und bergab. Aber läuft.

  • Lunaiko ich habe jetzt insgesamt 4 Aromatasehemmer gehabt

    Erst 2 verschiedene Letrozol, dann Exemestan, dann wieder Letrozol

    Wenn ich wechsle merke ich das immer total und würde mich dagegen ansehen, wieder zu wechseln


    Ich vermute ich muss es akzeptieren

  • @Mariechen,
    ich kann dir leider nicht sagen wie man das Rezidivrisiko errechnet, das hat meine Operateurin für mich anhand einer Statistik aus einem ihr zugänglichen Ärzteportal errechnet.
    Lieben Gruß und alles Gute für dich.

  • Hoffnung bei Nebenwirkungen wie Karpaltunnelsyndrom, Gelenkschmerzen etc.


    Hallöchen,

    war lange Zeit abstinent hier, was im Prinzip ja ein sehr gutes Zeichen ist ;-)

    Bei meinem lobulären BK war Upfronttherapie mit Letrozol Mittel der Wahl. Folge, massivste Gelenk/Muskelschmerzen, Haarausfall, Hitzewallungen/Schlafstörungen. Dachte, so nicht. Hab dann verschiedene Hersteller ausprobiert, keine Besserung. Dann Anastrozol, auch nix. Dann sagte mir eine Onkologin, Exemestan mache weniger Gelenkbeschwerden. Mein Karpaltunnelsyndrom, das sich paralellel entwickelt hatte, raubte mir nachts neben den Hitzewallungen den Schlaf, ganzer Arm taub. Bevor Wechsel zu Tamoxifen als letzte Notlösung oder kompletter Therapieabbruch anstand, probierte ich es also. Parallel dazu riet der Hausarzt, nachts eine sog. Soft Orthese (Schiene) zu tragen, die das Abknicken des Handgelenks verhindert (OP Termin vom KTS stand schon an). Und siehe da: OP konnte abgesagt werden. Vergesse ich mal die Schiene, weckt es mich wieder, allerdings nur mit 2 tauben Fingern, ist also noch latent da aber habs damit gut im Griff. An alle Neugeplagten: Es gibt Hoffnung!!! 6 1/2 Monate nach Therapiestart wurden die Schmerzen tatsächlich besser (nicht nach 3 wie angekündigt, trotz Equ..., Magnesium, Omega 3, hochdosiertem Vit.D/K2, Hagebuttenpulver, Yoga +viiiiel Sport im Freien). Haarausfall ist auch besser,g, Hitzwallungen deutlich schwächer/weniger. Weiss nun nicht genau, ob es jetzt an Exemestan lag oder bei mir halt alles länger brauchte, aber ich bin wieder ich!!!! DAS wollte ich euch nicht vorenthalten. Also, haltet noch bisschen durch falls ihr denkt, es geht nimmer !!! Ich war sooo ... kurz davor, abzubrechen. Aber so halte ich es definitiv aus. Falls nicht irgendwann noch was anderes, ganz Blödes dazukommen sollte 😂 was ich aber nun wirklich nicht glaube :)

    2 Mal editiert, zuletzt von Ally () aus folgendem Grund: Themen zusammengeführt

  • Oefsche


    GN-RH sind Medikamente, die die Ovarialfunktion medikamentös ausschalten. Sie werden aber nur prämenopausalen Pat verordnet. Bei den postmenopausalen Frauen sind die Ovarien ja sozusagen schon auf natürliche Weise stillgelegt.


    Alles Gute für Dich!

  • Ich nehme das Letrozol jetzt seit mehr als 2 Jahren. Anfangs hatte ich Nebenwirkungen im Bereich der Gelenke. Ich habe dann verschiedene Hersteller probiert und beim dritten den für mich richtigen gefunden. Den bekomme ich jetzt immer aut idem verschrieben.

    Vielleicht wäre das für dich auch eine Möglichkeit. Es kann schon sein, dass man mit einer der Trägersubstanzen Probleme hat.

    Hallo Lunaiko,

    das würde mich mal interessieren. Ich habe alle drei AHT (Letro, Exe und Ana} ausprobiert und bei mir sind alle Nebenwirkungen leider gleich: Arthralgien und Kribbeln in den Händen, geschwollene Hände, steife Gelenke.

    Es würde mich mal interessieren, was Du genommen hast und bei welchem Hersteller es bei Dir besser funktioniert.


    Viele Grüsse!