Aromatasehemmer (Antihormontherapie) — Austausch

  • Hier in Hessen musste ich selbst zahlen um Ist Status von meinen Knochen zu machen, vor Letrozol . Hatte auch die Aussage nur bei bestehender Osteoporose würde die KK bezahlen. Mir war es das aber wert.

  • Hallo Vael,


    das ist auch ganz normal, dass vor Einnahme von Medis wir selbst zahlen müssen, ist ja noch keine Indikation vorhanden!

    Lachen ist die beste Medizin,

    also verschenke jeden Tag ein Lächeln,
    es tut nicht we
    h
    :thumbsup:

  • Hallo an euch alle,

    bei mir wurde die Knochendichtemessung problemlos bezahlt. Sowohl am Anfang meiner Anastrozoltherapie vor 2,5 Jahren als auch jetzt zur Kontrolle....ich hatte eine Überweisung meiner GYN.

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende

  • Hallo LEO70,


    sehr gut, dann hat deine Gyn richtig argumentiert! Das klappt leider nicht immer, dass vor Behandlung die KK die Untersuchung bezahlt!

    Ich hatte meine "Ist-Wert-Bestimmung" 1997 machen lassen und zu der Zeit mussten die Pat. selbst zahlen. Erst seit Jan. 2014 gab es die Änderung und die Verlaufskontrollen müssen übernommen werden. Wie schon geschrieben, muss das auch richtig auf der Überweisung vermerkt werden, sonst gibt es immer wieder ärger mit den Radiologischen-Praxen und KK.


    Grüßle :) ika :)

    Lachen ist die beste Medizin,

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    h
    :thumbsup:

  • bei mir hat scheinbar das Brustzentrum "richtig" argumentiert.

    Die Knochendichtemessung erfolgte auch zu Beginn der Behandlung. Nur so könne man die Veränderungen ja feststellen. Das klang für mich auch logisch. Scheint, das die Kassen doch unterschiedlich sind. Und vielleicht handhabt es ja auch nur der Sachbearbeiter unterschiedlich. Auch das könnte durchaus sein

    Einmal editiert, zuletzt von Ally () aus folgendem Grund: Name der KK entfernt

  • Guten Abend zusammen,


    bei dem Thema 'Knochendichtemessung' muss ich mich wieder aufregen.


    wir müssen diese Untersuchung seit 2014 nicht mehr zahlen.


    Zitat:

    „Durch den genannten Beschluss des G-BA kann eine Osteodensitometrie fortab auch bei Versicherten durchgeführt werden, die noch keine Fraktur erlitten haben. Voraussetzung ist, dass aufgrund konkreter anamnestischer und klinischer Befunde bereits die Absicht besteht, eine spezifische medikamentöse Therapie durchzuführen. In diesem Fall können mittels einer Osteodensitometrie zusätzliche Informationen gewonnen werden, um den Nutzen und die Risiken einer Arzneimitteltherapie besser abschätzen zu können.'


    Gesamttext/ Quelle:https://www.verbraucherzentral…nn-zahlt-die-krankenkasse


    Aaaaaber: Viele Ärzte haben ihre Kassenzulassung für die Knochendichtemessung zurückgegeben, weil ihnen die Kassenerstattung zu gering ist. D.h. diese Ärzte lassen sich die Untersuchung privat bezahlen, manche erzählen auch einfach, die Kassen würden das nicht zahlen. Es ist unglaublich, welche Ausreden einem hier aufgetischt werden.


    Also vor der Untersuchung bei der Krankenkasse erfragen, welcher Arzt auf der Zulassungsliste steht und dann mit der Überweisung, die entsprechend angepasst ausgefüllt sein muss, die Messung machen lassen.


    Mein Brustzentrum hatte mich nicht darauf hingewiesen, auf meine Rückfrage, warum man mir nicht gesagt hat, das vor der Letrozolgabe der Knochendichtestatus festgestellt werden soll, wurde mir gesagt, früher hätte man darauf hingewiesen, aber seit die Kassen das nicht mehr übernehmen, wird diese Info nicht mehr an die Patienten weitergegeben.

    So etwas macht mich richtig ärgerlich.

    Also, nicht unterbuttern lassen!


    lg, Tiggy

    Einmal editiert, zuletzt von Alice () aus folgendem Grund: Quelle verändert

  • mir wurde ganz klar gesagt dass ich es selbst zahlen muss ebenso wie die dringend empfohlenen bisphosphonate. Im Gegenteil. Nachdem ich beim Orthopäden war, der die knochendichtemessung mit Ultraschall gemacht hat wurde mir empfohlen noch eine mit dexascan machen zu lassen weil der Wert meiner osteopenie knapp vor Osteoporose war. Und wieder stellte mir das brustzentrum ein privatrezept aus. Erst wenn ich durch privat bezahlte Messung bei der Osteoporose angekommen sei würde ich die weiteren Messungen und sogar die bisphosphonate auf Kasse bekommen. Finde ich echt ne Frechheit. Werde nächstes mal mit der gyn drüber sprechen

  • wie grauselig


    bei mir wurde Osteopenie festgestellt - bei der Knochendichtemessung - im Hinblick auf Biphosphonategabe

    alles über die T*** Krankenkasse bezahlt


    liegt das denn am Arzt / Brustzentrum?

    an der Krankenkasse?

    kann doch wohl nicht wahr sein, dass "man" hier auch noch extra verdient???


    vielleicht könnt ihr mir ja mal schreiben? ich würde gerne weiterhelfen - angeblich gibt es ja in Deutschland noch kein Zwei-Klassen-System

  • an der Kasse kann es nicht liegen. Bin auch bei der mit den beiden blauen Buchstaben. Die können aber nur bezahlen wenn der Arzt es aufschreibt.

    Bisphosphonate hatte ich im Oktober. Die Apothekenrechnung hatte ich schon am nächsten Tag in der Post. Die für die Infusion fehlt noch. Aber ne gebührenliste hab ich bekommen und es hiess es dauert bis die Rechnung kommt. Bin im.april wieder dran. Mal sehen was ich noch alles bezahlen soll.

    War beim Hausarzt wg physio/ergo oder was auch immer weil ich wg der neuropathien (chemofolge) so schlecht laufen kann und meine Schnappfinger immer schlimmer werden. Ganz grosszügig bekam ich 6x Physio soll mir Übungen zeigen lassen und dann selbst machen. Das war mein allererstes Rezept seit der Diagnose und es sieht nicht nach einem weiteren aus.

  • Liebe Heideblüte

    Bisphosfonate muss der Onkologe machen

    Physio gibt es bei mir vom Hausarzt

    Im Katalog für Mamma Karzinom steht

    6 Monate kann er das verschreiben

    Aber ein Tipp wäre, Lympgdrainage von der Gyn verschreiben lassen

    Der Physiotherapeut kann das umwandeln

    Meiner jedenfalls

  • bisphosphonate Krieg ich angeblich nur bei Osteoporose nicht bei osteopenie auf Rezept. Hausarzt ist eh gerade komisch drauf. Hat an das versorgungsamt geschrieben ich hätte keine motorischen Einschränkungen. daher gibt es für meine neuropathien kein gdb. Also wenn schwanken und stolpern keine motorischen Einschränkungen sind dann weiss ich auch nicht. Und mein Kleingeld Fummel ich auch wie eine alte omi aus der Geldbörse. Gestern hat ich erstmals die Kassiererin gebeten sich selbst zu bedienen. Wenn ich im april den nächsten Termin bei meiner gyn habe spreche ich mit ihr. die kann mir notfalls auch nen onkologen empfehlen. Bin vom brustzentrum zur Chemo ins mvz geschickt worden. Richtige onkologen sind das nicht das ist ne gynäkologin die onkologisch arbeitet. Ihre Vertreter sind die gyns aus dem brustzentrum. Meine bisphosphonate Krieg ich auch da. Aber so ganz glücklich bin ich nicht

  • Oh Mann, was für ein Elend :cursing:


    Da ist man in den Mühlen der Ärzte/Kassen und Pharmakonzerne und kämpft gegen die Räder an.

    Liebe Heideblüte, wie oft bekommst du Bisposphonate und wieso musst du die selbst bezahlen? Ich dachte, die würden zum Schutz vor Knochenbrüchen verabreicht und nicht zur eigenen Belustigung?!

    Irgendwie macht mich das alles so wütend.


    Es ist bekannt, dass wir Probleme haben werden und doch gibt es erst eine Behandlung, wenn die Probleme akut vorhanden sind. Aber um die Probleme zu entdecken, sind wir eigenverantwortlich.

    Wir wissen, dass wir Metastasen bekommen können, und doch ist eine solch vorsorgende Beobachtung in der Nachsorge nicht vorgesehen. Erst, wenn durch Zufall eine Entdeckung gemacht wird, erst dann geraten wir wieder in die nächsten Mühlen... das ist doch einfach zum Verzweifeln und menschenunwürdig.


    Gäbe es eine funktionierende Vorsorge , wären wir keine gewinnbringenden Kunden mehr für die Pharmaindustrie.


    Und das will ja nun auch keiner... *ironie


    Tiggy

  • Mein Brustzentrum hat ganz klar geschrieben, dass die Bisphosfonate so oder so 2x im Jahr gegeben werden müssen

    Auch bei noch intakten Knochen

    Und zwar nicht nur, damit man keine Probleme mit der Beweglichkeit bekommt sondern in erster Linie, dass man keine Knochenmetastasen kriegt.

    Und dafür ist der Onkologe oder Gynäkologen , die eine onkologische Zulassung haben , zuständig.

    Ich habe bisher noch nichts bekommen, werde damit aber nach der Bestrahlung anfangen und habe auch schon einen Termin dafür.

  • ja. Es ist zum Schutz vor knochenmetas, 6x alle 6 Monate. Die studienergebnisse dazu sind ziemlich eindeutig, dass postmenopausale Frauen davon profitieren. Da ich das seit meiner op bin, hat die tumorkonferenz so entschieden und ich mich schlussendlich bereit erklärt es selbst zu zahlen um alles getan zu haben was mir möglich ist, auch wenn ich das Geld lieber anderweitig investiert hätte. Der Hammer war beim chemoabschlussgespräch als ich fragte, wie denn die tumorkonferenz einen Therapie Plan erstellen kann, bei dem man so viel selbst zahlen muss und dann aufzählte was ich schon alles bezahlt habe. Da sagt die bl... k.. dass sie auch sagen könne sie zahlt so viel kassenbeiträge damit ich behandelt werde. Was bitte ist das denn für ein Argument. Sie ist da eindeutig fehl am Platz. Glücklicherweise nur Vertretung. Das ist auch die, die mir während der Chemo (ich glaube die vorletzte pacli, da war ich eh schon ziemlich am Ende mit meinen kräften) sagte "schade, dass sie her2neu negativ sind" hä?! Sie meinte dann dass man mir dafür noch Antikörper hätte geben können. Empathie geht anders. Ich glaube die haben alle Angst dass sie irgendwie in regress genommen werden wenn sie mehr machen als die Leitlinie "vorschreibt" und mehr kosten pro Patient verursachen als andere.

    Der Orthopäde meinte, bei osteopenie gibt es von ihm noch keine bisphosphonate. Erst bei Osteoporose und dann in geringerer Dosierung. Er meinte aber auch dass ich eigentlich aus der osteopenie wieder raus kommen könnte mit viel Sport da sie vermutlich chemofolge ist und sich das regenerieren müsste. Die bisphosphonate würden mir dabei helfen. Exemestan leider eher nicht. Ich soll nach einem Jahr nochmal die knochendichtemessung machen lassen. Bin gespannt ob ich die dann wieder selbst zahlen soll.

    Mein Hauptproblem aktuell sind aber die immer noch anhaltenden neuropathien und die immer schlimmer werdendem gelenk- und muskelbeschwerden. Dabei hab ich gerade mal 4,5 Monate rum.

  • Liebe Tiggy,

    ich denke, dass nicht immer eine engmaschige Kontrolle auf etwaige Metastasen gemacht wird, liegt auch daran, dass dies nicht immer zum Vorteil der Patientin ist. Ich habe gerade keine Quelle zur Hand, erinnere mich aber z.B. an diese Argumente: Das frühere Entdecken von Metastasen kann zu frühzeitigerem Beginn von Therapien mit massiven Nebenwirkungen führen, was unterm Strich nicht immer das Beste für die PatientInnen ist.

    Und jeder Termin erzeugt bei Vielen schon Tage oder Wochen vorher großen Stress. Und wenn z.B. im Szinti eine Metastase heute nicht sichtbar ist, dann wäre sie aber vielleicht nächste Woche sichtbar.

    Letztlich sollte die Entscheidung für/gegen Nachsorgetermine gemeinsam mit den PatientInnen getroffen werden und nicht allein nach Aktenlage entschieden werden, finde ich. Denn jede/r empfindet das ja bekanntlich anders.


    Liebe Heideblüte,

    wie ich oben glaube ich schon mal schrieb, haben sich meine Knochenwerte vom Stand einer 90jährigen (also Osteopenie knapp vor der Osteoporose) wieder bestens erholt, auch ohne Bisphosphonate, nur mit Bewegung, Vitamin D und Calcium.

    Dass allerdings die Tumorkonferenz aus onkologischer Sicht sagt, dass Du von Bisphosphonaten profitieren würdest und dann musst Du sie selbst bezahlen, ist echt mies.


    Liebe Grüße

    Olivia

  • hallo.


    Jetzt muss ich doch mal schnell was dazu schreiben.


    Also ich nehme seit 2 1/2 Jahren Anastrozol. Knochendichte wurde jetzt 2 x gemessen. Musste ich immer selber zahlen 70 Euro. Innerhalb der 2 Jahte hat sich diese extrem verschlechtert von Osteopenie zur Osteoporose. Erhöhte Bruchgefahr! Nehme grundsätzlich Vitamin D 20.000 IE einmal in der Woche.


    Bisphosphonate lehnen sowohl Gyn als auch Orthopäde ab. Auch wenn ich es selber zahlen würde. BZ hat mir gesagt das sie das direkt nach Behandlungsende verordnet hätten. Da ich aber nur bzgl. Zweitmeinung dort war, sollte ich das mit meinen Ärzten (Gyn, Onkologe) besprechen.

    Nun gut Onkologe hat mich ja vor 2 1/2 Jahren entlassen und ist nicht mehr für mich zuständig ( soll wiederkommen wenn Metastasen da sind).


    Mein Gyn sagte: nee noch keine Bisphosphonate, dann haben wir die Behandlungsmöglichkeiten verbraucht wenn doch mal Knochenmetas auftreten.


    Ganz egal wo ich hingege, ich bekomme auf keinen Fall Bisphosphonate auch nicht bei Selbtzahlung.


    Ich finde es immer wieder Interessant wie hier die Behabdlungen unterschiedlich gewertet werden.


    Mich k*** das echt an.


    LG

  • Hallo Mädels,

    ich habe eben mal in den Leitlinien geblättert:


    Zitat

    Es wird empfohlen, dass Hausärzte/Fachärzte auf niedergelassenen Ebene für postmenopausale Patientinnen bei Z. n. Mammakarzinom eine Ausgangs-Knochendichtemessung veranlassen. Dann sollte eine wiederholte Knochendichtemessung alle 2 Jahre für Brustkrebspatientinnen unter Aromatasehemmertherapie, prämenopausalen Patientinnen unter Tamoxifen und/oder GnRHa-Therapie und Patientinnen mit chemotherapieinduzierter prämaturer Menopause empfohlen werden.

    (siehe 4.7.6.1; 4.7.6.2; DVO-Leitlinie Osteoporose)

    und


    Zitat

    Es gibt Hinweise, nach denen Bisphosphonate nicht nur die Folgen von Knochenmetastasen lindern, sondern auch ihre Entstehung verhindern können. Deshalb forderte Ulla Ohlms, Vertreterin der Selbsthilfegruppe Mamazone e.V. (Augsburg), dass Brustkrebspatientinnen Bisphosphonate vorbeugend auch ohne Knochenmetastasen erhalten sollten. Martin Bischoff


    Quelle:

    Biphosphonate - Ärzteblatt

    Liebe Olivia,


    alles ist im frühen Stadium besser heilbar. Von daher würde ich für mich gerne die bessere Überwachung, statt den freien Fall in Kauf nehmen. Aber über uns entscheiden Menschen, von denen sich die meisten nicht in uns hineinversetzen können.


    lg, Tiggy