"Hemmeraustausch" - das etwas andere Tagebuch zum Mitschreiben

  • Angel12 , ja, war ganz guter Dinge eigentlich, aber genau nach 24 Stunden ging es los... Ca. 18 Stunden, dann war der Spuk wieder vorbei. Aber soll ja nur beim ersten Mal so sein, jetzt habe ich es hinter mir und gut. Fieber hatte ich allerdings seit ca. 13 Jahren nicht mehr, hatte ganz vergessen, wie schlecht es einem dabei geht 🤒

  • Ich bin nun im 8. Monat Letrozoleinnahme. Meine Nebenwirkungen sind ab und zu Schwitzattacken. Oft ein Gefühl als würde ich mit meinem Rücken unter einem Heissgrill stehen, sind aber nur Sekunden. Mini-Knieschmerzen. Es wachsen nun in der gesunden nicht operierten Achselhöhle keine Haare mehr, auch die Beinbehaarung geht nun in Richtung null bis wenig Rasur.


    Ich werte dies als gutes Zeichen, irgendwas wirkt in meinem Körper. Bevor ich Brustkrebs hatte, habe ich von Wechseljahrnebenwirkungen nie etwas gespürt. Hm, dachte ich immer, was machen die Frauen für ein Drama daraus, wenn von den Beschwerden berichtet wurde. All das ging an mir jahrelang vorbei, nicht einmal eine seelische Instabilität hatte ich.


    In Triberg berichteten mir auch 3 Brustkrebs- Frauen, sie hatten Null Wechseljahrbeschwerden gehabt. Vielleicht ist das Fehlen gar keine gute Sache. Okay Spekulation, so wie alles in dieser Krankheit.


    Sil

  • hallo zusammen, ich nehme seit März 2019 Antastrozol. Nun habe ich ein Karpaltunnelsyndrom beidseits. Kribbeln und Taubheit an den Fingern. Hat jemand Erfahrung damit? Bin selbständig und brauche meine Hände :-( macht es Sinn das Präparat zu wechseln?


    Grüßle eli

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  • Hallo Eli_69 ,

    ich habe von letrozol kurzzeitig zu Exemestan gewechselt und weil dann die Nebenwirkungen noch schlimmer wurden, wieder zurück zu letrozol. Soweit ich weiß, kann man zwischen den Aromatasehemmern problemlos wechseln. Meine Ärzte waren da ganz entspannt. Jetzt in der Reha meinte die Chef Onkologin sogar, ich könne auf tamoxifen wechseln, Hauptsache ich nehme irgendein anti Hormon. Würde es aber immer vorher mit meinem Arzt absprechen!

  • Hab mal wieder ein paar Fragen zu Nebenwirkungen

    Probleme mit den Augen. Speziell gerade gucken 😊also, meine Augen eiern immer gefühlt herum. Man sieht das nicht. Mit Gleitsichtbrille noch viel schlimmer als ohne.

    Sie wollen auch immer zufallen.....


    Ein etwas delikates Thema 😊 ich muss gefühlte 50 x pupsen am Tag.

    Und das schon seit Monaten.


    Kennt ihr das auch und habt ihr Tipps ?

  • Eli_69

    Ich habe das Kribbeln auch seit 1 Jahr

    Der Neurologe war nicht davon überzeugt, dass es ein KS ist.

    Es kommt und geht in der Intensität. Mein Mittelfinger ist taub. Aber auch da wechselt es in mehr und weniger. Ich hatte schon eine Überweisung für eine OP. Aber ich trau mich nicht . Ich glaube das hat auch mit Exemestan zu tun und dem ganzen Geschnibbel 😀 ich werde die OP nur machen lassen wenn es nicht mehr geht

  • Jelena0785

    Da kann ich dir leider helfen. Unterleibsschmerzen hatte ich nicht.


    Seit OP konnte ich genießen, dass ich keine Gelenkschmerzen hatte. Nur meine OP Schmerzen. Aber seit ich die Schmerzmedis extrem runter gefahren habe habe ich wieder Gliederschmerzen, der Rücken tut weh und beide Waden, wobei links schlimmer ist. Fühl mich auch wieder wie 80. Echt super. 😢

  • Bitte bitte um eure Hilfe, Zuspruch, Motivation...ich kann nimma, will nimma!

    Vor ziemlich genau einem Jahr wurde mir die Diagnose Brustkrebs gestellt. Ich war komplett positiv eingestellt und hatte fast nie Angst. Zwei Operationen und 6 Monate Chemo später, ist meine Angst enorm! Seit einem Monat habe ich Bestrahlungen, spritze zoladex und nehme tamoxifen...und es geht mir wirklich schlecht...ich habe extreme Gelenksschmerzen, kann mich manchmal nicht alleine ausziehen oder selbstständig aufstehen...ich habe Muskelschmerzen, als hätte ich tagelang schwerst körperliche Arbeit geleistet und am schlimmsten...mir ist ständig übel...ich dachte nach der chemo wär das Ärgste geschafft und ich fühl mich elender denn je....wann geht das wieder weg? Wann fängt das normale Leben wieder an? Kommt das alles von den Hormonen? Was kann ich dagegen tun? Ihr seid alle so taff...geht arbeiten, treibt Sport...das könnte ich momentan alles nicht. Ich hab mich immer als hart im Nehmen gesehen...da bin ich jetzt nicht mehr sicher...bin ich so eine Mimose oder kann es sein, dass mein Körper wirklich so extrem reagiert?

    Ich bin so verzweifel

  • Liebe AlexandraO ,

    es tut mir leid, dass es Dir gerade so schlecht geht.

    Die Chemo baut Muskeln ab, da könntest Du im besten Fall wirklich gerade Muskelkater haben. TAM verstärkt alle Wechseljahrsbeschwerden, also auch die Muskel- und Knochenschmerzen. Dein Körper muss sich an die neue Situation erst gewöhnen. Ich hatte am Anfang unter TAM extreme Stimmungsschwankungen und komme morgens immer noch schlecht in die Gänge (Treppenstufen rauf oder runter wie eine 90jährige). Die Übelkeit kann leider auch vom TAM kommen. Versuch es mit Pa..op..zol oder Heilerde ultrafein.

    Gib Deinem Körper Zeit, er leistet gerade Schwerstarbeit und kämpft gegen die hormonelle Umstellung. Geduld ist auch hier mal wieder das Zauberwort!

    Wenn Du die Übelkeit besiegt hast, kannst Du besser sporteln. Das hilft dann wiederum Muskeln und Knochen.

    Viel Erfolg :hug:

    1-2-3-4 diesen Kampf gewinnen wir.
    5-6-7-8 das Schalentier wird platt gemacht!


    Alles wird gut - eine andere Option gibt es nicht!

  • Liebe AlexandraO ,


    das ist ganz schön viel zurzeit bei dir gerade. Solltest du denn schon während der Bestrahlung auch Tam nehmen? Ich hatte direkt NACH der Bestr. damit angefangen. Im Nachhinein denke ich auch, dass die Bestr. mehr schlaucht, als man denkt und Beschwerden dadurch auch später erst eintreten können. Dazu bei dir dann noch Zoladex und Tam. Mit Zoladex kenne ich mich allerdings gar nicht aus.

    Hast du die Beschwerden angesprochen und ist es unbedingt notwendig, alles gleichzeitig zu machen? Oder hast du die Bestr. bald geschafft? Dann ändert sich sicher dein Zustand.

    Ich wünsche dir, dass es schnell besser wird!

  • Liebe AlexandraO , es tut mir sehr leid, dass Du solch schlimme Nebenwirkungen erdulden must. Ich kann nix zu Chemo, Bestrahlung oder Tam sagen (werde anders therapiert), aber schau doch bitte mal in den Thread

    Tamoxifen

    rein, da wurde sich kürzlich über NW beim Wechsel auf einen anderen Hersteller ausgetauscht. Alles Gute für Dich ✊✊ Liebe Grüße, Tina

  • Hallo an alle.

    Sagt mal, geht euch das auch so? Seit Januar nehme ich ja das Letrozol und Zoladex und seitdem bin ich so ein Griesgram. Ich maule alle an, bin ganz schnell auf 180. Das ist natürlich nicht nur für mich eine riesen Belastung, sondern besonders für meine Kids und meinen Partner. Ich kann das auch nicht steuern. Ich merke, dass ich mit meiner Reaktion voll „drüber“ bin, kann mich aber auch nicht beruhigen. Das ist so ätzend und gefühlt wird es eher schlimmer als besser.

  • Angel12 , mir geht's auch so. Ich denke immer, ich sollte doch jetzt bei Nichtigkeit entspannter sein, nur noch schöne Momente für die Kinder schaffen, nicht meckern oder schreien, und dann kann mich eine Kleinigkeit wieder aus der Fassung bringen. Wenn ich andere Frauen und Mütter erlebe, die sich nach dem Krebs ganz neu aufstellen, ihr Leben feiern und sich von nichts mehr aus der Ruhe bringen lassen, habe ich ein unglaublich schlechtes Gewissen. Wenn es schlecht ausgeht, wie sollen sich meine Kinder an mich erinnern? Ich fühle mich total mies, wenn ich das nicht kontrolliert bekommen habe oder ich mich doch wieder über Kleinigkeiten aufrege. Ich versuche, dran zu arbeiten, es gelingt mir bis jetzt aber nur bedingt... 😔

  • Sasib

    Genau so fühle ich mich auch. Dazu kommen dann noch die Schmerzen von der letzten OP und dass ich nur bedingt was machen kann. Alles strengt an und Kleinigkeiten lassen mich hoch gehen. Es gibt nur selten Momente wo ich es schaffe mich zu drosseln.