"Hemmeraustausch" - das etwas andere Tagebuch zum Mitschreiben

  • Liebe Milli ,


    meine roten Flecken werden hellbraun und bleiben ziemlich lange, mindestens ein halbes Jahr.

    Dann sind sie nicht mehr sichtbar. Sie entstehen fast immer entlang der großen Adern im unteren Drittel des Unterarms

    zur Hand hin. Seltsam.


    Ich glaube, es gibt sehr viele Nebenwirkungen, die nicht aufgeführt werden.


    Liebe Grüße

    Marie1

  • Liebe Hosimo ,


    ich nehme Anastrozol (Name), aber ich habe mal gehört, dass Arimidex (auch Anastrozol) verträglicher sein soll.

    Auf jeden Fall wünsche ich Dir, dass Du das mit Deiner Gyn für Dich erfolgreich entscheiden kannst.

    Nach der OP habe ich mich richtig gut gefühlt bis ich mit Tamoxifen begonnen habe, die ersten beiden Wochen

    mit Anastrozol waren auch ok, dann kam Nachtschweiß und Hitzewallungen, Hautausschlag, Übelkeit, Knochenschmerzen,

    Kribbeln der Haut, schnellender Finger und die Knochenschmerzen sind immer noch da.

    Aber trotzdem ist es besser, die Tabletten zu nehmen.


    Ich wünsche Dir so sehr, dass Du dich bald besser fühlst und Deine Schmerzen nachlassen.

    Alles Liebe und Gute für Dich.


    Liebe Grüße

    Marie1

  • Hallo Mariechen54 ,


    ich sehe, Du nimmst Anastrozol auch fast genauso lange wie ich, seit 2017.

    Mein Cholesterin ist auch hoch, aber war vorher schon lange Zeit erhöht.

    Mein Arzt hat mir Statine verschrieben, doch die habe ich nach zwei Wochen wieder abgesetzt,

    weil einige der Nebenwirkungen identisch mit denen von Anastrozol waren und zwei so starke Medikamente sind too much.

    LG

    Marie1

  • Liebe Sonnenschein 106 ,

    auch ich habe hormonellen Brustkrebs (100%), nehme seit einem Jahr Letrozol und habe Nebenwirkungen wie Knochenschmerzen, Gelenkschnerzen, trockene Schleimhäute, vermehrter Harndrang. Ich sehe die Tabletten ein bisschen als eine Art Lebensversicherung. Natürlich ohne Garantie. Die Nebenwirkungen nehme ich in Kauf, da sie mich in der Lebensqualität nur geringfügig einschränken. 🤷‍♀️

    LG, Moni13

  • Hallo Milli und Marie1


    Das mit den Wechseljahrbeschwerden will ich noch nicht ganz zur Seite legen:). Auf der anderen Seite ist es egal, wir haben ja leider Brustkrebs. Wie heißt es so schön....verschüttete Milch. Als Brustkrebsrisiko wird ja eine frühe Regelblutung oder ein später Eintritt in die Wechseljahre beschrieben. Also Hormone haben leider doch sehr viel damit zu tun, und mein Körper muss ordentlich/mengenmäßig produziert haben, denn ich kam sehr spät in die Menopause, die gar nicht so abrupt kam.


    Dank euch, weiß ich nun woher meine blaue Flecken kommen. Ich dachte immer, ich bin im Garten unvorsichtig gewesen ;). Dann liegt es am Letrozol.

    Ansonsten vertrage ich es ganz gut, hoffentlich bleibt es so.

  • Wie geht es eurer Verdauung ? Ich habe seit Wochen Probleme damit. Das kannte ich vorher nicht. Immer sehr viel abgehende Winde....und eigentlich keine vernünftige Verdauung.

    Mit viel Luft durchsetzt, immer mal wieder Durchfall.

    Ich hatte eine Darmspiegelung vor ein paar Wochen, alles ok.

    Stuhluntersuchung, da sagte mir die Ärztin die Elastase sei etwas niedrig.

    Diese wird von der Bauchspeicheldrüse produziert.
    Jetzt geht das Kopfkino wieder los.

  • Ghetta

    Ich habe häufig Bauchschmerzen und Durchfall. Allerdings nehme ich zusätzlich zum Letrozol noch an einer Studie mit Abemaciclib teil und denke, dass das eher davon kommt. Denn wenn ich bei OP einige Tage pausiert habe, dann war es weg.


    Wird bei dir denn jetzt weiter untersucht? Was meint deine Ärztin dazu?

  • Liebe Ghetta


    lass dich nicht verunsichern von deinem Körper ( ha wie leicht sagt sich sowas..kenne ich das Problem doch selbst :p) .

    Bei ständigem häufigem Durchfall würde ich erstmal die Nahrung beäugen. Fruktose, Laktose, oder sonstige Unverträglichkeiten sind extrem häufig geworden.

  • Meine Beschwerden werden immer schlimmer. Nehme seit 10 Monaten Anastrozol ( davor habe ich 9 Monate Tam genommen ). Ich habe extreme Knie - Kniekehlenschmerzen. Dann ständig, dieses Gefühl, dass sich eine Blasenentzündung anbahnt...macht mich irre...nehme schon seit Monaten Femanose...und trotzdem ....immer dieser Harndruck und stechen in den den Leisten. Dazu noch Anfallsartige Durchfälle ( das schiebe ich aber mal auf Metformin, weil ich auch noch Diabetes habe). Ich frage mich auch, ob der Körper das Anastrozol überhaupt richtig aufnimmt, wenn ich permanent Durchfall habe🤔.

    L.g.von Amy

  • Hallo,

    ich suche Betroffene, die von Letrozol auf Tamoxifen gewechselt sind. Mein Onkologe meinte letzte Woche, dass ich doch etwas übertherapiert wäre, ich habe durch Letrozol ordentlich Probleme mit den Schleimhäuten, vaginal ganz heftig, Knochen und Gelenkschmerzen und massive Schlafprobleme, hohe Cholesterinwerte usw. das übliche halt. Ich hatte einen pt1a, G1, Ki2%, mit leichter Hormosensibilität, 3 von 12 sowohl ER und PR. Mein Onkologe meinte er hätte beim Letrozol auch im Hinblick auf meine Knochen arge Bedenken, es wäre auch zu diskutieren, ob ich überhaupt etwas nehmen soll. Er würde auf jeden Fall den Wechsel auf Tamoxifen empfehlen. Wobei die Nebenwirkungen ja auch nicht ohne sind. Hat das hier in der Richtung schon jemand gemacht? Habt ihr bezüglich Knochenschmerzen, Schleimhäute eine Verbesserung bemerkt? Ich habe morgen Nachsorgetermin bei meinem Gyn und möchte das dann alles mit ihm besprechen. Bin hin und her gerissen.

    Freu mich über Rückmeldungen!

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  • Anne79

    Guten Abend,

    ich hab ganz genau die selben Probl.wie du, Cholesterin, Schleimhäute usw alles ganz schlecht.


    Ich habe Anastrozol genommen u es vor 3 Monaten abgesetzt, nach dem auch meine Halsschleimhäute massive Schluckbeschwerden machten.


    Nä. Wo. ist mein Arztgespräch u ich werde vermutlich auch wieder Tam nehmen.


    Allerdings war bei mir der Tumor viel grösser und auch hoch hormonsensibel.


    Würde gerne erfahren wie du dich entschieden hast.


    Alles Liebe

    Mariechen

  • Ich habe die Wahl leider nicht. Meine Mutter musste von Tamoxifen auf Anastrozol wechseln da sich ihre Augen extrem verschlechtert haben.

    Ich habe mich zu Beginn der Letrozol Gabe vom Augenarzt untersuchen lassen und die meinte, dass zwar alles ok sei, ich aber auf keinen Fall auf Tamoxifen wechseln solle. Denn eigentlich war angedacht nach 2 Jahren zu wechseln.


    Meine Gliederschmerzen werden auch immer schlimmer. Dreh ich meine Runde mit dem Hund, dann ist alles ok. Sitz ich ne Weile oder komm aus dem Bett geht gar nichts mehr. Seit einiger Zeit schmerzen auch die Hände so schlimm.
    Und meine Haare sind seit der Chemo so schön nachgewachsen, aber seit einiger Zeit verlier ich Haare ohne Ende. Wenn das so weiter geht bin ich bald kahl. 😢

  • Anne79

    Danke, es interessiert mich mich sehr.

    Angel12

    Ja ich hab knapp 2,5 Jahre Anastrozol genommen und hab nur noch ein Drittel meiner Haare u der Ausfall hört nicht auf.

    Und klar weiss man das man glücklicherweise überlebt hat und das alles, aber trotzdem bekümmert es einen wenn man keine richtige Frisur mehr hin bekommt und es einem angesehen wird das man krank war.

    Und auch man selber guckt lieber in den Spiegel wenn man sich gefällt.



    Alle Liebe

    Mariechen

  • Man kann auf jeden Fall immer wechseln,so wurde es mir erklärt.Ich mußte ja meine Gebärmutter wegen Tam rausnehmen lassen und sollte von meiner Gyn aus auf Aromatasehemmer wechseln( vor denen habe ich aber Angst)Deshalb habe ich mich dagegen gewehrt und mein Brustzentrum ist der Meinung,dass Tam das richtige für mich ist.Mir geht es momentan ganz gut unter Tam.Die Nebenwirkungen werden immer weniger als am Anfang.

    Manche müssen auch erst ausprobieren was für sie besser ist.

    Liebe Grüße von

    Giecher :*

  • Hallo liebe Mariechen54 und alle anderen starken Frauen. Ich wollte ja kurz berichten, was gestern bei meinem Gyntermin rausgekommen ist, bzgl. meinen Überlegungen von Letrozol auf Tamoxifen zu wechseln. Also, ich werde im Moment beim Letrozol bleiben, er hat ne halbe Stunde mit mir gesprochen und ich bin mit dieser Entscheidung jetzt auch ganz froh. Das Tam macht mir in Bezug auf Schlaganfälle und Endometriumkarzinom irgendwie auch kein gutes Gefühl. Ich habe es ja letztes Jahr für mehrere Wochen genommen vor der Eierstock OP und die Schleimhaut hat sich schon ordentlich aufgebaut gehabt. Naja, aber ich habe mich nun endlich dazu entschlossen die Hormonzäpfchen zu probieren, 0.03 mg Estriol und ich muss sagen, schon nach dem einen Zäpfchen gestern Abend fühlt sich das alles schon ein bisschen besser an. 2x die Woche werde ich diese jetzt nehmen. Außerdem hat er mir eine Behandlung mit einem CO 2 Laser vorgeschlagen. Nach ausgiebiger Internetrecherche bin ich total begeistert und will dies auf jeden Fall angehen. Gibt es hier schon Frauen mit Erfahrung dazu? Eine Überweisung zur Knochendichtemessung habe ich noch bekommen. Da werde ich mich nun auch drum kümmern, dies hatte ich im letzten Jahr abgelehnt, weil ich Strahlen sparen wollte nach den vielen CTS, Manno, Knochensyndigramm etc. Wie versucht ihr den Kalziumbedarf zu decken?

    So, das nun zu mir, liebe Grüße an alle!