"Hemmeraustausch" - das etwas andere Tagebuch zum Mitschreiben

  • Liebe Anne79

    Die Lasertherpie wurde mir auch vorgeschlagen, ist aber teuer u keine Kassenleistung. Es muss auch immer mal wieder nach gelasert werden um den besseren Stand zu erhalten.


    Die Hormon Zäpfchen hab ich auch genommen, aber sehr viel Verbesserung ergab es bei mir nicht.


    Aber vllt hast du Glück u es klappt bei dir besser.


    Für die Knochen bekomme ich auch Biphosonate.


    Alles Liebe für dich und viel Erfolg.

    Mariechen

  • Hallo Sasib durch die Behandlung mit dem Laser baut sich die Schleimhaut vaginal nochmal gut auf. Du findest einiges an Infos im Netz und der berühmten Suchmaschine dazu die sehr vielversprechend scheinen. Die Hormonzäpfchen sind für mich irgendwie auch nicht die Lösung, aber mein Leidensdruck ist echt zu hoch im Moment und ich komme mit allen möglichen durchprobieren Präparaten und es sind viele mittlerweile, leider nicht weiter.

  • Hallo Anne79 , ich nehme die Zäpfchen auch mit 0,03mg, obwohl mir meine Gyn sogar die mit 0,5mg verschreiben wollte, die frau wohl nur einmal wöchentlich nimmt. Sie hat mir bei den 0,03mg zu 3 x wöchentlicher Anwendung geraten und ich profitiere sehr (!) davon.


    Das mit dem Lasern hatte ich auch schon gelesen und bin an Erfahrungsberichten interessiert.


    Calcium nehme ich auch über ein spezielles Mineralwasser zu mir, das 640mg Calcium pro Liter enthält; das ist das mit dem höchsten Ca-Gehalt Europas... Daneben esse ich relativ viele Milchprodukte (vor allem Joghurt und Quark, weniger Käse). Wenn ich beruflich oder sonst unterwegs bin und deshalb meine Ernährung nicht so ganz steuern kann, nehme ich ein Ca-Vit D-Kombiprodukt als Nahrungsergänzung, sonst nur täglich Vit D. Zum Vitamin D haben mir sowohl meine Gyn als auch mein Orthopäde geraten, den ich gerade gestern nach den besten Mitteln zur Osteoporose-Prophylaxe gefragt habe. In der Reihenfolge sei dies: Bewegung, Vit D und dann Ca, was man aber seiner Meinung nach bei ausgewogener Ernährung genügend aufnähme.


    Ich hab auch nach Bisphosphonaten gefragt, da ich innerhalb eines knappen Jahres Einnahme von Letrozol schon 8% Rückgang der Knochendichte hatte, allerdings noch immer im grünen Bereich und deutlich über dem Altersdurchschnitt bin. Er meinte, dies solle man erst angehen, wenn Probleme auftreten. Wegen Kiefernekrose solle man sich allerdings keinen Kopf machen. Diese Meinung verttitt auch mein Mediziner-Mann ;), der in seiner langen klinischen Erfahung vielen Patienten mit Bisphosphonat-Einnahme aber keiner einzigen Kiefernekrose begegnet ist...

  • Liebe Alle hier in dieser Runde,


    Weiß zufällig jemand, ob man die Intervalleinnahme von Anastrozol oder der anderen Aromatasehemmer auch schon von Beginn an machen kann? Es gibt eine Studie die besagt, dass es keine negativen Folgen hat, wenn man 9 Monate schluckt und dann 3 Monate Pause macht. (Aber die TN der Studie hatten wohl schon eine Runde Tamoxifen hinter sich...)

    Macht das jemand von Euch? Wisst Ihr mehr darüber?

    Ich würde das gerne probieren um herauszufinden, welche Beschwerden wirklich vom Anastrozol kommen. Ich nehme es jetzt seit 9 Monaten und habe das Gefühl, ich bin um Jahre gealtert...X( Komme aus Erschöpfung und Leistungsminderung nicht mehr heraus, obwohl ich "nur" 3 OPs und Bestrahlung hatte, also keine Chemo (Lobuläres Mammakarzinom, fast 100% Hormonabhängig). Dennoch... Lebensqualität adé.


    Danke!

    Liebe Grüße

    Aussiemaus

  • Hallo@Aussiemaus ,

    also ich habe vor 3 Monaten mit Anastrozol aufgehört. Hauptsächlich um herauszufinden ob meine Schluckbeschwerden mit den Schleimhäuten durch Anastrazol

    zu tun haben.


    Also ich kann sagen, bei mir kommt nur schleppend etwas Verbesserung. Am ehesten an den Gelenken etwas. Aber die Schleimhäute sowohl vaginal als auch im Hals erholen sich nur wenig.


    Aber mit Sicherheit liegt das auch am Alter. Ich bin 57 u prodoziere sowieso wahrscheinlich nicht mehr viele Östrogene. Auch habe ich keine Eierstöcke mehr auch das spielt eine Rolle.


    Die Intervalleinnahme kenne ich nicht.


    LG. Mariechen

  • Aussiemaus Ich nehme auch Anastrozol, aber von einer Intervalltherapie hab ich noch nie gehört. Die Aromatasehemmer brauchen doch erst mal ein paar Wochen bis die volle Wirkung eintritt. Und ob du in der (kurzen) Therapiepause sofort Besserung merkst!?!

    Meinst du, dass das Nebenwirkungen sind, dass du so Erschöpft bist. Oft ist das einfach durch die Erkrankung, der Operation der Bestrahlung und den Medikamenten. Oft dauert es Monate, bis sich die Blutwerte wieder erholt haben. Nimmst du Vitamin D? Meist ist der Wert sehr niedrig, dann ist man auch sehr schlapp. Oder Eisenmangel?! Vielleicht leidest du wie so viele an einer Fatigue nach Abschluss der Behandlung.

  • Mariechen54 Die Aromatasehemmer gehen meist auf die Gelenke, aber auch ich merke dass meine Schleimhäute leiden. Ich habe seitdem trockene Augen, jetzt benutz ich augentropfen und vaginal creme ich. Den Mund versuch ich feucht zu halten, wenn trinken nicht reicht dann lutsch ich speichelfördernde Bonbons (von der Apotheke). Aber das sind wohl die Folgen vom Östrogenmangel.

    Nimmst du jetzt dann garnichts mehr ein? Wäre ein Medikamentenwechsel nicht in Frage gekommen? Da sind dann oft die Nebenwirkungen wieder anders/besser. Liebe Grüsse Baybsie

  • Mariechen54

    Ich habe positive Erfahrungen mit Exemestan nach dem Wechsel von Anastrozol. Wenn ich nicht hätte wechseln können, hätte ich die Therapie trotz hohen Rückfallrisikos abgebrochen. Ich war körperlich und psychisch total am Ende.

    Die psychischen Beschwerden haben sich beinahe sofort gebessert, die körperlichen brauchten etwas Zeit. Jetzt nehme ich Exemestan fast 1,5 Jahre und die Nebenwirkungen sind kaum störend. Ich fühle mich älter und steifer, kann das aber mit Bewegung super im Rahmen halten. Die Schleimhäute sind trockener, aber auch das nicht wirklich schlimm. Insgesamt geht es mir körperlich gut.


    Ich rate euch ein wenig Geduld zu haben und im Notfall einen Wechsel zu wagen. Obwohl die Hemmer alle das gleiche Ziel haben, scheinen unsere Körper da ganz unterschiedlich drauf zu reagieren.

    Ich hoffe, dass der Wechsel dir auch helfen kann.

    Liebe Grüße Nachtigall

  • Nachtigall

    Ich weiss das es bei jedem anders sein kann, aber ich bin trotzdem froh das du es besser verträgst.


    Vllt ist es bei mir auch so, ich wechsele ja auch von Anastrozol auf Exemestan. Ich habe Anastrozol 2 Jahre u 4 Mon. genommen und meine Schleimhäute sind total kaputt, Vaginal, aber auch im Rachen. Könnte kaum noch schlucken.

    Mein Cholesterin ist auch in die Höhe geschossen. Ja u sämtliches andere, ihr kennt das ja alle.


    Baybsie

    Nimmst du es nicht mehr, weil du schreibst du hast es gut vertragen...


    Alles Liebe u Danke für eure Antworten.

    Mariechen


    @