Hallo, ich bin auch neu hier :-)

  • Ach Sonja das tut mir leid!!! Was ich nicht ganz verstehe ist, warum sie Dich zur OP kommen lassen obwohl scheinbar die vorher notwendigen Untersuchungen noch nicht gemacht waren.
    Ich würde auf jeden Fall eine zweite Meinung einholen wenn so eine Entscheidung ansteht und meines Wissens nach kannst Du Dir Deine Unterlagen geben lassen.
    Ich lass mal zwischenzeitlich meine Daumen los, werden aber sofort wieder aktiviert wenn es los geht.
    Ganz liebe Grüße
    Lisa

  • Hallo Sonja,
    für das heutige Gespräch wünsche ich dir, dass du alle Fragen stellst, die bei dir z. Zt. noch offen sind.
    Bei mir wurde eine offene Biopsie durchgeführt, weil die Lage meines Mikrokalkes es nicht zuließ dort eine Stanzbiopsie durchzuführen. Bei einer Stanzbiopsie wird mit einer Nadel Gewebe vom Tumor geholt, bei einer offenen Biopsie geschieht dies während einer OP mit Narkose. Diese kann ambulant oder stationär durchgeführt worden.
    Das Tumormaterial wird dann zu einem Pathologen geschickt, der es dann auf seine Histologie hin untersucht. So erfährt der dich behandelnde Arzt, wichtige Informationen über deinen Tumor, z.B. ob er hormonpositiv ist oder nicht.
    DCIS ist eine Vorstufe zu BK, d.h. der Tumor ist noch vor Ort, d.h. hat noch keine Verbindung zum Blut- und Lymphbahnensystem.
    Bei bestimmten Tumorarten und Größen wird die Chemo auch vor der OP gegeben, damit sich der Tumor verkleinert.
    Eine zweite Meinung ist immer dann sinnvoll, wenn Zweifel auftauchen. Jede von uns hat das Recht auf Kopien der Befunde und auch der bildgebenden Untersuchungen (Ultraschall, Mammographie, MRT, usw.), damit wir uns eine eigene Mappe anlegen können oder um eben eine Zweitmeinung einzuholen.
    Liebe Grüße
    Angie

  • Hallo,


    also dann hatte ich eben nochmal ein Gespräch mit dem Chefarzt. Das was auf der Mammographie gestern auch auf der rechten Seite zu sehen war, ist gutartig und wäre nicht der Rede wert. Dafür ist da aber ganz aktuell ne Zyste, die aber auch nicht schlimm sein. Er meinte die Lage sei perfekt um dort brusterhaltend operieren zu können und nach 3 Monate würde man nicht mehr sehen, dass dort etwas operiert worden wäre. Es wäre für ihn ein "Pups" das zu entfernen und nach 15 Minuten wäre das erledigt. Würde ich Ablatio vornehmen lassen, dann würde die OP 3 Stunden mit Aufbau dauern und ich hätte nie wieder so einen schönen Busen wie jetzt. Ich hätte mich auch nicht genügend informiert, denn dann wüßte ich, dass die meisten Frauen die an Brustkrebs erkranken, auch an Eierstockkrebs erkranken. Beide Seiten entfernen, wäre keine Garantie, dass nicht wo anders der Krebs auftauchen würde. Ich hätte immer 20 % Rest um wieder daran zu erkranken. Prothesen wären einfach nicht schön, würden nur schön aussehen, wenn man den BH noch tragen würde. Jetzt würde ich gerne Eure Meinung dazu hören. Gestern die Oberärztin erwähnte, dass ich ja auch vom LKW überfahren werden könnte oder vom Blitz getroffen werden kann. Ich bin ehrlich gesagt etwas sprachlos, denn irgendwie bleibt mein Gefühl hier total auf der Strecke und ich komm mir vor wie Patient 333 :-)


    LG Sonja

  • Liebe Sonja,


    ich bin total entsetzt wie man so mit dir reden und umgehen kann. Ich kann mir gut vorstellen wie du dich fühlst.


    Was ich nicht verstehe ist, wie kann man von einer Woche auf die andere alles so verharmlosen???
    Ich würde dir raten eine 2.Meinung einzuholen, denn das kommt mir doch alles etwas suspekt vor. Mit einer Zweitmeinung kannst du nichts verlieren, nur gewinnen.


    Ich wünsche dir von Herzen alles Gute und viel Kraft für die kommende Zeit!



    Lg Helly...

  • hallo,


    auch in bin platt von dem was du schreibst. Ich schicke dir mal eine meiner Bratpfannen, damit du die diesem - sensiblen - Menschen mal.... Nein, im Ernst. Viele können nicht spontan auf solche Ungeheuerlichkeiten reagieren. Ich habe aus diesem Grund in der Gruppe mal nachgefragt, was da so angebracht wurde bei Befundübermittlung und dergleichen. Deine Erfahrung ist auch bei anderen Frauen ähnlich gelagert gewesen. Und im nachhinein, das sagten alle, hätten sie gerne noch einmal - auf den Tisch gehauen.
    Wir haben also in dieser Gruppenstunde mal beleuchtet, was denn eine Antwort sein könnte, die zu unserem Gefühl passt.
    Diese lustigen - Feedbacks - haben wir notiert, und manche haben es regelrecht geübt. Nach dem nächsten Arztbesuch haben einige ganz stolz erzählt, dass sie sich gewehrt haben gegen soviel Unsensibiltät, Frechheit, Arroganz oder was auch immer da grad rausgeplatzt ist.


    Probiert es mal aus. Ich würde jetzt z.B. die Mail ausdrucken, mal tüchtig überlegen was ich am liebsten darauf antworten würde, und dann käme ich mal so richtig in Fahrt und könnte wieder lachen.
    Dein Beispiel:: Gestern die Oberärztin erwähnte, dass ich ja auch vom LKW überfahren werden könnte oder vom Blitz getroffen werden kann.
    Da würde ich doch mal sagen, wer solche Ärzte hat wie sie eine/r sind, braucht weder LKW noch Blitz :D


    Ich denke, das ist böse, passt aber auf solche dreisten Anmachen.


    in diesem Sinne, lasst euren Gedanken freien Lauf.


    liebe Grüße von
    phönix

  • Hallo phönix,


    du sprichst mir aus der Seele und mir fällt dazu noch gleich ein ganz aktuelles Beispiel ein. Da ich mir meine Eierstöcke entfernen lassen muss war ich gestern zum Vorgespräch bei meiner behandelnden Gyn. Chefärztin. Im Raum saß auch eine Schwester, die mir vorher schon des öfteren aufgefallen war weil sie ganz einfach unsympathisch wirkte. Als es um die Vorgehensweise der OP ging haut sie ungefragt raus: ach, das macht doch heutzutage schon der Pförtner. Boah ja genau, das wollte ich jetzt hören. Ich war ein Glück den Moment ganz bei mir und habe ganz trocken und ohne sie dabei anzuschauen geantwortet: na dann ist nur stark zu hoffen das sie nicht eines Tages mal zum Pförtner müssen. Darauf kam nichts mehr. Ich bin selber seit über 20 Jahren Arzthelferin und ich bin froh das ich noch nicht so abgestumpft und gefühllos bin wie viele meiner "Kolleginnen"....



    Lg Helly...

  • Hallo :-)


    ja ich war auch erst mal sprachlos und ich würde heute der Ärztin und dem Arzt etwas anderes erzählen. Der Knaller kommt noch. Wir haben 3 Kliniken, die ein gemeinsames Brustzentrum bilden. In einer Klinik war ich ja schon. Habe dem Chefarzt gesagt, dass ich zwecks Zweitmeinung in die andere Klinik gehe. Seine Antwort: Das können sie gerne tun, bin mir sicher dass Herr ... Ihnen auch die Implantate sofort macht .! Na der hat ja ne tolle Meinung von seinem Kollegen. Ich bin von dem Krankenhaus echt enttäuscht. Zu mal da heute eine junge Frau seit heute morgen um 8 Uhr gesessen hat, die leider in der 11 Woche ihr Kind verloren hat. Die war bis 12 Uhr noch immer nicht operiert und das fand ich sooooo schlimm!!! Da sitzt man dort mit dem toten Baby im Bauch und keiner kümmert sich. Ich kann mir vorstellen, welches Leid die Frau da durchlebt hat. :-(


    Jetzt geht es Donnerstag erst mal in die andere Klinik. Meine Frauenärztin steht ganz klar hinter mir und sie sagte, wenn es dort auch nicht passt, dann nehmen wir eben eine Uni Klinik. Ich bin gespannt was kommt :-)


    LG Sonja

  • Hallo Ihr Lieben,
    habe jetzt wirklich erst etwas überlegen müssen bevor ich antworte! Es ist schon unglaublich wie "sensibel" manche mit uns umgehen!!! :-(
    Sonja Du musst alleine für Dich entscheiden wo Du Dich behandeln lassen willst. Du musst Vertrauen zu Deinem Arzt haben und Dich bei ihm "wohlfühlen" (soweit das möglich ist) Ohne Dich beeinflussen zu wollen möchte ich Dir sagen dass ich froh bin dass Du Dir noch andere Kliniken und Ärzte anschaust! Alles Liebe für Dich und herzliche Grüße
    Lisa

  • Liebe Sonja,
    ich bewundere Dich, wie Du mit dem Chaos der Gefühle umgehst. Ich denke Du bist eine starke Frau. Gestatte es Dir wenn es für Dich angesagt ist auch schwach zu sein. Zur Schwäche zu stehen zeugt auch von Stärke.
    Wenn etwas Berge versetzen kann, dann ist es der Glaube - bitte glaube an Dich.
    Ich zünde für Dich eine Kerze an und schicke Dir gute, lichtvolle Gedanken und ein Lächeln meines Herzens.
    Maria-Emma

  • Hallo Sonja,


    die Wogen schlagen ja hier grad ziemlich hoch und ich kann dich auch gut verstehen. Einige Ärzte sind sehr unsensibel mit dir umgegangen und das verletzt und verunsichert dich.


    Aber ich möchte mal wieder etwas Rationalität reinbringen. Du hast bis jetzt keinen BRCA-Test machen lassen, oder habe ich was verpasst? Wenn du BRCA 1 oder 2 hättest, dann würden die Ärzte sicher mit dir zusammen über eine beidseitige Ablatio nachdenken. Aber bei einem "normalen" Tumor (du schreibst, dass er relativ klein ist) handeln Ärzte standardmäßig erst mal anders. Da geht es eher um brusterhaltende Op, Wächterlymphknotenentfernung, Chemo, Bestrahlung... Und die Ärzte sind angehalten, sich an die "S3 Leitlinien für Brustkrebs" zu halten.
    Du stellst mit deinem Wunsch nach beidseitiger Ablatio eine "Ausnahme" und wahrscheinlich Herausforderung dar, deshalb vielleicht die merkwürdigen Reaktionen der Mediziner. Natürlich sollten Ärzte die Wünsche ihrer Patientinnen immer ernst nehmen und wenn sie eine andere Meinung haben diese vernünftig und nachvollziehbar begründen. Da liegt wohl einiges im Argen.


    Deshalb ist deine Idee mit der Zweitmeinung auf jeden Fall gut.
    Ich wollte nur mal eine andere Sichtweise aufzeigen.


    Liebe Grüße von der Jo

  • guten Morgen


    Ich gebe Jo Recht, dass es mehrere Sichtweisen gibt. S 3 Leitlinien besagen die Vorgehensweise für die Behandlung. Und die behandelnden Ärzte sollten sie kennen.
    Wenn ein Patient zum ersten Mal mit der Diagsnose Krebs konfrontiert wird ist er/sie meist ahnungslos. Und erschüttert. Hier wünsche ich mir, dass die Fachleute den Überblick haben und bewahren.
    Allen, die diesen Weg gehen müssen möchte ich den Tipp geben, nehmt euch jemanden mit zu den Gesprächen. Am liebsten jemand, der schon etwas Ahnung hat. Ich hätte gar nicht gewusst, welche Fragen zu stellen sind.
    Die - unnötigen - Kommentare sind ein Thema für sich. Ich würde es genau diesen Ärzten auf jeden Fall sagen, damit sie so einen Blödsinn nicht weiterhin an Menschen rauslassen, die in einer doch sehr speziellen Situation sind.
    phönix

  • Guten Morgen,


    ja ich geb Dir Recht Jo, dass es sicherlich schwierig ist. Aber mir fehlte bei dem Ärzte Team auch das Vertrauen nach diesem Tag und deshalb werde ich auch ein weiteres Krankenhaus aufsuchen. Gestern Abend meinte eine Freundin von mir, dass es ihr so vorkommt, dass ich mir noch gar nicht wirklich bewusst bin, dass ich da echt Krebs habe und das es kein Schnupfen ist. Ich gehe da tatsächlich locker mit um, sofern man das kann und ich habe auch keine Angst. Dennoch ist mir das wirklich nicht richtig bewusst und DAS macht mir Angst. Ich wünsche mir, dass der andere Arzt mehr einfühlsam ist und mich mal so richtig gut beraten kann. Vielleicht gehe ich dann auch nicht diesen radikalen Schritt. Ich weiß es nicht. Im Moment bin ich echt verwirrt. :-(


    LG Sonja

  • Hallo Sonja,


    ich habe die Beiträge zu dem Thema erst jetzt gelesen. Ich kann nachvollziehen, dass Du Angst vor einem Rezidiv hast und dass Du Sicherheit möchtest. Sicherheit, dass nichts mehr auftreten kann, auch nicht auf der anderen Seite. Ich kann das gut verstehen. Die Angst ist immer da, bei jeder Nachsorgeuntersuchung präsent. Trotzdem finde ich das eine komplette Entferung beider Seiten doch ein erheblicher Schritt ist der gut überlegt sein muss, noch dazu wo Du einen sehr kleinen Tumor hast.


    Ich wurde brusterhaltend operiert und bin sehr glücklich darüber. Ich würde mich jederzeit wieder so entscheiden. Das OP Ergebnis ist super geworden. Man sieht gar nichts. Eine Amputation hätte ich psychisch doch für sehr belastend empfunden und ein Brustaufbau ist keine einfache Sache. Keiner kann sagen ob man mit den Implantanten dann zufrieden ist. Kann man seinen Körper dann so akzeptieren?


    Ich für mich kann sagen, dass ich mich mehr vor Metastasen fürchte als vor einem Rezidiv und da wäre mir mit einer Amputation auch nicht geholfen. Ein Risiko bleibt also immer.


    Ich wünsche Dir, dass Du gute Ärzte findest und die richtige Entscheidung für Dich triffst.


    Alles Gute
    Paula

  • Liebe Sonja,
    auch von mir ein herzliches Willkommen in dieser Runde. Natürlich beglückwünscht man keinen zum Bk trotzdem sage ich mal: schön das Du da bist, du verstehst schon :) .


    Ehrlich gesagt hat mich Dein Beitrag wirklich berührt und ich habe mich sehr an die Zeit erinnert gefühlt als bei mir die Diagnose noch ganz frisch und im Kopf alles wuselig war.
    Denn ich hatte den gleichen spontanen Wunsch wie Du: ab mit den Brüsten, einfach nur weg. Ich dachte: was weg ist ist weg und da kann dann auch nichts wiederkommen. Und dazu ich hab mir damals einfach meine eigene Statistik zusammengebastelt aus Brustkrebs Frauen die ich schon kannte. Ich hatte den subjektiven Eindruck, die mit Ablatio hätten länger und auch rezidivfreier überlebt als die, die brusterhaltend operiert wurden. Damals in meinem Kopf erschien mir das auch ziemlich logisch. Aber so einfach ist weder Statistik (weis ich noch aus dem Studium), noch die Bk Erkrankung noch das Leben an sich. Soll heißen es gibt bei solchen Entscheidungen viel Raum für Differenzierung und ein guter Arzt wird Dir auch ausführlich auseinandersetzen, warum er sich für oder gegen eine Methode entscheidet. Letzendlich wollen doch viele von denen wirklich unser bestes und tun was sie können :) .



    Mir hat damals das Zusammentragen von Fakten immer sehr gut geholfen. Vielleicht sind ein paar Fakten für Dich ja ganz hilfreich. Schau mal - soweit ich (aus den S3 Leitlinien ) weiss, gibt es eigentlich nur einige wenige Fälle, wo eine Ablatio/Mastektomie angesagt ist:


    • Bei Tumoren die zu nah an der Brustwand liegen
    • Tumore die im Verhältnis zu Brust so groß sind, das für eine Brusterhaltung nicht genug übrig bleibt von der Brust
    • Wenn trotz Nachoperation immer noch nicht im Gesunden herausgeschnitten wurde
    • Wenn absehbar ist, das aus verschiedenen Gründen keine Bestrahlung möglich sein wird
    • Und dann gibt es da noch die Sonderfälle:
      Als vorbeugende beidseitige Operation bei BRCA, denn da ist das Risiko für die andere Seite tatsächlich etwas erhöht
      Oder bei einem DCIS, wenn es sich wie ein Spinnennetz zu weit in der Brust verteilt, aber wenn ich richtig
      informiert wird heute auch bein DCIS häufig brusterhaltend operiert wenn möglich


    Und hier nochmal mal was zum mutmachen aus den S3 Richtlinien:
    "Randomisierte klinische Untersuchungen haben gezeigt, dass unter Berücksichtigung bestimmter klinischer und histologischer Parameter die brusterhaltende Therapie identische Überlebensraten wie die Mastektomie erzielt. "


    Bitte versteh mich richtig, ich persönlich rate Dir weder das eine noch das andere, sowas kann ich nicht - ABER Ich hoffe wirklich von Herzen, dass diese Fakten für Dich hilfreich sind, z.B. in dem Du sie im Hinterkopf hast, wenn Du mit Deinem Arzt sprichst.
    Dazu bestärke ich Dich auch weiter nach einem Arzt zu suchen, zu dem Du wirklich einen Draht hast und der Dir auf Augenhöhe begegnet. Es sei denn Du hast ein grundsätzliches Problem mit Vertrauen, denn dann kannst Du Dich dumm und dusselig suchen ;)


    Und ganz zum Schluss noch was von mir persönlich:
    Alo ich hab eine beidseitige Brustop letzlich doch machen lassen - wegen BRCA. Naja und so locker ich das auch sehe, denn ich habe eigentlich kaum Einschränkungen oder gar Probleme: Aber es sind nun mal nicht meine echten Brüste , es ist und bleibt ein Hautmantel mit Silikon drunter. Das ist absolut (für mich) kein Drama, ABER es ist ein Tausch, so nennt es mein plastischer Chirurg und er hat recht. Du gibst was her und bekommst dafür was, und in so einem Fall plädiere ich immer für eine wohlüberlegte Kosten-Nutzen Rechnung, wann macht was unbd für wen Sinn...



    Hoffe wirklich Du findest einen guten Weg und mein Kluggeschwätze ;) war hilfreich für Dich.


    viele liebe herbstgrüße
    madita

    „Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche.“ Franz von Assisi

  • Liebe Paula, liebe Madita


    Eure Beiträge finde ich sehr, sehr hilfreich!! Ja, ich glaube das ich hier wirklich einen Arzt brauche zu dem ich Vertrauen fassen kann und mit dem ich auf einer Augenhöhe bin, der vorallem auch wirklich versucht, zu verstehen wie man sich fühlt. Ich bin mit meiner Brust eigentlich ganz zufrieden, ok, sie hat 2 Schwangerschaften durch und ist der Meinung das sie nicht mehr stramm sein muss. Alle Gespräche mit den beiden war erfolglos, sie wollen einfach nur hängen bleiben und von meinem BH getragen werden. Aber damit kann ich leben :-) . Ich werde Euch berichten, wie es morgen in dem zweiten Krankenhaus gewesen ist und ich habe mir auch schon ein paar Fragen dazu aufgeschrieben. Ich danke auch wirklich sehr für Eure Beiträge und finde, liebe Madita, dass es absolut kein Kluggeschwätz ist, sondern super geschrieben, mit den Worten einer Frau :-)


    LG Sonja

  • Hallo Ihr Lieben,


    so, dann war ich heute mal in der zweiten Klinik und bin POSITIV überrascht, denn es geht auch anders. Ich musste gar nichts fragen. Der Arzt hat mir erst mal alles erklärt und was auch die Werte zu bedeuten haben. Meine Chancen, dass ich KEINE Chemo bekomme, stehen sehr gut. Er will sich morgen erst mal mit dem Radiologen unterhalten und Dienstag gehe ich dann erneut dahin und wir werden gemeinsam besprechen, was wir nun tun. Er kann durchaus meine Angst verstehen und war ( obwohl er ein Mann ist) sehr einfühlsam :-)
    Ich halte Euch auf dem laufenden, aber ich weiß das ich jetzt meine Klinik gefunden habe :-)

  • Liebe Sonja
    Das sind doch mal gute Neuigkeiten nach den Irrungen und Wirrungen die du die letzten Tage durch hast vor allem nach dem nicht gerade gut verlaufenen vergangen Arzt Gesprächen die du hattest.
    Ich wünsch dir das du den für dich richtigen Weg jetzt in der neuen Klink findest und ohne "Stolpersteine" gehen kannst mit einem einfühlsamen und unterstützenden Arzt dem du vertrauen kannst an deiner Seite so das am
    Ende des Weges alles gut ist.
    LG Fanny

  • Liebe Sonja,


    das ist schön zu hören, dass Du einen Arzt gefundden hast zu dem Du Vertrauen fassen konntest. "Gemeinsam besprechen" und "einfühlsamer Mann" klingt doch nach einem guten Lotsen für die nächsten Turbulenzen ^^ . Und so jemanden ann Frau ja auch gut gebrauchen in dieser verwirrenden Zeiten. Ich weiss noch, dass ich gerade am Anfang manchmal kaum wusste wo hin und her, was geschieht als nächstes...
    Und warts mal ab, wenn Du den mit Deinen Ärzten erstmal einen richtigen Fahrplan festgezurrt hast, dann läuft vieles auch automatisch. So war es jedenfalls bei mir. Was ist denn bei Dir im Moment der Fahrplan? Ich hab mich dann einfach an den Terminen entlang gehangelt und dann war es auch schon vorbei mit der Behandlung.


    Ihr werdet das schon Schaukeln, Du und Dein Ärzteteam
    viele liebe Grüße
    madita

    „Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche.“ Franz von Assisi