Hallo, ich bin auch neu hier :-)

  • Hallo Sonja,


    auch wenn man manchmal suchen muss, Dein Beispiel zeigt wieder einmal, dass man sich als Betroffene nicht einfach "abspeisen" lassen sollte.


    Du bist aktiv geworden und hast nach anderen Möglichkeiten gesucht ... und siehe da, es gibt sie auch, die guten Erfahrungen und die Ärzte, die auf ihre Patienten wirklich eingehen. Was Du schreibst, klingt jetzt wirklich gut!


    Wünsche Dir weiterhin alles, alles Gute!


    Viele Grüße von Flora

    Habe Augen für die schönen Dinge, die Du jeden Tag erlebst. - Genieße sie und freue Dich darüber, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind.

  • Liebe Sonja,
    ich würde gern auch noch mal Deinen Senf dazu abgeben!
    Es ist Dein Leben-Dein Körper und Deine Entscheidung! Laß Dich von niemandem verunsichern und schon gar nicht am Stolz packen. Wenn Ärzte über Kollegen schlecht reden, finde ich persönlich das ganz schlimm! Wenn er so gut ist, wie er von sich glaubt, braucht er die "Konkurrenz" nicht zu fürchten. Das Verhältnis Arzt-Patient sollte 100% stimmig sein, Du musst Dich wohl fühlen, er muss Dir Sicherheit geben, kompetent wirken und Dich als Mensch sehen, nicht als Zahl auf seinem Gehaltsscheck.
    Ich weiß selber wie schwer das ist, da den richtigen zu finden, für meine Abschluß-OP hole ich mir jetzt auch noch eine zweite Meinung ein und glaub mir, die Erfahrungen der letzten Monate haben mich da sehr egoistisch werden lassen. Es geht hier um mich, um meine Zukunft, um eine Ergebnis, das für mich perfekt sein sollte und das sollte übereinstimmen mit dem perfekten Ergebnis, das sich mein Arzt vorstellt.
    Selbst wenn dann im Anschluß irgendetwas nicht richtig abläuft oder das Ergebnis nicht 100%-ig zufriedenstellend sein sollte, hast Du dann aber einen Arzt an Deiner Seite, der versuchen wird, alles menschenmögliche zu tun, um Dich doch noch glücklich oder zumindest zufrieden zu machen.
    Ich wünsch Dir alles Glück dieser Welt und ein gutes Gefühl für die richtige Entscheidung!


    Liebe Grüße
    Diana

  • Guten Morgen alle zusammen :-)


    Also, am 5.12 gehts dann ins Krankenhaus und am 6.12 werde ich operiert. Ich habe mich dazu entschieden, dass Brusterhaltend machen zu lassen, denn bisher war ich mit meinen Kleinen sehr zufrieden und ich glaube, wenn ich da zwei Silikone drin habe und mir das nicht gefällt, dann werde ich ein viel größeres Problem haben. Dazu kommt, dass ich auch noch sehr schlank bin und meine Hautschicht nicht wirklich dick ist. Komplikationen wären damit vorprogrammiert und das muss ich nicht haben. Ich glaube das solche Diagnosen auch was mit "annehmen und hinschauen" zu tun haben. Ich habe mein ganzes Leben immer dafür gesorgt, dass es anderen gut geht und habe auch sehr lange als Lebensberaterin gearbeitet. Ich habe mich sehr wohl gefühlt, wenn ich es wieder geschafft habe, andere aus dem Loch zu holen und ihnen Hoffnung zu geben und den Glauben an sich selbst. Ich habe mich dabei aber sehr vergessen und wenn ich zurück schaue, dann hab ich oft einen auf den Deckel bekommen, aber es nicht wahr genommen. Für andere da sein, werde ich immer aber ab sofort "anders". Ich schaue darauf wie es mir geht und wenn mein Gefühl nicht stimmig ist, dann werde ich halt NEIN sagen. Dinge tun, die einem Spass machen ohne zu überlegen ob das anderen gefällt. Blöd sein, wenn mir danach ist :-) . Ich habe von oben das klare Zeichen bekommen, dass unser Leben hier mit einem Schlag zu Ende ist und wir dann nichts mehr tun können. Dann kommt plötzlich die Angst, wo man denkt : " Scheisse, ich wollte doch noch soviel tun." Und dann betet man, dass man bitte noch bleiben darf. Das man verstanden hat und das zerrt ganz schön an den Nerven. Ich hab lange nicht gewusst, ob ich eine komplette Amputation machen soll oder besser nicht. Ich war wie leer. Gerade ich, die sonst für alles immer einen Weg sah und zu allem immer ein Gefühl hatte. Alles weg. Ich war nicht mehr in der Lage in Hypnose, geschweige denn in die Meditation zu gehen. Totale Unruhe und panische Angst, dass ich gehen werde und aus der Narkose nicht mehr aufwache. Ich hab dann irgendwann an einem Abend, mit Gott geredet und habe so richtig bitterlich weinen können. Ich hab gefleht, dass er mir doch bitte einen Weg zeigen sollte und das ich so nicht weiter machen möchte, mich entschuldigt und um mein Leben gebettelt. Am nächsten Morgen habe ich gewusst, dass ich beide Brüste behalten werden und das ich doch sehr zufrieden bisher mit meinem Körper bin. Und dann kam dieses Gefühl, dass ich keine Angst haben muss und mir kam in den Sinn, was ich doch in all den Jahren gelernt habe und was ich immer bei anderen angewandt habe, aber eben nicht bei MIR. Ich bin jetzt tatsächlich super entspannt und ich weiß das alles gut werden wird und das sich mein Leben komplett verändert hat und es an mir liegt Entscheidungen zu treffen und MEINEN Weg zu gehen. Ich habe so ein Gefühl wie Dankbarkeit für diesen Tumor, denn wäre er nicht aufgetreten dann hätte ich so vieles nicht gesehen. Ich weiß auch, dass er jetzt wieder gehen wird und es gut werden wird. Oh je, ich hoffe ihr haltet mich jetzt nicht für komplett irre, aber für mich ist es jetzt noch klarer, als je zuvor. Jede Krankheit hat einen Sinn und wenn wir hinschauen und verstehen, dann können wir etwas ändern. Ich wünsche Euch allen ein wunderschönes Wochenende und einen besinnlichen 1 Advent.


    Lieben Gruss
    Sonja

  • Hallo Sonja,


    wow, was für eine Entwicklung! Es ist erst reichlich zwei Wochen her, dass du hier das erste Mal geschrieben hast. Damals warst du noch geschockt von der Diagnose, verwirrt und wußtest nicht was du tun sollst. Und jetzt bist du informiert, hast einen klaren Plan und eine ganz große Zuversicht. Was bitte soll daran irre sein, das ist einfach toll :thumbsup: .


    Meine Diagnose liegt mehr als 5 Jahre zurück und in der Zeit habe ich viele von Krebs betroffene Menschen erlebt, aber nur wenige die gesagt haben, in meinem Leben war alles super und genau so soll es bleiben. Der Tumor zwingt uns genau hinzuschauen; wie lebe ich und wie will ich leben - was kann ich verändern, damit es mir besser geht und sich ein Tumor bei mir nicht wohlfühlt?


    Du scheinst jetzt auf einem guten Weg zu sein und dafür wünsche ich dir ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen! Es ist gut, dass du dich auf dein Wissen und deine Erfahrungen im Umgang mit schwierigen Situationen besinnst und sie nun nicht nur für andere, sondern auch für dich selbst, anwendest.


    Adventliche Grüße von der Jo

  • Liebe Sonja,
    es freut mich richtig von Herzen zu lesen was Du da über "Deinen Weg" schreibst.


    Und ich persönlich finde es ganz das Gegenteil von Irre. Und obwohl ich einen anderen Weg gewählt habe als Du kann ich Dir sagen, das ich den Entscheidungsprozess damals genau so erlebt und durchkämpft habe wie Du in Deiner Nacht. Und dann irgendwann ist es dann so wie bei Dir "eingerastet" und dann wustte ich sicher, das ist MEIN WEG.
    Es ist wirklich schön zu lesen das Du nun DEINEN WEG gefunden hast ^^ . Aus Erfahrung kann ich Dir berichten, dass es mehr als die halbe Miete ist, das Gefühl zu haben den eigenen Weg gegangen zu sein, so erträgt und lebt es sich mit allem leichter und man fühlt sich einfach aufgehoben.
    Danke das Du Deine Gedanken und Gefühle die Du so präzise formulierren konntest mit uns geteilt hast.


    Dir auch eine schöne Adventszeit
    und für Deine Op alles Gute


    viele liebe Grüße
    madita

    „Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche.“ Franz von Assisi

  • Guten Morgen Ihr Lieben,


    Ich wurde Freitag operiert und bin seid gestern Abend wieder zuhause :-) :-) :-) ich habe es üüüüüüüberstanden und habe mich echt rießig gefreut. Nach dem ich aus der Narkose aufgewacht bin, habe ich einen richtigen Heulanfall bekommen und die Schwestern wussten gar nicht, wie sie mich wieder beruhigen sollten. Ich glaube ich habe mir die ganze Last von der Seele geweint, aber ich berichte nachher ausführlich, denn ich glaube das es helfen kann, wenn man weiß, wie alles von statten geht.


    LG Sonja und bis nachher :-)

  • Hallo Sonjavs,



    erst einmal schön, dass Du wieder da bist.



    Du bist aber schnell entlassen worden. Bei mir waren es fünf Tage, dann bin ich nach Hause..... Ich wollte Dir nur sagen: Bei mir war es genau so........ich habe geweint, so habe ich noch nie geweint. ....es musste raus. Ich war so froh endlich meine kranke Brust nicht mehr zu haben, aber das verstand in diesem Moment niemand. Ich habe lange geweint. Realisiert habe ich es am nächsten Tag, aber da war so viel, und so viele Leute, die was von mir wollten. Ich war immer froh, wenn ich alleine war, und meinen Gefühlen freien Lauf lassen konnte. Verstand aber auch niemand. Also, wie gelernt, immer auf die anderen eingehen. Da kam Besuch, da kam Familie........ich wollte gerne alleine sein. Später hat sich das gelegt. Ich wünsche Dir die Zeit die Du brauchst, für Dich und nur für Dich. Verstehst Du was ich meine :?: . Alles, alles Gut wünsche ich Dir

  • Hallo Sonjavs,


    Das du geweint hast, ist gut. Das war der erste Schritt, um alles los zu werden. Nun schau nach vorn. Öffne dich bei uns, wir sind doch für dich da. Wir haben alles überstanden, und du wirst das auch schaffen. Ich wünsche dir viel Kraft zum gesund werden.
    Liebe Grüße Lilli.. :hug: :hug:

  • Hallo Ihr Lieben,


    Hier sind nun schon viele gute Informationen enthalten. Das geht alles schon weit über den Rahmen einer kurzen Vorstellung und der Begrüßung einer neuen Nutzerin hinaus.


    Damit die Themen dieses informativen Austauschs von anderen Nutzerinnen, die möglicherweise von den Tipps hier profitieren können, nicht überlesen werden, habe ich das Thema in den Bereich "Brustkrebs" verschoben. Ihr findet es aber auch immer noch in der Vorstellungsrunde.


    Sonja : ich finde es beeindruckend, wie Du Dich auf Deinen ganz eigenen Weg durch die Erkrankung gemacht hast, wie Du von Verzweiflung zu sehr guten Lösungen gekommen bist. Für mich bist Du eine "Mutmacherin" :) .


    Grüssles



    Saphira

  • Hallo Ihr Lieben ,


    erst mal ganz lieben Dank an Euch, für Euren lieben Worte :D Tolle Gruppe und ich bin froh Euch gefunden zu haben!! :thumbsup:
    Also, ich bin am Donnerstag ins Krankenhaus gekommen, dort wurde dann als allererstes das Radioaktive Mittel in die Brustwarze gespritzt um den Hauptlymphknoten zu finden. Ich würde lügen wenn ich sagen würde, dass es easy war 8| aber es war auszuhalten. Danach wurde ich dann mit einem Gerät gescannt und der Hauptlymphknoten wurde auf Bildern festgehalten, damit der Chefarzt den bei der OP leichter finden konnte. ( Er hat ihn aber während der OP nicht mehr gefunden ) ;( . Freitag morgen wurde dann mein Tumor noch mit einen Draht gekennzeichnet, damit man ihn auch wirklich findet und genau den entfernen konnte. Das war allerdings überhaupt nicht schlimm. Brust wurde betäubt und dann gab es einen Druck auf die Brust und man konnte im Ultraschall sehen, wie der Draht eingeführt wurde. Fand ich persönlich cool :D .Dann gab es die geile Tablette und ich war echt weg. Hatte ein super Team und durfte mir aussuchen, was ich für eine Narkose wollte :P ( Meer, Geld, Auto oder Überraschungspaket) Ich habe das Überraschungspaket gewählt :D . Wie ich wach wurde, nahmen die Tränen ihren Lauf und nachdem ich auf dem Zimmer war, hat dort bereits meine beste Freundin auf mich gewartet . Eine Stunde später hatte ich das Verlangen einen Kaffee trinken zu müssen und das habe ich auch zum Entsetzen der Ärzte und Schwestern getan :D . Direkt danach hab ich ein kleines Stück Mouse au chocolate Torte gegessen :D und ne Stunde später war ich bereits draussen vor der Türe und jaaa, ich hab eine Zigarette geraucht X( . Die Narkose war echt hammer gut und ich war danach auch total fit. Ich hatte bereits vor 4 Wochen angefangen, Arnica Globuli zu nehmen und das hat sich bezahlt gemacht. Denn am Sonntag wurde bereits der erste Katheder gezogen und am Montag morgen schon der zweite. Ich habe auch absolut keinen Bluterguss an der Brust oder unter dem Arm :thumbsup: . Montag ging es dann noch um die Knochenuntersuchung und ich habe wieder Radioaktives Zeug in die Vene bekommen. Wurde gemacht um zu schauen, ob evtl. Metastasen in den Knochen sind, aber ist alles positiv. Da dann auch keine weiteren Untersuchungen anstanden, habe ich dann gebeten, dass ich nach Hause darf und das war auch ok, denn ich war und bin echt fit. Klar kann ich meinen linken Arm nicht wirklich gut bewegen und das soll ich auch nicht, aber alleine das was ich jetzt seelisch wieder fühle, ist schon der Knaller. Dieser kleine Mistkerl ist weg und der kommt auch nicht wieder, denn das traut er sich nicht :cursing: . Montag Abend geht es dann zur Besprechung ins Krankenhaus und dann werden wir die weitere therapie besprechen. Egal was dabei raus kommt, dass schaffe ich auch noch, denn für mich war das schlimmste die OP und die Angst nicht mehr wach zu werden. Gedanken das ich vielleicht doch gehen muss und das ich vielleicht all meinen Lieben noch einen Brief schreiben sollte, damit sie noch was von mir haben. Mich bei allen bedanken, dass sie in mein Leben getreten sind und das ich sie lieb habe. Aber ich habe keinen Brief geschrieben und wie man auch sieht, wäre es umsonst gewesen :thumbsup: . Ich habe selbst erfahren dürfen, wie sehr das leben sich von jetzt auf gleich verändert und wie sehr einen das mitnimmt. Aber ich kann jetzt auch sagen, dass es nicht so schlimm ist. Wichtig ist das man ein Krankenhaus hat, wo man sich wohl fühlt. Das man alle Fragen stellt und man darauf behaart, dass sie beantwortet werden. Für die Ärzte ist es eine "normale" OP und die können nicht immer verstehen, warum wir Frauen dann so sind. Dann gibt es auch noch dieses tolle Forum und auch hier kann man alle Fragen stellen und die Unterstützung ist SUPER!!! Vielen, vielen lieben Dank an Euch alle!! Macht weiter so und ich werde berichten, wie meine Therapie weiter geht. Fühlt Euch alle mal ganz lieb geknuddelt :hug:


    LG Sonja

  • Liebe Sonja,
    Wow, da hast du echt ordentlich was hinter Dich gebracht. Klingt einerseits nach einer ganzen Menge auf einmal, andererseits aber auch gut.Erstmal ein :thumbsup: für die freien Knochen, das ist Vermutlich schon mal eine riesen Erleichterung.
    Schön zu lesen, dass Du Dir das Überraschungspaket gewünscht und bekommen hast als Schokoladentorte als Kaffee, und als nicht vorhandener Bluterguss. Du bist also rundum gut versorgt :) .


    Und ich muss Dir nochmal ein Kompliment machen: es ist wirklich total beeindruckend wie klar und offen Du Deine Situation und Gefühle beschreiben kannst. Und neben dem,dass es Dir hilft, hilft es vielleicht auch anderen in einer ähnlichen Situation. Solche aktiven Frauen, die ihre Situation selber in die Hand nehmen machen echt Mut.
    Wir sind auch froh, dass Du hier bist.:hug:


    Meine Daumen für Montag sind gedrückt :thumbup:
    Viele liebe Grüße
    madita

    „Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche.“ Franz von Assisi

  • Hallo Ihr Lieben


    heute war ich in der Klinik und wir haben die Ergebnisse durchgenommen , FREI VON ALLEM *hüüüüüpf* freu*kreisch*jubel* :-) Knochensenti war top und Lymphknoten sind auch nicht befallen :-) Jetzt geht alles nach Amerika zur Studie und dann wissen wir genau, wie agressiv der Krebs war und wie hoch das Risiko ist, dass er wieder kommt. Danach wird es wohl noch ne Bestrahlung geben, wenn alles ok ist und dann bin ich erst mal durch. Gott sei Dank keine Chemo und ich freu mich soooooooo sehr :-)


    Seid lieb gegrüßt und alle geknuddelt :-)

  • Hallo Sonjavs,


    :hug: ich knuddel dich ganz lieb und freue mich riesig mit dir, ich kann dir so nachfühlen. Als mir die Ärztin mein Befund sagte, das der Tumor mit der Chemo komplett weg is und in der nachfolgenden OP nichts mehr nachweisbar war, haben wir uns in den Armen gelegen und zusammen geweint.
    Wir sind sehr stark und uns hat diese Sache noch stärker gemacht, es ist unser Leben und da hat so eine Bestie nichts zu suchen.!!!!!!!!
    Ganz liebe Grüße Strandnixe

  • das ist ja eine super tolle Nachricht, ich freue mich auch ganz doll mit dir. Da hast du heute bestimmt einen seeehr schönen, glücklichen Abend :) .


    Liebe Grüße
    Wölfin

    Das Leben ist kein Problem, das es zu lösen, sondern eine Wirklichkeit, die es zu erfahren gilt.

    (Buddha, Siddhartha Gautama, ca. 563-483 v.Chr.)

  • Hallo Sonja,


    Deine Freude kann ich soooooo gut verstehen. Es ist einfach eine große Erleichterung, wenn nichts weiteres gefunden wird - und auch, wenn keine Chemo nötig ist.


    Ich freu mich für Dich!


    Viele Grüße von Flora

    Habe Augen für die schönen Dinge, die Du jeden Tag erlebst. - Genieße sie und freue Dich darüber, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind.

  • Hallo Ihr Lieben ,


    erstmal Euch allen noch ein glückliches und vor allem gesundes Neues Jahr.
    Jetzt sind schon fast 4 Wochen vergangen, seit meiner OP und ich fühle mich so wohl wie noch nie in meinem Leben. Ich habe in letzter Zeit unheimlich viel an mir ändern können und Lebe jetzt endlich mein Leben. Der Tumor war wohl sehr wichtig für mich um endlich zu begreifen. Ich bin da echt dankbar für. Das Gewebe wurde nach Amerika geschickt und jetzt soll ich wohl noch die Bestrahlung bekommen und dann auch Tamoxifen. Ich habe schon immer ein sehr gutes Bauchgefühl gehabt und alleine wenn ich an die Einnahme denke, dann wird mir echt übel. Für mich steht fest, das nach der Bestrahlung dann auch Ende sein wird mit der Therapie. Regelmäßige Untersuchungen bei meiner Ärztin, aber dann ist es das auch gewesen. Ganz einverstanden sind die Ärzte mit meiner Entscheidung nicht, aber für mich ist wichtig das ich meinem Gefühl vertraue und meinen Weg auch gehe. Ich habe ganz klar gesagt, dass ich so etwas nur einmal in meinem Leben durchleben werde und kein zweites mal. Die HT gibt mir auch keine 100% Garantie, dass ich nie wieder an sowas erkranke, einige haben ja bereits einen Rückfall trotz aller Medikamente. Es war und ist nach wie vor für meine Familie recht schwer zu verstehen, dass ich relativ entspannt mit der Diagnose umgehe, aber jede Krankheit zeigt uns etwas und wir waren schon krank, bevor es entdeckt wurde. Ich finde immer wichtig, dass man dann auch bereit ist hinzuschauen und bereit ist, wirklich sein eigenes Leben zu Leben und das es sehr wichtig ist, auf sein eigenes Gefühl zu achten. Wir haben nur dieses eine Leben und das sollten wir auch leben. Ich schenke diesem Tumor keinerlei Beachtung mehr und fange an, meine Leben in vollen Zügen zu geniessen. Ich mache Dinge die ich schon sehr lange nicht mehr gemacht habe und bin nicht mehr bereit dafür zu sorgen, dass es den anderen in meinem Umfeld gut geht, denn jeder ist für sein eigenes Leben verantwortlich und das Gesetz der Resonanz sagt klar : Das was Du denkst, wird Deine Realität! Und genau so ist es. Ich wünsche Euch allen von ganzem Herzen, dass Ihr Euer Leben lebt und genießt. Achtet auf Euch und auf Euer Gefühl.


    Ich verabschiede mich in Liebe von der Gruppe und bin sehr dankbar Euch gefunden zu haben ! <3


    Alles Liebe
    Sonja

  • Hallo Sonja,


    sich nur auf das "Bauchgefühl" zu verlassen, ist vielleicht nicht immer das Richtige. Aber ich schätze Dich durchaus so ein, dass Du Dich über die Vor- und Nachteile einer Antihormontherapie informiert hast und diese Infos in Deine Entscheidung einbezogen hast. Wichtig ist dabei, dass Du jederzeit - egal was kommt - hinter dieser Entscheidung stehen kannst und niemals sagst, "hätte ich doch damals nur ...".


    Ich wünsche Dir von Herzen alles, alles Gute auf Deinem Weg, Gesundheit und ganz viel Freude an all den Dingen, die Du tust! Genieße Dein Leben, so wie Du es vorhast!!!


    Ganz liebe Grüße von Flora

    Habe Augen für die schönen Dinge, die Du jeden Tag erlebst. - Genieße sie und freue Dich darüber, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind.

  • Hallo Sonja,
    auch ich hatte gesagt OP und Bestrahlung und "sonst nichts". Ich hatte "mega Angst" vor den Tabletten. Habe mich aber eines besseren belehren lassen. Ich kann mich Flora nur anschließen, aber jeder muß seinen eigenen Weg finden und gehen.
    Ich wünsche Dir dass Du immer die richtigen Entscheidungen triffst und für Deinen Weg alles gute!
    Viele Grüße
    Lisa