Lebermetastasen - wer lebt schon lange damit?

  • Hallo liebe Naddel ,

    so ein großer Mist und Du bist noch so jung.....aber dass Du wieder aufgestanden bist und Dich kampfbereit der Sache stellst,finde ich super.Genau so wirst Du es schaffen.

    Welche Daten hat denn Dein Mistvieh,wenn ich mal fragen darf?

    Ich schicke Dir ganz viel Kraft zu

    Gruß Giecher71 :*

  • Hallo giecher71 ,


    Meiner hat folgende Eigenschaften:

    G3, cT2, ER 15% & 80%, PR0%, HER2NEU negativ, KI67: 70% & 35%


    Die doppelten Daten bei ER und Ki67 sind durch die Restanze entstanden. Die Schwankungen entstehen wohl durch die verschiedenen Probestellen des Tumors.

    Die ER 80 % wurden extra nochmal beim Pathologen erfragt, er sagt, dass 80%der Zellen ER positiv waren aber sehr sehr schwach 🤔

    Dass er einen hohen Ki67 Wert hat spüre ich am eigenen Leib 🙈


    Welche Eigenschaften hat denn deiner?


    Viele Grüße und dir auch viel Kraft!

  • Liebe Naddel ,

    du kannst in meinem Profil nachlesen,da steht meine ganze Therapie drin.Bin seit 2 Jahren in der Antihormontherapie ,muß Tamoxifen noch 8 Jahre nehmen.Es melden sich mit Sicherheit noch einige Mädels,die in Deiner Situation sind und auch schon lange damit Leben.Es tut mit trotzdem so leid für Dich,da ich zwei Töchter habe,die leider das BRCA2 Gen von mir vererbt bekommen haben.Die Kleine ist 25 Jahre und hatte Ihre beidseitige Mastektomie mit Silikonaufbau am 10.01.20 und meine Große 27 Jahre alt hat Ihren Op Termin am 19.02.20.

    Hast Du in Deiner Familie noch mehr Brustkrebsfälle?


    Alles Gute wünscht Dir

    Giecher71 :*

  • Liebe loewe ,

    das tut mir echt leid, dass es Dich nach so langer Zeit nochmal so hart erwischt hat.

    Zu der Chemotherapie kann ich leider nichts sagen, aufgrund einer Zweitmeinung kam ich erstmal drum herum und bekomme die Xelodatherapie mit Bevacizumab, die richtig gut angeschlagen hat. Taxan und Bevacizumab wäre bei mir der Plan B.

    Ich drück Dir sämtliche Daumen. Viel Glück und Erfolg!

  • Liebe Naddel ,

    da fehlen mir wirklich die Worte, wenn ich lese dass so viele junge Frauen erkranken und Du dann auch noch gleich mit Lebermetastasen. Deine Einstellung wird Dir helfen den ..... zu überstehen. Viel Glück für die Therapie. Ich drück Dir auch fest die Daumen✊🏼✊🏼

  • Hallo,

    ich war 2012 an Brustkrbs erkrankt. Im Oktober 2019 wurde bei mir Metastasen in der Leber, Gebärmutter und in den Knochen festgestellt.

    Im Moment bin ich sehr verwirrt.

    Auf einem CT vom Sep. ist an der Leber nichts auffällig, außer das sie stark vergrößert ist.

    Im PETCT vom Oktober leuchtet die Wirbelsäule, die Gebärmutter und die Leber hell auf, was die Ärzte als Metastasen deuten.

    Nach dem ein Lymphknoten untersucht wurde, kam die Bestätigung, daß der Krebs zurück sei.

    Ich bekomme eine Chemotherapie mit Doxetaxel, die mich sehr mitnimmt.

    Hatte auch 3 x Pertuzumab und Trastzumab, wurde aber wegen einer toxischen Herzschwäche abgesetzt.Das allerdings die Chancen den Tumor zu bekämpfen verschlechterte.

    Laut dem Befund des PETCTs im Januar leuchtet nichts mehr. Die Ärzte können nicht sagen,ob der Krebs nun nicht mehr aktiv ist oder sogar weg ist.

    Ich hab noch eine Gabe Chemo vor mir. Die Ärtze überlegen die Chemo zu verlängern, weil sie so gut wirkt. Da es mir aber so mies geht möchte ich das gar nicht. Zur Unterstützung mache ich noch etwas Oncothermie. Möchte auch dem nächst in eine hier schon genannt Klinik, die das anbietet.

    Ich komme solangsam ins Zweifel, ob es überhaupt Metastasen an der Leber waren oder ob da etwas falsch gedeutet wurde.

    Aber es ist ja an Hand der Laborbefunde bewiesen, das er wieder da ist.


    Ich drücke euch alle Daumen!


    LG Jutta

  • Liebe Selvaner ,

    herzlich willkommen hier im Forum. Tut mir echt leid, dass Du den ..... wieder hast. Was die Lebermetastasen angeht, wurde bei Dir kein MRT Abdomen gemacht und danach eine Biopsie. Oder sind das bereits die Laborbefunde?

    Ich wünsche Dir alles Gute und die komplementäre Behandlung kann ich nur empfehlen.

  • Liebe Selvaner

    Ich kann gut nachempfinden was gerade bei Dir vorgeht.Ich hatte im Juni Rezidiv 6 Monate nach Abschluss meiner Behandlungen.Staging erfolgte ,keine Metastasen nur Degenerative Veränderung des LWK5 und Steißbein sowie Vernarbung in der Lunge wahrscheinlich wegen veschleppter Lungenentzündung irgendwann ,so lautet der Befund vom CT im Juni.

    Ich hatte eine subkutane Mastektomie mit Silikon Wiederaufbau und Aromatasehemmer.

    Jetzt im Februar erneutes Rezidiv und im CT wurden Metastasen an der Stelle LWK5 und Steißbein gesehen und Leber und Lunge ,zusätzlich an beiden Schulterköpfen.

    Mit der linken Schulter habe ich schon seit 1,5 Jahren massive Probleme und deshalb wurde mir der Port entfernt(dauer 2 Stunden )danach war es noch schlimmer.Der Othopäde sagte etwas wäre verletzt worden.MRT hätte ich jetzt im Mai.

    Ich bekomme jetzt Kisqali und Aromatasehemmer sowie Fasoladex Injektion 1 mal im Monat und 2 mal im Jahr Biophosphonate.An die Metastasen in der li Schulter glaube ich auch nicht und die an der Wirbelsäule finde ich auch sehr fraglich.

    Bei CT im Juni haben sie noch was im Magen und Farm gesehen das ich durch eine Magen und Darmspiegelung abklären lassen habe.Alles o.k

    Bei mir war von einer Leberbiopsie auch keine Rede.Ich habe am Mittwoch ein Aufklärungsgespräch undwerde meine alten Befunde nochmal mitnehmen.Ich hoffe bei Dir klärt sich alles ganz schnell .Was aber sehr gut ist ,auch wenn die Chemo schwer war für dich ,sie schlägt gut an !!!

    Das Glück hatte ich nicht ,mein Untermieter will mich nicht wirklich verlassen anscheinend.

    Ich wünsch dir ein schönes Wochenende.

    LG

    Steffi:hug::hug:

  • Hallo,

    bis jetzt wurden bei mir nur CT und PETCT gemacht. Ein MRT wurde mir nicht vorgeschlagen.

    Beim PETCT, so wurde mir erklärt, sieht man wo ein verstärkter Stoffwechsel statt findet. Das ist meist ein Tumor kann aber auch eine Entzündung sein.

    Wäre ein MRT die bessere Wahl?


    LG

  • Hallo zusammen,


    meine Mutter hat vor vier Jahren die Diagnose Leber- und Lungenmetastasen bekommen. Sie erhält im Moment Kadcyla. In zwei Wochen ist das nächste Mal CT.... Ich drücke Euch allen die Daumen!


    Liebe Grüße
    Jasmin

  • Hallöchen miteinander 😃

    Auch mich hat’s jetzt an der Leber erwischt 😏

    Im Ultraschall hat der Onkologe sie entdeckt, langsam steigende TM im letzen Jahr trotz Letrozol und Ibrance( seit 4/2018)

    seit Oktober stark ansteigend. Im CT war im November noch nix zu sehen. Im Dezember Umstellung von Ibrance auf Verzenios und seit vorgestern statt Letrozol Beginn mit Fulvestrant

    Mitte April nächstes CT

    Anscheinend sind die Dinger noch recht klein und fraglich ob es im CT überhaupt zu sehen ist

    Wenn die Kombi nicht anschlägt ist Chemo mit Capecitabine +Bevacizumab angedacht

    Bisher hatte ich ja“ nur“ Knochenmetas nach BK die auch sklerosiert sind.
    Diese neue Diagnose macht mir Höllenangst.......

  • Eichhoernle - ich kann Deine Angst so gut verstehen. Für mich ist die Diagnose Knochen- und Lebermetas auch noch ziemlich frisch und im Moment gleicht das Leben einer Achterbahnfahrt. Hier gibt es so viele Geschichten die Mut machen und ich hoffe, wir können unsere Geschichten dazu schreiben. Es ist toll, dass wir hier unsere Erfahrungen austauschen können und man sich nicht mutterseelenallein mit der Diagnose rumplagen muss. Lass Dich einmal :hug:,

    Habe eben Deine Posts gelesen, Du hast schon so viel geschafft, es wird auch diesmal einen Weg geben das Schalentier wirkungsvoll zu bekämpfen.

    Nach meiner Biopsie letzte Woche habe ich am Dienstag Gespräch zum Tumorboard, dann werde ich berichten, was in meinem Fall geplant ist.

    Aufgeben ist jedenfalls keine Option.

  • Nö, aufgeben ist nicht😃

    Was wird bei dir biopsiert? Die Leber? Mein Onko meinte das wär nicht nötig ( und vermutlich auch zu klein) da der Ursprung ja BK wäre und dementsprechend behandelt wird.

  • Eichhoernle -ich hatte eine Leberbiopsie. Dafür müssen die Metas schon eine bestimmte Größe haben, es ist offensichtlich nicht so einfach sie zu erwischen. Bei mir waren auch zwei Versuche notwendig.

    Da Metas in ihrer Biologie vom Ursprungstumor abweichen können, wurde mir dringend zur Biopsie geraten, um die weitere Behandlung festlegen zu können.

  • Ihr Lieben,

    ich habe gerade die zweite Leberbiopsie hinter mir und mich interessiert es wirklich, wie lange man durchschnittlich mit Lebermetastasen lebt. Ich weiß, es sind alles Statistiken, aber ich mag nicht im Internet lesen... Mutmachgeschichten sehr willkommen ❤️

  • Liebe Reen,


    Hier eine reale Mutmachergeschichte:
    Ulrike (jetzt 73 Jahre) eine Mitpatientin in meinem Brustzentrum lebt jetzt schon über 23 Jahre mit Knochenmetas und über 20 Jahre ziemlich gut mit Lebermetas. Diese kommen und gehen mit unterschiedlichen Therapien.


    ...... und für uns spielt die Zeit mit immer neuen Therapien. Z.B. haben die BiontechGründer vor kurzem in einem Artikel im Sp.... angemerkt, dass basierend auf dem RNA-Ansatz bis 2023/24 mit einem Durchbruch in der Krebstherapie bei allen Krebsarten zu rechnen ist. Biontech und der RNA Ansatz kommt ja ursprünglich aus der Krebsforschung.


    Also Durchhalten 🤞🏻🤞🏻🤞🏻🤞🏻 - geht doch und warum sollte es uns nicht auch so ergehen!


    Alles Gute 🍀🍀🍀🍀
    Susanne 🙋🏼‍♀️