Chemo vorbei, aber immer noch Nebenwirkungen

  • Hallo liebe Paulasmum , ja ich. Starke Beschwerden und manchmal auch geschwollenen Gelenke hatte ich noch lange Zeit nach der Chemo. Selbst jetzt, nach über 2 Jahren habe ich so Phasen, da ist meine Omi schneller als ich. Besonders in der Nacht habe ich immer noch verstärkt Muskelschmerzen. Du schreibst das dein Östrogenwert im Keller ist, das ich auch mit ein Grund für solche Beschwerden. Deine Ängste kann ich aber sehr gut verstehen. Wenn du so gar nicht zur Ruhe kommst, dann lasse es dich abklären. Dieses Kopfkino bringt ja nix. Ich schicke dir mal einen Knuddler:hug:

  • Hallo Paulasmum, ich komme zwar aus der Darmfraktion, aber auch ich habe bis heute mit den Nebenwirkungen der Chemo und Bestrahlung zu tun. Genau wie du es beschrieben hast, habe ich in Arme und Beine Schmerzen, besonders in den Gelenken. Aber solange ich die Pillen einnehme, kann ich damit gut umgehen.Aber vergesse oder nehme sie Mal später ein, ist es kaum auszuhalten! Meine Bestrahlungen mit kombinierter Chemo war Ende November 18 zu Ende und bis heute hält das an. Hier im Forum sind viele mit den gleichen Nebenwirkungen , hier hab ich auch erst erfahren was man unter Fatigue versteht. Du wirst sehen , dass du damit nicht alleine bist. Aber du solltest auf jeden Fall mit deinem Arzt darüber reden! Heutzutage muss sich ja Gott sei Dank keiner mehr mit Schmerzen abgeben. Ich hoffe dass dir bald geholfen wird, sei ganz lieb gegrüßt Conny.

  • Paulasmum


    Hallo,

    meine Chemo endete am 10.05.2019. Seither verfärbten sich meine Zehennägel teilweise dunkelbraun und ich habe mitunder starke Knochenschmerzen. Es tun entweder beide Hüften, beide Füße oder beide Ober- oder Unterschenkel weh. Allerdings nicht durchgehend. Mein Onkologe meinte, dies könne Monate andauern. Sollte es nicht besser werden, gibts ein Szinti.

    Schöne Grüße,


    Geli

  • Hallo. Ich hoffe auf euer schwarmwissen. Ich habe am letzten Mittwoch meine letzte Chemo überstanden und nun schlage ich mich mit den Nebenwirkungen rum wie immer. Vielleicht haben hier einige ein paar Tipps für mich die mir jetzt helfen um wieder fit zu werden und das Gift wieder los zu werden. Lieben Dank schon mal.

    👍😊

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  • Guten Abend zusammen 🤗. Ich hab da mal eine Frage. Ich habe jetzt seit einer Woche meine 6 Chemo hinter mir. Ich warte nun auf meine BET am 8.8., seit drei Tagen etwa habe ich im Laufe des Tages zunehmend Rückenschmerzen. Durch meine Übungen/Sport bekomme ich es kurzfristig in den Griff. Heut ist es besonders schlimm. Im Liegen geht es. Könnten es Nachwehen von der Chemo sein? Zudem leide ich unter einer erheblichen Thorakslskoliose. Vielleicht hat jemand auch diese Erfahrung gemacht? Ich habe etwas Angst vor Metastasen, schiebe es aber doch nach hinten, möchte dem kein Glauben schenken ☹️. Fahre morgen für 1 Woche an die Nordsee, vielleicht benötige ich auch einfach mal eine kleine Auszeit, bin so durch, auch psychisch ein bisschen 🙄. Ein schönes Wochenende wünsche ich.

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  • Hallo ihr Lieben,

    Ich bin am Montag super erholt von der Reha gekommen!

    Seit Dienstag plagt mich Dauerhunger. Obwohl ich so esse wie immer, habe ich nach zwei Stunden Hunger, zittrige und kalte Hände.

    Ich mach mir riesig Sorgen.

    Die Schilddrüse war auf Reha ok (TSH), Lebersono und Werte super, Nierensono gut, großes Blutbildend gut, Brust-MRT vor vier Wochen super, Röntgen Thorax vor zwei Monaten gut.


    Einzig die Periode (kam am 2.8 das erste Mal seit Chemo) lässt auf sich warten.

    Ich hatte das Gefühl während meiner Schwangerschaft auch aber schwanger bin ich definitiv nicht.

    Allerdings plagen mich seit Abschluss der Chemo immer mal wieder Gelenk- und Knochenschmerzen und ich bin extrem wetterfühlig.

    Ich bin körperlich gerade topfit und merke im Alltag nichts.

    Nur eben dieser Dauerhunger.

    Ich hab schreckliche Angst, dass ich irgendwo wieder einen Tumor oder Metastasen hab :-(

    Tut mir leid fürs jammern aber diese Angst lähmt mich :-(


    Eure Caro


    ach ja und ich hab schon wieder eingerissene Mundwinkel und eine aufgeraute Lippe bzw Zunge...

  • Liebe Paulasmum !


    Gelenks- und Knochenschmerzen und Wetterfühligkeit sind nach Chemos leider oder auch Gott sei Dank als "normal" einzustufen.

    Was Deinen Dauerhunger betrifft; wenn die Schilddrüse in Ordnung ist, könnte es evtl. erniedrigter Blutzucker sein. Hast Du Gewicht

    verloren?

    Oder musst Du cortisonhältige Medikamente nehmen?

    Es muss jedenfalls nichts Schlimmes bedeuten.


    Wünsche Dir gute Erholung von den schweren und umfassenden Therapien

    und eine rasche Lösung für die neuen Beschwerden!


    Alles Liebe ML

  • Liebe Paulasmum ,


    ich war schon immer wetterfühlig und das ist während der Therapie schlimmer geworden. Bei mir ist es so, dass der Magen die Arbeit einstellt und ich ständig Hunger habe. Wenn ich esse tritt kurzfristig ein Völlegefühl ein, aber richtig satt werde ich eben nicht. Auf die Toilette muss ich auch kaum, weil im Darm nichts ankommt. Der Zustand kann auch einige Tage anhalten und verschwindet, wenn die Wetterlage wieder stabil ist. Auch ein Ortswechsel - andere Wetterlage - kann bei mir die Wetterfühligkeit auslösen. Leidest Du auch unter Übelkeit und Kopfschmerzen?


    Ich würde an Deiner Stelle mit meinem Hausarzt über die Beschwerden sprechen und wünsche Dir gute Besserung.


    :hug:Lilyrose

  • Hallo!

    Habe am 23.08.19 die letzte Chemo erhalten, die ich relativ gut vertragen habe. Seit letzten Mittwoch befinde ich mich in der Bestrahlung. Seit ca. zwei Wochen merke ich, dass meine Knie ziemlich steif sind und leicht schmerzen, wenn ich in die Hocke gehe und auch beim wieder aufstehen. Außerdem bin ich beim Spazierengehen (nur 1/2 bis 3/4 Stunde Dauer) ziemlich fertig und muss mich erst mal hinsetzen. Und beim Aufstehen morgens schmerzen mir meine Fingergelenke wenn ich eine Faust machen will.

    Hat da jemand Erfahrungen mit wie man das loswerden kann und ob das noch Nachwirkungen von der Chemo sind (vielleicht auch schon Auswirkungen der Bestrahlungen)?

    Liebe Grüße

    Melli72

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  • Hallo Melli72 ,


    ich hatte nach Chemoende auch Nachwirkungen. Die Kurzatmigkeit wurde erstmal eher schlimmer und ich hatte zum Teil heftige Muskel- und Gelenkschmerzen. Nach 3-4 Wochen wurde es erst langsam besser, weg ist es noch nicht.


    Lt. Gyn und Onkologen können solche Beschwerden noch ein paar Wochen auftreten. Das kommt zum einen durch den Cortison-Wegfall, es wird ja nicht ausgeschlichen, aber vor allem auch durch die Konsolidierung der Chemomedikamente. Man nimmt keine Begleitmedikamente mehr, aber „Gift“ ist noch ordentlich vorhanden im Körper, unterdrückte Symptome werden also ggf. verstärkt auftreten nach der Chemo.

  • Die Chemo greift ja Schleimhäute an und damit z.B. auch die Schleimhäute (im Knie sind das glaube ich die Schleimbeutel) in den Gelenken. Daher könnten das gut noch Nachwehen;) sein. Mein Onkologe meinte übrigens, dass man ein halbes Jahr Chemo bekommt und man sich anschließend ein halbes Jahr davon erholen muss....

  • Hallo Melli72 , Tempi , Angel12 und Teafriend , ich habe gerade eure Beiträge gelesen und wollte das zum Anlass nehmen, mich hier auch endlich mal wieder zu Wort zu melden. Da seit Ende meiner Therapie die Gelenkschmerzen immer schlimmer geworden sind, habe ich meine Ärzte dazu auch gelöchert, bin aber unter dem Strich leider auch nicht wirklich weiter gekommen.


    Die Onkologie meinte, die Schmerzen kommen vorranging vom "Hormonsturz", die Frauenärztin meinte, dass es von der Chemo kommt und der Orthopäden sagte, dass es sehr typische Schmerzen sind, die aber von der gesamten Therapie kommen. Die Chemo trägt mit Sicherheit einen großen Teil dazu bei, aber auch die Bestrahlung und auch jede OP bzw. eben auch die Entfernung von Lymphknoten bringen den Körper aus dem Gleichgewicht. Ich war sehr ernüchtert nach dem Gespräch weil er meinte, dass das bis zu einem Jahr dauern kann, dass die Schmerzen wieder nachlassen.   Er hat mir "moderate Bewegung" und viel trinken empfohlen. Ansonsten könne man nur mit Schmerzmittel arbeiten, aber da würden I..fen oder V..ren keine Wunder vollbringen. Was wirklich helfen würde, wäre Kortison, aber das will ich ehrlich gesagt möglichst vermeiden. Ich habe hier in älteren Beiträgen gelesen, dass Magnesium, Erdmandeln (kannte ich bisher gar nicht) und/oder Braunhirsemehl helfen können. Ich werde alles ausprobieren, was ich an Tipps finde, da mich die Schmerzen wirklich wahnsinnig machen.. sie wandern ... von den Füßen, über die Hüfte zu den Handgelenken. Am Montag war es das Knie, gestern war mal wieder alles gut und heute ist es die Schulter.


  • Hallo Sunna , meine Cousine hat lange nach Ende aller Behandlungen ebenfalls mit schlimmen Gelenkschmerzen zu tun gehabt. Nach einer langen Ärzteodyssee wurde ihr schließlich Ein Muschelpräparat mit Grünlippmuschelextrakt verordnet. Sie nimmt es jetzt schon einige Zeit und es geht ihr mittlerweile wesentlich besser.

    Ich selber kenne Grünlippmuschelextrakt von meiner ersten Hündin, die im Alter starke Athrose hatte. Auch bei ihr hat es sehr gut geholfen .


    LG ❤️

  • Hallo habe seit 7 Wochen Chemotherapie überstanden (4xec 12x Pacli) habe

    aber immer noch Probleme mit meinem Darm. Leide immer noch unter

    Durchfall. Wer hat damit Erfahrung? 😩

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  • Hallo ihr Lieben,


    ich hatte Freitag vor einer Woche (also am 25.10.) die letzte Pacli. Eigentlich hätte ich diese Woche noch eine bekommen sollen, aber die letzte wurde mir erlassen. Allerdings fühle ich mich seit Freitag ziemlich genau so, als hätte ich die Chemo bekommen. Alle Nebenwirkungen sind mit voller Wucht da. Taubes Gesicht, taube Zunge, allgemeine Schwäche, massive Wassereinlagerungen, Muskelschmerzen… Ich hatte mich so aufs WE gefreut, nachdem ich eben KEINE Chemo hatte und mir tatsächlich eingebildet, dass es mir bestimmt viel besser gehen würde. Leider nein. Ich hab tatsächlich noch mehr Gewebewasser als während der Chemo. Sind das Entzugserscheinungen? Oder sowas wie Körpergedächtnis? Ist mein Körper so auf Freitags Chemo eingestellt, dass er NW produziert ohne tatsächlich Chemo bekommen zu haben? Kennt das jemand? :/

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  • Liebe Einsiedlerkrebsin ,


    nach meiner letzten Pacli dachte ich auch, noch eine Woche (der eigentlich normale Abstand zur nächsten Chemo) und dann geht es aufwärts. ich hatte dann aber weiter auch Schwindel und Kurzatmigkeit wie während der Chemozeit, gefühlt sogar stärker, dazu dann Wassereinlagerungen, die ich vorher die ganze Zeit nicht hatte. Das hat dann ca. drei Wochen gedauert und dann wurde es von Tag zu Tag fühlbar besser.


    Das ist also normal.

    Es liegt ganz einfach auch daran, dass die ganzen Medikamente erstmal raus sein müssen. Cortison bspw. wird nicht ausgeschlichen, sondern abrupt beendet (davon kann man auch Wassereinlagerungen bekommen).


    Nachwirkungen der Chemo dauern. Kleinere Nebenwirkungen können bis zu 6 Monate anhalten. Gib Dir etwas Zeit, frische Luft, bewegen, wenn es geht, weiter viel trinken. Nach ein paar Wochen wird das besser. :)