Chemo Nebenwirkungen

  • Muss mal wieder was los werden habe nun meine 3 chemo hinter mir (Mittwoch )bekomme ja so ne neue die wohl erst 1 Jahr zugelassen ist sie hat auch gut angeschlagen Tumor war nach der 2 schon um mehr als die Hälfte geschrumpft aber die Nebenwirkungen ich kann mich kaum bewegen völlig ko ich habe Hunger aber auch wieder nicht kann nichts essen .fühle mich schlecht das macht mich gerade fertig bin nur am heulen obwohl ich mich eigentlich gefreut hab auf die chemo damit sie das teil weiter schrumpft vieleicht kann mich jemand aufbauen o es ging jemand genauso LG stanzi

  • Liebe stanzi,
    ich hatte keine Chemo, aber sicher melden sich noch Betroffene!


    Ich drücke dich trotzdem mal und wünsche dir viel Durchhaltevermögen... stell dir vor, alles was dich plagt, plagt den Mistkerl um ein Zehnfaches, und so besiegst du ihn!

  • Liebe stanzi,


    komm, ich nehme dich mal in den Arm und drücke dich ganz doll
    :hug:


    So, jetzt kann ich dir berichten, dass ich auch immer mittwochs meine Chemo hatte und exakt am Sonntag hatte ich auch
    immer mein absolutes seelisches Tief.
    Die Chemo wirkt nicht nur auf den Körper, sondern auch auf die Seele.
    Am Wochenende war ich immer so richtig fertig, fast schon depressiv.
    Vielleicht hilft dir das. Dann kannst du deinen jetzigen Zustand als Nebenwirkung der Chemo einordnen und du weißt, dass
    es nur vorübergehend ist.
    Das heißt also, es vergeht wieder, es ist nur an bestimmten Tagen so.
    Vielleicht kannst du mit der Zeit auch ein Muster erkennen. Bei mir waren es immer die 3.,4. und 5.Tage nach der
    Chemo, an denen es mir psychisch schlecht ging.
    Hast du auch Schlafprobleme? Wenn man nicht schlafen kann, ist alles nochmal schlimmer.
    Vielleicht gibt es in deinem Brustzentrum eine Psychoonkologin? Das Dumme ist oft nur, dass sie leider oft nicht verfügbar
    ist, wenn man sie gerade am dringendsten brauchen würde, also nachts, am Wochenende oder an Feiertagen.....
    Aber es hilft, die Probleme, die du gerade hast, einmal mit einer Psychoonkologin durchzusprechen.
    Ganz bestimmt. Du kannst ja morgen, am Montag, gleich mal im Brustzentrum anrufen und danach fragen.
    Ich drücke dich nochmal. O Mann, ich weiß genau, wie du dich fühlst.
    :hug:


    Ganz liebe Grüße von mama63

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich
    (Afrikanisches Sprichwort)

  • Liebe Stanzi,
    Mama63 ist einfach die schnellste. ;) Ich hätte auch gesagt, dass Du Dich sofort im Brustzentrum meldest. Die Chemotherapieärztin hat mir extra gesagt, dass ich jederzeit (== Öffnungszeiten Mo-Fr. bis 16:00) anrufen kann. "Wir sind hier wie eine große Familie".
    Blödes Wochenende! Drücke Dir die Daumen, dass Du die Zeit bis morgen so gut wie möglich überstehst. Den Ärzten fällt bestimmt etwas ein, was man dagegen nehmen kann.
    Liebe Grüße :hug:
    Kieler Sprotte

  • Ihr lieben ich Danke euch ich werde auf alle fälle morgen in meinem Brustzentrum anrufen u einen Termin mit der Psychologin machen .und ihr habt mich bissel beruhigt es tut gut wenn jemand antwortet der weiß wie es ist .ich drück euch LG stanzi

  • Liebe stanzi,


    das tut mir leid, das es Dir grad so schlecht geht. So ein Mist!!
    Ich drück Dich mal wenn ich darf und versichere Dir: Es wird besser!!
    Deine Gefühle und die Verarbeitung der ganzen Therapie, der Ängste und Gedanken hinken immer hinterher. Das kam bei mir auch immer nur in kleinen Schritten. Gib Dir Zeit und lass Dir dabei ruhig helfen. Das tut gut und gibt manchen Gedanken und Gefühlen eine andere Richtung. Ganz bestimmt!!
    Es wird besser! Langsam vielleicht, aber es wird!
    Ich schicke Dir ganz viel Mut und Zuversicht. :hug:
    Liebe Grüße
    shirley

  • Hallo Stanzi,


    ich kann es mittlerweile gut nachvollziehen :-(


    Habe am MOntag meine 1. Chemo erhalten. Währenddessen ging es gut, irgendwann überkam mich eine bleiernde Müdigkeit und ich wollte nur noch schlafen. Das habe ich auch getan und als ich dann gg. Abend aufgewacht bin, habe ich mich gefühlt wie vom vollbesetzten Bus überfahren. Der Magen hat gestreikt und ich habe mich nicht gut gefühlt.


    Also MCP-Tablette eingeworfen und dann auch tatsächlich Appetit gehabt. Am Dienstag sah die Welt eigentlich ganz gut aus, ich hatte zwar nur mäßigen Appetit aber immerhin, habe viel getrunken und den Tag auf dem Sofa verbracht, war morgens und Abend mit dem Hund draussen, also alles OK soweit. Gestern morgen hat es mich dann aber mal so richtig gepackt, meine Güte habe ich mich gestern Elend gefühlt !!!


    Habe dann am Vormittag bei der Onko-Ärztin angerufen, die hat mich dann erstmal gefragt, ob ich denn auch seit Dienstag die Medikamente nehme. Nee, hatte ich nicht! Habe es falsch verstanden und gedacht, die sind nur dafür, falls es mir nicht gut geht, und Dienstag war es ja OK. Also hat sie gemeckert und ich habe die Dexamethason genommen (2x täglich). Trotzdem war gestern so gut wie gar nicht an Essen zu denken und auch das trinken hielt sich sehr in Maßen.....es ging einfach nicht. Am späten Abend habe ich dann tatsächlich doch etwas Appetit bekommen und eine 5-min-Terrine gegessen.....nicht sehr nahrhaft aber immerhin was im Bauch.


    Heute geht es Gott sei DAnk wieder besser, war heute morgen schon mit dem Hund draussen und habe auch schon ein wenig gegessen (Zwieback und Rührei) und das trinken läuft auch wieder besser.


    Ich fühle also mit Dir :hug:


    Ich habe jetzt schon Schiß vor der nächsten Chemo am 15.02. (wenn alles gut läuft).......


    Und wer jetzt als Außenstehender nochmal zu mir sagt, er könnte sich vorstellen, wie es mir geht, dem muss ich mal kräftig vor´s Schienbein trefen :cursing:


    LG und eine dicke :hug:


    Sabine

  • Hallo ihr Lieben, ich drücke euch die Daumen,dass es bald besser wird. Die Übelkeit hatte ich auch die ersten drei Tage nach der EC Chemotherapie. Ich hab mir immer den Medikamentenablauf ,den ich als Tropf hatte von den Schwestern ausdrucken lassen und darauf die Abfolge der Tabletten geschrieben,die sie mitgegeben hatten. Ich hatte Emend für zwei Tage und MCP für drei bis vier Tage. Pantoprazol nehme ich täglich morgens ,auch jetzt noch bei der Bestrahlung. Nach der Chemotherapie war ich immer so durch den Wind,da hat der Zettel geholfen und ich habe alles abgehakt,was ich genommen habe. Bei den ersten zwei chemos bin ich drei Tage lang geschlichen, hatte die Schüssel immer in der Nähe. Aber schon bei der dritten EC ging es bedeutend besser. Also Kopf hoch....... Es wird besser. Fragt nach,was sie euch geben können gegen die Übelkeit...... Das muss man nicht ertragen!
    Ich wünsche euch sehr,dass es euch beim nächsten mal besser geht...
    Liebe Grüße von Rosi

  • Hallo Ihr Lieben,


    am Donnerstag war die 3. EC Chemo. Hab jetzt 14 Stunden geschlafen. Schlecht ist mir nicht. Nehme nur den Magenschutz. Kein Kortison mehr.
    Hab immer Hunger, keine Probleme mit der Schleimhaut. Und gegen die leichte Verstopfung hilft bei mir Joghurt und Buttermilch.
    Auch schmecke ich alles und esse auch gern scharfes. Am Dienstag wird der Tumor kontrolliert.
    Die Körperhaare gehen leider nicht aus. Auch die Kopfhaare habe ich nicht ganz verloren. Mitte Februar dann die letzte EC Chemo dann gibts
    Paclis.


    Bei vielen in der Klinik wachsen unter Pacli und Herceptin die Haare schon wieder mächtig. Hoffe, dass ist bei mir auch so.


    Liebe Grüsse


    Sushi

  • Hallo
    Ja das kenn ich mir geht es immer nach dem 3 Tag nach der Chemo schlecht( ich bekomm da immer eine Spritze wegen der Leukos )kann mich kaum bewegen schaff es gerade bis zum WC essen geht fast gar nich 2 Tage dann Fang ich mit Süppchen an man weiß einfach nicht ob man Männchen o Weibchen ist der Magen der Darm die Übelkeit bekommt man ganz gut mit den Medis in griff ab 8 Tag wird es besser aber richtig gut fühle ich mich nie u raus komm ich nur mal kurz zum Einkauf mit meinen Mann danach bin ich fix u fertig aber das Zeug hilft das ist das wichtigste da müssen wir durch u das schaffen wir .am Mittwoch hab ich meine 4 u erwarte dann das zeug u sag mir dann immer so nun tu dein Werk in diesem Sinne schönes We euch LG Stanzi

  • Hallo, wollte jetzt keinen neuen Thread aufmachen.
    Bei mir ist das manchmal, als ziehe ich ein Kettenhemd an. Alles wird schwer. Ich kann mich kaum bewegen. Die Brust wird zugeschnürt. Die Kehle wird enger. Wenn ich schlucke wird mir übel und ich denke ich bekomme keine Luft mehr. Ich bekomme dann Panik. Kennt sowas jemand? Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll.

  • Liebe Wagrann , die Schluckbeschwerden gehören , glaub ich, auch dazu. Nur keine Panik!!!! Hatte ich auch beim essen und war dann sehr ängstlich.aber das gibt sich wieder. Ich musste mich da voll aufs schlucken konzentrieren. Ich drücke dir die Daumen, dass es erträglicher wird. LG von Rosi

  • Hallo, ich hatte nun mein 4. EC und die Nebenwirkungen sind diesmal ziemlich heftig, übelkeit und schwindel, der ganze Körper schmerzt und Hitzewallungen alle halbe Stunde, bis ich patschnass bin. Ich hoffe nur, dass es mit den Palcli etwas einfacher wird. Aber es hilft einen ja, wenn man sieht dass man nicht Allein ist. Schönen Sonntag noch :) :hug:

  • Und noch eine doofe NW. Aufgeblähter Bauch. Ich kann nicht liegen, der Bauch drückt total. Immer wieder Blähungen und aufstoßen. Ich versuche es jetzt mit Iberogast und Wärmflasche in den Griff zu bekommen. Habt Ihr noch andere Tipps für mich?

  • Hallo Ihr Lieben,


    ich kann Euch nur zu gut verstehen. Ich versuche mich ganze Zeit positiv auf die Chemo einzustimmen. Ich hatte am 13.01. meine erste EC Sitzung. Und dann 3 Wochen Pause. Trotz entsprechender Medikamtente war mir schon ab dem ersten Tag latent übel, von der Müdigkeit gar nicht zu reden. Klar, durch die Ärzte, eine Freundin, die selbst BK hatte und zuletzt durch Euch,wußte ich von den möglichen NW und das ich nicht alleine dastehe, aber mürbe hat es mich dennoch gemacht. :S ;(


    Am 5. Tag habe ich dann doch mal eine Runde geweint, trotz positiver Bilder und Gedanken. Und ich dachte nur: " Jetzt noch 3 von den EC-Dingern? Och nö." Seitdem es mir wieder besser geht, sind auch die positiven Bilder wieder stärker. Und ich denke, Chaka, ich komme und mache Günther (meinen BK) platt. Na ja, platt ist er ja schon nach der Ablatio, aber falls sich so ein kleine, mistige K-Zelle irgendwo versteckt hat, wird sie jetzt aufgespürt und konsequent vernichtet. :cursing: grrr. Da verstehe ich keinen Spaß.


    Was ich allen Foris sagen möchte, die sich zur Zeit in der Chemo befinden und sie noch vor sich haben: " Wir sind stark, wir machen Mister K. den Gar aus!"


    2016 wird unser Jahr. Lasst uns jeden Fortschritt feiern, jede Therapieetappe mit Sekt,Kölsch oder anderen Dingen begiessen. Und die große Party machen wir dann in der Reha.


    Ich wünsche allen ein schönes Wochenende.


    Liebe Grüße,


    die Brühlerin 8)

  • Hallo Munnypenny, stanzi, sushi und alle anderen, die gerade in der EC-Chemo sind,


    die Nebenwirkungen der zweite Chemo (Monatg, also vor 6 Tagen) waren bei mir um einiges heftiger als die der ersten. Inwiefern die Neulasta-Spritze zur Leukozytenbildung am zweiten Tag ihren Beitrag geleistet hat, weiß ich nicht. Diese Spritze zu nehmen war meine freiwillige Entscheidung.
    Eigentlich hat das ganze mich an die ersten paar Tage von einem heftigen grippalen Infekt erinnert. Gliederschmerzen, Kopfweh, Gedächtnis gleich null, keinen Plan.


    Ich möchte jetzt wirklich keine schlauen Ratschläge geben, zumal ja jeder durch seine ganz spezifischen Nebenwirkungen höchst selbst muss. Das nimmt einem ja keiner ab. Aber ein paar Gedanken möchte ich dennoch teilen:


    Beim grippalen Infekt muss man ja auch ein paar Tage durchstehen. Mit Ibuprofen kann man sich zumindest die Schmerzen vom Leib halten. Mit Schlafen und Zappen, lesen von Belanglos-Lustigem die Zeit irgendwie vertreiben. Es ist höchst unangenehm. Man fühlt sich zum Sterben elend. Man weiß aber, es wird besser werden. Ob in ein, zwei oder drei Tagen?
    Mitleid anderer oder Bemerkungen wie "Ich weiß wie Du Dich fühlst", davon kann man sich nichts kaufen. Können alle anderen sich also gerne sparen.
    Wovon ich sehr wohl profitiere ist Rücksicht: Ich bekomme die Pole-Position auf dem Sofa, die mir auch nicht streitig gemacht wird. Ich bin die Herrin über die Fernbedienung. Wenn meine Füße kalt sind, sage ich "Schatz (also Mann, Kind 1 oder Kind 2), im Flur liegen irgendwo noch meine Kuschelsocken", die werden gesucht, geholt und mir gleich angezogen. Ich belohne mit einem dankbaren Lächeln und sage: "Ein bisschen noch, dann wird es besser". Die anderen Beteiligten haben eine konkrete Aufgabe, die sie zu Helfern machen. Hilflos zuzuschauen ist nämlich auch nicht toll.
    Besonders schräg war für mich, dass ich bei meinen Kindern ( 15 /18 ) überhaupt nicht zuhören konnte. Die Konzentration war so weit unten, dass ich schlicht nicht begriffen habe, was sie geredet haben. Ich habe ihnen einfach gesagt, dass es wie bei einer Grippe ist. Irgendwann in den nächsten paar Tagen wird es wieder aufwärts gehen. Die Mädels waren dann auch ganz einsichtig und ober-hilfsbereit. Aber auch für sie war klar: Das machen wir jetzt ein paar Tage, dann wird alles wieder normal.
    Ab Freitag ging es schrittweise wieder deutlich bergauf. Ab heute (Sonntag), finde ich, dass ich wieder 100% NW-frei bin.


    Wie gesagt: das sind jetzt einfach so ein paar Gedanken dazu, wie ich versuche mit meinen Nebenwirkungen umzugehen.


    Ich wünsche uns allen, die gerade in EC sind, alles Liebe und Gute
    Kieler Sprotte

  • Liebe Brühlerin, und alle anderen,
    hatte meinen Beitrag so lange in Vorbereitung, dass ich jetzt erst gelesen habe, was später kam.
    Bei allen NW bei EC im 3-Wochenabstand. Sobald die massiven NWs vorüber sind (Mama63 und andere Forenmitglieder hatten ja gut zu kämpfen, wenn ich mich recht entsinne), dann beginnt der vergnügliche Teil. Das Gift ist noch im Körper und dergefräßige Mitbewohner schluckt das Zeugs, denn er will ja wachsen. Das darf man sich gerne bildlich vorstellen.
    Vom Schrumpfen des Tumors während der EC habe ich nicht nur im Forum, sondern auch in der Tagesklinik von Mitpatientinnen erfahren. Schon im ersten Zyklus EC habe ich über Tasten festgestellt, dass der Bruder, der zwischen Diagnose und erster Chemo nocheinmal zugelegt hatte, wieder auf das Diagnosemaß zurückgeschrumpft war.
    LG
    KielerSprotte

  • Hallo,


    nein Schlafstörungen habe ich keine......eher Wachbleibstörungen X( . Muss zugeben ist schlimmer als bei den ersten beiden ECs
    Und Knochenschmerzen. Ich habe drei Tage fast nur geschlafen. Heute scheint es etwas besser.


    Am 18. Februar habe ich die letzte EC....dann reichts auch. Wenigstens habe ich keine Probleme mit Übelkeit.


    Liebe Grüsse


    Sushi

  • hallo liebe foris
    hab da mal ne fragen von meiner frau. gestern bekam sie die letzte chemo mit neuer ärztin und ganz neu..... in die hand, leider hat meine frau zu spät gemerkt das die invusion ( carbol) nicht in die vene sondern daneben lief.
    die hand ist etwas geschwollen und tut ihr sau weh. hat eine von euch erfahrung damit, wie lange es dauert bis die schmerzen vergehen? oder was wir selbst tun können zur linderung



    lg hundefreundin :hot: