Prostata Krebs und Inkontinenz

  • Mein Mann wurde im Mai operiert und ist bis jetzt total Inkontinent.

    Ich hatte 2017 Eierstockkrebs und kam damit besser klar als mit dem Prostata Krebs meines Mannes.

    Vielleicht gibt es in diesem Forum einen Austausch zu diesem Thema.

  • Hallo Urlaub ,

    das gleiche Problem hatte mein Vater. 2010 Prostata-OP und es wurde immer schlimmer. Der Urologe wollte nicht wirklich was dagegen unternehmen. Kurzerhand zwei Termine in Kliniken gemacht in 2016. In der ersten wollte man dem Übel mit Botox abhelfen, was allerdings total neben der Spur war und gerade nicht medizinisch indiziert ist. In der zweiten Klinik wurde ihm dann geholfen und eine Mechanik implantiert, die den Schließmuskel unterstützt. Damit kommt er gut klar und seine Lebensqualität ist erheblich gestiegen. Sein Urologe, der ihn bis heute vierteljährlich wiederbestellt, kannte wohl diese Möglichkeit nicht.


    Allerdings sind Fälle bekannt, in denen der Körper das Teil abgestoßen hat. Ein Mitpatient, dem diese Mechanik nach zwei Jahren entfernt werden musste (war vor der OP bekannt), meinte zu meinem Vater, er hätte es auch gemacht, wenn er gewusst hätte, dass es nicht auf Dauer bei ihm klappt. Allein die beiden Jahre waren es wert. So ist mein Vater auch rangegangen und ist froh, sich der OP unterzogen zu haben.

  • Ja, das scheint es zu sein. Bei meinem Vater hat es 7 Jahre gedauert, in denen sich die Inkontinenz ständig verschlechtert hat. Das mit den 2 Jahren nach der Prostata-OP kann durchaus sein. Ich denke, dass man hofft, dass in der Zeit noch eine Besserung des Inkontinenzproblems eintritt. Zudem nehmen auch da etwaige Akutbehandlungen Zeit in Anspruch, die das Gewebe verändern können (Chemo, Bestrahlung).