Fühle mich gerade so alleine

  • Hallo ihr Kämpfer, fühle mich gerade so alleine. Mein Magenkrebs mit Bauchfellmetastasen bestimmen meine Gedanken. Bekomme sie heute nicht unter kontrolle. Vielleicht hat es damit zu tun dass ich auf der Suche nach einer Fachklinik bin. Hab beim Krebsinformationsdienst angerufen. Die Aussicht auf Heilung oder Lebenserwartung ist erschreckend und macht mir Angst. Trotz Psychologen..... Heute macht dieser Weg mir Angst, Angst das eszu schnell vorbei ist. Die Chemotherapie bringt sie mir Zeit. Ich mache Pläne... Aber heute ist die Angst mein Begleiter.

    Wünsche mir Kraft und eine starke Schulter zum ausweisen.

    Urlaubsfee

  • Urlaubsfee


    Hallo Mädl, tut mit leid, dass du jetzt einen Durchhänger hast....

    Versteh ich, manchmal schwappen die schlechten Gedanken und Gefühle über und dann, dann kommts zum Durchhänger. Ich drück dich mal und kann dir nur meine schwache Schulter zum Ausweinen anbieten.... stark bin ich leider auch nicht, aber ich bin da....und das zählt doch. Oder?


    Ich habe Eierstockkrebs mit Peritonealkarzinose/ Bauchfellkrebs und glaub mir, das Kämpfen lohnt sich! Meine Diagnose ist knapp 2 Jahre her und ich hatte auch jetzt ein Rezidiv mit befallenen Lymphknoten. Das Leben geht weiter und JA, es lässt sich leben auch mit Chemos und einer schlechten Diagnose. Bauchfellkrebs kann man unterschiedlich behandeln, aber du wirst sehen, die Chemos räumen mal da auf und JA, Chemos schlauchen einen und der Körper ist gefordert, aber es bringt Lebenszeit und du hast ja 3 Enkelkinder und die brauchen dich ja auch. Also....in die Hände gespuckt, Kopf nicht hängen lassen! Du ziehst das durch und du schaffst es auch. Es geht darum das Leben zu leben und zu geniessen, auch wenns manchmal schwerfällt an die Zukunft zu glauben, aber....es gibt eine Zukunft! Auch für dich 💕💕💕


    Küsschen von der schwachen Schulter aus Wien


  • Liebe Urlaubsfee ,


    auch ich bin da und halte dich :hug:.

    Meine Schulter ist aktuell nicht sehr stark, aber sie steht dir zur Verfügung. Wein dich aus bei mir, lass es raus, schreie, fluche!

    Und dann blickst du wieder nach vorne und konzentrierst dich aufs Hier und Jetzt, auf all die schönen Dinge, die dich umgeben :)


    Du bist nicht allein!


    LG

    Pschureika

  • Liebe Urlaubsfee , auch ich hatte Eierstockkrebs mit Peritonealkarzinose. Meine Diagnose ist schon fast viereinhalb Jahre her. Nachdem damals Chemo und AHB rum war habe ich mich vor Angst verrückt gemacht. Ich dachte, Weihnachten lebe ich eh nicht mehr. Ich hatte sehr gute Ärzte, die mir Mut gemacht haben, aber es waren leider auch zwei dabei, die mir jegliche Hoffnung genommen hatten. Ich bin immer noch da und hatte bisher kein Rezidiv. Es kann also auch gut gehen. Gegen die Angst hole dir Hilfe. Ich nehme seit vier Jahren ein Medikament gegen Angst ein. Eine kleine Dosis, aber es hilft mir. Ganz kann man leider nie vergessen, was man hinter sich hat, aber man kann sich mit der Angst arrangieren. Sie darf nur nicht dein Leben beherrschen.

    Liebe Grüße Silvi

  • Liebe Urlaubsfee ,

    ich :hug:Dich und halte Dich eine Weile. Gern kannst Du Dich bei mir anlehnen. Ich höre Dir zu und tröste Dich. Du bist nicht allein.

    Jetzt sende ich Dir noch ein großes Paket mit Kraft, Zuversicht und Durchhaltevermögen. Dazu noch etwas Glücksstaub und viele schöne Momente.

    LG Kirsche

    1-2-3-4 diesen Kampf gewinnen wir.
    5-6-7-8 das Schalentier wird platt gemacht!


    Alles wird gut - eine andere Option gibt es nicht!

  • Liebe Urlaubsfee

    Gib nicht so viel auf Statistiken. Versuche einfach zu Leben. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass du Angst hast. Die hab ich auch, Ich hab ja auch Bauchfellmetastasen. Naja, die Angst lebt mit uns, aber ich drücke dich mal und schicke dir ein Kraftpaket. Statistiken sind eigentlich auch nur Zahlen und die können auch verändert werden. Wichtig ist, wie du dich fühlst. Und Hoffnung ist auch ganz wichtig, um die Heilung anzukurbeln bzw. die Kröten zu verjagen.

    Auch pupi1230 hat Recht, die Chemo wird deinen Körper zwar sehr fordern, ihm aber auch helfen, sich selbst zu heilen.

    Du bist hier nicht alleine und wenn du dich mal ausweinen musst, dann ist hier immer jemand online.

    Viel positive Energie für dich und Liebe Grüße. Mimosa

  • Liebe Urlaubsfee,

    du bist nicht alleine mit deinen Ängsten. Ich habe am Anfang meiner Diagnose November 2018 ( Rezidiv nach sieben Jahren, Metastasierten Brustkrebs in Lunge, Kopf und Knochen) gedacht, jetzt wirst du bald sterben. Im Januar 2019 bekam ich noch eine Lungenentzündung mit doppelseitiger Lungenembolie und lag drei Wochen im Krankenhaus. Als ich mich nach Monaten erholt habe, habe ich wieder angefangen mich meinen Hobbys Malen und Nähen zu widmen. Ich genieße jeden Tag, denke positiv, gehe viel in der Natur spazieren mit meinen Hunden, dass alles gibt mir ganz viel Kraft.


    Ich sage mir immer: Ich habe keine Zeit zu sterben, weil ich noch so viel vor habe !

    Ich habe noch Aufgaben hier auf Erden 😊

    Mir hilft diese Denkweise und freue mich des Lebens.


    Unter Ibrance und Letrozol Therapie sind meine Werte im Moment sehr gut 😊 und schaue positiv in die Zukunft.


    Liebe Urlaubsfee, ich wünsche dir, dass du deine Angst durch positive Gedanken vertreiben kannst.

    In liebe 💕 Gabi