Krebs ist voll ansteckend, oder???

  • Liebe Rose_S  
    bin eben erst zum lesen gekommen und möchte dir auch gerne noch antworten.

    Ich würde auch überlegen, dieser Person einen Brief zu schreiben. Dann kannst du dir Zeit nehmen, deine Gedanken niederzuschreiben und es vor dem verschicken auch noch ein oder zwei Mal durchlesen. Wenn es dich einfach beschäftigt, dass sie sich so verhalten hat. Und was in dieser Situation für dich sicher gut wäre, dass sie nicht das letzte Wort hätte. Jetzt wünsche ich dir auch erstmal schöne Ostern, lG 18-09-Sonnenschein

  • Bei mir ist es so, dass meine gesamte Familie, einschließlich Kusinen und Cousins, meine Freundinnen, meine ehemaligen Arbeitskolleginnen, sogar ehemaligen Schulfreundinnen, (die teilweise auch Betroffene waren) und meine gesamte Nachbarschaft sich beinahe rund um die Uhr nach meinem Wohlergehen erkundigen, in diesen Zeiten fast ausschließlich telefonisch. Auch über Whatsapp wird ständig nachgefragt, oder man schickt mir aufmunternde Worte. Sogar meine 86-jährige Tante, die sonst nie anruft, meldet sich 1x die Woche um nachzufragen wie's mir geht. Habe nur den einen Bruder, der wohnt mit seiner Familie weiter weg, aber wir reden jeden Tag miteinander und ich kann ihn auch vollheulen ohne das es ihn nervt (mach' ich beim Rest der Familie aber auch ;)); bin umgeben von unglaublich tollen Nachbarn, die jetzt in dieser schwierigen Zeit für mich einkaufen gehen, neben meiner besten Freundin, die meine Blumen vorm Haus gießen und die Blumen auf unserem Familiengrab. Den einzigen den ich "entsorgt" habe, ist mein Ehemaliger! Ich brauche niemanden, der mich (durch seine Erfahrungen in seiner Familie) runterzieht und der mir "gutgemeinte" Ratschläge gibt.

    Was wäre ich froh, wenn diese Einschränkungen vorbei wären, denn dann könnte ich den/die ein/e oder andere/n mal so richtig herzen und drücken<3