Möchte mich vorstellen

  • Hallo ihr lieben,

    Habe das Forum von einer lieben Freundin empfohlen bekommen.

    Ich bin 45 Jahre und seit ca.1 Monat die Diagnose Brustkrebs und leider hat er auch einen Knochen angeknabbert. War eigentlich wegen Rückenschmerzen beim Doc. Dann die Schockdiagnose.

    Muss erstmal noch ganz vorsichtig reinschnuppern hier. Habe fürchterliche Angst und es triggert mich fast alles. Allerdings dachte ich ein paar aufmunternde Worte sind vielleicht auch nicht schlecht.

    Ich wünsche euch einen sonnigen Tag :)

  • Hallo liebe Elfentroll ,

    sei willkommen hier!


    Dass du ganz arg Angst hast, kann hier Jede nachvollziehen, glaub mir! Aber es wird besser werden, fest versprochen.

    Wenn die ganzen Voruntersuchungen erst einmal geschafft sind und der Behandlungsplan steht, wird es besser.

    Dann kannst du Schritt für Schritt vorwärts gehen, und dem Untermieter die rote Karte zeigen.


    Hier ist fast rund um die Uhr jemand, der dir zuhört und dir Trost zusprechen kann.


    Alles Gute fÜr deine Behandlung!


    LG MoKo

  • Liebe Elfentroll ,

    mein Arzt erzählte mir bei der Diagnosestellung Anfang letzten Jahres von einer langjährigen Brustkrebspatientin mit Knochenmetastasen und diese seien gut behandelbar.

    Dies schonmal vorab.

    Trotzdem ist es vollkommen normal, dass du große Angst hast. Schliesslich wurdest du mitten im Leben mit einer Diagnose konfrontiert, die dich aus der Bahn geworfen hat. Das ging uns allen so und ist eine schreckliche Zeit. Wenn die Behandlung beginnt, wird das besser. Lass auch bitte die Finger von google. Seriöse Infos findest du unter http://www.krebsinformationsdienst.de

    Ich wünsche dir viel Kraft, Mut und Zuversicht.

    LG, Moni13

  • Hallo Elfentroll ,


    Herzlich Willkommen hier! Du wirst hier bestimmt einen sehr guten Austausch haben. Ich gehöre auch zur Gruppe Knochenmetas, kann nur sagen mir geht es gut, kaum Schmerzen, bissl Nebenwirkungen von den Medikamenten (Letrozol+Ibrance).

    Die Phase, die du gerade durchmachst kenne ich auch, es dauert bis man mit so einer Diagnose klar kommt, aber es wird besser mit der Zeit 😊

    Auch mir wurde gesagt, dass man mit Knochenmetas sehr lange bei guter Lebensqualität leben kann.

    Ich wünsche Dir eine Behandlung die gut wirkt mit wenigen Nebenwirkungen , liebe Grüße

  • Hallo Elfentroll,


    auch von mir noch ein herzliches Willkommen im Forum der FSH.

    Sicherlich dauert das "Sacken lassen" noch ein wenig.

    Aber vielleicht hilft Dir der Austausch hier im Forum dabei ein wenig und Du kannst ein bischen Kraft und Zuversicht auftanken.

  • Liebe Elfentroll Herzlich Willkommen!! Dir wird es bestimmt bald besser gehen. Ich habe auch lange gedacht, ich bin im falschen Film und das bin gar nicht ich, die Krebs hat. Vor allem, weil ich mich auch überhaupt nicht krank fühlte. Auch heute geht es mir noch manchmal so obwohl ich schon mitten in der Chemo bin. Ich wünsche dir, dass es möglichst schnell losgeht mit deiner Therapie.


    Viele liebe Grüße

  • Dankeschön ihr lieben, fühle mich jetzt schon sehr wohl bei euch. Ihr seit alle super lieb. Gestern habe ich wieder zu viel gemacht und mein Rücken tat weh. Weil der LWK 3 angeknabbert ist und nicht so stabil trage ich ein Korsett, man ist so eingeschränkt und trotz das ich mich richtig rückenfreundlich bücke, tut mir dann doch der Rücken bissl weh, wenn ich was im Haushalt mache. Ich habe dann auch Angst nicht das der bricht. Das wäre gefährlich sagte der Doc. Obwohl vor der Diagnose war ich einmal die Woche auf der Streckbank, lach.

    Ich bekomme jetzt jeden Monat 2 Spritzen, einmal irgendwas für den Knochen und eine das ich in die Wechseljahre komme, weil der Tumor auf weibliche Hormone anspricht, oder so.

    Morgen geht es dann los mit Tabletten Letrozol und Kisqali

    Irgendwie freue ich mich, das ich jetzt loslegen kann, andererseits habe ich auch Schiss vor den Nebenwirkungen. Kennt jemand die Medis??

    Donnerstag versuche ich auch wieder zu arbeiten, da geht Schule wieder los, arbeite als Schulassistenz. Arbeitgeber und Leherin versuchen alles , das es mir gut geht. Gemütlicher Stuhl, Auszeiten, etc.


    Liebe Grüße

  • Hallo Elfentroll ,


    Wird dein bruchgefährdeter Wirbel nicht bestrahlt?? Wurde bei mir gemacht, dadurch verschwinden die Schmerzen und der Knochenaufbau durch die Infusionen geht schneller.

    Zu deinen Medikamenten findest du viel Austausch in dem Forumsbereich Behandlungsmethoden. Schön, dass dein Arbeitgeber so auf dich eingeht, kenne ich auch und empfinde das als große Erleichterung.

    Ich drück dir die Daumen, dass die Medikamente schnell und gut anschlagen und du bald schmerzfrei bist!!


    Liebe Grüße, Annette

  • Liebe Elfentroll Mir hat letztes Jahr sehr geholfen, hier jede Menge Hinweise zu bekommen, damit ich die richtigen Fragen stellen konnte. Ich habe für die Besprechungen immer, auch jetzt noch, einen Zettel dabei und sage als erstes „ich habe 4 Fragen“ (oder so), die werde ich dann auch los.

    Da wäre in der Tat die Frage nach der Bestrahlung bei dir, als nächstes die Sache mit dem Korsett, bzw. die Frage danach, wie akut die Bruchgefahr ist. Ich bekam eine Halskrause wegen akuter Bruchgefahr des 2. Halswirbels (nicht auszudenken!), aber nur bis zur OP. Die übrigen Wirbel wurden bestrahlt, und für diese galt es, ein „Muskelkorsett“ aufzubauen. Daran arbeite ich seitdem fleißig. Du solltest auch nach Vitamin D3 fragen sowie Dir Auskunft holen, wie der Calziumstatus ist. Ich nehme nach Absprache mit dem Onkologen auch zusätzlich Magnesium mit Vit B12 ein, ohne hatte ich vermehrt Probleme mit Herzrhythmusstörungen.

  • Liebe Bertha ,

    Das mit den Fragen ist eine gute Idee. Danke für den Tipp.

    Vitamin D habe ich bekommen, das war total niedrig und Calzium für den Knochen. So ein Kombipräparat.

    Hast du zum "Muskelkorsett" Aufbau quasi zu Übungen?

    Mein Rücken puckert in einer Tour. Voll nervig. Ist ja kein starker Schmerz, aber wenn ich nicht gerade liege schon fast immer. Das spreche ich auf jeden Fall am 28. an. Darf man eigentlich Schmerzmittel nehmen. Paracetamol?

    Wünsche einen schönen Tag

    Liebe Grüße

  • Liebe Elfentroll Ich gehe davon aus, dass es grob fahrlässig wäre, wenn ich dich zu Übungen ermuntern würde, die Dir womöglich schweren Schaden zufügen könnten. Erst muss ja klar sein, was den Schmerz verursacht. Meine Metas, die die Wirbel „angeknabbert“ haben, und das nicht zu knapp, haben zu keiner Zeit Schmerzen verursacht. Der andere Typ von Metastasen, also sowas wie Wucherungen, könnte auf irgendwas drücken, das wäre dann ein anderer Fall. Wenn du mit Korsett stützen sollst, klingt das in der Tat eher nach „angeknabbert“. Da kommt wieder die Frage nach den Schmerzen auf. Mir fällt dazu nur ein Wirbelbruch ein. Wenn das so wäre, wäre eigentlich eine Ruhigstellung angesagt. Mich wundert extrem, dass du so lange warten musst. Ich war in einer Uniklinik zur Untersuchung und Behandlung, da wurde der Plan innerhalb einer Stunde gemacht. Ein Glück für mich.

    Schmerzmittel kannst du im Prinzip nehmen, solltest du nur nach Absprache mit den behandelnden Ärzten tun.

  • Danke Bertha 😘

    Meine Ärztin möchte alles Schrittweise angehen. Ich habe erstmal ja Spritzen bekommen, eine für die Knochen und eine damit ich in die Wechseljahre komme, dann sollte das erst wirken und dann die Medis dazu. Einen Bruch habe ich nicht, aber ich darf das ja jetzt alles nicht mehr zurecht renken mit Yoga, hatte ich vor der Diagnose immer gemacht 😂. Bei der letzten Besprechung hatte ich gar keine Schmerzen, deswegen auch noch keine Bestrahlung. Für den Knochen ( ist einer) bekomme ich jeden Monat Spritzen.

    Aber ich frage am 28. noch mal alles nach.

    Nächste Woche habe ich noch eine Termin bei einer Onkospsychologin. Vielleicht kann die dazu noch was sagen.

    Heute bin ich wieder irgendwie depri drauf. Mal gucken was mich ablenkt.

    Wünsche dir ein /euch ein schönes Wochenende 😘

  • Liebe Elfentroll Das klingt doch eigentlich alles ziemlich gut! Und schrittweise vorzugehen ist auf jeden Fall richtig. Wenn du bei der Besprechung keine Schmerzen hattest, ist das ein gutes Zeichen dafür, dass diese nicht von der Metastase kamen. Das mit dem Korsett irritiert mich nach wie vor, für mich stand das Muskelkorsett, also Training, ganz obenan, weil ein gutes Gleichgewicht und Muskeln im Falle eines Sturzes hilfreich sind, damit nicht gleich alles in sich zusammenbricht. Ebenso verhilft die Durchblutung zu einem verbesserten Knochenaufbau. Du könntest mal nachfragen, ob du nicht ein bisschen Krankengymnastik verordnet bekommen könntest, damit du ein paar Übungen gezeigt bekommst, die nicht gerade „Zurechtrenken“ sind ^^ Ansonsten sind schon einfache Übungen gut wie „Bauch rein - Brust raus“, also Anspannen. Ich laufe z.B. auch sehr konzentriert, man merkt dann deutlich, wie sich im Rücken die Sehnen hin und her ziehen. Viel Erfolg und schönes Wochenende!