DCIS mit oder ohne Mastektomie

  • Liebe Sonne69 , leider habe ich keine Ahnung mehr, wie lange die Ablatio gedauert hat, es war im Januar 2007...

    Die Seite mit dem invasiven Tumor wurde bestrahlt, die andere nicht. Ich habe mich gegen einen Aufbau entschieden, weil ich ehrlich gesagt die Fotos dazu nicht sehr überzeugend fand. Sicher sind die OP-Techniken jetzt aber wesentlich besser. Bauchfett hatte ich nicht genug für zweimal Körbchengröße B/C, meine Muskel wollte ich da lassen, wo sie hingehören. Fremdkörper allein für die Schönheit wie Implantate wollte ich nicht, und wären soweit ich mich erinnere nach der Bestrahlung auch nicht möglich gewesen (alles wie gesagt Stand 2007). Das bringt dich jetzt vielleicht alles nicht weiter. Ich kann nur sagen, dass ich meine Entscheidung gegen einen Aufbau nie bereut habe.

  • hallo KatiP,

    danke, die OP habe ich gut überstanden und konnte Dienstag schon nach Hause. Nächste Woche Donnerstag dann Gespräch mit Oncologen über die Ergebnisse. Besonders auf die Ergebnisse der Lymphknoten bin ich gespannt, es sind 15 rausgenommen worden. Beim ersten mal der Blick in den Spiegel hat mich zwar traurig gemacht, aber Hauptsache der Dreck ist weg. Hoffe das die Narben gut verheilen und die Beweglichkeit auch wieder besser wird.

    LG Juni2019

  • hi KatiP,

    ja ich war eigentlich schnell auf den Beinen, am 2. Tag konnte ich schon rumlaufen. Das einzige war, das man sich an die Drainagen (3) gewöhnen musste und ein Gestell auf Rollen als Partner bei sich hatte. Als dann die letzte Drainage gezogen war, hiess es, sie können nach Hause. Also Donnerstags OP und Dienstag nach Hause.

    LG Juni2019

  • Hallo,

    bei mir wurde am 30.8.2019 ein Gangabbruch links ( unten innen ) diagnostiziert und mit einer kleiner Op am 17.9. via Mamillenrandschnitt beseitigt.

    Histologischer Befund danach: DCIS in situ auf 5cm mit Östrogentrezeptor ( IRS 12 ) Progesteronrezeptor ( IRS 6 ) und Zellwachstumsfakor G3.

    Es wurde zu einer Op mit Entfernung des ganzen Segment der Brust empfohlen .

    Op war dann am 12.11.2019 .

    Histologischer Befund wieder weitere 2cm DCIS in situ .

    Die Klinik rät zur Masektomie der linken Seite =O!!

    Jetzt zu meinen Fragen :

    - meine operierte Brust ist momentan soweit .....
    - Noch geschwollen aber die brustwarze sieht schlimm aus ! Total verkrustet ( Lößt sich stellenweise , supp etwas ) habe jetzt Angst das die Brustwarze es nicht schafft ;(!!

    - Wie wird das wenn nochmal daran operiert wird ? Brustwarze: muss doch erst richtig abheilen oder ?
    - Was ist eigentlich mit meiner anderen Brust ? Kann ich diese auch gleich operieren lassen ? Der Druck ist unvorstellbar gerade da man nicht weiß ob da auch ein DCIS drin schlummert !!


    Morgen habe ich meinen Nachsorge Termin in der Klinik und werde auch all dieses ansprechen !

    Vielleicht hat der ein oder andere nochmal Erfahrungswerte für mich - Vorallem wie ich mit den Ärzten auch richtig ins Gespräch gehe und die richtigen Fragen stelle .

    Zur Zeit bin ich total platt auch im Kopf und wünsche mir mein unbeschwertes Leben zurück ;(!

    Ich weiß das geht nicht mehr und ich hatte auch mega viel Glück das es so vorzeitig erkannt wurde - schlimmer kann es ja immer kommen - aber wer möchte schon gerne so ein „Päckchen“ aufgehalst bekommen ?!
    Ich danke euch schonmal im Voraus das ihr nur euer „Ohr“ geschenkt habt und freuen mich in all der doofen Situation auf einen Austausch mit Euch.

    Herzliche Grüße Nicole

  • Hallo Soleil71

    herzlich Willkommen hier im Forum. Ich wünsche Dir einen guten Austausch. Ich kann Dir gut nach empfinden. Es ist ja „nur“ die Vorstufe. Aber ich musste mir die linke Brust abnehmen lassen.

    Diagnose Dcis High Grade. Das war leider so ausgeprägt, dass ich links eine Mastektomie hatte. Bei mir war praktisch die ganze Brust voll mit Verkalkungen (10 cm DCIS von der Brustwarze ausgehend).

    Bei mir ist die andere Brust nicht operiert worden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Ärzte auf Verdacht die Brust operieren.

    Wurde denn von der rechten Brust eine Mammographie gemacht? Wie ist der Befund?

    Bei mir musste die Brustwarze dran glauben. Sie wurde bei der Mastektomie natürlich mit entfernt. Ich habe die Brust allerdings sofort wieder aufbauen lassen. Habe auf der linken Seite daher eine Brust ohne Brustwarze.

    Frage Deine Ärzte genau wie der weitere Plan aussieht. Ich hatte dann noch 28 Bestrahlungen und muss jetzt Tamoxifen nehmen.

    Ich drücke Dir für morgen ganz fest die Daumen.

    LG Christiane

  • Hallo Soleil71 ,


    mir ging es wie nani, nur dass im DCIS auch noch invasive Anteile waren. Ich habe allerdings keinen Wiederaufbau machen lassen. Das DCIS war 8x12cm, also quasi die ganze Brust, da war nix zu erhalten, die Brustwarze auch nicht.

    Alles Gute für dich

    Tschetan

  • Bei mir war auch zuerst nur ein grosses DCIS in der einen Brust und in der anderen laut Ultraschall und Mammographie nichts. Ich bestand auf einem MRT. Da strahlte plötzlich in der anderen Brust auch ein Punkt.


    Die Ärzte taten es ab, da wäre nichts. Aber nachdem ich ja in Vollnarkose lag, haben sie es doch mitbiopsiert. Tja und konnten das doch vorhandene DCIS nicht mal im Gesunden entfernen.


    Danach stimmten sie dann einer Entfernung dieser Brust auch zu. Gesundes Gewebe wollten sie virher nicht entfernen.


    Bei dem grossen DCIS wurde nach der Abnahme noch ein invasives Karzinom gefunden. Also denke ich, die Abnahme war goldrichtig.

  • Hallo zusammen!


    Bei mir wurde nach einigem Hin und Her vor 2 Wochen bei einer Probenentnahme während einer Duktektomie ein DCIS Grad 2 festgestellt, das ca. 5cm groß sein soll. Da die operierende Ärztin zunächst im Urlaub war, fand die 1. Befundbesprechung mit einer anderen Ärztin statt. Diese legte mir nahe, eine Mastektomie vornehmen zu lassen, wegen der Größe des Befundes. Ob die Brustwarze dabei erhalten bleiben könne, ließ sie offen und das sollte nochmal mit der Ärztin besprochen werden, die die Operation durchgeführt hatte. Mit dieser hatte ich nun gestern ein sehr ausführliches Gespräch. Sie hat mich über alle Möglichkeiten aufgeklärt und auch über die jeweiligen Risiken. Sie hat aber auch in Aussicht gestellt, dass sie versuchen könnte, nochmal eine Nachresektion zu machen und brusterhaltend zu operieren, sodass hoffentlich alle Ränder frei von entarteten Zellen wären. Irgendwie hatte ich mich in der Woche zuvor schon damit abgefunden, die Brust komplett entfernen zu lassen und mit Silikon wieder aufzubauen. Jetzt aber bin ich total verunsichert, ob nicht doch auch eine brusterhaltende OP mit anschließender Bestrahlung ausreichend sein könnte. Und ich muss bis morgen eine Entscheidung treffen, weil sonst zumindest für eine brusterhaltende OP zu viel Zeit vergangen ist, um die Wundhöhle der ersten OP noch für die Nachresektion als Orientierung nutzen zu können...


    Ich weiß nun einfach nicht, was ich tun soll, wie ich mich entscheiden soll. Ich habe Angst vor einem Rezidiv und davor, dass an einer anderen Stelle doch noch was sein könnte. Andererseits ist es auch eine verlockende Vorstellung, die Brust noch erhalten zu können. Dann kommt aber auch noch hinzu, dass wenn es nach der Bestrahlung zu einem Rezidiv kommen würde und eine Mastektomie dann erfolgen müsste, der Brustaufbau mit Silikon nicht mehr wirklich ideal wäre und dann eher nur noch ein Aufbau mit Eigengewebe in Frage käme, was ich mir aufgrund der zusätzlichen Baustellen, die ich mir damit eröffnen würde, wiederum zum jetzigen Zeitpunkt nicht wirklich vorstellen könnte.

    Ich weiß, dass mir diese Entscheidung niemand abnehmen kann. Aber war vielleicht jemand von euch in einer ähnlichen Situation? Und wie habt ihr euch entschieden? Weiß jemand, wie viel geringer das Risiko eines Rezidivs bei einer Mastektomie gegenüber einer BET mit Bestrahlung ist?


    Ich danke euch für eure Antworten!

  • Sonnenblume1980 hi 😀,

    Ich glaube die Frage wie hoch das Risiko eines Rezidivs jeweils ist, kann dir schwer jemand beantworten. Laut Studien isg die BET mit Bestrahlung angeblich gdnsu do sicher wie die Mastektomie.
    Wobei man ja bei Mastektomie auch unterscheiden muss. Brust komplett weg (so hatte ich es) oder Hauthülle und Brustwarze bleiben und es wird aufgefüllt (Silikon oder Eigengewebe). In der Haut und in der Brustwarze kann es jedoch auch zu einem Rezidiv kommen.
    was man nicht unterschätzen darf ist die Psyche. Neigt man dazu sich ständig verrückt zu machen ob es wiederkommt (so wäre ich), dann ist BET evtl nicht ganz optimal. Ich bin zufrieden mit meiner Entscheidung. Auch die Monate ohne Brust waren ok. Habe mich aber letztlich doch für einen Aufbau mit Eigengewebe entschieden.


    Wie hast du dich mittlerweile entschieden?

    Egal wie, es kann keine falsche Entscheidung geben.
    lg Kati

  • Hallo zusammen, meine ca. 2 cm großes DCIS wurde brusterhaltend rausoperiert. Zum Glück hat es noch nicht gestreut. Ich war auch 3 Wochen in Reha. Habe da noch mehr über gesunde Ernährung gelernt. Es gibt jetzt noch mehr Obst und Gemüse bei uns, fast kein Fleisch mehr dafür jeden Tag 1x Müsli. Die Angst das da wieder was kommen kann hat jede Frau. Ich sage mir aber immer, das Ding ist raus und kommt nicht wieder. Dies hilft auch. Wie sind eure langfristigen Erfahrungen würde mich interessieren. Was macht ihr noch um diese Dinger nie wieder zu sehen/zu bekommen?

  • Liebe Stuttgarterin , Glück gehabt mit dem DCIS und nochmal Glück gehabt, denn ein DCIS streut nicht, da es nicht invasiv ist..

    Zu Deiner Frage: Ich lebe, habe Spaß, denke nicht zu viel dran, was natürlich nicht immer gelingt bei den vielen Nachsorgen.

    Aber die meiste Zeit habe ich keine Angst, immer nur kurz vor den Terminen.


    Gesund habe ich schon vorher gelebt, hat mich auch nicht gerettet. 😉

  • Hallo Stuttgarterin,

    bei mir wurde im Juni DCIS Grad 2 in der linken Brust diagnostiziert. Seit gut 2 Wochen bin ich operiert (Mastektomie und Sofortaufbau mit Silikonimplantat). Nach ausführlicher Beratung habe ich mich für die Mastektomie entschieden, weil es in meinem individuellen Fall (sehr kleine Brust, von der bei BET nicht viel übrig geblieben wäre, Gefahr der Nachresektion, Bestrahlungsrisiken...) wohl die bessere Alternative war.

    Ich habe den Arzt gefragt: Was würden Sie Ihrer Frau in meinem Fall raten....;)


    Das Risiko eines Rezidivs ist statistisch gesehen mit Mastektomie ohne Bestrahlung genauso hoch wie bei BET mit Bestrahlung. Oder besser gesagt, genauso gering. Lass dir die Zahlen mal auf der Zunge zergehen. Ein DCIS ist die "beste aller blöden Diagnosen", wie mein Arzt meinte. Wir sind gut davongekommen mit dieser Form von "Krebs light". Es gibt hier im Forum sehr viele Frauen, die liebend gern mit uns tauschen würden.


    Ich habe keine Angst vor einem Rezidiv. Jedenfalls nicht mehr als vor jeder anderen Krankheit, die einen ereilen kann. Das Leben ist lebensgefährlich.

    Gesund gelebt habe ich schon vorher, war auch immer sportlich (und hoffe, es bald wieder sein zu können), genau wie bei meiner Vorschreiberin Milli hat das nichts verhindert. Oder wer weiß, vielleicht hätte es mich ja bei einer deutlich ungesunderen Lebensweise schlimmer erwischt, womöglich mit einem invasivem Karzinom?


    Wie auch immer, dieser "Streifschuss" hat mir jedenfalls bewusst gemacht, dass man jeden Tag sinnvoll und bewusst gestalten und sich an kleinen Dingen freuen sollte, weil man nie weiß was kommt. Nicht zuviel über die Krankheit nachdenken, denn warum sich die Sonne von heute mit den Wolken von morgen verdunkeln lassen, die sich höchstwahrscheinlich ohnehin auflösen?

    Carpe diem! :)

    "Ich freue mich, wenn's regnet, denn, wenn ich mich nicht freue, regnet's auch." (Karl Valentin)

  • Hallo Milli und flybee,

    ich bin auch wieder fröhlich und man muss die Tage genießen die man noch vor sich hat. Bin in der Regel auch 3x in der Woche im Sportstudio. Wir bauen jetzt noch etwas mehr unserer eigenen Garten an. Natürlich war auch ich zunächst vor den Kopf gestoßen. Eine Chemotheraphie hielt man bei mir nicht für nötig auch reagierte mein DCIS nicht auf eine Hormontheraphie, weshalb man darauf auch verzichtete. Man hat mir dann eine Strahlentheraphie empfohlen die Krankenhausärtzin meinte zu mir "ich muss ihnen dies empfehlen, würde es bei mir aber selbst nicht machen lassen". Dies hat mich stark verunsichert, nachdem mein Frauarzt meinte, er würde es seiner Frau empfehlen wenn sie dies hätte. Nachdem ich aber 2 entfernte Verwandte hatte, denen mit der Strahlentheraphie einmal ein Teil der Lunge und einmal ein Teil der Speiseröhre damit verbrannt wurde, ließ ich es dann doch sein. Es war für mich auch irgendwie unlogisch, da man nach der OP zu mir gesagt hatte das DCIS sei mit dem nötigen Sicherheitsabstand komplett enternt. Warum soll dann noch bestraht werden? Eure Erfahrungen würden mich da interessieren?

  • Liebe Stuttgarterin , dazu kann ich Dir leider nicht viel sagen, da leider keine Krebsvorstufe sondern einen invasiven Krebs hatte, da kam ich bei BET um eine Bestrahlung nicht herum.

    Meines Erachtens wird bestrahlt, damit alle entarteten Zellen, die evtl. noch da sind, wenn auch nicht sichtbar, abgetötet werden.

    Verbrennungen hatte ich keine, früher war das wohl öfter der Fall als noch mit Kobalt bestrahlt wurde.

    Chemotherapie wird bei DCIS auch nicht gegeben, habe ich jedenfalls noch nie gehört, eben weil es noch kein Krebs ist, aber einer werden kann.

  • Hallo Stuttgarterin,

    wie du bestimmt weißt, handelt es sich bei DCIS um eine Krebsvorstufe, bzw. eigentlich sind es dieselben entarteten Zellen, die invasiven Krebs hervorrufen, nur dass diese im Fall von DCIS sich eben "in situ", also an Ort und Stelle innerhalb der Milchgänge, befinden und die Basalmembran (noch) nicht durchbrochen haben. Ob überhaupt und ab wann ein DCIS invasiv wächst, lässt sich schwer vorhersagen, hängt aber u.a. auch vom Grading, evt. vorhandenen Nekrosen und dem Alter der Patientin ab. Es kann viele Jahre, Jahrzehnte und sogar ein Leben lang "in situ" bleiben und ist dort völlig ungefährlich. 30-50% bleiben ein Leben lang friedlich.

    Da sich aber mit keiner Untersuchung eine Aussage darüber treffen lässt, ob und wann im Einzelfall invasives Wachstum einsetzt, rät man jeder Frau zur Entfernung des DCIS. Die Behandlung ist in den offiziellen Leitlinien für Ärzte festgelegt, die sich immer wieder mal ändern. Diese Leitlinien besagen zur Zeit, dass DCIS immer entfernt werden sollte und bei BET auch bestrahlt werden sollte. Bei Mastektomie kann auf die Bestrahlung verzichtet werden. Ein Arzt, der dir was anderes rät, hält sich nicht an die offiziellen Leitlinien und macht sich damit juristisch angreifbar. Das riskiert normalerweise keiner. Trotzdem ist es allein deine Entscheidung, ob und wie du dich behandeln lässt.

    In Fachkreisen wird die Behandlung des DCIS durchaus kontrovers diskutiert und es fällt immer wieder das Stichwort "Übertherapie". Du kannst auch als Laie entsprechende Abhandlungen z.B. in der Ärztezeitung leicht ergoogeln und dort zitierte Studien einsehen. Das DCIS gibt es als Krankheitsbild im Prinzip erst seit Einführung des Mammographie-Screenings, vorher konnte es gar nicht erst diagnostiziert werden, bzw. war höchstens mal ein Zufallsbefund. Was mich an den wissenschaftlichen Statistiken beeindruckt hat: Eine Bestrahlung nach DCIS halbiert zwar die Rezidivrate (was sich erstmal toll anhört), aber nicht die Gesamtmortalität. Hmm...


    Zur Bestrahlung:

    Die Radiotherapie ist und bleibt ein aggressives Verfahren zur Krebsbehandlung. Wäre sie harmlos, könnte sie keine Krebszellen töten. Natürlich hat die Bestrahlung auch Nebenwirkungen, teilweise sogar recht heftige. Wie stark diese im Einzelfall auftreten (auch als Langzeitschäden) lässt sich nicht unbedingt vorhersagen. Bei invasivem Krebs gibt es hier ohnehin keine Diskussion, da man hier nur die Wahl zwischen Teufel und Beelzebub hat. Beim DCIS? Nun ja, mein Arzt, der sehr viele Krebspatientinnen behandelt, rät nur dann zur Radiotherapie, wenn es gar nicht anders geht. In meinem Fall konnte wg. Mastektomie darauf verzichtet werden, worüber ich sehr froh bin. Eine Mastektomie hat im Vergleich zur BET natürlich ein anderes Risikoprofil, auch das muss man bedenken und dann abwägen, welches Risiko einem "sympathischer" ist.

    Im Endeffekt aber bleibt es deine Entscheidung, ein Arzt kann immer nur ein Ratgeber sein. Denn du musst mit deiner Entscheidung in deinem Körper weiterleben.

    Alles Gute für dich!

    "Ich freue mich, wenn's regnet, denn, wenn ich mich nicht freue, regnet's auch." (Karl Valentin)