Reha trotz voller Erwerbsminderungsrente

  • Hallo Liebe Frauen


    wer hat Erfahrung mit Rehabilitation trotz Voller Erwerbsunfähigkeitsrente. Ich bekomme seit 30.06.2019 volle Erwerbsunfähigkeitsrente . Kann ich nach der Betsrahlung eine Rehabilitaion machen. Wer bezahlt die, Rentenversicherten Bund oder Krankenkasse ? gibt es da Schwierigkeiten

    Wer kann mir berichten

    LG Regine

  • Liebe Regine ,


    Nach abgeschlossener Bestrahlung steht dir eine AHB zu.

    Egal ob Erwerbsminderungsrente oder nicht.


    Ich bin auch EU Rentnerin voll, unbefristet und meine Reha wurde vor 3 Wochen nach der Bestrahlung für Todtmoos genehmigt, es wurde nur nicht eine meiner Wunschkliniken genommen, sondern ich bekam die Klinik zugewiesen. Für mich OK, schade nur, das die so extrem ausgebucht sind und ich bis Oktober warten muss, ich wäre nämlich auch gerne wieder zum Forumstreffen geb Osten gefahren.


    Liebe Grüße Eli

  • hallo liebe Regine ,


    Ich bin noch in Behandlung und hab EU Rentenantrag laufen. Falls diese nicht direkt genehmigt wird, werde ich mich zunächst in die Schwerbehindertenrente retten.

    Ich hoffe doch sehr, dass ich egal welchen Status ich dann habe, eine Reha bekommen kann.

    Ganz selbstverständlich ist wohl Reha für Rentner nicht. Mein Orthopäde sagt, dass er kaum eine für seine Patienten, die verrentet sind, durchbekommt.


    Mein Schwager musste nach Lungenembolie und Schlaganfall auch in den Widerspruch. Dann hat es geklappt.


    Du kriegst die Reha durch.

    Ich bin immer so eine vorausschauende Grüblerin statt entspannt Dinge einfach anzugehn.


    Halt uns bitte auf dem Laufenden


    Alles Liebe

    Die Schwefelbadhexe

  • Hallo Regine

    ich habe auch EU Rente seit 2017 und war im März zur REHA (2017 zur AHB).

    Die Rentenversichrung ist für uns jetzt zuständig und sie haben naturlich erst abgelehnt : ...u.a. Da sie nicht mehr berufstätig sein konnen brauchen sie auch keine REHA mehr.....


    Meine GYn hat eine schöne Begründung geschrieben und ich einen sehr "sachlichen" Widerspruch ;) und innerhalb von 3 Tagen hatte ich die Genehmgung im Briefkasten. Wenn Du später Infos bauchst zum Widerspruch - bitte per PN melden.


    Liebe Grüße Blume

  • Guten Morgen.

    Ich bin seit 2007 berentet. 2017 bekam ich ein neues Schultergelenk. Im Krankenhaus hat man eine Reha beantragt bei der Rentenversicherung. Die wurde abgelehnt, weil es eine AHB ist und keine Reha. Dadurch wurde meine KK zuständig. Durch diese ganzen Umstände hat sich das alles unglaublich verzögert.

    Also lasst das vorher bitte genau abklären.

    Liebe Grüße und einen wunderschönen Sonntag

  • Regine , es kommt darauf an ob du EU-Rente auf Dauer oder nur befristet bekommst. Auf Dauer wäre die KK zuständig, auf Zeit die RV.

    Eine AHB ist übrigens auch für Rentner möglich, es muss nur ein Akutereignis (Herzinfarkt, Schlaganfall, eine orthopädische Op o.ä.) gewesen sein. Eine Krebserkrankung ist da auch ein Akutereignis.


    LG Mar K

  • ich war ja kürzlich zur Nachsorge und meine FÄ hat mich auch gefragt, ob ich eine Reha möchte, aber da ich mich im Moment nicht entscheiden kann, hat sie gesagt, könnte ich das trotzdem auch später machen. Und ich bin auch schon seit über 10 Jahren erwerbsunfähig berentet. Wer dann die Kosten dafür übernimmt, ob RV oder KK weiß ich leider nicht, aber ich vermute mal eher die KK.

  • Mir hat man erklärt dass es so " gekreuzt "geht. Wer arbeitsfähig ist für den ist die Rentenversicherung zuständig und wer im Rentenalter ist, für den ist die KK zuständig. Da wir mit EU Rente theoretisch noch im Berufs leben wären - deshalb die Rentenversicherung.


    Auch ich habe Pflegegrad und SB 100 unbefristet und habe die Reha trotzdem bekommen. ( nach eingelegtem Widerspruch)


    LG

  • Mir hat man damals erklärt, dass eine Reha dafür da ist, einen Arbeitnehmer wieder arbeitsfähig zu bekommen. Dafür ist die Rentenversicherung zuständig. Wenn es nur um die Wiederherstellung der Gesundheit geht, ist die Krankenkasse im Boot. Das sind halt immer Auslegungssachen. Problem bei mir war damals, dass dadurch, dass die RV abgelehnt hat, dass nicht einfach an die KK weitergeleitet werden kann. Der Antrag muss neu gestellt werden. Das hat unwahrscheinlich viel Zeit gekostet. Darum mein Rat, vor der Beantragung Informationen einholen, wer zuständig ist.

  • Noch ein Tipp,

    jeder hat Anspruch auf eine AHB nach Erstlinien Behandlung.

    Jedes Rezidiv oder neu aufgetretene Metas gelten als "Neuerkrankung" und auch da steht uns nach Chemo und Bestrahlung wieder eine AHB zu!!!


    Ich habe mir die Mühe gemacht und den Antrag selbst ausgefüllt und klar wird erst mal abgelehnt, also Widerspruch und draufschreiben AHB nach Rezidiv/ Erstlinienbehandlung.

    Nach einfacher und schneller geht es, wenn die Strahlenklinik den Antrag ausfüllt.

    Da lohnte sich die Eigeninitiative nicht.


    Grüße Ele

  • Ich habe den Antrag über die Onko-Praxis gestellt, bzw. die für mich. Die schicken dann auch alle Befunde an die Rehaklinik, ich muss ich um nichts kümmern. Dann habe ich von der ARGE Bescheid bekommen, daß mein Antrag eingegangen ist, drei Wochen später hatte ich die Genehmigung.

    Liebe Grüße

    Jutta


    Ich habe alle Sinne beisammen, Blödsinn, Schwachsinn, Unsinn, Wahnsinn.

  • Hallo,


    Ich war 2012 nach meiner Therapie zur AHB (damals noch erwerbstätig), 2014 dann zur Reha (da allerdings schon EU-Rentnerin). Therapie ging weiter mit X-Geva und Tamoxifen, da bei ED bereits Knochenmetastasen.

    Bis November 2018 hatte ich dann Stillstand, dann neue Metastase in den Knochen, gilt das als Rezidiv? Könnte ich wieder eine Reha einreichen?


    LG

    Anna