Guten abend

  • Hallo ihr da draußen,


    ich bin jetzt schon froh dieses Forum gefunden zu haben.


    Mein Leben wird gerade gehörig auf den Kopf gestellt. Seit letztem Freitag weiß ich, dass ich ein Mamma Ca habe. Jetzt überschlagen sich alle Ereignisse. So viele neue Ätzte, gefühlte 1 Millionen Untersuchungen, morgen schon die erste OP mit Lymphknotenentfernung und Eierstocksgewebeentnahme... Meine Psyche kommt gar nicht so schnell mit.
    Ich bin erst 27 Jahre alt, im August nächsten Jahres wollen mein Verlobter und ich heiraten und wir waren so gut wie im Begriff eine Familie zu gründen - und jetzt das.


    Ich hoffe, ich habe hier ein Forum gefunden, in dem man offen und ehrlich alles besprechen kann und seine Sorgen einfach mal loslassen kann, ohne jemanden zu belasten. Das belastet mich derzeit fast am meisten: Familie und Freunde zu erschüttern.


    So far -
    Sonja

  • Hallo Du da drinnen :)


    Ich bin zwar "nur" eine Angehörige, aber ich wurde hier super nett aufgenommen und bekam auf meine ganzen Fragen ganz viel Hilfe :thumbsup: .


    Dir drücke ich auch ganz fest die Daumen und wünsche Dir ganz viel Kraft...


    Gruss Chaos

  • Hallo Sonja,


    ja, das Leben steht Kopf nach einer Krebsdiagnose. Das haben wohl die meisten von uns so erlebt.


    Und es tut gut, sich mit anderen auszutauschen, die schon ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Denn Familie und Freunde sind ja im Grunde auch "Krebs-Betroffene", zwar nicht direkt, aber sie leiden doch zu sehr mit. Bei uns hier im Forum darfst Du gerne das aussprechen, was Du Deinen Lieben nicht zumuten möchtest.


    Fühle Dich willkommen bei uns. Stöbere ein bisschen, stelle Deine Fragen und schreibe mit wenn Du magst.


    Ich wünsche Dir auf jeden Fall, dass Du hier das findest, was für Dich wichtig ist.


    Viele Grüssles



    Saphira

  • Hallo Sonja,
    ich bin aus ähnlichem Grund hier - um Sachen sagen zu können, die ich meinen Angehörigen nicht sagen kann. Ansonsten bin ich zwar älter als Du, habe aber zwei kleine Kinder (1,5 und fast 7 Jahre). Es ist scheiße, wenn einem sowas alle Pläne und Träume erst mal über den Haufen wirft.
    Ich drücke Dir mal ganz fest die Daumen, dass alles gut verläuft.
    LG Wolke

  • herzlich willkommen hier. Dies ist der richtige Ort deine Sorgen und Ängste loszulassen. Mir hat es auch sehr geholfen hier zu lesen und Fragen zu stellen.
    Als ich die Diagnose bekam (Zufallsbefund nach einer OP) habe ich erstmal meine Familie und Freunde zur Bewältigung gebraucht. Natürlich habe ich sie auch belastet, aber ich brauchte sie und das macht ja Familie und Freunde aus, dass sie dann da sind. Ich denke, sie werden es verkraften, sie wachsen genauso daran, wie wir... Nach dem ersten Schock habe ich mir dann auch weitere Hilfe gesucht: eine Onkopsychologin und dieses Forum.


    Nun wünsche ich dir viel Kraft und alles, alles Gute für deine morgige OP! Ich drücke dir ganz doll die Daumen!!!


    Liebe Grüße :hug:
    Wölfin

    Das Leben ist kein Problem, das es zu lösen, sondern eine Wirklichkeit, die es zu erfahren gilt.

    (Buddha, Siddhartha Gautama, ca. 563-483 v.Chr.)

  • Hallo Sonja,


    herzlich Willkommen hier im Forum, auch wenn die Umstände natürlich nicht erfreulich sind. Du bist hier gut aufgehoben, mit allen Ängsten und Fragen....


    Alles Gute
    Paula

  • Hallo Sonja,
    auch von mir ein herzliches Willkommen hier bei uns.
    Der Schock ist riesig wenn man die Diagnose erhält! Du kannst hier alles fragen und alles los werden!
    Ich wünsche Dir für die nächste Zeit ganz viel Kraft und für morgen drücke ich Dir ganz fest die Daumen.
    Ganz liebe Grüße
    Lisa

  • für die OP schicke ich Dir ganz viele gute Gedanken. Ich zünde immer gerne eine Kerze an und schicke lichtvolle Gedanken. Ich wünsche Dir viel Kraft und Achtsamkeit. Achtsamkeit soll heißen, Du darfst auf Dich achten und nachspüren und aussprechen was diese ganzen verrückten Umstände mit Dir und Deinen Gefühlen machen.


    Wahrscheinlich hast Du nach der OP einige Fragen. Ich weiß, dass Du hier Anregungen und echte Hilfestellungen erhältst.
    Ach ja, weil Du Deine Lieben schützen willst, da fällt mir ein, dass es eine gute Gelegenheit ist wenn man gefragt wird "wie geht es Dir?" ...ganz ehrlich zu sein und seine Gefühle auszusprechen und vielleicht magst Du zurück fragen ...und wie geht es Dir mit meiner Erkrankung? Vielleicht kannst oder magst Du diese Frage irgenwann stellen. Ich kann mir vorstellen, dass sich dann eine gute Möglichkeit für einen hilfreichen liebevollen Austausch ergibt. :)


    Von Herzen viel Gutes


    Maria-Emma

  • Liebe Sonja,



    schön, dass Du zu uns gefunden hast. Auch von mir wirst Du umarmt und ich gebe Dir viel Wärme und Zuversicht auf Deinen Weg mit. Scheue Dich nicht, Deine Gedanken und Gefühle uns mitzuteilen. Obwohl wir ja alle eigenständige Menschen sind , können wir als Betroffene oder Angehörige von Betroffenen am allerbesten nachvollziehen, was in Dir jetzt alles vorgeht. Schaue Dich bei uns um, sicher wirst Du vieles entdecken, was Dir weiterhilft oder auch nicht ganz verstehst.


    Liebe Grüße Deine Traumpfadfinderin

  • Alecto

    Hat das Thema geschlossen