möchte mich auch kurz vorstellen ...

  • Hallo, möcht mich auch kurz in dieser Runde vorstellen...bei mir hat man am 04.07.2019 ein invasiv lobuläres Ca diagnostiziert. Bin mittlerweile operiert. Wieder Erwarten wurden während der Op nicht nur die Wächterlymphknoten, sondern auch noch 12 weitere Lymphknoten entfernt, die alle Metastasen hatten. Außerdem entdeckten die Ärzte- ebenfalls während der OP noch einige weitere Tumore in der Brust, die ebenfalls entfernt wurden. Statt, wie ursprünglich geplant Bestrahlung und Tamoxifen, stevt mir nun das volle Programm bevor. Vorgestern wurde der Port gelegt, Anfang September beginnt die Chemo, im März wird die Brust entfernt...

    Nach den vergangenen Wochen fühle ich mich im Moment völlig erschöpft, dabei beginnt die Chemo doch erst nächsten Monat...freue mich jetzt schon auf einen regen Sustausch mit euch.

    Liebe Grüße und einen sonnigen Tsg 🌻

  • HERZKISSEN Willkommen in unserer Runde, regen Austausch findest du hier ganz gewiss. Es ist ja völlig klar, dass du erschöpft bist, darum ist es gut, dass die Chemo erst nächsten Monat beginnt - wobei der ja gar nicht mehr weit weg ist. Mach in der Zeit alles was dir gut tut, geh spazieren, mach an Bewegung was geht und ernähre dich gut, damit du so fit wie möglich in die Chemo starten kannst. Ich hab meine Chemo rausgeschoben, damit ich vorher noch in Urlaub gehen kann um Kraft zu tanken.

  • Ja, ich denke , das ist ein guter Tipp...hab das Gefühl, dass nach den letzten furchtbaren Wochen einfach die Luft raus ist.

    Hinzu kommt noch , dass mir nach der Portlegung vor 2 Tagen , der gesamte Brustkorb weh tut, sogar beim Atmen und Husten, alles total verspannt, ich denke mal, weil die auch währenddessenziemlich an mir herumgedrückt und rumgezogen haben...

    Morgen hab ich allerdings eh noch einen Arzttermin, da kann ich draufsehn lassen..

    Hab auch viel Angst vor der Chemozeit...

  • Am besten helfen viele gute Infos von Betroffenen, wenn du hier herumliest, wirst du merken, dass es auch einige gibt, die ganz gut durch die Chemozeit gekommen sind. Natürlich schreiben mehr Frauen, die Schwierigkeiten haben, das ist ja logisch, aber eben auch viele, die nicht so schlimme Nebenwirkungen haben. Und alle Mediziner sagen ja inzwischen, dass Bewegung/Sport unglaublich viel helfen.

  • Hallo auch von mir HERZKISSEN . Ich kann deine Zeilen nur unterschreiben. Mir geht es genauso. Ich hab seit der Diagnose als wie im Film erlebt und funktioniert wie eine Marionette. Nun ist die Luft gerade raus. Ich bin mit meinen Mädels jedes Wochenende im Garten. Warte auf den 9.9. Da bekomme ich das Ergebnis des onco Tests und es wird entschieden ob Chemo vor der Bestrahlung oder nicht. Ich weiss nicht ob es an den Tabletten liegt oder der Situation- aber ich bin platt. Vor der Diagnose eigentlich ein stehaufmännchen oder duracel Hase ;) jetzt bleibt viel unerledigt. Leider. Sport geht nicht durch die op , hab mir aber ein hometrainer bestellt, in der Hoffnung das der mich etwas ablenkt und fit hält. Bin zwar viel spazieren, aber Trampolin und work outs sind eben weg gefallen.


    Ich wünsche dir viel Kraft für die nächsten Schritte. :hug:

  • Liebe HERZKISSEN,


    herzlich willkommen in unserem Forum. Du bist sicher nicht nur durch die OP und deren Folgen erschöpft, sondern auch durch die Diagnose, die einen total fertig macht. Vielleicht helfen Dir kleine Spaziergänge, um die Verspannungen zu lockern? Ich wünsche Dir, dass die Ärzte Dir morgen helfen können und schicke Dir zur Unterstützung ein Paket mit Kraft, Mut und Zuversicht.

    Liebe Grüße, Alice


    Mitglied des Moderatoren-Teams


    Statt über die Dunkelheit zu klagen, zünde ich lieber ein Licht an.