Zervixkarzinom (Gebärmutterhalskrebs)

  • Alex28

    Ja du hast Recht der IIIB in deinem Arztbrief ist der Figowert :)

    es tut mir sehr Leid das die Ärzte nicht alles erwischt haben bei der OPX/aber gut ist ja schonmal das keine Lymphknoten befallen sind.

    Wenn jetzt noch was da ist kann es natürlich nicht in der Gebärmutter sein, die ist ja wegX/

    Aber die Ärzte werden dir sicher noch sagen wo noch ein Rest von dem Sch... Kerl sitzt X(

    Und die Probleme mit der Verdauung nach der OP sind normal, ich hatte das auch, es kann auch eine Weile dauern bis sich das wieder einpendelt.

    Ich wünsche dir trotzdem einen geruhsamen Sonntag ohne Schmerzen.


    LG Manuela

  • Alex28 Ja genau, mir wurde Gebärmutter, Eileiter, Scheidenmanschette 42 Lymphknoten und Bauchnetz entfernt. Alles ohne weiteren Befall somit im guten entfernt. Laut Ärztin haben sie sogar nach Piver 3-4 operiert.

    Verdauungsprobleme muss ich sagen habe ich nicht, bei mir ist es die blöde Blase welche sich nicht ganz entleeren möchte.

    LG

  • Liebe Alex28 ,


    Ich glaube du machst im Moment eine schwierige Zeit durch. Morgen Abend werde ich mir die Zeit nehmen und dir ausführlich über meinen Terapieablauf berichten. Ich hoffe du schläfst heute etwas besser. Du bist nicht allein. Wir rudern alle in dieselbe Richtung und hier wirst du immer offene Ohren und Hilfe finden. Sei stark :hug:

  • Liebe Alex28 ,

    nun verstehe ich deine Sorge, du bist unsicher weil du schon mal Bestrahlungen hättest. Und es heißt ja immer bestrahltes Gewebe kann nicht nochmal bestrahlt werden. 🤔

    Ich weiß das fällt nicht leicht wenn man vor dem Arzt sitzt, aber stell alle Fragen die dich beschäftigen. Schreib dir vorher alle Fragen auf, damit du sie nicht vergisst.


    Du hast eine sehr schwere Zeit hinter dir und es tut mir sehr leid was du jetzt schon wieder durchmachen musst.

    Es gibt sicher auch für dich einen Weg, wünsche dir alles Glück dafür 🍀🍀🍀

  • ....., bei mir ist es die blöde Blase welche sich nicht ganz entleeren möchte.

    Hallo Jaanne ,


    mit der Blasenproblematik kenn ich leider auch nur allzu gut :( Machst du denn irgendwelche Übungen oder hast du zufällig ein paar Tips auf Lager? Hatte auch die Wertheim-Op und es wurde ähnlich viel bei mir mit "rausgeräumt".


    Hatte nur den Tip von der Physiotherapeutin bekommen, auf der Toilette vor und zurück zu schaukeln (komisches Anblick, aber hilft ein wenig) :D

  • Hallo Mononoke , ich hatte bis vor kurzen noch Tabletten genommen. Eine genaue Übung hab ich leider noch nicht bekommen. Bleibe aber immer länger sitzen und Versuche etwas zu pressen. Ist zwar teilweise schwer, da der Bauch teilweise noch schmerzt, aber es klappt.

    Lg

  • Liebe Spes13

    Für die letzte chemo heute wünsche ich dir alles gute. Schön das du diese Phase dann hinter dir lassen kannst.

    Ich denke das kann niemand genau sagen, bei mir hat es eine Zeit gedauert. Am längsten hatte ich die Geschmacks- und Geruchsstörungen. Mindestens noch ein halbes Jahr. Manchmal denke ich heute noch, nach 10 Monaten, das ein oder andere mal, das sich der Geruchssinn sehr verändert hat.

    Meine Reha-Ärztin sagte, es dauert mindestens 6 Monate bis die Chemo aus dem Körper ist.

    Geniess die Zeit jetzt nach der chemo und alles Gute für dich

    LG

  • Hallo,


    meine Mutter hat letztes Jahr im Dezember die Diagnose Gebärmutterhalskrebs bekommen.

    Im Januar dieses Jahres ist sie operiert worden. Bei der Operation wurden ihr der Tumor und

    56 Lymphknoten entfernt. Nach der Operation musste sie fünf mal zur Bestrahlung. Danach wurde

    ihr Bauch immer dicker. Es fühlt sich wohl so an, als wäre sehr viel Luft in ihrem Bauch, doch sie

    kann die Luft nicht raus lassen. Sie hat einen starken schmerzhaften druck im Bach. Sie denkt (ich auch)

    das sich vielleicht durch die Entfernung der Lymphknoten Lymphflüssigkeit in ihrem Bauch befindet.

    Hat vielleicht jemand Erfahrungen mit so etwas oder ist jemandem so etwas ähnliches widerfahren?

    Ich mache mir wirklich sorgen um meine Mutter.

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  • Liebe Apium100,


    herzlich willkommen in unserem Forum. Was sagen denn die Ärzte dazu? Wenn so viele Lymphknoten entfernt sind, kann Eure Vermutung stimmen, aber das gehört in ärztliche Hand. Ich wünsche Euch alles Gute und schicke Dir ein Paket mit Kraft, Mut und Zuversicht.

    Liebe Grüße, Alice


    Mitglied des Moderatoren-Teams


    Statt über die Dunkelheit zu klagen, zünde ich lieber ein Licht an.

  • Liebe Mitbetroffene!

    Auch ich möchte aus dem Schatten der stillen Mitleser heraustreten. Ich verfolge etliche Beiträge seit einigen Wochen und bin sehr berührt von dem liebevollen Miteinander!


    Anfang des Jahres hatte ich erstmals einen auffälligen Abstrich (Pap IIID2). Der Kontrollabstrich 3 Monate später war völlig ok (da haben sie halt nur gesunde Zellen erwischt). Im August bekam ich merkwürdige Blutungen, die mich zum Gyn trieben. Der Abstrich darauf war letzte Vorstufe vor Krebs.

    Am 6.10. war ich zur Dysplasiesprechstunde. Die Ärztin sagte gleich, sie glaube nicht, dass das noch Vorstufe ist. Schon eine Woche später war die Konisation, bei der 3,5 cm Tumor entfernt wurden. Allerdings nicht komplett...

    MRT und Röntgen kurz darauf waren ohne Befund, OP Termin wurde für den 14.11. festgesetzt. Die Lymphknoten waren wohl frei, so dass ich mit dem großen Bauchschnitt wach geworden bin nach 6 Stunden OP.

    Ich hatte ein paar besch*** Tage mit Übelkeit und Erbrechen aufgrund eines beginnenden Dünndarmverschlusses. Das hat sich aber zum Glück wieder rasch gebessert. Am 8. Tag nach OP durfte ich heim.


    Donnerstag rief der leitende Oberarzt an, der operiert hat. Ich muss Montag zur Besprechung ins Krankenhaus.

    Zwar wurde alles jetzt entfernt und die Gebärmutter war frei, aber der Tumor zeigte 2 von 3 Risikofaktoren (ich weiß nicht mehr welche, muss noch mal fragen), ich bräuchte noch Bestrahlung.

    Das zieht mich wieder runter... was wollen die bestrahlen, wenn alles raus ist? Ich verstehe das nicht...

    Ich hoffte, ich wäre durch - und dann das...


    Lieben Gruß von Kiki

  • Wer hat ähnliche Erfahrungen und kann mir mit Wissen weiter helfen?


    Lieben Gruß von Kiki

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  • Liebe Kiki72 ,

    es tut mir leid das du noch eine Nachbehandlung benötigst. Eine Bestrahlung kann möglich sein, wenn mehrere Risikofaktoren zusammen kommen.

    Du hattest ja geschrieben, dass es 2 sind. Eventuell das Grading? Oder Einbruch in die Lymphgefäße bzw Blutgefäße? Hatte auch gelesen das er nicht komplett operiert wurde, daran kann es ebenfalls gut liegen.

    Ich wünsche dir viel Glück heute bei deinem Gespräch.


    Lg

  • Hallo liebe Kiki72

    leider kann ich Dir bei Deiner Frage nicht helfen. Bei mir hat die OP ausgereicht. Aber lass Dir heute Nachmittag alles gut erklären im Krankenhaus bist. Am Besten den Befund auch mitgeben lassen. Wenn Du nach dem Gespräch Zweifel hast, hole Dir eine Zweitmeinung ein.

    Lass uns doch wissen, wie Dein Gespräch war.

    Ich drücke Dir ganz fest die Daumen.

    Liebe Grüße

    Tanja

  • Liebe Jaanne !

    Hab Dank für Deine Rückmeldung.

    Tatsächlich wurde bei der 2. OP der Tumor komplett entfernt, das war bei der Konisation nicht möglich, weil dieser zu tief in die Scheide rein gewachsen war.


    Auch Dir, Tani lieben Dank.


    Mir ist schon klar, dass hier jeder Fall ein Einzelfall ist. Manches kann man vergleichen, manches nicht. Hier tut es einfach gut zu wissen, dass man nicht alleine ist mit seinen Gedanken, Sorgen, Ängsten und Ungewissheiten.


    Ich war also heute Nachmittag in der Klinik. Tatsächlich fühle ich mich dort gut aufgehoben und der leitende Oberarzt, der auch operiert hat, hat sich wirklich Zeit genommen.

    Es wurde tatsächlich der komplette Tumor entfernt und die Gebärmutter war frei. Allerdings sagt er auch, dass der Pathologe eine Mindestanzahl von etwa 200 Zellen benötigt, um eine Veränderung als Krebs erkennen zu können. Alles darunter sieht er halt nicht. Und hier setzt die Strahlentherapie dann an.


    Mein Tumor war 7 cm groß (finde ich ganz schön viel für den Ort, an dem er gesessen hat), hat damit 2/3 der Fläche (Gebärmutterhals) "besetzt" und auch eine Lymphbahn angesaugt.

    Das sind die ausschlaggebenden Argumente für eine Bestrahlung, die von außen durchgeführt wird. 5-6 Wochen wohl jeden Tag.

    Präventiv gegen eventuell schlummernde Krebszellen und zur Verringerung des Rückfallrisikos.

    So habe ich das alles jedenfalls verstanden.


    Donnerstag muss ich nun in die Radiologie zu einer weiteren Vorbesprechung, dann bin ich hoffentlich noch schlauer...

    Der OA kündigte als Nebenwirkungen allerdings schon an, dass sich vermutlich die Blase entzünden wird und der Darm äußerst zickig reagieren kann und meist auch wird.


    Oh Mann. Das braucht doch alles echt keiner...

    Allerdings alles besser als nix machen und nahezu sicher sein, das gleiche Schicksal wie Evita Peron zu teilen...


    Nachdenkliche Grüße

    Kiki

  • Hallo ihr Lieben,


    im Sommer hat meine Gyn einen PAPIIID-Abstrich genommen, im Oktober lag er immer noch bei PAPIIID. Ich hatte auch ab und an Blutungen nach dem Geschlechtsverkehr.


    Dann bin ich zur Dysplasiesprechstunde. Biopsie wurde gemacht. Konisation besprochen. Am Donnerstag soll die Konisation erfolgen.


    Gestern haben sie mich komplett umgehauen: Diagnose ist CIN III mit Übergang in ein mäßiggrades differenziertes nicht verhorntes Plattenepithelkarzinom.


    Bei der Mikroskopie steht aber auch was von einem invasiv wachsenden malignen plattenephitalien Tumor.


    Bin gefühlt seit gestern in einem Trancezustand. Ich verstehe nicht wie das von PAP IIID auf einmal ein invasive Tumor sein kann...


    Der Arzt sagt wenn wir Glück haben wird bei der Koni alles im guten entfernt. Aber die Angst ist gerade unbeschreiblich groß....


    Ich suche Austausch & Erfahrungen & einfach einen Ort mit Gleichgesinnten, da bin ich auf das Forum gestoßen. Ich hoffe ihr habt eine schöne Vorweihnachtszeit,

    Klaudia

    Zervixkarzinom

    pT1B1 pN1 (1/47), pR0, pM0, pL0 (FIGO IB)

    12.12.2019 Konisation

    17.12.2019 radikale Hysterektomie mit Bauchschnitt & Entnahme von 47 Lymphknoten (Becken & Entlang der Aorta)

    10.02.2020 - 18.03.2020 Radiochemo - 28 Berstrahlungen über 6 Wochen, in Woche 1 & 5 Chemo mit 5FU/Mitomycin

  • Hallo Klaudiary,


    herzlich willkommen in unserem netten Forum, auch wenn der Anlass hier zu sein, nicht schön ist.

    Ich hoffe, du kannst dich bei uns gut austauschen und fühlst dich bei uns wohl.

  • Hallo Klaudiary,

    Mir ging das genauso. Erst Pap lll und nach Biopsie Cin lll. Nach der Koni kam ein minimal invasives Karzinom raus, mit der Einordnung 1a1, also im absoluten Anfangsstadium. Da wird dann je nach Alter bzw. Kinderwusch unterschiedlich behandelt. Da bei mir alles im Guten entfernt werden konnte, wurde weiter nichts mehr gemacht. Ich hatte dann immer etwas Bammel vor den vierteljährlichen Untersuchungen, aber seit 6 Jahren ist Alles in Ordnung.

    Hilft nichts, du musst bis nach der Koni warten. Das ist sehr nervtötend. Die Wahrscheinlichkeit, dass was wirklich Heftiges dabei rauskommt ist aber eher gering.

    Liebe Grüße, Elin

  • Hallo Elin ,

    ich danke dir für deine Nachricht 🙏🏼. Ich weiß, dass all diese dunklen Gedanken nichts bringen. Aber irgendwie schaffe ich es heute nicht aus diesem negativen Strudel. Da sehe ich dann meine zwei kleinen an (1 Jahr & 9 Monate und 4,5 Jahre) und habe unbeschreibliche Angst vor dem was kommt.


    Ich hoffe ich komme vielleicht nach einer Nacht schlafen aus diesem Teufelskreis raus. Das ist alles wirkt einfach so surreal. Dummerweise werde ich am 12.12. operiert, genau an diesem Tag nur 2007 wurde mein Papa an seinem Magenkarzinon operiert. Ein Jahr später ist er am 22.12. gestorben. Ich glaube das ist einfach zusätzlich eine so grausame psychische Belastung 😟.


    Ganz liebe Grüße dir auch,

    Klaudia

    Zervixkarzinom

    pT1B1 pN1 (1/47), pR0, pM0, pL0 (FIGO IB)

    12.12.2019 Konisation

    17.12.2019 radikale Hysterektomie mit Bauchschnitt & Entnahme von 47 Lymphknoten (Becken & Entlang der Aorta)

    10.02.2020 - 18.03.2020 Radiochemo - 28 Berstrahlungen über 6 Wochen, in Woche 1 & 5 Chemo mit 5FU/Mitomycin

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  • Liebe klaudiary , sei hier lieb willkommen.

    Ein Zervix-Ca im Anfangsstadium ist immer gut behandelbar.

    Meistens reicht eine Konisation aus, um den "Schaden" zu beheben.

    Ist es ein bißchen mehr, dann wirst Du eventuell Deine Gebärmutter und -hals hergeben müssen, was natürlich nicht schön ist, wenn Du noch einen weiteren Kinderwunsch hast.

    Aber ich denke nicht, dass Du Angst vorm Sterben haben musst.

    Ich kann Deine Angst aber nachvollziehen, gerade weil Du Deinen Papa durch Krebs verloren hast und es durch das Datum wieder hochkommt.

    Krebs hat immer dieses unsagbar furchtbare, woran letztendlich auch die Medien dran schuld haben.

    "Er/Sie erlag einem Krebsleiden".

    Seitdem ich selber an Krebs erkrankt bin, möchte ich immer gerne wissen, an welchem, damit es die Angst nicht so schürt.

    Dein Papa wird bestimmt an dem Tag über Dich wachen!

    Ich werde am 12.12. jedenfalls an Dich denken.

    Und wenn Du Glück hast, wirst Du als Weihnachtsgeschenk ein "alles im Guten entfernt" bekommen.

    Das wünsche ich Dir von Herzen!


    LG

    Milli