• Ich habe am 13.10 die Diagnose Brustkrebs bekommen.

    Es wurde schon eine Biopsie gemacht um den Krebs einzustufen.

    Ich war schon beim Lunge und Leber röntgen um Metastasen auszuschließen.

    Und zum Knochensyntigramm war ich auch schon,wegen mögliche Metastasen.

  • Liebes Eulenkind,


    herzlich willkommen in unserem netten Forum!


    Der Austausch bei uns wird dir helfen, diese neue Herausforderung zu meistern! Hier findest du immer ein offenes Ohr. Da wir alle selbst Betroffene sind, können wir dich auch gut verstehen! Ich wünsche dir für deine Therapien alles Gute!

  • Hallo ihr Lieben

    Ich habe im Oktober die Diagnose Brustkrebs bekommen.....

    Ich muß jetzt noch auf ein Untersuchungsergebniss warten,dann wird entschieden welche Therapie

    ich bekomme

    Chemo ,OP Bestrahlung

    Dieses warten macht mich wahnsinnig und diese Angst sterben zu müssen

    Vielleicht könnt ihr mir etwas helfen

  • Liebe Eulenkind,


    sei herzlich willkommen und du wirst dich hoffentlich gut aufgehoben fühlen in diesem Forum. Hier sind sehr viele empathische Frauen und es gibt ein großes Schwarmwissen ....


    Wir alle fühlen mit dir, denn wir kennen alle diese grauenvolle Warterei auf die Ergebnisse der Untersuchungen. Und auch Deine angstvollen Gedanken dürfte so manche teilen.


    Ohne Tumorbiologie und ohne weitere Ergebnisse können wir Dir noch kaum helfen. Alles leitet sich aus diesen Ergebnissen ab ....


    Doch was ich Dir vielleicht sagen kann:

    Du musst im Moment nicht mehr Angst davor haben, an Deinem Krebs zu sterben, wie du Angst haben musst, mit dem Auto tödlich zu verunglücken. Ganz viele Frauen - die Mehrzahl - leben froh und unbeschwert noch Jahrzehnte nach ihrer Erkrankung.

  • Liebes Eulenkind ,


    auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum. Auch kann sehr gut nachempfinden wie Du Dich jetzt fühlst, habe meine Diagnose Ende September 19 bekommen und weiß wie grauenvoll diese Warterei ist. Und ich schließe mich hier Schnutz an, Du brauchst wirklich keine Angst zu haben an Krebs zu sterben, denn Brustkrebs ist heute sehr gut heilbar. Und noch etwas was Dich vielleicht etwas beruhigen wird liebes Eulenkind , wenn Du erst einmal weisst wie Deine Therapie aussieht wird es besser und noch etwas Du bist nicht alleine, schau Dich hier im Forum um, hier sind sehr viele starke und taffe Frauen die sich mit diesem fiesen Schalentier auseinander setzen müssen und immer wieder versuchen sich hier gegenseitig zu unterstützen und aufzubauen. Auch ich habe nach Bekanntgabe der Diagnose erst einmal fünf Wochen nur noch schwarz gesehen, aber langsam kommen meine Lebensgeister wieder zurück und das ist das Ziel...."leben" und sonst nichts.


    Alles Liebe zu Dir:hug:


    Biggi58

  • Liebe Eulenkind ,

    sei herzlich willkommen hier.

    Ja, die Warterei zu Beginn ist grausam. Versuche, dich irgendwie abzulenken. Geh hinaus in die Natur, triff dich mit lieben Menschen. Nachts half mir ein Hörbuch.

    Ganz wichtig: Lass die Finger von google, da kriegst du teils veraltete, längst überholte Suchergebnisse, die nur unnötig Angst machen.

    Seriöse Infos findest du unter http://www.krebsinformationsdienst.de und viele mutmachende Erfahrungsberichte gibt es hier im Forum.

    Bedenke auch, dass Brustktebs heutzutage gut behandelbar und in vielen Fällen heilbar ist.

    Auch die Behandlung, ob OP, Chemo oder Bestrahlung, ist dank gutem Nebenwirkungsmanagement machbar.

    Kopf hoch, du schaffst das!

    LG, Moni13

  • Man fühlt sich so Machtlos......

    Man weiß man hat etwas im Körper was überhaupt nicht gut ist und

    man muß warten........

    Aber ich freue mich das ich hier so nett aufgenommen wurde

    und vielleicht lernen kann mit dieser Diagnose besser umgehen zu können.....

  • Liebes Eulenkind , da kann ich meinen Vorschreiberinnen nur beipflichten. MIr hat damals das Forum (ein anderes)

    sehr geholfen. Ich habe liebe nette Frauen getroffen mit denen man sich ausgetauscht hat. Hier kann man sein Herz

    ausschütten und viel Wissen bekommen.


    Wir "alte Hasen" helfen gerne. Alles Liebe Claudia, ED 05/2013 und immer noch hier :)

  • Ins Kino kann ich z.B. nicht mehr gehen. Das habe ich früher sehr gerne und regelmäßig getan, alleine, mit Sohn oder mit Freunden. Das fehlt mir schon.

    Die Angst vor dem Tod ist es bei mir nicht, eher Angst vor Schmerzen und dem Verlust der Selbständigkeit.

    Hast du die Hilfe eines Psychoonkologen schon in Betracht gezogen?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Ally () aus folgendem Grund: Zitat entfernt, unnötig an der Stelle

  • Hallo Eulenkind ,


    die Diagnose macht einen fertig und man muss warten. GEDULD ist sicher nicht unser liebstes Wort. Du wirst sie brauchen, damit du eine passende Therapie bekommst. Wenn es denn losgeht,machst du etwas gegen den Krebs, meist geht es einem dann langsam besser.

    Ich bin schon lange mit dem Krebs unterwegs, das Thema lässt mich nicht los. Meine ED war im Juli 2008, mit der Therapie, OP, Chemo und Bestrahlung war ich im März 2209 fertig, dann hatte ichhoch 9 Jahre Antihormontherapie.

    Nur einmal war ein suspekter Befund in der Mammographie, ansonsten war nie wieder das Thema Krebs bei meinen Krankheiten relevant.


    Mein Radiologe sagte damals, dass 85% der Frauen mit Brustkrebs überleben, meine befreundetet Ärztin meinte, du wirst nicht am Krebs sterben. Daran habe ich immer geglaubt.


    Sicher die Zeit der Therapie ist nicht immer einfach, aber es wird mehr gute als schlechte Tage während der Chemo geben.

    Alles Gute

    Geli

  • Wenn es denn losgeht, machst du etwas gegen den Krebs, meist geht es einem dann langsam besser.

    Mit dem Tumor konnte ich noch Vollzeit arbeiten und meine Sport (Rücken) machen. Das war nach der ersten Infusion schlagartig weg. Dieser Verlust an Gesundheit/Lebensqualität hat mich sehr runtergezogen, war schwer zu akzeptieren.

  • Hallo ihr Lieben !

    Da bei mir noch die Behandlung aussteht,da ein Testergebnis noch fehlt

    habe ich an euch mal ein paar Fragen.......

    Warum geht es denn einen körperlich so gut trotz Tumor

    Und wenn man Chemo bekommt wie lange halten denn die Nebenwirkungen

    so an?

  • Liebe Eulenkind ,


    Krebszellen wachsen ja erst einmal in gesundem Gewebe. Solange die Gewebezerstörung noch nicht groß ist, Gewebe nicht verdrängt wird, Nerven nicht betroffen sind oder ein Tumor nicht in Muskelgewebe wächst, spürt man i.d.R. nichts. Das heißt im Umkehrschluss aber auch, dass ein Tumor, der keine Schmerzen verursacht oder sonstige spürbar ist, früh entdeckt wurde. :)


    Wie lange mögliche Nebenwirkungen einer Chemo anhalten, oder ob man überhaupt welche bekommt ist nicht nur von Mensch zu Mensch unterschiedlich, es hängt auch von der Art der Chemomedikamente ab.


    Mach Dir bitte nicht zu viele Sorgen. Sehr, sehr viele haben die Chemo gut überstanden, auch wenn es nicht immer ein Zuckerschlecken ist. Wenn Du konkret weißt, wie Deine Therapie aussieht, können wir Dir auch besser beantworten, wie das abläuft, was kommen könnte, Tipps geben usw.


    :hug:

  • Hallo liebe Eulenkind !


    Erstmal noch ein "Herzlich Willkommen" auch von mir. Wenn Du Dich hier einmal ein bisschen durchgelesen hast, wirst Du merken, wieviel positive Energie hier versammelt ist, hier ist man wirklich nicht allein, und Antworten und Zuspruch findet man auch jederzeit.


    Deine Frage, warum man sich so gut fühlt, hat ja Tempi schon gut beantwortet. Ich muss allerdings sagen, rückblickend hab ich bei mir doch Vorzeichen bemerkt. Ich hatte meinen Knoten in der Brust dies Jahr Ostern entdeckt - aber den ganzen Herbst und Winter über war ich immer wieder müde. Bin sogar beim Fernsehen abends eingeschlafen, das kannte ich so gar nicht, hab's aufs Alter geschoben.

    Jetzt, wo die Chemo das blöde Ding in seine Schranken gewesen hat, schlaf ich kaum noch ein...


    Von der Chemo hab ich sehr wenig Nebenwirkungen gehabt, oder nie sehr lange. Ich hab versucht, sie jeden Tag in ein Heftchen zu schreiben, wann, was, wie lange, und hab dann nach ein paar Wochen gemerkt, dass ich das ganz oft vergesse - eindeutig ein gutes Zeichen. Ich hatte aber auch keine Angst vor der Chemo. Ich hab mir bei jeder Infusion so vorgestellt, wie jedes einzelne Molekül von der Chemo Jagd macht auf jede möglicherweise versprengte Krebszelle. Und natürlich den Knoten selbst auffrisst. Damit, so hab ich damals beschlossen, sind die Chemomoleküle so beschäftigt, dass sie gar nicht mehr dazu kommen, irgendwelche Nebenwirkungen zu entfalten und Schleimhäute oder sonstwas anzufressen ^^. Nur dass die Haare ausgehen würden, das hab ich gewusst und mich innerlich darauf eingestellt, und das kam auch prompt nach zwei Wochen.


    Du wirst demnächst Deine Ergebnisse bekommen, und danach richtet sich dann auch die Therapie. Und die wirst Du gut überstehen, und wenn Du Unterstützung brauchst, wirst Du sie hier ganz bestimmt finden. Und vielleicht helfen Dir ja auch wirklich für eine gewisse Zeit entsprechende Medikamente gegen die Angst.

    Wie war es denn überhaupt bei Dir zu der Diagnose gekommen? Hast Du den Knoten selbst entdeckt oder war es eine Vorsorgeuntersuchung?


    Liebe Grüße von der Tulpe.

  • Hallo

    Ich war heute bei einer Psychiaterin und der Hoffnung das ich evtl eine medikamentöse Unterstützung gegen meiner Angst bekommen könnte.

    Leider gibt es nichts ausser vielleicht Valium und das wäre das denkbar schlechteste.

    Ich bin ziemlich verzweifelt,denn diese Angst ist so schlimm

    Ich Schaukel mich von eine Angst (sterben zu müssen) in die nächste (was bringt die Therapie alles mit sich)

    Und ich bekomme erst am 2 Dezember bescheid was bei mir gemacht werden muß

    Chemo,OP und Bestrahlung

    Oder alles

    Dieses warten macht mich wahnsinnig,zu wissen daß der Krebs in mir ist und noch ist nichts gegen ihn unternommen