• Echt jetzt? 😳


    liebe Eulenkind


    Ausschliesslich Valium hat Dir die Psychiaterin angeboten? Kennt sie sich etwa nicht aus?

    Es gibt diverse gute Medikamente, auch ohne Benzo, die nicht abhängig machen und schon niedrig dossiert bei Angst und Schlafproblemen helfen können.

    Hatte gleich nach der Diagnose auch was dementsprechendes erhalten, brauchte es aber nach ein paar Wochen nicht mehr.


    Frag doch sonst mal Deinen Hausarzt.


    🤗 LG Wanda2

  • Liebes Eulenkind , es gibt doch auch Antidepressiva , wäre dass eventuell eine Lösung?

    Besprich das doch mit deinem Hausarzt oder deiner Psychiaterin.

    Vielleicht kannst du etwas zur Entspannung tun. Muskelentspannung nach Jacobsen z.B.

    Spazieren gehen, Filme gucken usw.

    Ich wünsche dir dass du ein bisschen zur Ruhe kommen kannst

    LG Michaela

  • Hallo liebes Eulenkind, ich warte auch noch und habe ziemliche Angst. Ich nehme 10 mg Citalopram jeden Morgen. Das ist eine sehr kleine Dosis. Man braucht ein bisschen Geduld, bis die Wirkung eintritt, ist aber nicht abwesend oder apathisch. Dieses Antidepressiva wirkt gut bei Angst und Panik. Ich weine nicht mehr so viel und beruhige mich schneller, wenn die Todesangst hochkommt. Handarbeiten lenkt auch ab:hug:


    Ich wünsche Dir von Herzen, dass alles gut wird. Wir stehen dass durch😌🤗


    Liebe Grüße vom Fröschlein😊

  • Escitalopram hatte ich, Trevilor lese ich auch oft oder ein Mittel gegen Angstzustände. Ich bekam eines das eigentlich für Kinder ist.

    Todesangst hatte ich nie. Ich war immer sicher dass alles wieder gut wird. Mir hatte man gesagt dass mit Behandlung über 95% der Frauen überleben. Heute nach fast 5 Jahren habe ich Angst bei den Nachsorgen dass man doch etwas findet. Aber nur kurz davor. Ansonsten ist der Krebs kaum noch in den Gedanken. Die Chemo ist zu schaffen. Ein paar Tage kann es schlecht gehen. Aber man weiss es geht vorbei. Bei mir hat auch nur die EC Chemo Beschwerden gemacht. 4x. Die 12 anderen Chemos haben nichts ausgemacht. Es gibt viele Tipps zum Überstehen der Chemo neben den Begleitmedikamenten.

    Wenn Du Deine Tumorformel und die anstehende Therapie weisst, schreib noch mal.

    Ich arbeite Vollzeit in einem anstrengenden Beruf. Manche machen das sogar während der Chemo und Bestrahlung. Ich bin nicht mehr die alte aber auch 5 Jahre älter. Mach Dir etstmal nicht zu viele Sorgen. Wir haben gute Behandlungen und Heilungschancen.

  • Liebe Eulenkind ,

    erstmal ruhig Blut! Brustkrebs ist kein medizinischer Notfall, der sofortiges Handeln nötig macht. Du wirst gründlich untersucht, um die optimale Behandlung für dich zu finden. Und die kriegst du dann.

    Wie schon erwähnt, ist Brustkrebs heutzutage gut behandelbar und in 95% der Fälle sogar heilbar. Auch die Behandlung, ob nun OP, Chemo, Bestrahlung oder Antihormontherapie, ist Dank guter Begleitmedikation viel besser zu schaffen als in früheren Zeiten.

    Die Frauen hier im Forum hatten ebenfalls Angst, haben es auch durchgestanden und geschafft und sind keine Zauberer, sondern Menschen wie du.

    Trotzdem ist deine Angst sehr verständlich und nachvollziehbar. So eine Krebsdiagnose trifft einen von jetzt auf gleich, wirft einen aus der Bahn und man kriegt Todesangst. Die elende Warterei auf Untersuchungen und deren Ergebnisse tut ein Übriges. Aber glaub mir, das wird besser.

    Inzwischen lenk dich ab, so gut es geht. Geh raus in die Natur, triff dich mit lieben Menschen.

    Nachts habe ich mir immer ein Hörbuch aufs Ohr getan, um schlafen zu können. Es hat funktioniert.

    Kopf hoch, du schaffst das!

    LG, Moni13

    P.S. Lass die Finger bitte von google, dort bekommst du oft veraltete, längst überholte Suchergebisse, die unnötig Angst machen. Seriöse Infos findest du auf http://www.krebsinformationsdienst.de

  • Ich habe schon über 20 Jahre mit Angstzustände und Panikattacken zu tun

    Habe auch lange Zeit Antidepressiva (Citalopram 10mg) genommen.

    Das habe ich dann im Juli diesen Jahres abgesetzt.

    Und nun kam die Brustkrebsdiagnose

    Ich habe seit 2 Tagen Schmerzen im Rücken und denke sofort an Metastasen

    Obwohl ich zum Knochensyntigramm war und nichts entdeckt worden.

    Zum Lunge und Leber röntgen war ich auch,dort war auch nichts zusehen.

    Eigentlich müsste mich das doch beruhigen......aber es tut es nicht

    Ich bekomme einfach kaum positive Gedanken hin obwohl ich es unbedingt möchte

  • Liebe Eulenkind ,

    mir ging es genauso wie Dir. Meine Diagnose war schon Ende Juni dieses Jahres, davor auch ca. 10 Jahre Angst und Panikattacken. Ich bin mir inzwischen sicher, dass es auch einen Zusammenhang gibt mit dem Brustkrebs. Die Diagnose und die an die OP anschließende Mitteilung, dass ich Chemo brauche, hat mich dann auch völlig aus der Bahn geworfen. Ich dachte, ich lebe vielleicht noch 2 bis 3 Jahre, und diese werde ich komplett in Panik verbringen, statt die verbleibende Zeit zu genießen. Geschlafen habe ich einen Monat auch so gut wie gar nicht. Und was soll ich sagen: als ich kaum noch dran glaubte, fing es an, besser zu werden. Ich nehme jetzt niedrig dosiert ein Antidepressivum, das gleichzeitig beruhigt und schlafanstossend ist. Zusätzlich mache ich jetzt endlich eine Therapie, um einiges aufzuarbeiten, was sicherlich auch zu der Angststörung geführt hat. Mir geht es psychisch noch lange nicht blendend, aber ich sehe Licht am Ende des Tunnels. Und das wird bei Dir irgendwann genauso sein!

  • Liebe Eulenkind ,


    ich habe meine Diagnose kurz vor Dir bekommen und bin gerade mit der ersten Chemo durch.

    Ich fand es sehr erträglich!


    Die Angstzustände kenne ich kaum, weil ich mich schon lange intensiv mit meinen Ängsten beschäftigt habe (18 Jahre Therapie, letzten Sommer nochmal Traumatherapie abschließend, ich habe verstanden, wo die Ängste herkommen, kenne sie, mache nach wie vor viel für meine Seele. Die Ärztin in der Klinik letzten Sommer sagte: "Sie haben unglaubliche Ressourcen!" Da wusste keiner, wofür ich die noch brauchen werde...)

    Was die Seele angeht: hol Dir gute Unterstützung! Entspannungsverfahren, Meditation, ein Seelenverwöhnprogramm, Freunde, ALLES, was Dir gut tut!

    Medikamente können hilfreich sein, aber sie machen auch oft NW. Und die heftigen natürlich auch Abhängigkeiten. Zudem - das weißt Du wahrscheinlich- brauchen manche eine Weile, um das volle Wirkspektrum zu entfalten. Das muss man einfach wissen, wenn man denkt, es wird eher schlimmer...
    Mir hat ein Pflanzenextrakt aus Griffoniasamen SEHR geholfen. Es wirkt als pflanzlicher Serotoninbilder und wurde früher vor der Entwicklung der Antidepressiva sehr wirkungsvoll bei Depressionen eingesetzt. Das ist nur ein Tipp! Ärzte fragen, auch, wenn es frei verkäuflich ist.
    Ich schlafe damit sehr gut und bin tagsüber sehr ausgeglichen.
    Was den Körper angeht: fragen, fragen, fragen, damit Deine Sorgen Raum finden. Ich fand die Ungewissheit am Schlimmsten, als erst alles erklärt war und anlief, war es bei mir halb so schlimm!


    Wenn gerade vor Angst gar nichts geht: atmen, einfach nur atmen!


    Und Ablenkung: denn zwischen Diagnose und Therapiebeginn geht einfach nicht viel. Ich hoffe, Du überstehst die Zeit gut!

  • Hallo Eulenkind , ich kann Dich so gut verstehen, meine Diagnose Brustkrebs war am 17.10. und seitdem ist alles anders. Meine OP habe ich zwar schon hinter mir aber Therapie entscheidet sich noch. Warten und Geduld ist das schlimmste für alle hier. Ich bin seitdem fast täglich hier im Forum und es hilft sehr, frag alles was Dich beruhigen könnte. Ich hoffe auch, Du hast Familie une Freunde, die Dir in dieser schweren Zeit beistehen.

    Alles Gute

    Calli

  • Liebe Eulenkind ,

    versuche, deine Panik in den Griff zu kriegen. Lenk dich ab, geh raus, vielleicht auf einen Weihnachtsmarkt oder einfach in den Wald. Oder triff dich mit lieben Menschen.

    Es ist verständlich, dass du nervös bist, aber morgen ist ein positiver Tag, denn es geht einen Schritt weiter. Und bei unserer Erkrankung können wir sowieso nur im Schritt-für-Schritt-Modus denken.

    Kopf hoch.

    LG, Moni13

  • Liebe Eulenkind ,


    ich hasse Hausarbeit, aber in solchen Situationen ist sie sehr hilfreich, um mich abzulenken. ;):D

    Da du eh in den nächsten Monaten Putzmittel meiden solltest, räume einen Küchenschrank aus, wische ihn aus und miste beim Einräumen auch gleich noch aus - und das möglicht mit Unterstützung durch fetzige, laute Musik.

    Ansonsten hilft natürlich auch ein guter Thriller und Füße hochlegen. ^^

    Ich habe morgen meinen ersten Nachsorgetermin und bin dabei, meinen Schreibtisch aufzuräumen, Unterlagen in Ordner abzuheften... :hot:

    Ich wünsche dir gute Nerven und Gelassenheit. Wenn du morgen deine Therapieschritte erfährst, wird es sicher leichter!

  • Hey Lissie !

    Ich versuche mich irgendwie abzulenken,ware vorhin mit meiner Familie auf dem Weihnachtsmarkt hier im Ort aber nicht einmal dort hat es mit der Ablenkung geklappt.

    Das Gedankenkarussell hört einfach nicht auf zu drehen .

    Ich hoffe das es bald besser wird mit der Angst.....ich möchte nicht sterben

  • Hallo Eulenkind ,


    als ich kurz vor der Befundbesprechung stand, sagte mir eine befreundete Ärztin, du wirst nicht am Krebs sterben, eher an Herz-Kreislauf. Ich habe meiner Familie gesagt, dass ich die Therapie schaffe und gesund werde, auch wenn die Therspie nicht einfach ist und auch manchmal einem Marathon gleicht. Alles Gute, du schaffst das.

    Geli

  • Hallo !

    Ich sollte heute das Untersuchungsergebniss bekommen,wie hoch die

    Wahrscheinlichkeit ist ob und wo meine Sorte Krebs zurück kommen kann.

    Nach diesem Ergebnis wird dann meine Therapie entschieden.

    Ob ich eine Chemo ,Op und Bestrahlung bekomme oder nur Op

    und Bestrahlung..........

    Jetzt rief meine Onkologin mich an und sagte mir das das Ergebnis noch nicht da wäre


    Ich weiß jetzt nicht was ch machen soll

    Soll ich mich jetzt schon operieren lassen oder ob ich auf das Testergebnis warte und dann

    die entsprechende Therapie die dann genau ausgearbeitet und für mich bestimmt ist mache.

    Meine Onkologin sagte wenn ich mich jetzt operieren lassen und dann wirklich eine Chemo brauche,kann

    man schwer sagen ob der Krebs wirklich auf die Chemo reagiert das er ja nicht mehr im Körper ist

    Was soll ich nur tun