Wie verläuft die Brustkrebs-Nachsorge

  • Ich wünsche dir und allen auch einen schönen Feiertag! Lassen wir die Väter hochleben und jeden Tag uns selbst 😉

    Hinfallen, aufstehen, Schwert ziehen kämpfen! Aber auch mal locker lassen und dableiben nehmen nehmen, wie momentan zumindest medizinisch ist: turbulent....

  • Hallo ihr lieben alle.

    Gersten war meine 2. Nachsorge Untersuchung. Wie ein Interview,Wie geht es ihnen, haben sie schmerzen, Rauchen sie noch und wieviele, auf meine Frage wie lange muss ich denn Tam... einnehmen, hiess es 5 Jahre, mein ongoloke sagte zu mir ein Jahr. Brauchen sie medikamente, nein die bekomme ich von meinem Hausarzt verschrieben, da ich nicht jedesmal in die Stadt fahren möchte. Dann hiess es wir schicken ihn auch das Rezept zu wenn wir ihr Karte für das jeweilige Quartal hatten.:/:)... (darüber machte ich mir schon Gedanken). Dann die untersuchung...... Freimachen abtasten und eine überweisung zur Mammo. Bei meine letzten Untersuchung hiess es das nächstemal machen wir Mammo. Hier muss ich dazu sagen, das alles unter einen Dach untergebracht ist (KH) und die Radiologie gleich im Flur um die Ecke ist. Meine Gynologin ist auch auf der Station tätig wo ich vor einem Jahr OP hatte. Nun warte ich wieder mal bis zum 27.08.2019 ab was dann die Mammo sagt. Herrlich oder?

    LG Ruth <X;(

  • Liebe Ruth51 ,



    man, was für ein Durcheinander in der Organisation.


    Ich habe mir für die erste Nachsorge sofort selber den Termin für die Mammo und den US geben lassen und bin bei der Gyn gesondert vorbei. Die meinte, ich sollte noch zum Onkologen, aber was soll der mir erzählen, wenn der Radiologe mir sagt, ich sei gesund!?


    Eine neue Hausärztin habe ich mir ausgesucht, nach dem Urlaub mach ich einen Termin für die Blutwerte aus. Hoffe, dass das alles klappt.


    Und dann überlege ich mir, ob ich in diesem Prozedere etwas anpassen muss.


    Dir wünsche ich ein sattes oB trotz der oder gerade wegen der elenden Warterei.


    LG Sonnenglanz

  • Sonnenglanz Ja das ist echt ein durcheinander, was ich nicht verstehe ist, dass auch meine gyn zu dem Team BZ gehört, und man macht da nur plaplapla. Habe mir eben noch einmal das Bild von dem Team in meinen Krankheitsordner angeschaut um sicher zu sein.

    Nun ja im moment ist mein vertrauen sehr geschwächt. Vielleicht tue ich unrecht, aber nach all dem Hickkack vor der OP und Befund komme ich mich jetzt vor wie na ja.... Ich muss durch. Wie oft gehts zum Blutabmehen? Ich bekomme ja noch Antikörper und da wird alle neun wochen voher Blut abgenonnen. (Onkologe)

    LG Ruth

  • Liebe Forum-Mädels,

    ich hoffe, ihr könnt mir einen Rat geben.

    Ich war vor 3 Wochen zur 1. Nachsorge bei meiner Frauenärztin ( nach Chemotherapie, BET, Bestrahlung, Reha).

    Es wurde Sonographie an der behandelten Brust gemacht und die war ok. Mammographie soll nach der nächsten Nachsorge im November gemacht werden. Soweit alles gut. Zwei Wochen später machte mich die Therapeutin bei der Lymphdrainage auf ein kleine Delle an der Innenseite der Brust aufmerksam. Vor dem Spiegel ist die nicht zu sehen sondern nur im Liegen. Zum Glück konnte ich ohne Termin zur Frauenärztin und es wurde nochmal Sonographie gemacht. Sie meinte, die Brust hätte noch Wassereinlagerungen und könne sich durch Bestrahlung etc. noch verändern. Der Ultraschall zeigte ihrer Meinung nach nichts. Mammagraphie war ihrer Meinung nach nicht nötig. Jetzt ist es aber so, dass wir das schon mal so hatten. Ich hatte einen Knoten bemerkt, ging zur Frauenärztin, die machte Sonographie o. B., schickte mich zur Mammographie ebenfalls o. B. (Fibroadenom). Nachdem das Monate später noch immer tastbar war, wieder Frauenärztin. Diagnose Fibroadenom, keine Mammographie notwendig. 4 Monate später wurde bei der 2-jährlichen Mammo der Tumor diagnostiziert. Jetzt bin ich daher unsicher. Ich würde mir gern eine zweite Meinung einholen aber wie kommt man schnell an einen Termin bei einem anderen Frauenarzt? Das Brustzentrum fühlt sich trotz Antikörper, die ich dort noch bekomme, nicht zuständig. Hat jemand von Euch ähnliche Erfahrungen? LG Sally11

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  • liebe Sally.Also nachdem ich ,soviel Mist erlebt habe,würde ich mir auch eine Zweitmeinung einholen.Ich habe nachdem ,sie mein Rezidiv auch nicht ernst genommen haben ,sofort in der Uniklinik Dr.....den selbst angerufen.Es ging dann auch alles sehr schnell.lg Lissy

  • Liebe Sally11 blöde Situation! Nur zu verständlich, dass du aufgrund deiner Erfahrungen da lieber noch mal genauer gucken lassen willst. Ich würde dir empfehlen, das offen mit deiner FÄ zu kommunizieren,und dir eine Überweisung für das BZ geben zu lassen. Ich habe gestern ja auch eine Überwesiung bekommen und dann muss das BZ gucken. Bleib dran und lass dich nicht abwimmel. Sag du brauchst mehr Sicherheit und das ist ja nur zu verständlich. Ich drück dir die daumen, dass du was für dich erreichen kannst. Das die Brust nach der Bestrahlung sich noch verändern kann und sogar schrumpfen kann, hat man mir auch gesagt und ich stelle bei meiner bestrahlten Brust auch eine kleine Eindellung fest.
    Alles Gute

    Patricia

  • Liebe Sally11 , ich schließe mich den Worten von pegesa  <3 in vollem Umfang an. Lass Dir eine Überweisung zu Deinem Brustzentrum zu Deiner eigenen inneren Beruhigung. Ich würde es genauso machen. Dann weißt Du wenigstens Bescheid...alles Liebe :*:hug:

  • Liebe Sally11 , ich hatte ja im Frühling ein ähnliches Ereignis und hatte lange versucht, die Befürchtungen zu verdrängen. Letztendlich wurde dann ein MRT gemacht und es war, wie vermutet, nur Narbengewebe. Es ist richtig, dass sich das Gewebe nach BET und Bestrahlung noch verändert. Andererseits ist der Teufel ein Eichhörnchen und für deine Seelenruhe solltest du auf Klärung drängen. Du hast angesichts deiner Diagnoseerfahrung gute Argumente in der Hand. MRT ist nicht invasiv, keine Strahlenbelastung und daher eine gute Sache.


    Schicke dir liebe Grüße


    Busenwunder

  • Liebe Sally11 ,

    ich war vorgestern zur Nachsorge und habe seit einigen Monaten auch eine Verhärtung an der Narbe, die mir manchmal Sorgen macht. Meine Ärztin hat mit dem Schallkopf noch eine Durchblutungsuntersuchung des Bereichs gemacht, war alles „nicht vital“, also Narbengewebe, vielleicht kannst du auch danach fragen? Ich weiß nicht, ob man es immer machen kann, kommt ggf auf Lage der Narbe und Ausstattung des Geräts an 🤷‍♀️

    Da die Mammographie bei mir im Mai wieder nicht beurteilbar war, haben wir jetzt auch ein MRT geplant in einem guten halben Jahr, das finde ich ok...

    Vielleicht kannst du mit deiner Fragestellung auch ein MRT vorschlagen...

    Liebe Grüße,

    Katinka

  • Hallo ihr Lieben! 😊

    Ich gehe ja brav alle 3 Monate zur Nachsorge, dort wird ein Brustultraschall gemacht, es wird getastet und der normale Abstrich gemacht.

    Ich frage mich schon lange, warum man bzgl Metastasen nicht auch Untersuchungen unternimmt?

    Ich habe bisher einmal meine Hausärztin darum gebeten, die Leber zu schnallen.

    Es kann mir irgendwie keiner erzählen, dass es nicht auch wichtig ist, Metas in frühem Stadium zu erkennen und nicht erst, wenn ggf alles befallen ist.

    Macht ihr nur die normale Nachsorge oder geht ihr zwischendurch auch mal hin und lasst etwas "mehr" machen?

    Liebe Grüße

    Cookie

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  • Hallo Cookie ,

    genau das hab ich mich auch nach Bestrahlungsende im Februar gefragt.


    Beim Abschlußgespräch in der Strahlenklinik habe ich den Arzt darauf angesprochen das ich ein CT des Abdomen auch gerne selber zahlen würde. Da sagte er nach einem G3 mit Lymphknotenbefall würde er es veranlassen und ich müsste nix bezahlen. Im Gegenteil sagte er sollte ich irgendwo Probleme deshalb bekommen, solle ich ihn kontaktieren. Er würde mir jede Überweisung dafür ausstellen.


    Zur Nachsorge in der Strahlenklinik im April geriet ich an einen angestellter Arzt. Der meinte es es würde lt. Studien keinen Überlebensvorteil bringen wenn man Metastasen früh erkennt. 👺

    Ein Hinweis auf die Aussage seines Chefs reichte dann das er mir eine Überweisung austellte.


    Das unauffällige CT war im April. Im Juli waren bei der Nachsorge meine Leberwerte leicht erhöht. Das war Grund für meinen Gynäkologen eine Sonographie des Abdomen anzuordnen.


    Jetzt am 3.09. gibt es bei meiner Hausärztin wieder eine Sonografie da ich am 17.09 einen Aufbau mit Diep Flap bekomme und wir beide ein besseres Gefühl haben wenn an der Leber vor so einem Eingriff nix zu sehen ist.


    Alles Liebe und Gute für dich

  • Liebe Neluna77 , genau das sagte mir ein Arzt auch.

    Keinen Überlebensvorteil bei früher Erkennung. Wenn man sagt, dass zb Lebermetastasen bei Nichtbehandlung in XY Monaten zum Tode führen, dann finde ich es ganz entscheidend, dass sie erkannt werden, wenn sie sich in einem frühen Stadium befinden.

    Ich glaube, es ist eine Frage des Geldes. 😔

    Und mir kann auch niemand erzählen, dass es keinen Unterschied macht, ob sich erst 1 gebildet hat, oder schon unzählige.

    Ich werde es zur Not auch selber bezahlen. Beim letzten Mal hat es noch die Kasse bezahlt.

    Ich drück dir die Daumen für deine OP 👍👍👍🍀🍀🍀

    Liebe Grüße

    Cookie

  • Danke Cookie .


    Mir scheint viele Ärzte würden eine bessere, überarbeitete Nachsorge sehr begrüßen. Aber die uralten Leitlinien sehen eine apparative Diagnostik nicht vor. Wie du sagst eine Frage des Geldes.


    Ich frage mich manchmal ob die das selber glauben das es keinen Überlebensvorteil bringt.


    Uns bleibt nix anderes übrig immer wieder danach zu fragen. Gott sei Dank habe ich eine sehr fürsorgliche und emphatische Hausärztin und einen ebenso guten Gynäkologen.


    Liebe Grüße

  • Hallo ihr Lieben,


    bei diesem Thema klinke ich mich mal ein: Also, ich bin überzeugt, dass es einen Überlebensvorteil bringt, wenn man Metastasen in der Leber frühzeitig erkennt! Bei mir wollte keiner auf die Leber schauen, trotz geäußerter Beschwerden von mir - und jetzt haben wir den Salat! Der Radiologe war geschockt, wie das Ding unerkannt so riesig werden konnte und sagte mir ganz deutlich, dass meine Chancen besser stünden, wenn der Knödel kleiner wäre.

    Mir ist egal, was die Ärzte sagen, bzw. dass es an der Prognose nichts ändern würde. Meiner Meinung nach stimmt das schlichtweg nicht und hier geht es nur ums Budget und Einsparungen.

    Wenn ihr ein komisches Gefühl habt, dann besteht auf einen Leberultraschall - bitte!! Zur Not einfach starke Beschwerden schildern, auch wenn diese nicht vorhanden sind. Alle Wege sind recht, um hier das Ziel zu erreichen, denn es geht hier ums Leben.


    LG

    Pschureika

  • Liebe Pschureika


    und genau dein Fall lässt mich nicht mehr los. Ich liege nachts wach und denke und bete für dich. Ich hoffe du erholst dich langsam von der Biopsie.

    Wie du schreibst, wir müssen uns um uns selber kümmern.


    Vor etlicher Zeit hat Kajuscha folgendes geschrieben was mir auch nicht wieder aus dem Sinn geht. Es ist so wahr:



    Wenn wir als hilflose Babys geboren werden, dann schreien wird laut. Wir schreien nach Aufmerksamkeit. Wir schreien, damit uns jemand beachtet. Uns füttert. Uns wärmt. Uns wickelt. Wir schreien quasi um unser Leben. Denn wenn sich niemand um uns kümmert, dann sterben wir.

    Wenn wir älter werden, dann gewöhnen wir uns ab, zu schreien. Weil das nicht ins Bild von erwachsenen Leuten passt. Sich nicht gehört Wir werden leiser. Regeln Dinge "vernünftig" und bedacht wie Erwachsene. Und ganz häufig auch einfach im Stillen mit uns selbst.

  • Ich finde es auch schade, dass keine Untersuchungen zu Metastasen gemacht werden. Zumindest die einfachen, die keine Nachteile für den Körper haben. Bei einem Leber Ultraschall gibt es ja keinerlei Nachteile, bloß die Kosten.

    Ich war letztens bei einer Info Veranstaltung zu Krebs, da wurde schon wieder diese Aussage gemacht, dass ein frühes Entdecken der Metastasen keinen Vorteil hätte. Andererseits findet man aber, wenn man etwas googelt, viele Infos zu Oligometastasierung - die Aussage dort ist, dass nur einige wenige Metastasen sehr wohl besser zu behandeln sind.

    Frage wäre natürlich, wie oft man so einen Leber-Ultraschall macht. Als meine Metastase gefunden worden war, hat der Onkologe basierend auf KI67 Wert und Größe (etwas größer als bei Pschureika ) geschätzt, dass sie 6 Monate gewachsen sein müsste. Um die Metastase vor den Beschwerden zu finden, hätte man wahrscheinlich alle 3 Monate einen Ultraschall der Leber machen müssen.


    Leider hatte ich mich selbst auch darauf verlassen, was man offiziell als Nachsorgeprogramm genannt bekommt - und da ich mir zudem einreden wollte, dass ich bestimmt gesund bleibe, wollte ich mich auch nicht von mir aus darum kümmern, zusätzliche Untersuchungen zu bekommen.

    Als Zusatzkommentar - am besten ist ein Ultraschall sicherlich bei den extra ausgebildeten Ärzten (Radiologen?). Der Arzt in der Notaufnahme sah im Ultraschall nichts, sein dafür ausgebildeter Kollege am nächsten Morgen war ganz geschockt, wie sein Kollege den Tumor nicht gesehen haben konnte.