Wie verläuft die Brustkrebs-Nachsorge

  • Liebe ratlos ,

    Bei mir wurde im Entlassbrief vom Krankenhaus 6 Monate nach Beendigung der Therapie eine Mammographie vorgeschlagen und alle 3Monate Sono der Brust.Ich war dann schon 6 Monate nach Op bei der radiologischen Praxis.Da haben sie mich wieder heimgeschickt weil es zu früh war, es sollte 6 Monate nach Bestrahlung sein, da die bestrahlte Brust noch zu ungenau sei.

    Dann wollte ich auch noch ein Mrt da war ich auchzu früh,sollte frühestens 12 Monate nach Bestrahlung.Die haben sie durchgeführt 8 Monate nach Bestrahlung, weil ich Svhmerzen in der Brust und Achsel habe.Ich musste sie aber selbst bezahlen.Im Dez 18 hatte ich meine Mammographie.und jetzt erst im JAN 20,also 13 Monate nach der letzten.Ich wollte unbedingt im Dez 19 die Mammographie,aber da hatten sie nichts frei.Ich werde auch wieder auf ein MRT bestehen.Ich gelte auch High risk obwohl meine Ärzte es mir gegenüber nicht geäußert haben.Ich hatte TN und non pcr bei einen ki67 90 %.Ich glaube die haben den Ki67 nicht mehr gemessen nach Bet.

    Du kannst auf jeden Fall mit deiner Gyn sprechen,dass sie Dir nach 6 Monaten schon eine Mammographie verordnet und dann immer alle 12 Mon.

    Ich wünsche Dir ein frohes besinnliches Weihnachtsfest

    Liebe Grüße Elisa:)

  • Hallo ihr,


    auch wenn es hier nicht ganz hergehört, schreib ich es jetzt noch einmal, weil einigen von euch der Begriff „Hochrisikopatient“ im Kopf spukt und Ängste auslöst.


    Ob Lymphknoten betroffen sind oder nicht, ist unerheblich. Man ist aufgrund der Krankheit und Therapie nach medizinischer Definition en Hochrisikopatient.


    Der Krebs selbst: Nach der OP ist man nicht geheilt, man muss vielleicht noch 5-10 Jahre AHT machen usw. Man bleibt ein Risikopatient.


    Hochrisikopatient:

    - Durch die Chemo (insbesondere EC) hat man ein erhöhtes Risiko für (Spät-)Schäden am Herzmuskel

    - Durch die Chemo hat man ein erhöhtes Risiko für Herz-/Kreislauferkrankungen

    - Durch die Chemo hat man ein erhöhtes Risiko für div. bleibende oder Spätschäden

    - ....

    - Durch die Bestrahlung hat man ein erhöhtes Risiko für (Spät-)Schäden am Herzmuskel

    - Durch die Bestrahlung hat man ein erhöhtes Risiko für Schädigungen der Lunge

    - Durch die Bestrahlung hat man ein erhöhtes Risiko für Herz-/Kreislauferkrankungen

    - ...

    - Durch AHT hat man ein erhöhtes Risiko für Osteoporosen

    - ...

    - Durch alle Therapien einschl. der OP hat man ein erhöhtes Risiko für Lymphödeme

    - ...


    Das kann man unendlich weiterführen, wie Nebenwirkungen in einem Beipackzettel eines Medikaments. Nur dass das Risiko bei uns eben erhöht ist. Wir sind Hochrisikopatienten.


    Haltet euch nicht an dem Begriff fest. Der ist nicht wichtig und jeder Arzt drückt sich anders aus. Der eine nennt das so, der nächste zählt lieber auf, welche Nachsorgeuntersuchungen nötig sind, ein dritter Arzt kombiniert Begriff und Aufzählung usw.


    Wichtiger für mich persönlich ist, dass ich einen Arzt habe, der mir alle Vor-/Nachsorgeuntersuchungen zugesteht und mit darauf achtet, dass sie gemacht werden.


    :hug:

  • Liebe Caro_caro ,

    Meine Gyn hat es befürwortet nicht die Ultraschallradiologin.Meine Gyn hat mir eine Überweisung gegeben und in der Praxis haben sie gesagt sie können es nicht abrechnen und ich müsste es privat bezahlen.Und die Ärztin in der Radiologie die die Mrt durchführt hat mir geraten zu einem jährlichen Mrt.

    Ich muss sehen ,dass ich im Januar ein Mrt bekomme, wenn ich zur Mammographie dort bin.

    LG Elisa

  • Ich hatte anfangs alle 6 Monate Mammographie und alle 3 Monate Gyn Termin, ich geh zusätzlich alle 6 Monate zum Onkologen, da bekomme ich Ultraschall vom bauchraum und Lymphknoten Kontrolle. Das mach ich auch weiterhin. Mammographie bin ich jetzt bei jährlich, zusätzlich bekomm ich ein Brust mrt jährlich. Das wollen die Radiologen um hinter die Narbe zu sehn.

  • Hallo in die Runde,


    eine Frage, bei mit steht im Staging-CT vom Thorax/ Abdomen -Befund "Wiederholung in 3 Monaten", auf meine Nachfrage nach den 3 Monaten hat die Chemoärztin das während der Chemo abgelehnt, erst für danach würde sie es befürworten. Dazu hab ich noch angemerkt, dass ich vom Kontrastmittel Hautausschlage bekommen habe 2 h danach (also stand davon nichts im Befund, den ich gleich mitbekommen hatte).

    Der Arzt beim Knochenszinti meinte, ich könnte statt CT auch ein MRT vom Thorax/Abdomen später zur Kontrolle machen lassen. Es gab einige unklare Herde in der Leber, die alles mögliche sein können, aber ich gelte als Metastasen-frei vor Chemo. Die Info zum MRT fand ich gut, denn damit hatte ich keine Probleme, hingegen im CT fand ich die fette Nadel 15 min im Arm mit dem Kontrastmittel fast unerträglich (hab ne Spritzenphobie). Meine Bitte, dann zur nächsten Kontrolle eben auf MRT für Thorax/ Abdomen zu wechseln, hat die Chemoärztin erstmal abgeraten, da dann die Befunde nicht vergleichbar wären. Soweit der Stand Mitte der Chemo….war ja nur ein Gespräch.


    Nun hab ich hoffentlich nächsten Mittwoch meine letzte Pacli und danach ist das Abschlussgespräch geplant, m.E. wird dann eben auch besprochen, wann und wie die empfohlene Kontrolle Thorax/ Abdomen erfolgen sollte.


    Hat jemand Erfahrung bzw kann mir was raten?


    Was ist denn genauer, CT oder MRT?


    Wenn ich weiter beim CT bliebe, würde ja immer das Argument kommen, man kann nicht wechseln, da die Befunde nicht vergleichbar wären.....:/

    Du musst Dir schon selbst Konfetti in Dein Leben pusten. 8) (visual statements)


    Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben. (Alexis Carrel)


    Wer ins kalte Wasser springt, taucht ein in ein Meer voller Möglichkeiten. (finnisches Sprichwort)

  • Hallo Ihr Lieben,


    ich stecke ja gerade noch mitten in der Bestrahlung, am 6.2. bin ich dann aber damit durch. Dann bekomme ich noch bis Mitte August Antikörper....


    Seit der OP-Nachsorge hat bisher niemand mehr einen Blick auf meine Brust geworfen (nicht, das ich das vermisse, gefühlt hat inzwischen die halbe Stadt meine Brust gesehen und auch angefasst😂😂😂).


    Klar, bei den Vorbereitungen zur Bestrahlung und beim Kardiologen war ich inzwischen natürlich auch, aber um meinen nicht mehr vorhandenen Tumor hat sich keiner mehr gekümmert.


    Wann muss ich denn jetzt eigentlich einen Termin zur 3-monatigen Nachsorge vereinbaren? Ab wann rechnet man denn da?

    Ich bin mal wieder soooo unwissend...🙄 Ich freue mich immer wieder über das Schwarmwissen in diesem Forum, das hilft mir ungemein!


    Schön, dass es euch alle gibt! Das musste ich jetzt einfach mal so sagen...😊


    LG Gonzi🍀🍀🍀

    Alles, was keine Miete zahlt, muss raus aus dem Körper! 🦀🥊

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  • Liebe Gonzi ,

    ich bin beim Onkologen alle drei Monate seit OP eingetaktet, selbst nach Chemoende war ein Gespräch inkl. Ultraschall, war ich ganz überrascht, der letzte war nur 6 Wochen her.....


    Und die Chemoärztin hat mir alle 3 Monate das Herzecho angeraten, bis die Kardiologin den Zeitraum auf 6-Monate anordnet, gerechnet ab dem ersten Herzecho vor Chemobeginn durchgehend....

    LG

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  • Liebe Lucia0605 ,


    nach der Chemo wollte mein Gynäkologe mich auch einmal sehen, da bekam ich sogar einen Brief mit der Bitte, einen Termin zu vereinbaren.

    Wir haben aber nur miteinander gesprochen, er hatte mich ja seit der Diagnose gar nicht mehr gesehen. Bei mir liefen bisher sämtliche Untersuchungen über das BZ.


    Zum Kardiologen muss ich sowieso alle drei Monate wegen der Antikörper-Therapie.


    Ich werde mal am Freitag meinen Onkologen fragen, wie ich das mit der Nachsorge machen soll. Den sehe ich ja noch eine Zeitangabe alle drei Wochen. 😊


    LG Gonzi🍀🍀🍀

  • liebe Gonzi

    Meine Chemo ist ein Jahr her. Aber mein Onkologe möchte mich auch dieses Jahr noch alle 3 Monate sehen.
    bei meinem Gynäkologen bin ich auch seit bestrahlungsende alle 3 Monate.
    mein erster Ultraschall operierte Seite und Mammographie gesunde Seite war gut ein Jahr nach Diagnose, ca 6 Wochen nach Bestrahlungsende.

  • Liebe Gonzi ,

    meine erste Nachsorge war 3 Monate nach Bestrahlungsende im Brustzentrum (die Ärzte dort hatten darum gebeten). Ab dann ging und geht es alle 3 Monate zum Gynäkologen. Letzterer hatte mich auch seit der Diagnosestellung nicht mehr zu Gesicht bekommen.

    LG, Moni13

  • Hallo, eine doofe Frage, bei mir links kommt die Brust ganz weg, ohne wiedetaufbau🤣 Die Frage, wie macht man Mammographie wenn keine Brüste da sind,?

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