Wie verläuft die Brustkrebs-Nachsorge

  • DiaTek , oha Mammo 8| ich habe durch die IOERT und anschließende Bestrahlung in der Brust eine Verhärtung die bis

    heute unangenehm ist. Wenn ich mir dann vorstellen würde, ich muss in die Quetsche der Mammo =O


    Ich hatte Bestrahlungsende 01/14 und Kontroll-MRT in 05/14. US der Brust dann 12/14.

  • Liebe Foris, hatte gestern meine erste Nachsorge 6 Monate nach Chemo Ende.

    Ich bin ja davon ausgegangen das umfangreich untersucht wird. Bin mit weichen knien dahin und was war.......nur Abtasten beider brüste und lympfknoten, vermessen der ober und Unterarme und das Angebot ab Januar 2020 bisphophate.. Zometa als Infusion vorbeugend gegen knochenmetas zu geben.

    Kein Ultraschall, keine mammo kein labor nichts.

    Mammographie erst im Mai 2020.

    Ich war völlig verunsichert, bin wirklich davon ausgegangen das umfangreicher kontrolliert wird. Wie war das bei euch??? Liebe Grüße uns schöne Weihnachten für alle hier. Hosimo🤗🤗🤗

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  • Ich hatte alle drei Monate Nachsorge und meine Beschwerden wurden immer schlimmer und ich sollte erst mehr Sport machen, dann schonen, dann Physiotherapie und als ich den Arm gar nicht mehr bewegen konnte, wurde das in der Tumorkonferenz besprochen und ich sollte dann umgehend eine Biopsie machen lassen. Als der Arzt dort meinen Arm sah, hat er geschimpft, warum ich erst so spät komme... :rolleyes:

  • Nein, ich konnte den Arm immer weniger bewegen und der Brustmuskel hat immer mehr geschmerzt. Zur letzten Nachsorge konnte ich für den Brustultraschall den Arm nur noch mit Mühe etwas an die Stirn hoch halten.

  • Hosimo , das ist wirklich ne sparsame Nachsorge:cursing:

    Ich hatte 3 Monate nach Behandlungsende Ultraschall, 6 Monate nach Therapieende MRT und Ultraschall, 12 Monate nach Ende Mammographie und Ultraschall ( war jetzt Anfang Dezember)

    Ultraschall weiterhin alle 3 Monate, nächste Mammographie dann wieder in einem Jahr.

    Unten rum alle 6 Monate Ultraschall.

  • Hosimo da hast Du das "normale Nachsorgepaket" genossen. Ich erinnere mich an meine erste Nachsorge, die genauso ablief. Obendrein weigerte die sich sogar, den lt. Implantatpass vorgesehenen Ultraschall der Silikonbrüste zu machen. Bin raus und war unsicherer als vorher. Nach langem Hin und Her und vielen Telefonaten, habe ich dann eine Gyn gefunden, die wenigstens noch zusätzlich Ultraschall macht. Ich fürchte, wenn Dein Gyn sich querstellt, bleibt es bei dieser Form der "Nachsorge".

  • Liebe Hosimo Das ist ja ein Ding das deine erste Nachsorge so mickrig war ....geht gar nicht finde de ich

    Das tut mir leid :hug:

    Knuddels :hug:

    Gabi

    🙏🏽 Herr schmeiß Nerven vom Himmel 🙏🏽

    😉 Lieber eine Glatze am Kopf und Nebenwirkungen als einen Zettel am großen Zeh 😉

    👍🏽 Wer in den Krieg zieht muß auch Kratzer einstecken können 👍🏽

  • Deine Verunsicherung kann ich gut verstehen, daß würde mir genauso gehen...nach so einer Larifari-Kontrolle.


    Mir geht es vom Krebs her unverändert, ehemäßig geht es besser, ich arbeite viel, weil ich muss. Also insgesamt geht es mir gut. Ich schäme mich fast, daß es mir so gut geht...wenn ich da an andere tapfere Frauen hier denke...

    Liebe Grüße

    Jutta


    Ich habe alle Sinne beisammen, Blödsinn, Schwachsinn, Unsinn, Wahnsinn.

  • Liebe Hosimo ,

    meine Kontrollen fallen auch überwiegend spärlich aus. Natürlich werde ich jedes Mal gefragt, wie es mir geht und wie der Stand ist. Sollte ich irgendwelche Beschwerden haben, wird das sicher umgehend abgeklärt. Allerdings habe ich bei ED gar keine Beschwerden gehabt.

    Ich gehe vierteljährlich zum Onkologen, der immer im Wechsel oben rum tastet oder unten rum schallt. Morgen ist mal wieder oben rum dran.

    Meine Gyn sieht mich auch vierteljährlich, fragt, tastet.

    Zur Mammo bin ich jährlich und auch dort gibt es nur bei sichtbaren Veränderungen einen Brust-US.

    Ich werde also wirklich engmaschige betreut. Aber so richtig kontrolliert fühle ich mich nicht.


    Wenn es uns gut geht, ist das absolut kein Grund zum Schämen, liebe Bonny und Frieda .Ich denke, dass dieses Forum positive Beispiele braucht. Schon damit unsere Neulinge nicht in noch tiefere Löcher fallen. Ich habe ansonsten nicht genügend Strickleitern ;)

  • Hallo zusammen,


    ich habe das genauso wie Hosimo erlebt. Ich habe mich dann mal hingesetzt und auch in den Leitlinien der Onkologie nachgeschaut. Dort steht dann tatsächlich, dass es zwar ein sauberes Behandlungsschema je nach Typ und Größe des Tumors gäbe. Aber kein sauberes Konzept, das individuell z.B. je nach Rezidivwahrscheinlichkeit angewandt wird. Es werden alle Frauen gleich behandelt.

    Da ist tatsächlich eine Lücke in der Nachsorge. Daher muss man je nach Befinden sich selbst um eine gute Nachsorge kümmern.

    Leber, Lunge ... oder auch das Blut werden dabei nicht vorbeugend untersucht. Erst wenn ein Verdacht, durch Schmerzen oder Tastbefund auftritt, dann wird genauer mit Geräten nachgeschaut.

    Mir hat eine Ärztin sogar geraten, zu sagen, ich hätte Schmerzen, damit ich zu einer kostenlosen Untersuchung wie etwa einen MRT käme. Ich halte davon gar nichts. Denn in unserem Alter zwickt ja schnell mal was. Habe ich mir dann vielleicht ein paar Wochen vorher so eine Untersuchung erschlichen, dann trau ich mich bei einem echten Verdacht vielleicht nicht mehr.

    Sinnvoll erscheint mir daher, sich immer selbst gut zu beobachten und dann bei Verdacht aktiv zu werden. Ich hatte übrigens bereits ein MRT wegen einem langanhaltenden Hexenschuss.


    Ich habe seit letzter Wochen nun auch eine Praxis gefunden, die ganz klar formuliert, was ich bekommen kann: Nämlich vierteljährig Ultraschall der Brust, halbjährig vaginale Untersuchung der Gebärmutterschleimhaut wegen Tamoxifen und schließlich jährlich eine Mammografie.


    Ich bin total happy darüber, dass ich nun so gut versorgt bin. Das gibt mir eine gewisse Sicherheit. Meine neue Frauenärztin hat auch in einem Brustzentrum gearbeitet und kennt sich daher wirklich aus.

    Sucht einfach so lange, bis ihr das Gefühl habt: Da bin ich "dahoam". Da werde ich ernst genommen.

    Gerade für uns ist es so wichtig, dass wir in unsere Ärzte und deren Behandlungsmethoden vertrauen können.


    Ingrid

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