Wie verläuft die Brustkrebs-Nachsorge ?

  • Mareeni


    So ist es bei mir auch. Ich kann dann ins BZ gehen.


    Ich bin jetzt nur noch in der Antihormontherapie. Im Rückblick ging es doch flott.

    Es lebt nur der, der lebend sich am Leben freut. -Menander der Athener


  • wird bei euch routinemäßog Blut abgenommen oder Bauchultraschall gemacht? Würde mich mal interessieren, wie das so gehandhabt wird - die Empfehlungen bei Brustkrebs im Frühstadium sehen solche Untersuchen nicht vor (meine Gyn aber wohl und ich möchte das nicht - mein Hausazt meinte, er würde auch monatlich Tumormarker bei mir messen lassen - ich dachte, ich bin im falschen Film, Ich will überhaupt keinen Tumormarker überprüft haben ohne Grund).

  • Hallo Mamimagnolia,


    ich war letzte Woche bei der 4. Nachsorge bei der Frauenärztin.

    Vierteljährlich abtasten, halbjährlich Sono, jährlich Unterleibsono und ggf. Abstrich (das ändert sich glaub ich gerade). Fragen nach Nebenwirkungen (also sowas wie 'wie geht's....).

    Mammo separat jährlich ggf. halbjährlich.

    Blut wurde mir nie abgenommen. Nur auf meinen Wunsch hatte ich (auf eigene Kosten) den Vitamin D Spiegel messen lassen.

    Tumormarker wurden bei mir noch nie im Blut gemessen. Meine Hausärztin hatte, auch auf meinen Wunsch, mal ein großes Blutbild gemacht (also halt die Werte gemessen, die man so üblicherweise auch bei gesunden Menschen misst).


    VG

    Christine

  • Ich hab ja noch die Bestrahlung vor mir, und war seit Diagnose nicht mehr beim Frauenarzt. Sollt ich nicht schon jetzt einen Termin zur Nachsorge ausmachen?Mach ich mir gerade Gedanken darüber. Normalerweise wäre das jetzt ja wieder im drei Monats Rhythmus. :/

  • Force,

    mir wurde während der Bestrahlung geraten, schon mal einen Termin bei der Frauenärztin zu machen um im Anschluss direkt wieder mit der Hormontherapie weiter zu machen. Am 25.01. hatte ich die letzte Bestrahlung, am 28.01. dann bereits den Termin bei meiner FÄ. Die hat sich u.a. die bestrahlte Brust angesehen, mir für die Stellen, wo sich die Haut gewaltig schälte, eine super Salbe verschrieben und mit mir noch das ein oder durchgesprochen und mir dann das Rezept für Hormontabletten ausgestellt. Für mich sehr wichtig, weil nochmals eine zusätzliche Absicherung. Den nächsten Termin habe ich jetzt Ende April, dann mit US, Blutuntersuchung und so. Vor der Bestrahlung hatte ich, wie üblich, ein Planungs-CT.

    Der Wunsch nach Heilung ist immer schon der erste Schritt zur Genesung!

    Mein Motto: Ich bin nicht auf die Welt gekommen um so zu sein wie andere mich gerne hätten! 😊😍


  • Liebe Mamimagnolia

    Ich hatte mittlerweile die 5. Nachsorge beim Gyn. Dort wird vierteljährlich die Brust abgetastet und ein Sono gemacht. Einmal im Jahr ist zudem eine Mammographie der gesunden Brust fällig. Da ich aber auch ein Implantat habe möchte mein Gyn auch ein jährliches Brust-MRT veranlassen.

    Beim Onkologen habe ich ebenfalls 1/4 jährlich Nachsorge. Dort werden die Tumormarker bestimmt und ein Bauch-Ultraschall gemacht.

    Im BZ bin ich nicht mehr in Behandlung, ausser es wäre was wegen Metas🙈 oder dem Implantat.

    Wenn dir das Leben Zitronen schenkt, mach Limonade drauß!;)


    Wenn sich im Leben eine Tür schließt, sollte man sich manchmal lieber HAMMER und NAGEL schnappen und sicherstellen, daß das Teil auch zu bleibt.8o


    Alles, was man über das Leben lernen kann, ist in drei Worte zu fassen: ES GEHT WEITER!:thumbup: (Friedrich Schiller)

  • Liebe Hanka,


    du hattest aber kein Frühstadium ohne Chemo mehr, oder? DANN verstehe ich das mit den Tumormarkern und dem Bauch-US. Bei mir ist das laut Richtlinien überhaupt nicht vorgesehen und ich darf mir ständig anhören: doch, das muss. Und scheinbar wird es bei anderen mit Frühstadium ja auch nicht gemacht.

  • Mamimagnolia

    Stimmt ich hatte das volle Programm.

    Aber ich habe eine Freundin, die hatte auch nur OP und danach die Bestrahlung. Sie bekommt auch vierteljährlich neben dem klassischen Ultraschall beim Gyn auch bei einem Internisten regelmäßig einen Abdomen-Ultraschall. Ob das Allerdings etwas mit dem Tamoxifen zu tun hat, dass sie nun für 5 Jahre nehmen muss weiss ich jetzt natürlich nicht sicher.🤔

    Wenn dir das Leben Zitronen schenkt, mach Limonade drauß!;)


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  • Liebe Mamimagnolia,

    Es ist immer krass, wie unterschiedlich das gehandhabt wird. Bei mir wurde der Tumormarker noch kein einziges Mal bestimmt, bin aber ehrlich gesagt eher froh darüber, ich will es gar nicht wissen,:hot: mir reicht schon der Bammel vor jeder Nachsorge. Bekomme von meinem Hausarzt alle 4 Monate ein US vom Bauch (das letzte vor einer Woche war übrigens in Ordnung :thumbup:), dann alle 3 Monate einen Termin bei der Frauenärztin, die aber weiter nichts macht als die Brust abtasten :rolleyes: einmal im Jahr dort dann zusätzlich die Krebsvorsorge und ein US vom Unterleib (das ich aber selber bezahlen muß :(). Dann einmal im Jahr beim Radiologen eine Mammo von der verbliebenen Brust sowie ein US von der Brust sowie der Mastektomienarbe.

    LG

    Frusti :*

  • Das ist wirklich irritierend wie unterschiedlich die Untersuchungen sind.

    Da ich gerade noch meine postneoadjuvante Therapie mache, meinte meine Gynäkologin, würde sie noch nicht die richtige Nachsorge machen und irgendwie eiert sie sowieso seit der Diagnose sehr viel hin und her. Manchmal habe ich auch das Gefühl, dass sie selbst von der Situation (Alter, BRCA, kurz nach Geburt, etc.) überfordert ist, was ja eigentlich Quatsch sein sollte bei einem Facharzt.


    Ich werde allerdings 2mal jährlich im Brustzentrum einen Ultraschall bekommen, das ist schon sicher und mit meiner Hausärztin habe ich einen regelmäßigen Ultraschall 'Bauch' ausgemacht, der bisher auch immer in Ordnung war. Allerdings überlege ich zu einer Internistin zu wechseln, da ich mir nicht so sicher bin wie gut so ein Ultraschallgerät bei meiner Ärztin ist, das sieht doch schon etwas älter aus.

  • Bei mir wird auch alle drei Monate ein bauchultraschall gemacht. Ist das sinnvoll? Mein Eindruck ist, dass Ultraschall eh nicht wirklich was findet. Wie seht ihr das?

    Lassen-Können ergänzt das Wollen-Können wie die Stille die Musik, das Schweigen das Reden, die Nacht den Tag.

    _______


    Kann nicht ich daraus werden – echter, tiefer, neu?

  • Liebe Caro_caro


    das kann man nicht so einfach mit sinnvoll oder nicht sinnvoll beantworten.


    Es hängt davon ab:

    Wie ist Deine Brust, gut schallbar oder nicht so gut, klein oder groß

    Wie gut das Ultraschallgerät ist

    Und nicht zu vergessen: Wie gut der Arzt das beherrscht/wie viel Erfahrung er hat.


    Ich habe einen eher kleinen Busen (B Cup) den man mit Ultraschall hervorragend untersuchen kann. Daher mache ich das alle 3 Monate und nur 1x jährlich oder auch gar nicht Mammografie, weil schmerzhaft und klappt mit dem Port nicht gut. Ich fühle mich ziemlich sicher damit. Aber Garantie hat man ja nie zu 100%, egal bei welcher Untersuchung. Ich würde mich auf die Aussage Deines Arztes und Dein Bauchgefühl verlassen.

    Ich mache noch 1x jährlich MRT. Bezahlt aber ggf. nicht jede Kasse....


    Liebe Grüße

  • Ach sorry, ich habe Brust gelesen ;)

    Ja, das mit dem Bauch ist schwierig. Da kann ich nix sagen. Aber auch da hängt es trotzdem vom Arzt und Gerät ab....


    Bei mir übersehen die Radiologen auf den MRTs und CTs sehr offensichtliche Befunde. Was soll man sagen.....bin da etwas fassungslos allmählich!

  • Ich habe heute bei der Nachsorge so ziemlich alle Fragen gestellt. Das Letrozol verschreibt sie mir weiter. Ich soll alle 3 Monate kommen und da noch viel Wasser in der Brust ist, wird Ultraschall gemacht.

    Sie war sehr gründlich und bot mir an, dass wenn ich irgendwie meine etwas zu fühlen oder zu empfinden, was mich an Tumore erinnert, soll ich anrufen und 1 Tag später kann ich kommen. Sie möchte das alles zeitnah klären. Finde ich absolut toll.

    Es lebt nur der, der lebend sich am Leben freut. -Menander der Athener


  • Hallo Mädels,

    meine Nachsorge ist noch nicht so recht angelaufen, da ich bis Ostern noch eine Tablettenchemo mache.


    Ich weiß gar nicht wie ich es eigentlich formulieren soll. Also ich werde auch US bekommen der Brust und 1x jährlich Brust MRT, US Abdomen spreche ich beim Hausarzt mal an.


    Ich will jetzt niemanden verletzen oder in Angst versetzen.. aber.. wenn jetzt echt mein Triple negativ da irgendwo (Lunge, Brust, Leber) zu erkennen wäre, wäre das doch eine Katastrophe.

    Gibt es nicht etwas wie eine Immuntherapie, Schläferzellen Check oder so was man noch machen kann? Also auch auf eigene Kappe. 🤷🏻‍♀️ Also Nachsorge und gleichzeitig vielmehr Vorsorge.


    Die Tumormarker wurden bei mir nie bestimmt. Daher denke ich, dass die Werte jetzt wenig Anhalt geben können.


    Gesund zu leben versuche ich sowieso schon! 😉 Ich würde auch deutschlandweit fahren für mögliche Alternativen. 👍🏻


    Lg, Kati

    <3 Wenn dich das Leben umhaut, bleib kurz liegen und beobachte die Sterne! <3

  • Liebe Tinki


    Das sind bzw waren auch meine Gedanken zur Nachsorge. Ich habe eine Rundum-Nachsorge, über die ich sehr froh bin. Ich fragte meinen Arzt auch danach, ob man die Schläferzellen feststellen kann ( irgendwo hier gibt es auch einen Thread dazu). Der Arzt meinte, Ja man kann es feststellen, aber was nütze das Wissen um das Vorhandensein dieser Schläferzellen. Man könne vorsorglich noch nichts tun. Der Patient würde durch das Wissen nur zusätzlich psychisch belastet. Das habe ich auch eingesehen u nicht weiter gebohrt. Tumormarker wurden bei mir auch noch nie bestimmt und nun lassen wir sie auch nicht mehr bestimmen.

    Manchmal kann man nicht mehr und mehr machen. Ich hoffe, dass meine Nachsorge ausreicht, um rechtzeitig was festzustellen, falls.....

    Ich halte den Kopf oben und genieße mein momentanes Dasein und Gesund sein.


    Das wünsche ich dir auch von ganzem Herzen. 💛☀️🍀

  • Hi Tinki,


    Kann dir noch Bisphosphonate als Infusion empfehlen. Soll wohl auch gegen Metas helfen. Also zur Vorbeugung. Wird in anderen Foren heiss diskutiert.

    Ich habe es aber bisher auch nicht umgesetzt. Ich wollte das meinem Körper nicht auch noch antun. Vlt. Ist es auch ein Fehler. Und ich habe zulange gewartet. Das bekommt man 2x im Jahr.


    Dann versuche ich mich vegan/ basisch zu ernähren und viel Sport zu machen. Sport killt die Tumorzellen.

    Ich habe auch CPD Öl zu Hause, trau mich aber nicht ran. Und dann mache ich oft Kurkuma (Bio) ans Essen.


    Und die Seele, also eine Therapie ist gut. Lies dich mal zu Psychoneuroimmunologie ein. Ich hatte das im Studium.


    Alles gute dir!

  • Achso liebe Tinki,


    Willst du wirklich wissen, ob du Schläferzellen hast. Diese müssen ja nicht zu Metas führen. Ich könnte mit der Gewissheit niemals leben. Es wäre Stress pur.


    Lg

  • Tumormarker Hanka ? Welche? Ich war vor einem Jahr mit der TN T3 G3 Ki67 90% Diagnose konfrontiert und kann mich nicht erinnern, jemals z.B den CEA Wert auf der Liste gesehen zu haben. Die Leberwerte spielten verrückt und dank erhöhtem AP und Calciumwert habe ich im Herbst per Szinti den Verschleiß schriftlich bekommen.. Ende März MRT, Sono und das Blut wird bei der Hausärztin auseinandergenommen - auf meine und der Onkologin Bitte auch Palathormon, vielleicht spinnen ja die Nebenschilddrüsen. Gyn verunsicherte mich jetzt nach Feststellung der Wechseljahre durch Blutwerte mit Überweisung an Onkologin für Biphosphonate... Aber erst möchte ich noch andere Ursachen klären.

    Zum CEA Wert: es muss so um 1993 gewesen sein als ich beim Hausarzt/Internist plötzlich einen CEAWert von ca 7 hatte...bin aber Nichtraucherin... Also einmal mit 25 schon Darmspiegelung o.B und CT - Ergebnis Bosniakzyste an der Nebenniere... Die existiert in unveränderter Größe... Woher der Wert kam? Der Arzt meinte, es gäbe Menschen mit erhöhtem Grundwert...Vielleicht Erbe meiner Mutter, sie war bis kurz vor meiner Planung Kettenraucherin und geraucht wurde früher von Gästen immer und drinnen, dass die Gardinen gewaschen werden mussten...


    Was wird bei Dir denn als Tumormarker geprüft? Ohne PCR mit Sinn 2 Ergebnis (3 mm lebten...) bin ich wirklich nicht so entspannt wie ich gerne wäre, hoffentlich in einer Woche wieder besser.


    Ob ich Schläferzellenbestand wissen wollen würde Tinki? Ich glaube nicht. Bin generell eher optimistisch aber die aktuellen Blutwerten lassen die Gedanken schon genug rotieren und das, obwohl es schon vorher in den Knien etc Arthrose gab.. Dass der Umbau in der Brust noch nicht abgeschlossen ist und der durch die Chemo so schön geschrumpfte Lymphknoten durch OP und Bestrahlung wieder aus der Versenkung auftauchte, das macht die Sache nicht besser (Biopsie vor einem Jahr o.B). Wir wissen durch Corona schon wenig genug über die Zukunft und mehr als möglichst gesund zu leben kann man doch eh nicht machen? Also carpe diem und möglichst viel lachen.

    Liebe Grüße aus der Köln Bonner Bucht Rheini