Wie verläuft die Brustkrebs-Nachsorge ?

  • Hallo Ihne,


    Ich hatte auch kein Nachstaging nach Beendigung von Op und Chemo.

    Ich kenne aber auch einige da wurde noch am Ende ein CT Thorax und Abdomen gemacht. Gehört aber glaube ich nicht zur Regel.

    Und dann handhaben es Onkologen oder Gyns unterschiedlich. Auch was die Brustnachsorge angeht. Es gibt Frauen, die bekommen regelmäßig ein CT und andere nicht. Es gehört nicht zur Nachsorge.

    Wenn du Beschwerden hast, wird dann weiter untersucht. Ich bekomme noch regelmässige Blutabnahme, knochendichtmessung, alle 3 Monate abtasten der Brust, 2x im Jahr Brustultraschall, wenn überhaupt alle paar Jahre ein MRT und 1x im Jahr vaginalen Ultraschall.


    Alles gute für dich🍀🍀🍀🍀

  • Mareeni

    Danke dir für die Info!

    Dann ist es also vom jeweiligen Arzt abhängig, ok...

    Ich werde beim Abschlussgespräch einfach nochmal nachfragen.

    Vielleicht versteht er meine Bedenken.

    Bin ja leider zum 2. Mal bereits in Therapie.


    Liebe Grüße

    Ihne

  • Ihne Noch mal zum Re-Staging: Ich hatte das auch nicht, aber recht bald nach Abschluss meiner AK-Therapie die erste große radiologische Nachsorge. Die Onkologin am BZ ist fit, sie hat ermöglicht, dass ich demnächst noch mal ein MRT kriege (wurde auch im Mai letzten Jahres operiert), und ein Staging mache dann nach ca. 2 Jahren Sinn.
    Alles kein Standard, frau muss sich kümmern und kooperative Ärzte haben.

    Und nicht jede will sich dem psychischem Stress aussetzen. Ist ja indiviuell auch sehr verschieden.

  • Liebe Eluna


    ich danke dir!

    Ich werde das auf jeden Fall im Abschlussgespräch thematisieren. Ich finde es irgendwie seltsam, dass nach 1 Jahr Therapie nicht nochmal geschaut wird. Also schwierig für den Kopf...

    Natürlich bin ich froh, dass es derzeit keine Anhaltspunkte gibt für eine weitere Bildgebung.


    Ihne

  • Ich finde das auch sehr verwirrend, dass die Nachsorge bei allen so unterschiedlich ist. Hängt das auch davon ab ob man Chemo hatte? Ich OP, Bestrahlung, Antihormontherapie. War schon das erste Mal nach Bestrahlung bei meiner Gyn. Sie hat kein Ultraschall gemacht was ich seltsam fand. Bei der Reha sagte meine Ärztin ich soll mind. 3mal Ultraschall der Brust in diesem Jahr haben und an sich 2mal Mammo. Im August habe ich meinen nächsten 3monatigen Nachsorgetermin und hoffe mal da bekomme ich Ultraschall. Bin stark am überlegen mir einen gynäkologischen Onkologen zu suchen weil ich glaube da ist die Nachsorge intensiver, gründlicher... meine Rehaärztin meinte auch sie fände das sehr sinnvoll.

    Mach heute so wunderbar, dass gestern neidisch wird.<3

  • Guten Morgen Sunny05 ,

    Meine Gyn tastet auch nur die Brust ab. Sie sagt, das sie jetzt für den Unterleib zuständig ist.Aber ich bekomme von ihr eine Überweisung zur Radiologie, wo dann Ultraschall und Mammographie gemacht wird. Außerdem hat sie mir einen Onkologen empfohlen, der alle 1/2 Jahre Ultraschall von den Organen macht.

    Ich fand es am Anfang auch verwirrend . 3 Ärzte….. aber es funktioniert

    Herzliche Grüße Narja

  • Hallo Narja - vielen Dank für deine Info... wie sie ist für deinen Unterleib zuständig.. da gehört doch alles dazu... komisch... Also wenn ich einen guten gynäkologischen Onkologen finde dann reicht mir der + mein Radiologe für Mammo + Ultraschall. 3 Ärzte sind mir dann zu viel.

    Mach heute so wunderbar, dass gestern neidisch wird.<3

  • Liebe Sunny05, ich finde auch erstaunlich, wie unterschiedlich die Nachsorgen betrieben werden.

    Meine letzte Bestrahlung war Anfang März (nach Chemos und 2 OP's in 2020). Die Nachsorge bei meiner neuen Gyn, die sich im April erst selbstständig gemacht hat, nachdem sie vorher in einem Brustzentrum gearbeitet und auch selbst operiert hat, erfolgt alle 3 Monate auch lediglich durch Abtasten der Brust. Es wurde noch nicht ein einziger Ultraschall gemacht. Ich habe Anfang September die 1. Mammo und auch den ersten Ultraschall im radiologischen Zentrum, die auch die Diagnose stellten im Mai 2020.

    In einem Merkzettel, den mir meine Onkologin letztes Jahr nach Chemoende mitgegeben hat steht: Erster Ultraschall und erste Mammo 6 Monate nach Ende der Strahlentherapie. Meine neue Gyn hat mir bestätigt, dass das so üblich sei.


    Wohl fühle ich mich mit dieser für mich langen Wartezeit nicht, denn es kommen immer Ängste hoch.

    Am Ende wird alles gut und wenn nicht alles gut ist, ist es nicht das Ende. (Oscar Wilde)

  • Hallo Sunny05 ,ich hab meine erste Nachsorge bereits hinter mir, drei Monate nach Ende der Bestrahlung. Bei mir wurde auch nur abgetastet, mein Frauenarzt hat gesagt, beim nächsten Mal macht er einen Ultraschall. Er hat gesagt drei Monate nach der Bestrahlung macht es keinen Sinn schon einen Ultraschall zu machen, weil man nicht genau alles sieht. Mammographie ist auch erst 6 Monate nach der Bestrahlung geplant. Ich vertrau auf meinen Gyn der vom Brustzentrum kommt und viel Erfahrung hat. Krebs Vorsorge unten rum mit ultraschall hab ich bereits bekommen,das ist weiterhin auch einmal im Jahr .

  • Meine Gyn sagt sie bekommt den Ultraschall von der Brust nur 1mal im Jahr von der KK bezahlt.Ich lasse aber alle 3Monste den Ultraschall von der Brust machen und bezahle Ihn selbst.Und einmal im Jahr wird Ultraschall und Mammographie in der Rafiologie gemacht.unterleib einmal im Jahr mit Ultraschschall und Abstrich.

  • Mein Gynäkologe hat bisher jedesmal, also alle drei Monate, meine Brust abgetastet und einen Ultraschall gemacht. Möglich, dass das für die betroffene Seite noch nicht sinnvoll ist (OP war 11/20), aber zumindest für die andere Seite würde ich den auf jeden Fall haben wollen. Aber er macht das einfach für beide Seiten. Wegen der AHT macht er alle sechs Monate eine vaginale Untersuchung inkl. Ultraschall der Eierstöcke. Wenn ich große Angst vor Eierstockkrebs hätte, würde er das auch alle drei Monate machen, meinte er.


    Weil ich zur Genanalyse geschickt wurde, bekomme ich zudem jährlich in der Uniklinik noch Mammographie und MRT bis zum 50. Lebensjahr.


    Letztens hatte ich Rückenschmerzen und ich wurde direkt zur Knochenszintigraphie geschickt. Eher mit der Begründung, mir die Angst vor Metastasen zu nehmen als dass er da wirklich erwartet, was zu finden. Er meinte, in den ersten ein, zwei Jahren nach der Therapie müsste man die Frauen hin und wieder zu CT, Szinti, ... schicken, um ihnen die Angst vor Metastasen zu nehmen. Irgendwann würde ich seiner Erfahrung nach ruhiger werden.


    Wie er das alles mit der Krankenkasse abrechnet, weiß ich auch nicht - nehme das aber alles ganz gerne an :)


    Ach, und meine Hausärztin meinte, wenn ich mal ein ungutes Gefühl hätte, würde ihr das ausreichen, um beispielsweise einen Ultraschall vom Bauch zu machen. Vermutlich kann ich damit auch nicht wöchentlich da auflaufen, aber allein zu wissen, dass sie das im Zweifel ganz unkompliziert machen würde, beruhigt mich schon sehr. Und wenn ich das hier so vergleiche, habe ich anscheinend sehr fürsorgliche Ärzte erwischt.

  • Ich bin seid September 2020 Mit dem komplett Programm durch und hatte schon vier Mamo + Ultraschall, alle drei Monate Onkologin Gespräch und Blutkontrolle, 1× Bauch und Leber Ultraschall und alle zwei monate Gyn zwecks Überweisungen und Untersuchungen.

  • Ich hatte meine letzte Mammographie in 12/20, seitdem bei der 3-monatigen Nachsorge immer nur abtasten, Oberarme vermessen, abhören und abklopfen. Ja, auch immer Blutabnahme, aber keinen Ultraschall seitdem. Aber mir geht es immer besser, ich hatte ja lange Probleme mit den Narben, da zog es immer so in dem Bereich. Jedes Mal, wenn ich mich nachts mal umgedreht habe, bin ich aufgewacht, weil es weh getan hat. Dummerweise hatte ich das auch auf der Portseite… da merke ich jetzt immer noch was, die Seite zwickt noch deutlich öfter, als die Seite, wo der Tumor saß.


    Aber ich denke mir immer, dass mein Gyn schon weiß, was er tut, ich bin mit Sicherheit nicht die erste, die Krebsnachsorge bei ihm machen lässt.


    Ich bin sehr gespannt, ob ich nochmal was von der Onkologie höre, soweit ich mich erinnern kann, wollten die sich auch nach einem Jahr mal bei mir melden wegen einer Nachsorge. Ich glaube nicht dran, aber vielleicht werde ich positiv überrascht. Aber die waren auch während der Chemo etwas nachlässig…“Ach, Sie hatten noch gar keinen Kontrolltermin? Oh, dann müssen wir den ja langsam mal machen, wir wollen doch mal schauen, wie die Behandlung angeschlagen hat.“ Witzig… aber da die Behandlung bei mir richtig reingehauen hat, was es mir im Nachhinein auch irgendwie egal. Ich wollte einfach nur gesund werden, das Wie und Warum war mir echt wurscht.

    Alles, was keine Miete zahlt, muss raus! 🦀🥊

  • Caro1710


    Mein Port ist längst weg, der wurde ja letztes Jahr im September entfernt. Ich verstehe auch nicht, warum ich auf dieser Seite noch immer Probleme habe. Die sind zwar deutlich weniger, als mit Port, aber mich nervt das schon sehr, dass ich die Seite noch immer merke…

    Alles, was keine Miete zahlt, muss raus! 🦀🥊

  • liebe Gonzi wieviel Jahre hattest du deinen Port? Ich finde Nachsorge auch total wichtig ... ( musste jetzt rein😉) ...aber ich habe durch den Port schon richtig Schlafstörungen 🙄🙄🙄

  • Huhu :)


    Ich wurde am 27.05 erst operiert und hatte im Ende Juni die erste Ultraschall Kontrolle (hab aber auch keine Bestrahlung ).


    Hab alle 3 Monate Ultraschall, alle 6 Monate PAP Abstich - durch meinen Frauenarzt. Die erste MRT Kontrolle habe bereits im November diesen Jahres und dann jedes Jahr. Ich bin aber auch BRCA Trägerin. Eine Mammo kann aufgrund der bds Masektomie mit Silikonaufbau nicut mehr gemacht werden.


    Ich finde es sehr verwirrend, das alle Kliniken und Frauenärzte das anders handhaben 🤦🏼‍♀️ - mit meiner Vorsorge fühle ich mich aber gut und sicher und alles (außer MRT) macht mein Frauenarzt. Er würde Auch die Tumormarker Bestimmen, da diese aber ja sehr ungenau sein sollen, habe ich das abgelehnt