Grosse Angst vor Diagnose Brustkrebs

  • es fehlen noch Werte. Sie wollten es mir nur schon mitteilen! Es werden dann die Untersuchungen gemacht, Röntgen etc und dann steht das stadium fest. Sie sprachen von gesund werden und nicht vom überleben. Aber wer weiss, was nachdem staging ist. Die beiden Ärzte waren so zuversichtlich etc..

  • Liebe Mareeni ,


    Es tut mir sehr leid, dass sich der Verdacht nun leider bestätigt hat . Ich hätte Dir sooo sehr die anderen 50 % gewünscht. 😔

    Als ( vermeintlich ) „ nicht Erkrankte „ werde ich mich nun aus diesem Thread zurück ziehen bzw nicht mehr aktiv mit schreiben . Dazu sehe ich mich nicht berechtigt, weil ich fachlich und emotional ( als nicht Betroffene ) nichts beitragen kann .

    Ich werde Deine Geschichte aber weiterhin still mitverfolgen, sofern Du sie hier teilen möchtest und weiterhin an Dich denken ❤️

    All die anderen tollen Frauen hier werden Dich auffangen und begleiten . 🥰

    Ich wünsche Dir weiterhin nur das Beste ☘️☘️☘️

    Alles wird gut. Ganz bestimmt :hug:


    Liebe Grüße

  • Liebe Milli ,


    Wie geht's dir denn? Nicht gut! Morgen ist das staging. Es wird bestimmt schlecht ausgehen. Vlt lebe ich nur noch 1 Jahr? Bestimmt leber- und lungenmetas. Hatte und habe auch Symptome.. mein tumor ist ja tripple negativ, g3 und 80 Prozent. Warum soll ich noch zum staging gehen? Damit sie mir sagen, dass wars, unheilbar. Der ist doch hochaggressiv. Warum sollte er nicht schon gestreut haben bei einer grösse von 2.4 cm

  • Mareeni du hast eindeutig viel zu viel gegoogelt und viel zu viel Mist gelesen. Halte dich an die Berichte der Frauen hier. die Frage: warum sollte er gestreut haben ist genauso Kaffeesatzleserei wie warum sollte er nicht gestreut haben... nur bei sehr wenigen werden bei der Erstdiagnose Metastasen festgestellt. Du sollst zum Staging gehen, damit du konkrete Fakten bekommst anstatt dir das schlimmste auszumalen.

    Ich denke an dich <3

  • Liebe Tiscali ,


    Ich weiss ich jammere, momentan weiss ich mit meiner Todesangst nicht wohin. Ich hoffe ich bin nicht zu egoistisch, weil ich zuviel von mir schreibe. Das quält auch! Es hat mich nur erschrocken, dass tripple negativ und dann noch 80 Prozent gleich so schlechte Prognosen hat. Sei lieb umarmt

  • Liebe Mareeni

    nein du bist nicht egoistisch, dafür ist doch dieses Forum da, um sich auszuschreiben seine Ängste zu äußern.:hug:<3

    Ich hatte vor dem Staging auch Todesangst und sah überall schon Metastasen, hatte aber auch keine, obwohl mein Tumor über 4cm groß war. Die allermeisten Frauen haben bei der Erstdiagnose keine Metastasen, du gehörst bestimmt auch dazu :hug: drücke dir morgen ganz fest die Daumen und denke an dich.<3

    LG

    Frusti:*

  • Liebe Mareeni ,


    du hast Chancen gesund zu werden, zum Staging werden alle geschickt, auch die mit kleinen weniger aggressiven Tumoren. Die 80% sagen was über Teilungsrate, es ist kein Todesurteil. Die Chemotherapie macht dem Untermieter das Garaus. Ja die nächste Zeit ist es schlecht mit Partymachen, du willst doch weiterleben. Du kannst gesund werden. Manchmal jammern darf man, aber nicht den Kopf in den Sand stecken.🍀🍀

  • Liebe mareeni,


    Ich habe nun lange nachgedacht ob ich hier mitschreiben soll.


    Also ich bin einer der wenigen Frauen, die ihre Erstdiagnose Brustkrebs mit Metastasen erhalten hat. Letztes Jahr im Mai. Meine Metastasen waren Knochenmetastasen, Metastasen auf dem Lungenfell und Wasser zwischen Lungenfell und Lunge. Da ich einen hormonabhängigen Tumor habe den man laut Ärzte weder operieren kann noch mit Chemo behandeln kann, werde ich mit Ibrance, und Tamoxifen behandelt. Ich weiß von Beginn an dass ich chronisch krank bin. Seit der Diagnose habe ich nun schon zwei Kontrolluntersuchungen gehabt. Und es sind tolle Ergebnisse: kein Wasser mehr, keine Knochenmetastasen sichtbar und die Metastasen auf dem Lungenfell ziehen sich zurück. Lymphknoten sind ganz viele nicht mehr sichtbar und die zwei grossen haben sich halbiert.

    Als ich nach Weihnachten beim Onkologen sass habe ich geweint weil mir das Wort chronisch so Angst machte. Seine Worte waren, wir sind erst am Anfang der Therapie dass ist noch nicht das Ende.


    Vielleicht konnte ich dich auch ein wenig beruhigen. Ich wünsche dir alles Liebe und viel Kraft.


    Liebe Grüße Sabine

  • Mareeni , vielleicht kannst Du im Brustzentrum gleich mal nach psychoonkologischer Betreuung fragen, die können Deine Todesangst sicher ein bißchen auffangen.

    Und was ich hier so lese ist, dass ein TN-Tumor gut behandelbar ist.

    Ich hatte einen hormonabhängigen, sogar mit Rezidiv, dazu noch Gebärmutterhalskrebs und habe auch keine Metastasen.

    Auch ich erteile strengstes Google-Verbot!

  • liebe Mareenie,

    Meine Mum hatte einen agressiven Bk, der (später) dann metastasierte. Die Erstdiagnose war 81. Sie ist mit 79 dann im Januar 18 von uns gegangen.... sie ist bei 3 Rezidiven 37 Jahre lang mit der Diagnose "rumgelaufen".

    Und: die heutige Medizin ist viel viel weiter inzwischen.

    Du packst das, gleich ob ja oder nein!

  • Ich bin ebenfalls TN-Betroffene gewesen, mit einem knapp 2 cm Tumor, G3 und KI von 70%.

    Die Diagnose war im Mai 2017 und ich bin noch da, habe keine Metas und es geht mir gut.

    Also, von Todesurteil wird hier nicht geredet, gell...


    Die Chemo wirkt gerade bei hohem Ki Wert meistens sehr gut!


    Du wirst sehen, dass es dir zusehends auch seelisch besser geht, sobald ein Therapieplan steht!

    Alles Gute.

  • MoKo ,


    Danke für deine aufbauenden Worte. Habe das szintigraphie hinter mir. Ohne Befund. Die haben heute einen Clip eingesetzt in der betroffenen brust. Ich bin ja jetzt im brustzentrum. Hier hat der chefarzt der Radiologie einen kleinen vergrößerten lymphknoten bei dem knoten gefunden. Aufeinmal. Muss nochmal gestanzt werden. Das ist doch ein schlechtes zeichen oder?

    Morgen muss ich zum ct. Davor habe ich grosse angst; leber und Lunge sind ja nochmal ne andere Nummer!