Fahrten zu Antikörpertherapie

  • Hallo Forum,

    gelten die Fahrten zu den Antikörpergaben als Chemotherapie oder Chemofortsetzung?

    Muss die KK was zuzahlen? Das Herceptin wird ja anfangs alle drei Wochen zu den Paclis über den Port gegeben und insgesamt über ein Jahr in der Onkopraxis. Wer hat Erfahrungen damit? LG Sally11

  • Als bei mir die Antikörpertherapie begann, wollte mir die onkologische Praxis einen neuen Taxischein ausstellen. Also gehe ich davon aus, daß die Fahrten weiterhin bezahlt werden. Allerdings habe ich den Taxischein abgelehnt, ich lasse mich von meinem Mann bringen und holen.

    Liebe Grüße

    Jutta


    Ich habe alle Sinne beisammen, Blödsinn, Schwachsinn, Unsinn, Wahnsinn.

  • Hallo Sally11 ,


    ich bin privat versichert und meine KK wollte trotz Taxischein die Fahrten zur Antikörpertherapie nicht bezahlen. Ich habe dann einen ganz bösen Brief geschrieben und dann hat sie gezahlt, aber mit der Bemerkung, dass weitere Fahrten nicht erstattet werden. Die Fahrten, die ich nach Abschluss der Chemo gemacht habe, wurden also nicht erstattet. Die Beihilfe hat hingegen ohne Probleme gezahlt. Eventuell solltest du vorher mal nachfragen.


    LG

    Anna

  • Hallo Bonny und Frieda ,


    ich wurde auch immer von meinem Mann gefahren. Lass dir den Taxischein trotzdem geben, denn das ist der Beleg, dass du selbst nicht fahren darfst. Ich habe dann 30 Cent pro km (Hin- und Rückfahrt) von der KK bekommen. Ob das bei der gesetzlichen KK auch so ist, weiß ich nicht. Wäre aber fair, weil du denen ja die noch höheren Taxikosten ersparst.


    LG

    Anna

  • Hallo Sally11 ,


    genau mit dieser Begründung wollte meine KK die Fahrten nicht bezahlen. Chemo und Bestrahlung stellen wohl Ausnahmen dar. Ich habe mich beschwert und dann haben sie zumindest die Fahrten übernommen, die stattfanden als ich auch die Chemotherapie hatte. Ich musste jedes Mal 40 km (in eine Richtung) fahren. Die können froh sein, dass ich privat gefahren bin und nicht mit dem Taxi.

  • Hallo AnnaMaus84 und Bonny und Frieda ,

    ich habe mich immer mit dem Auto fahren lassen und zu Antikörper und Bestrahlung bin ich selbst gefahren. Wäre ich mit Taxi zu den 33 Bestrahlungen, hätte die KK ca. 3300 EU zahlen müssen. Dass sie nur 0,20 EUR pro km zahlen, wusste ich vorher. Aber die Antikörper sind für mich "Chemo". Offenbar wird Ehrlichkeit nicht belohnt, die wollen belogen werden. Übrigens haben wir während der 12 Paclis Fenistil bekommen während der Antikörper nicht mehr. LG Sally11

  • Bei meinen AK ist es Standard, daß vor der eigentlichen Infusion ein Antihistaminikum und hochdosiertes Kortison verabreicht werden. Ich bekomme sogar eine höhere Dosierung, weil ich während der AK-Gabe mehrfach allergisch reagiert habe. Doch so und mit einem sehr langsamen Infundieren komme ich gut klar. Ich bin immer sechs Stunden in der Praxis, die ich regelmäßig verschlafe. Also ich bin nicht fahrtüchtig.

    Liebe Grüße

    Jutta


    Ich habe alle Sinne beisammen, Blödsinn, Schwachsinn, Unsinn, Wahnsinn.

  • hallo bekomme nächsten Dienstag zum erstenmal Antikörper taxischein Habenichts auch schon bin mal gespannt soll ja ein ganzes Jahr alle drei Wochen sein denke aber Taxi wird bezahlt.

  • Hallo AnnaMaus84 , Bonny und Frieda , bin gesetzlich versichert. Aber wenn ich hier so im Forum schaue, bekommen das ja fast alle bezahlt.

    Am Anfang hab ich mich auch fahren lassen und es wurde auch zwischendrin Pause gemacht um zu sehen wie und ob man es verträgt. Da das der Fall war, bin ich die letzten Male selbst gefahren. Aber eigentlich sollte es keine Rolle spielen ob man mit dem Taxi fährt, sich fahren lässt oder selber fährt. Ich habe mich bei den letzten beiden Infusionen 1 x krank schreiben lassen und 1 x Urlaub gehabt, da ich da wieder gearbeitet habe.