Probleme mit dem Port

  • Ich habe meinen Port seit 4,5 Jahren, und ich hatte von Anfang an keine Probleme. Liebe MeLene, es könnte durchaus sein, daß die Schmerzen in der Portgegend mit dem Gewichtsverlust zu tun haben. Steht er mehr raus als vor der Gewichtsabnahme?

    Liebe Grüße

    Jutta


    Ich habe alle Sinne beisammen, Blödsinn, Schwachsinn, Unsinn, Wahnsinn.

  • Curly 66 ich weiss wie die anatomischen Gegebenheiten sind ;), nur die Schmerzen sind neu und zunehmend

    Aenneken ich hab meinen Port schon seit 12/2020 .. es wird seit 2 monaten immer mehr dass mir die Haut/der Muskel (?) so sehr weh tut.

    Bonny und Frieda guter Gedankengang, ( warum komm ich da selber nich drauf ?) der Port ist deutlicher zu sehen und tastet sich auch nicht mehr so tief wie "früher".. würd auch erklären warum die kurze Nadel gegangen is, ich brauchte sonst immer die lange 19x25mm Nadel.

    Das hiesse im Umkehrschluss ich darf nicht noch weiter abnehmen, weil sonst die Probleme zunehmen...

    Das Herz voller Wünsche, die Augen voller Tränen und den Kopf voller Fragen.

  • Bonny und Frieda nein ich muss nicht abnehmen, soll auch lt. Onkos nicht weiter abnehmen, schaffs aber nur schwer mein jetziges Gewicht zu halten, der Zeiger bewegt sich eher wieder weiter nach unten...

    Das Herz voller Wünsche, die Augen voller Tränen und den Kopf voller Fragen.

  • Port-Infektion

    Meine Onkologin äußerte den Verdacht Port-Infektion. Wer hatte das schon? Mit welchen Symptomen? Und war die einzige Lösung ein neue Port?

    Entschuldigt, falls das öfter passiert, ist das im Forum kaum auffindbar.

    Liebe Molly 62, Dir musste ein neuer Port gelegt werden, richtig?

    Einmal editiert, zuletzt von Alecto () aus folgendem Grund: Themen zusammengeführt

  • Hallo liebe Prim72 ,

    ich hatte 2021 eine Portinfektion, diese äußerte sich mit hohem Fieber. Zunächst war es nur eine Vermutung meines Onkologen. Über eine Blutentnahme mit dafür ganz bestimmten Laboruntersuchungen bestätigte sich der Verdacht. Der Port musste bei mir umgehend raus, da mit der Gefahr einer Sepsis nicht zu spaßen ist.

    Ich habe keinen neuen bekommen. Nach dem Rezidiv im Februar 2022 habe ich die Chemotherapie über einen Zugang in den Arm bekommen und das andere Chemomedikament in Tablettenform.


    Ich wollte tatsächlich auch keinen neuen Port, mich hat er genervt 😅. Aber so wie ich gelesen habe, kommen die meisten damit gut klar.


    Ich würde mit deiner Onkologin besprechen, was in deinem Fall Sinn macht.


    Lieben Gruß und alles Gute 🍀☀️ wünscht dir Boxi

  • Hallo Prim72,


    ich hatte 2015 aufgrund von Fieber, erhöhtem CRP-Wert, niedrigen Leukos und schlechtem Allgemeinbefinden den Verdacht auf Port-Infektion. Die Antibiose hat nicht angeschlagen, daher musste der Port entfernt werden.


    Der Port wurde eingeschickt und untersucht. Es war keine Infektion am Port aber eine Thrombose.


    Viele Grüße

    Grisu 🌺

  • Vielen lieben Dank, Boxi, und Grisu nach der (neuen) palliativen weekly Chemo habe ich 2-3 Tage 38,8 °C - nach den Filgrastim-Spritzen an Tag 3 und 4 ist das Fieber wieder weg.

    Ich war deshalb schon eine Woche mit Antibiose stationär. Das Blut (aus der Vene) wurde untersucht - und auch sonst alles - aber es wurde nichts gefunden. Die Antibiose bekam ich allerdings nicht über den Port und der wurde auch nicht speziell untersucht. Vielleicht hat die Onkologin deshalb den Verdacht!?

  • Liebe Prim72,


    die Antibiose gab es bei mir auch in Tablettenform. Der Port wurde erst nach der Entfernung untersucht. Es bestand der Verdacht auf einen Krankenhauskeim, da er ja erst recht neu gesetzt wurde. Wenn ich mich richtig erinnere, dann wurde die Thrombose per Ultraschall festgestellt.


    Zumindest ging es mir nach der Port-Entfernung recht schnell wieder besser.


    Ich wünsche dir, dass die Ursache bald gefunden wird und es dir vorallem bald besser geht!


    Liebe Grüße

    Grisu 🌺

  • Liebe Prim72 , ja ich hatte eine Portinfektion und mir wurde ein neuer ( an anderer Stelle ) eingesetzt. Bemerkbar gemacht hatte es sich bei mir mit plötzlichem hohen Fieber ( über 40 ) und Schüttelfrost. Da alles andere durchgecheckt wurde und nichts gefunden wurde ,wurde auf Verdacht der Port entfernt und anschließend untersucht, es befanden sich tatsächlich Bakterien daran , die auch in meinem Blut gefunden wurde . Bei mir war es auch irgendwie eindeutig , weil das Fieber ca. 30 Minuten, nachdem meine Ernährung über den Port angeschlossen wurde, plötzlich begann . Ach ja und die Leukozyten waren extrem niedrig , lagen nur bei 600 .

    Wurde denn mal Blut für eine Blutkultur aus dem Port abgenommen?

    Alles Gute für dich

    Molly

  • Vielen Dank, liebe Molly 62, stationär - vor 2 Wochen - wurde ... also Blutkultur aus der Vene, Röntgen Thorax (Lungenentzündung), Urin (Blasenentzündung), Sono Abdomen (Blindarm), Blutwerte (CRP war erhöht, aber ich war von Hausarzt, Zahnarzt, HNO wegen prominenter - hm - wahrscheinlich Speicheldrüsen und Kieferschmerzen unterwegs und das wurde unter 3x täglich Antibiotika-Infusion besser - auch der CRP).

    Blutkultur aus dem Port soll nun gemacht werden ... aber ich bin nicht mal sicher, ob der zur Zeit rückläufig ist. Ich tippe dennoch auf Vinorelbin im Zusammenhang mit den unter Olaparib in knapp 2 Monaten von 1,8 auf exemplarisch 18 cm explodierten Lebermetastasen.

    (Wäre alles nicht so bisant, würde ich nicht am Samstag mit meinen Mädels 12 + 15 vom Ländle auf die Nordsee-Inseln Borkum und Föhr mit zwischendrin Chemo in Kiel fahren wollen.)

  • Liebe Prim72 , ja das ist jetzt wirklich blöd . Ich meine , den Port zu entfernen wäre keine große Sache aber es wäre doch schade , wenn es umsonst wäre . Vielleicht könntest du die nächste Chemo ja wirklich über die Vene auf der anderen Seite mal bekommen, um zu sehen, ob du dann auch Fieber bekommst. Eine wirklich schwierige Lage für dich und deine beiden Mädels. Was rät dir denn dein Onkologe?