Sonderfall Sarkom und so allein

  • Hallo Nala1970 Willkommen bei uns Sarkomis, auch wenn wir uns lieber woanders kennengelernt hätten. Erstmal alles Gute für Deine Mutter, dass sie die OP gut wegsteckt. 3,2cm ist für ein Sarkom recht klein und gut, alles unter 5cm ist klein, mein Sarkom war 16cm groß. Mal schauen, was die Pathologie sagt. Empfehlenswert ist auf jeden Fall die Behandlung in einem zertifizierten Sarkomzentrum, die findest du auf der Seite der Deutschen Sarkomstiftung aufgelistet. Beim Leiomyosarkom sollte man auch testen, ob es hormonabhängig ist, das wäre von Vorteil, weil man dann eine Anti-Hormon-Therapie machen kann. Wenn Du noch Fragen hast, wir helfen gerne weiter.

    Gruß Kessu

  • (Hoffentlich) Schönen Tag Pelline 63 ,

    ich hoffe, es geht Dir von Tag zu Tag immer besser!

    Und hoffe, dass sich Dein Verdauungsproblem inzwischen gelöst hat, und dass Du nachts gut schlafen und Dich erholen kannst.

    Alles Gute weiterhin, gute Genesung!

    Viele Grüße, gistela

    Am schönsten ist es für mich zwischen den Wurzeln meines "Wunderbaums", mit Blick in die Krone.

    Auch der Baum ist nicht mehr ganz gesund, so passen wir gut zusammen.

  • Hallo Pelline 63 ,


    ja, wir vermissen dich schon! Wie geht es dir? Wenn du kannst, gib einen Piep.


    Eine so große OP ist immer eine große Herausforderung für den Körper, das steckt man nicht so nebenbei weg. Und nicht jeder Tag ist gleich, auch beim Aufwärtssteigen, kann auch mal ein Strauchler dazwischen kommen. Ich hoffe aber sehr, dass es dir im großen Ganzen gut geht :hug:. Du schaffst das!


    Ganz liebe Grüße, ganz viel Zuversicht und Durchhaltevermögen und gute Besserung,

    Wölfin

    Das Leben ist kein Problem, das es zu lösen, sondern eine Wirklichkeit, die es zu erfahren gilt.

    (Buddha, Siddhartha Gautama, ca. 563-483 v.Chr.)

  • Liebe Nala1970 ,


    auch ich möchte dich hier ganz herzlich begrüßen. Die erste Hürde ist geschafft, deine Mutter ist den Tumor los, jetzt geht es wieder aufwärts!

    Wenn alles entfernt werden konnte, bleibt ihr wahrscheinlich weitere Therapie erspart, ggf. nur eine Antihormontherapie. Sie hat also gute Chancen wieder ganz gesund zu werden. Fangt bloss nicht das Googlen an, das ist eher frustrierend, bildet aber selten die Wirklichkeit ab. Es gibt immer solche und solche Verläufe (und Negativnachrichten verbreiten sich immer leichter).

    Ich hatte vor 6,5 Jahren ein Leiomyosarkom in der Gebärmutter (Zufallsbefund) und auch meine letzte Nachsorge war wieder ohne Befund.


    Ich sende euch Kraft und wünsche eurer Mutter alles Gute,

    Wölfin :hug:

    Das Leben ist kein Problem, das es zu lösen, sondern eine Wirklichkeit, die es zu erfahren gilt.

    (Buddha, Siddhartha Gautama, ca. 563-483 v.Chr.)

  • Liebe Nala1970 , auch von mir ein herzliches Willkommen. Ich hoffe Deine Mutter hat die OP gut überstanden. Wölfin und Kessu haben die ja schon viele Infos gegeben. Versucht positiv zu denken auch wenn es nicht immer einfach ist. Mein Sarkom war etwas kleiner als Kessus und mir geht es soweit gut.
    LG Jojo

  • Hallo ihr Lieben, ich habe 2 blöde Tage hinter mir,erbrochen, abführen, Infusionen ohne Ende. Irgendwie fehlt mir gerade die Kraft. Ich hoffe das Schlimmste hinter mir zu haben. Mein Mann steht immer noch mit Pelle in der Nähe ist aber auch sehr fertig. LG PELLINE

  • Oh liebe Pelline 63 ich drücke dich mal ganz vorsichtig :hug:, leider war es bei mir auch so, habe ehrlich gesagt 14 Tage lang mehrfach täglich erbrochen. Eines Morgens bin ich aufgewacht und hatte zum ersten Mal richtig Appetit auf Frühstück und habe ein halbes Brötchen gegessen (bis dahin waren nur mal kleine Happen möglich) und von da an, konnte ich wieder essen und nix ist mehr rausgekommen. Ich fürchte, der Körper braucht etwas und man kann ihn nicht zwingen, wenn er wieder so weit ist, geht alles wieder problemlos. Ich hoffe, bei Dir ist es ganz schnell wieder gut <3. Halte durch, das wird wieder💪

  • Das klingt nicht lustig, Pelline 63 !

    Da hast Du ja ganz schön was hinter Dir.

    Hoffentlich hast Du nun das schlimmste überstanden, und Du kommst allmählich wieder zu Kräften, ich drücke die Daumen!

    Und schicke Dir virtuelle Kraft und Energie aus der Ferne.

    Vor vielen Jahren war ich auch einmal oben auf dem Venusberg, wollte mir damals eine kleine Zubrot-Verdienstquelle als Blutspenderin erschließen, hatte einen Aushang gesehen. Bin mit dem Fahrrad den Berg hoch gestrampelt. In der Ambulanz wurde der Blutdruck gemessen - unter hundert. Wurde zum Kaffee trinken geschickt, und sollte noch etwas joggen. Anschließend immer noch unter hundert. Wurde daraufhin weggeschickt, mich könnten sie nicht gebrauchen. :S

    Halte die Ohren steif, und gute Besserung!

    Viele Grüße, gistela

    Am schönsten ist es für mich zwischen den Wurzeln meines "Wunderbaums", mit Blick in die Krone.

    Auch der Baum ist nicht mehr ganz gesund, so passen wir gut zusammen.

  • Oje Pelline 63 , ich glaube Dir sofort, dass das hart ist. Übelkeit und kaum Appetit hatte ich die erste Woche nach OP auch. Ich konnte nichts mehr riechen. Doch dann kam es wieder. Langsam. Jetzt hab ich die eine Woche allerdings doppelt und dreifach nachgeholt ;). Das wird bestimmt bald wieder besser. Und dann fühlst Du Dich auch wieder viiiiel besser! :hug:

  • Liebe Pelline 63 nachdem ich die nette Essensdame und ihr Tablett tagelang mit gequälten Gesichtsausdruck ansah, brachten sie irgendwann keines mehr, sondern meinten, ich solle mich melden, wenn ich etwas möchte. Ich konnte nur kleine Stücke Apfel und Banane essen und Tee trinken, Joghurt und Kartoffelpüree ging kaum. Zum Glück habe ich ja ordentlich Reserven, so dass Prof. M. meinte, die könnten erstmal angezapft werden ;), 7kg habe ich abgenommen und als ich dann nach der Essensdame klingelte und ein Brötchen mit Marmelade wollte, kam sie sofort freudestrahlend angerauscht. Aber es waren harte 2 Wochen ;(

  • Danke an alle für die lieben Worte 😘
    Bin wirklich froh das es so ein Forum gibt.

    Habe noch eine Frage an dich Wölfin als erstes aber freut es mich zu hören das es dir gut geht und bei deiner Untersuchung alles ohne Befund war.


    Meine Mutter hat die Operation soweit gut überstanden. Habe gestern kurz mit einer Ärztin gesprochen , die haben so einen Schnellschnitt gemacht, und der war ok. Dann haben sie auch nicht mehr weiter geschnitten. Ihr wurde ein Stück der Schamlippen entfernt und noch ein Stück unten rum, wie ich das verstanden habe.
    Aber zu meiner eigentlichen Frage... auf der Gebärmutter hat sie ein Myome... Anscheinend nichts schlimmes. Jetzt möchte ich aber das die Gebärmutter auch raus kommt, weil ich jetzt natürlich ständig Panik habe... muss jetzt nächste Woche wenn der Befund da ist, gleich fragen wann man die raus machen kann. Mir wärs am liebsten heute schon .

    Glaubst du es ist besser die Gebärmutter raus machen zu lassen ? Oder muss es nichts bösartiges sein auf der Gebärmutter?


    Danke schon mal für die Antwort 😌

  • Pelline 63 der ging bei mir auch nicht, sehr zum Verdruss der Krankenschwester :D

    Nala1970 ich will Dich nicht kirre machen, aber ein Sarkom ist im Schnellschnitt nicht zu erkennen, das Gewebe muss angefärbt werden und erst nach 10-14 Tagen hat man ein Ergebnis, lediglich Karzinome kann man schneller identifizieren. Und bei einem Sarkom sollte laut Leitlinien eigentlich ein Bauchschnitt erfolgen und alles inspiziert werden bzw. Verdächtiges entfernt werden. Leider bilden Sarkome schnell Metastasen und es sollte daher nix im Bauch übrig bleiben.

  • Hmm, Kessu , bist du sicher? Bei mir war die Diagnose im Schnellschnitt Leiomyosarkom und die endgültige Patho eine Woche später hat Art und Grading komplett bestätigt.


    Nala1970 alles Gute für deine Mutter. Eine mögliche Gebärmutterentfernung würde mit den Gyns bei der Visite besprechen. Was möchte deine Mutter denn?


    LG und alles Gute

    CrapCrab