Beiträge von KarAch


    Das ist mein Ergebnis nach gut 11 Wochen nach der letzten Chemo, Haarfarbe ist grau meliert, etwas heller als vorher. sieht schon ganz gut aus

    Taima du siehst toll aus und kannst den Sommer genießen. der Pixelschnitt passt zu den jetzigen Temperaturen...

    Liebe Grüße Karin

    Liebe Flori , mir ist es auch passiert. Die DRV Han.....-Braunsch..... ( nicht Bund) wollte mich nach Bad Gandersh....) schicken, das ist 40 km von mir zu Hause entfernt. Ich könnte auch glatt zu Hause schlafen, dafür mache ich mir nicht den Aufwand, den Koffer zu packen und Coronaeinschränkungen in Kauf zu nehmen. Meine Strahlenklinik hat auch die weitere Unterstützung abgesagt, also habe ich schriftlich Widerspruch erhoben und mich zu meiner Sachberaterin bei der DRV durchtelefoniert ( und lange in der Warteschleife gehangen). Da ich ebenfalls Rentnerin bin, ist es mir auch egal, wann ich fahre. Jedoch finde ich die Vorgehensweise sehr kritikwürdig. Die Dame bei der DRV erklärte mir, daß die Mitarbeiter angehalten seien, die nahen Standorte zu wählen. Es geht anscheinend nur ums Geld und die Auslastung der Rehakliniken.

    Das hilft dir jetzt nicht weiter, aber vielleicht tröstet es dich, daß du nicht allein bist. Ich hatte nämlich auch den Eindruck, das es nur mir passiert und ich mich zu dumm anstelle.

    LG und alles Gute für einen guten Ausgang

    Karin

    Hallo aniratak ,

    ich wünsche euch auch alles Gute für eine Therapie. Ich bin auch betroffen mit Erkrankung Endometriumkarznom, nach OP habe ich Chemotherapie hinter mir und hoffe auf lang anhaltende Genesung. Ich kenne keine Immuntherapie, die im Rezidivfall empfohlen wird. Vielleicht gibt es eine Studie mit einem neuen Medikament, das deine Mutter bekommen soll? Ich würde mal den Arzt genau befragen, in den S3-Leitlinien ( April 2018) steht nichts über eine solche Therapieoption. Das wäre ja mal intersessant.

    Lg

    stefunny : "Infiziert" wird das genannt, weil ich Fieber hatte und der CRP-Wert stark erhöht war. Ich hatte auf Blinddarmentzündung getippt.

    Wie es jetzt weitergeht, weiß ich nicht. Viellecht ist es auch eine Folge von Verwachsungen. Ich werde es beobachten.

    Mooncat : wie geht denn bei dir die Behandlung weiter? Und sind deine Schmerzen schon weg?

    Lg und noch einen schönen Restsonntag

    Karin

    Liebe Mooncat , wie schön, dass alles harmlos ist und du bald nach Hause darfst. Bei mir war es ähnlich, ich hatte starke Schmerzen in der Leistengegend und bekam Fieber. Am Mittwoch kam ich ins Krankenhaus, die Stelle wurde mit CT untersucht und eine Probe entnommen. Dazu bekam ich Antibiotikum Un.... d in die Vene. Meine Entzündungswerte waren auch sehr hoch. Nun bin ich wieder zu Hause, jedoch nehme ich noch Antibiotikum und die Schmerzen sind noch da, aber nicht so stark. Ich hoffe, es geht dir bald besser. Meine Diagnose ist bisher auch Infizierte Lymphocele.
    alles Gute

    Karin

    Nachdem mein Termin am 21.3.2021 zwei Tage vorher abgesagt wurde ( AtraZeneca-Rückruf), habe ich jetzt einen Termin am 11. April bekommen. Ich habe von meiner Gyn ein Attest bekommen, da ich noch in der Behandlung bin ( Strahlentherapie). Ich bin gespannt, ob jetzt alles klappt.

    Ich wohne in Nds Landkreis HI.

    ich wünsche euch allen baldige Impftermine.

    Ich habe am 20. März den Impftermin, man bestägte, daß ich in der Gruppe 2 bin ( Niedersachsen) , Chemo ist hinter mir, Strahlentherapie beginnt am 23. März. Mitbringen soll ich ein Attest des Arztes/ Hausarzt oder Onkologe. Und Personalausweis und Impfbuch.

    Ich bin gespannt, wie ich es vetrage. Bisher habe ich alle Impfungen kaum gespürt.

    LG Karin

    Während der Chemotherapie mußte ich auch auf das Halten meines Gewichtes achten ( auch wenn man schlank ist, will man nicht einige Kilos in ein paar Wochen zunehmen). Schon seit mehr als einem Jahr verzichte ich auf Milch und Joghurt. Das hat bei mir viel gebracht, seitdem schwankt die Waage morgens nicht mehr so stark. Ich glaube, in der Milch sind Hormone, die das Zunehmen fördern. Ich komme inzwischen gut ohne Milch im Kaffee und auch ohne Müsli aus. Ich esse viel Obst, Gemüse, auch Kartoffeln und koche seitdem mehr frisch. Der kleine Snack zwischendurch ist bei mir extrem selten geworden. Anfangs der Therapie habe ich wieder Joghurt für den Darm gegessen, ich habe es aber schnell wieder aufgegeben wegen der Gewichtszunahme. Diese Strategie hat anscheinend funktioniert, mein Darm ist auch ohne Joghurt in Ordnung.

    Ich wünsche euch viel Durchhaltekraft und trotzdem Genuß.

    Ich würde mich für mehr Sicherheit entscheiden, immerhin ist ja doch schon etwas in die Lymphbahn eingewachsen. Deine Mama ist ja auch noch recht jung und kann sicher die Operation und vielleicht auch die Chemotherapie gut vertragen. Wenn der Krebs wiederkommt, ist es sicher das größere Übel. Die 5% kenne ich nur von der Entscheidung, ob Chemotherapie ja oder nein. Dazu gibt es leider zuwenig Studien, deshalb diese schwammige Formulierung.

    Wir haben eine Krebsform, die nicht sehr häufig ist, wird oft zusammen mit Ovarialkarzinom in Studien untersucht. Auch zur Lymphknotenentnahme gibt es keine klaren Aussagen, deshalb die ECLAT-Sudie, in der ich mitmache.


    Die Brachytherapie hat mit den Lymphknoten nichts zu tun, das ist eine Vorsorge, damit es nicht zu einem Lokalrezidiv an der Scheidennaht kommt. Deshalb wird sie immer angeraten. Dazu gibt es genügend Studien.


    Es wäre schon gut, wenn sich die Gynäkologin zu mehr Entscheidung durchringen könnte. Vielleicht wäre eine zweite Meinung bei einem Arzt mit mehr Erfahrung sinnvoll. Wo wohnt ihr denn, habt ihr eine Klinik in der Nähe, oder ein größeres Krankenhaus? Ich bin inzwischen sehr skeptisch gegenüber Operationen und Behandlungen durch Ärzte mit zuwenig Erfahrung. Leider geben die wenigsten Ärzte das zu und machen einfach weiter. Ich habe leider vor vier Wochen eine Freundin verloren, die in einer mittelgroßen Klinik an der Blase wegen Krebs operiert wurde und diese Operation nicht überlebt hat. Ich glaube einfach, daß sie in einer auf diese Operation spezialisierten Klinik nicht so behandelt worden wäre und nicht gestorben wäre.

    Ich wünsche euch eine gute Entscheidung, übereilt nichts, überlegt noch einmal gründlich!

    LG

    Mela86 ,

    bei mir war es eine Kann-Empfehlung zur Chemotherapie. Jedoch habe ich auch diesen G3-Tumor gehabt und zusätzlich eine erbliche Belastung (Lynchsyndrom).

    Ich fand jetzt die Chemotherapie nicht so schlimm und auszuhalten. Die Operation ist nicht schön, aber es gibt doch Hilfsmittel gegen die Ödeme. Mein linker Fuß ist noch manchmal dick, ich trage auch Stützstrümpfe und bewege viel. Ich würde mich immer für Heilung vom Krebs entscheiden, mit dem anderen kann man bestimmt besser leben, als mit der Ungewißheit, etwas versäumt zu haben.

    Ich wünsche euch eine gute Entscheidung

    Hallo Ihr Lieben,

    vielen Dank für die guten Wünsche. Ich freue mich auch sehr und merke schon, daß ich ruhiger werde. Es war ein Kraftakt.

    Euch allen wünsche ich ein wunderbares Wochenende, auch wenn es hier im Norden wieder kalt und nieselig ist.

    Besonders dir Taima , alles Gute für die OP.

    Hallo Zusammen,

    ich habe es auch geschafft, die letzte Chemotherapie ist vorbei und jetzt am dritten Tag danach fühle ich mich schon besser. Ich habe es noch nicht realisiert, aber bin doch sehr froh. Hoffentlich nie wieder!

    Nun müssen sich meine Blutwerte erholen, besonders der HB-Wert. Es folgt noch die Brachytherapie, 5mal. Dann bin ich durch. wie Bumblebee auch schreibt, seit Juli Diagnosen, Ausschabung, Befunde, Operation.... Ihr kennt das ja. Man schaltet nicht ab, jetzt noch ein paar Wochen durchhalten. Aber das schlimmste ist wohl geschafft.

    Ich wünsche euch allen auch ein gutes Durchhalten und weitere Schritte zur Genesung

    VG

    Hallo Mela86 ,

    Ich habe ein Endometriumkarzinom pT1a G3, bei mir wurden laparoskopisch 63 Lymphknoten mit Gebärmutter, Eierstöcken und Bauchnetz entfernt. Ich wurde innerhalb der ECLAT-Studie an der Hochschule Han.... operiert. Die OP hat bei mir wenig Nebenwirkungen hinterlassen, da sie sehr gut ausgeführt wurde. Danach hatte ich 6 mal Chemotherapie ( soeben beendet) und werde noch 5 mal Brachytherapie bekommen. Es gibt die " Leitlinien der Deutschen Krebsgesellschaft" . Die kann man im Netz finden und nachlesen. Das kann eine Grundlage für ein Gespräch mit der Gynäkologin sein. Ich habe mir vor der Operation eine zweite Meinung eingeholt, und mich dann entschieden.

    Ich habe mich für die größte Sicherheit entschieden, damit ich möglichst geheilt werde. Das sollte deine Mutter sich auch noch einmal vor Augen führen. Was man jetzt erledigen kann, sollte man tun, das hatten mir meine Gynäkologen geraten.

    Ich hoffe, Ihr könnt eine passende Entscheidung treffen.

    VG