Beiträge von Taima

    Meine Periode bin ich während der Chemo losgeworden. Ich hatte noch mit 48 Jahren einen regelmäßigen Zyklus.


    Nach der Chemo, der OP, der Bestrahlung habe ich widerwillig mit Letrozol angefangen. Dazu bekomme ich noch Kadcyla.


    Es wurde ein Hormonstatus bestimmt.


    Da ich ein hohes Rezidiv-Risiko habe und einen 80% hormonbedingten Tumor und keine PCR hatte, ist es eben Letrozol geworden.


    Ganz verständlich, warum ich mir den Mist reinziehen soll, wenn ich doch eh meine Hormone durch die Chemo more or less gekillt habe, ist es mir nach wie vor nicht.

    Vor allem, weil doch Letrozol nur gegen Östrogen, aber nicht gegen Progesteron hilft.

    Und mein Östrogen-Spiegel ist - wie erwähnt - kaum noch erwähnenswert.

    Meine liebe MeLene

    wie schön, dass die Katzen bei dir sind!!! Schickst du uns Fotos, ja?!?! Das ist soooo gut für die Seele (Friseur natürlich auch)

    Ich verstehe dich so gut. Ich auch seit über einem Jahr in Behandlung und kann einfach nicht mehr.

    Ich habe es satt.

    Ich wünsche dir von Herzen, dass deine Katzen (wie heißen sie?!) dich über so manches hinwegtrösten!

    Debo30  Dax  Kontrollfreak  Sonnenglanz  Winnie

    danke für euren lieben Worte! Ich lese hier fast täglich, aber schreibe nicht mehr so viel wie früher. Ich verfolge aber wie es euch geht - natürlich nicht nur euch, sondern auch den anderen Mädels.

    Romeo, mein Gasthund, ist schon da. Er erhellt mein Herz!

    Er hat ein kleines Ekzem, eine kleine Verletzung und damit er sich die Salbe nicht ableckt (lt Beipackzettel wäre das ganz schlecht) gibt es einen Trick.

    Good News!! Romeo, mein Gasthund, kommt übers Wochenende zu mir! Ich freu mich sehr! Gut, dass ich die Böden noch nicht aufgewischt habe. Da hab ich mir wieder unnötige Putzarbeit erspart!

    Ich brauche eh Stärkung für meine Seele. Nächste Woche wieder Kadcyla :|, dann Mammo-Kontrolle, dann irgendwann noch Thorax-CT und wenn nix dazwischen kommt, eine weitere Runde Kadcyla Ende Dezember und dann ist das Jahr mit Kontrollen, Terminen usw rum.

    Ich bin es so leid. Bäh.

    Mein Körper hat sich stark verändert. Ich habe große Schwierigkeiten, das zu akzeptieren.

    Ich bin eine Sportsüchtige und trainiere seit 30 Jahren 4-6 mal/Woche.

    Ich bin wirklich topfit gewesen.

    Beim Liegestützwettkampf sind die Männer neben mir eingegangen.


    Ich war happy, denn ich war mich sicher, dass ich mit meiner Fitness immer Bergsteigen können werde.

    Jetzt sind meine Touren maximal 8 Stunden lang.

    Von Hütte zu Hütte trau ich mich fast nicht mehr.

    Nur Tagestouren befriedigt mich nicht.

    Das ist keine Challenge, kein Reiz.

    Das ist für mich wie um den Block gehen.


    Nicht nur Bergtouren, auch Laufen, Kraft ect... alles hat richtig gelitten.

    Letrozol macht mich fett.

    Sex tut mir weh,

    Ich fühle mich hässlich.


    Natürlich kann man sagen, dass das alles Luxussorgen sind.

    Stimmt wahrscheinlich auch.

    Andererseits bin ich noch nie davon begeistert gewesen, dass man sich gegenseitig vorhält, ab wann man das Recht hat, Sorgen zu haben, traurig oder down zu sein.

    Ich bin strikt gegen ein Ranking des Leids und auch kein Fan davon, dass jemand mir vorschlägt, dankbar zu sein, dass es mir nicht noch schlechter geht. Da fehlt es mir wahrscheinlich an Demut und ich bin zu trotzig für so eine Einstellung.


    Ich verstehe jede, die unter ihrer unveränderlichen Situation leidet.

    MeLene

    mir gefällt das nicht, dass man so mit dir spricht! Wer sagt sowas zu dir?! Lass mich wissen, wer das ist - ich schau da mal vorbei und erklär denen, wohin sie sich ihre "Ratschläge" stecken können!

    Eine Frechheit ist das! Hundsgemein!

    Als hätte man mit der <X-Krankheit nicht schon genug zu tun!

    Es ist nicht deine Aufgabe, den "Ansprüchen" irgendwelcher Leute zu genügen, die sich lieber über Katzenvideos oder Weihnachtskeks-Rezepte unterhalten und es nicht vertragen, wenn jemand nicht "message control" betreibt, sondern einfach sagt, was Sache ist.

    Armselig ist das in Wahrheit.

    Weißt du, ich kenne diese Sprüche auch und es ist einfach nur grauslich.

    Wenn man ausspricht, wie es einem wirklich geht, erntet man eine geschockte, erzürnte beinah angewiderte Reaktion unter dem Motto "Oh mein Gott - sie äußert ein G.E.F.Ü.H.L" Grad dass man sich nicht schämen muss! Ehrlich!

    Panikartig wird mit irgendwelchen Allgemeinplätzen reagiert, damit man um Gottes Willen nicht wieder in die Verlegenheit kommt, sich sowas anhören zu müssen. Sofort wird aus irgendeiner toxischen Frauenzeitschrift zitiert: nimm ein Bad, streichel einen Hund, umarm einen Baum, sammle Zweige bei Vollmond, räuchere die Wohnung aus, stell dein Bett weg von der Wasserader - aber bitte sprich nicht so!

    Ach es tut mir einfach nur leid, dass du dir sowas anhören musst!

    Das mit den Katzen ist trotzdem lieb!

    Hatte gestern einen sehr guten Termin bei einem privaten Onkologen. Telefonisch, weil ich erstmal einiges abklären wollte, bevor ich dort antanze.


    Jedenfalls war ich begeistert und erschüttert zugleich.

    Er ist bestimmt der Erste, der mir in den 1 1/2 Jahren Therapie begegnet ist, der Fragen beantworten konnte!


    Er hat die Schilderungen von meinem Bootcamp erstaunt zur Kenntnis genommen und mir gesagt, dass die Idee meiner Onkologin ein erneutes Thorax-CT wegen meines Knotens in der Lunge nach 6 Monaten zu machen, schlichtweg falsch ist. Das müsse viel früher passieren.

    Siehe da! Das habe ich mir auch gedacht!


    Bei mir wurde ja ein Knoten in der Lunge festgestellt, der 5mm groß ist und sich deshalb (noch) nicht biopsieren lässt. Daher kann man nicht sagen, ob es eine Metastase ist oder nicht. Dies müsse lt. meinem Bootcamp "im Verlauf beobachtet werden", was bedeutet, dass ich ein erneutes CT in 6 Monaten machen solle. Vorher würde man da nix sehen und daher nix sagen können. Wenn es dann gewachsen ist, dann wisse man Bescheid.:cursing:


    Der private Onkologe hingegen hat gemeint, dass man schon nach 2-3 Monaten genug sieht, um zu wissen was los ist und dann entsprechend behandeln kann.


    Darüberhinaus hat er mir gesagt, dass Bisphosphonate, die meine Onkologin mir nicht verschreibt mit der Begründung, die seien in Ö nicht zugelassen, zum einen eine Alternative (!) haben, die sogar besser gegen Osteoporose wirken würde und Knochenmetas in Schach halten könne und zum anderen gäbe es durchaus Möglichkeiten, dennoch Bisphosphonate auch in Ö zu verschreiben. Zitat "...wenn man will..."


    Was soll ich euch sagen?

    Dazu gibt es nix mehr zu sagen.


    Ich wende mich jetzt an die Patientenanwaltschaft

    liebe OttoMussWeg

    Ich möchte dich auch ganz herzlich willkommen heißen! Das Forum hier ist ein Segen und die Mädels eine enorme Hilfe! Du wirst ganz lieben Austausch finden und viele Tipps und Zuspruch bekommen - du wirst sehen!

    Sag..hast du deine zusätzlichen Einnahmen mit der Onko abgeklärt? Bei Vitamin B12 würde ich aufpassen. Da gibt es unterschiedliche Meinungen dazu. Es wird gerne mal "einfach so" verschrieben, auch wenn kein Mangel besteht. Ich bin selbst Vegetarierin seit ca 30 Jahren und habe zB keinen Mangel.

    Vitamin B12 ist ein Zellteiler. Das wollen wir beim Tumor nicht :-)

    Ein erhöhter VitB12 Spiegel (bekommt man ausschließlich dann, wenn man es künstlich zuführt) kann sich ungünstig auf das Tumorwachstum auswirken und Rezidive begünstigen. Kann - nicht muss.

    Ich hab das von der Uniklini J.na aus dem Seminar für Krebs&Ernährung.

    Bitte frag da noch mal nach, ob das für dich auch Sinn macht.

    MissKate

    das hatte ich auch.

    Ich habe Salbeitabletten genommen und die haben mir extrem geholfen. Die nächtlichen Schweißausbrüche sind dadurch viel viel besser geworden und ich hätte wirklich jeden Tag die Bettwäsche wechseln können!

    Vielleicht magst du das ja mal versuchen.

    Es wird dich jetzt noch nicht besonders trösten, aber nach der Chemo hat sich das alles wieder bei mir eingespielt, obwohl ich eine AHT machen muss.

    Du kommst da auch durch! Versprochen!

    Lebeliebe

    ich schlafe seit 1 1/2 Jahren nur noch 3 Stunden. Da bin ich eine schlechte Ratgeberin. Aber bitte keine Angst: ich bin hier eine Ausnahme. Die meisten können schlafen.

    Weißt du, ich glaube so schwer es fällt, du musst deiner Seele ein bisschen Zeit lassen, mit all dem mitzukommen, was gerade auf dich einprasselt. Es ist nicht möglich, eine solche Situation in so kurzer Zeit zu verdauen, einzuordnen, anzunehmen usw. Versuch dich bitte nicht auch noch unter Druck zu setzen.

    Umarmung!

    Lebeliebe


    in Wien wurde es so gehandhabt, dass trotz Corona zu Arztterminen eine Begleitperson mitgehen durfte. Diese musste im BZ angemeldet werden. Falls das in deinem Brustzentrum nicht klappt, kannst du eventuell zur Befundbesprechung oder anderen Terminen jemand per Videocall dazuschalten zum Mithören und Mitschauen. 4 Ohren hören ja bekanntlich immer mehr als 2.


    Tumor-OPs sind die einzigen, die in Wien nie verschoben wurden. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es in deiner Klinik anders ist. Frag ihnen Löcher in den Bauch!


    Weißt du, ich glaube es gibt keine Antwort auf die Frage nach dem "Warum". Ich bin davon überzeugt, dass Krebs zu bekommen, wenn es nicht genetisch bedingt ist, leider einfach Pech ist. Es gibt keinen Lebenswandel, der Krebs zwingend ausschließen kann. Du hast dir null vorzuwerfen! Du hast nichts falsch, sondern alles richtig gemacht. Du hast nichts beeinflusst, dass zu deiner Diagnose geführt hat. Es gibt so viele Mythen über Krebs, welcher Lebensstil, welche Ernährung, sogar welche Einstellung (!) ihn vermeiden könnte. Das ist meistens Schwachsinn und jemand verdient sehr viel Geld damit, uns Nahrungsergänzungsmittel oder ähnliches einzureden. Noch dazu ist Krebs schon anstrengend genug - bitte mach dir nicht zusätzlich irgendwelche Vorwürfe! Sagt sich leicht: ich weiß!


    Falls du Krebs haben solltest: die Therapien sind ausgezeichnet und sehr weit fortgeschritten, gegen Nebenwirkungen kann man sehr viel unternehmen, für deine Seele sind Psychoonkologen super und natürlich auch wir da! Jederzeit übrigens! :hug:

    Liebe Anastasia37

    ich kann zu der Diagnose deiner Mutter leider nichts sagen. Ich selbst komme aus der BK-Ecke und weiß über Hautkrebs viel zu wenig Bescheid. Was ich aber gut kenne, sind Ängste. Mein Vater hatte auch Krebs, meine Mutter ist ebenfalls schwer erkrankt.

    Es gibt bei uns in der Onko die Möglichkeit eine Psychoonkologin kostenlos zu kontaktieren. Hier dürfen das auch Angehörige. Vielleicht gibt es in der Klinik in der deiner Mutter behandelt wird, auch so ein Angebot? Das kann sehr hilfreich sein, auch von der professionellen Seite Ratschläge und Support zu bekommen, wie man mit seinen Ängsten umgehen lernt. Vielleicht magst du da nachfragen.

    Hier gibt es viele Angehörige - bestimmt meldet sich noch jemand bei dir, der in der gleichen Situation ist wie du!

    Natürlich sind auch wir anderen alle für dich da!

    Umarmung!

    Liebe Waldsee1976

    die Chemo ist leider immer ein Überraschungspaket und jede verträgt sie anders. Ich hab keine großen Probleme gehabt und wenige, erträgliche Nebenwirkungen. Ich halte dir die Daumen, dass du auch so gut durchkommst!

    In meiner Onko hat keine Kühlung angeboten und daher habe ich meine eigenen Kühlakkus mitgenommen. Ich habe damit Hände und Füße gekühlt. Die Akkus haben in große Herrensocken gepasst und die hab ich dann angezogen :-) Transportiert hab ich sie in so einem Alusackerl, dass du im Supermarkt für die Tiefkühlware bekommst.

    Tipps gegen Nebenwirkungen bzw wie du sie abmildern kannst, gibt es jede Menge.

    - sämtliche Pflegeprodukte umstellen auf ph-neutral, mild, Naturkosmetik oder ähnliches, um deine Haut nicht zu sehr zu reizen

    . Ureacreme für die Füße verwenden

    - Nagellack mit Silizium, denn die Chemo kann die Nägel angreifen

    - beim Zahnarzt vorher Mundhygiene machen lassen

    - milde Zahnpasta kaufen

    - Kokosöl und medizinische Mundspülung gegen Entzündungen im Mundbereich bereit haben

    - Igelbälle, Noppenschlapfen, Bürsten usw für Füße und Hände gegen PNP

    - Babyöl hilft gegen entzündete Haarwurzeln

    - Flohsamenschalen gegen Durchfall/Verstopfung

    - viel trinken

    ....

    Du schaffst das!

    Lebeliebe


    ein ganz liebes Willkommen im besten Forum ever! Du bist hier bei ganz vielen lieben Frauen gelandet und es ist fast immer jemand online zum trösten, plaudern, fragen...


    Ich kann mir so gut vorstellen, wie schrecklich du dich im Moment fühlen musst! Das Schlimmste ist die Ungewissheit und das Warten ist einfach die Hölle. Angst ist etwas so gemeines...!

    Ich umarm dich mal ganz vorsichtig.


    Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass es Entwarnung gibt und du hier im Forum nur einen kurzen Besuch hast! Falls du länger hier im Forum bleibst: es wimmelt von Tipps, Trost, Zuspruch und Erfahrungen. Wir sind mittlerweile eine menschliche Datenbank und sprudeln per Mausklick jede Info aus!


    Am Mittwoch bist du beim Termin im Brustzentrum, richtig?

    Das ist super, dass du in ein zertifiziertes Brustzentrum gehst! Da bist du bestimmt in ausgezeichneten Händen!

    Sollte sich im Laufe der Untersuchungen herausstellen, dass du eine Therapie brauchst: bitte glaub mir - das ist zu schaffen!

    Ich will jetzt nicht all zu viel darüber schreiben (es sei denn du willst das), denn wer weiß, ob das für dich überhaupt relevant sein wird.


    Vielleicht magst du dich an eine Psychoonkologin wenden? Dann hättest du gleich zu Beginn eine liebe Unterstützung, falls du sie brauchen solltest.


    Umarmung!