Beiträge von Amanda68

    Liebe lissie

    Die Bestrahlung eines Gewebes wirkt bis zu 2 Jahren nach. Erklärte mir die Strahlenärztin in einem Nachtermin. Ich hatte bis Anfang August Bestrahlung und war zuletzt im Oktober zu einem Termin in der Strahlenklinik.

    Natürlich sind diese Ärzte fort VOLL zuständig, wenn Nachwirkungen oder Probleme oder Nachfragen bestehen.

    Da gebe ich SaDe Recht! Es ist leider so, dass du es resolut, bestimmt und respektvoll einfordern musst.

    Bei dir ja auch die Frage: mehr Bewegung jetzt? Bis zu welcher Schmerzgrenze?Was solltest du deinem Körper zumuten? Wann müsste es besser werden....?

    Berechtigte Fragen!

    Bei mir ist das bestrahlte Gewebe auch noch entzündet. Ich habe Ödeme und bin in der Schulter oft unbeweglich. Schmerzen auch. Aber die Strahlenärztin sagte, es läge im Bereich des Normalen.

    Jetzt muss ich mit Physio und Lymphdrainagen zusehen, dass ich beweglicher werde und nichts versteift.

    Aber du brauchst erstmal dringend ärztlichen Rat zur Beurteilung der Lage.

    Bitte gib nicht auf!

    Klar sind die zuständig!

    Viel Kraft wünsche ich dir!

    Amanda68

    SaDe

    Ja, da gibt es einiges zu beachten.

    Wenn du gar nicht arbeiten kannst,.müssen die Ärzte dir bescheinigen, dass du noch nicht mal 3 Stunden täglich arbeiten kannst. Z.B.

    Du solltest dir Unterstützung zur Antragstellung holen. Da kann man viel falsch machen.

    Ich habe mich gerade in der Reha dazu beraten lassen.....

    Da die Bearbeitungszeit Monate dauert, istes wichtig, AlG 1 nach der Sog. Nahtlosigkeitsregelung zu beantragen. Das bekommt man für ein Jahr ( falls nötig), wenn das Krankengeld endet .

    Etc.

    Beratung dazu ist gut.

    Wenn du mehr wissen willst, sag Bescheid. Mir fällt Tippen und Sehen mal wieder schwer....

    Viele Grüße

    Kleines1987

    Du tapfere Kämpferin! Was du durchstehen musstest! Was du daraus gemacht hast! Wie du für dich einstehst- und wieder aufstehst!

    Ich ziehe meinen Hut für dich. Aber sowas von.

    Und dann ist mir mein Gejammer wegen meiner Erfahrungen etwas peinlich.

    Ich wünsche dir das Allerbeste von Mut und Kraft, um weiter voran zu gehen auf deinem Weg.!

    Machst du zufälligerweise die R*S*?

    Ich glaube, man darf den Namen hier nicht nennen weil er Werbung wäre.

    Wenn ja, hast du Lust pn zu schreiben?

    Ich habe mich auch dafür entschieden.

    Es gibt ja auch die Möglichkeit, Buddy Teams zu bilden

    Herzliche Grüße

    Amanda68

    Marcella72

    Neulasta müsste eigentlich nach ein paar Tagen Wirkung zeigen. Ich drücke dir die Daumen!

    Ich hatte plötzlich im Sommer eine Leukozytopenie, nach Ende meiner Chemos. Plötzlich waren die Leukos im Keller. Als ich dann Fieber bekam- und zwar bis 41- war Alarm. Da wurde sofort mit Antibiotika behandelt.

    Aber ich spürte deutlich, dass es mir schlechter ging. Kopfweh. Ich war nicht ganz da... ...

    Wichtig ist, schnell zu reagieren, wenn es dir schlecht geht. Umgehend!

    Zuckerrausch

    Hast du deinen Anspruch auf Erwerbsminderungsrente geklärt?

    Da könntest du evtl. Besser dastehen als mit Hartz4 . Viel besser!

    Medizinisch erfüllst du die Voraussetzungen allemal. Mit Metastasen.

    Sozialversicherungsrechtlich weiß ich nicht, ob du die Voraussetzungen erfüllst. Du kannst dich beraten lassen.

    Liebe Zuckerrausch

    Ich schicke dir ganz viel Kraft!


    Zu deiner Wohnsituation denke ich:

    Warum bist du diejenige , die die Wohnung verlassen soll?

    Du bist in einer viel schlechteren Ausgangslage als deine Ex! Sie kann doch wohl nicht von einer akut Metastasierten mit Kindern verlangen, dass sie die Wohnung verlässt?

    Das macht mich echt wütend!

    Es ist rücksichtslos.

    Bleib in der Wohnung, vorerst. Sie kann einen Umzug leichter wuppen.

    Vermiete vielleicht Zimmer, wegen des Geldes. Gib dir Zeit. Zeit, um wieder stabiler zu werden.

    Ich wünsche dir viel Kraft!

    Amanda68

    Liebe Uschi

    Meiner Meinung nach macht die Menge das Gift!

    Und da achte ich drauf.

    Das tut mir gut.

    Trotzdem genieße ich auch Süßes.

    Es ist weniger geworden.

    Mein Tumor war hormonpositiv. Deswegen will ich abnehmen und achte mehr auf gesunde Ernährung. Denn Bauchfett produziert Östrogene- die mein Tumor als Treibstoff brauchte.

    Ich möchte dennoch das Leben genießen- und da gehört für mich täglich ein Kaffee und Süßes dazu. Heute morgen habe ich schon Brot gebacken. Ja, und ich freue mich auf die Johannisbehrmarmelade drauf.

    Mir läuft jetzt schon das Wasser im Mund zusammen! Die Wohnung duftet nach gebackenen Bort....das ist Leben! U.a. ....

    Viele Grüße

    Christiane

    Liebe lissie


    Ja, ich hatte allerhand Nebenwirkungen, die ich keinem wünsche. Allerdings wurden sie von mehreren Ärzten als selten eingestuft. Und, das Meiste hat sich wieder zurück gebildet.

    Ich habe pacli wirklich nicht vertragen, überhaupt nicht.

    Es hat bei mir so sehr neurotoxisch gewirkt, dass meine Augenmuskeln eine Zeit lang auch nicht mehr richtig funktionierten - was bedeutete, dass die Akkomodationsfähigkeit sehr eingeschränkt war. Aber bis auf einen Rest ist das weg.

    Natürlich hatte ich auch Polyneuropathien, aber darüber hinaus eine Zeit lang keine Kontrolle mehr über besonders mein linkes Bein. Wenn ich vorsichtig lief , oder besser gesagt schlurfte, knickte es ein. Ich spürte es auch zeitweise am Anfang nicht mehr. Außer in Form von Nervenschmerzen, die vom unteren Rücken Richtung Füße schossen. Schmerzmittel wirkten nicht. Auch mein Schließmuskel ging ein paar Wochen nicht richtig....Es war wirklich ein Albtraum. Ich habe aus dem Grund Pacli beendet.

    Aber wie gesagt, das kommt nicht immer öfter, sondern ist sehr selten! Das alles kam schon nach der ersten Gabe so massiv. Und, man darf nicht vergessen: aufgrund der dosisdichten Variante bekam ich die dreifache Menge von Pacli weekly! Es hatte sicherlich auch damit zu tun.

    Mir geht es wieder viel besser.

    Ich wünsche dir alles Liebe und Gute!

    Amanda68

    hallo Mendi

    Es gibt noch eine Klinik von derselben Stiftung ( Rex.... von Fir.... Stiftung ) in Neuburg am Inn. Sie heißt "Innt...... Ho." .

    Auch da wird die onkologische Reha "gemeinsam gesund werden " angeboten.


    Ich gehe nach Grömitz. Ist übrigens nicht im Süden sondern ganz im Nordosten von Deutschland- direkt an der Ostsee.


    Die Kliniken der Stiftung haben ein tolles Konzept für Mütter und Kinder.

    Viele Grüße

    Amanda68

    Liebe

    MoKo Busenwunder charlotte2020 black guitar kruemelmotte KatzenMom 64 Ogurec Tabaluga ninchen0807

    Debo30 lilobett Lunaiko Hamster  Zimtmaus  Wipa (habe ich Eine vergessen?)

    Danke erstmal für so viel liebevolle Unterstützung in meinem Rücken! Das stützt mich ein Stück weit.

    Ich hätte gerne jeder einzelnen geantwortet. Das krieg ich nicht hin. Die Nachrichten jeder einzelnen taten mir gut! Ich bin nicht allein. Und sie spiegeln mir etwas, was mir oft fehlt- und auch in dieser Situation : Wut. Und die Dimension dieser Verletzung.

    Na klar, ich spüre auch Wut, aber auch Abschiedsschmerz und Trauer. Aber mit der Wut tu ich mich immer am Schwersten. Das hat mit meiner Geschichte zu tun. Und es wird mit dieser Erkrankung und dem Weg durch die Behandlungen und damit verbundenen Bewusstheiten nochmal klarer. Ich sorge viel besser für mich als früher. Trotzdem stelle ich meine Bedürfnisse oft noch hinten an, mute mir Sachen zu, wo andere längst kapituliert oder Stop gesagt hätten. Da habe ich noch weiter zu lernen. Und will weiter lernen, auf meinen Körper zu hören.

    Ich erkenne meine Fortschritte an. Auch durch die Krebstherapie habe ich viel gelernt. Wer meine Erfahrungen mit Pacli gelesen hat, weiß das. Oder mit der Speiseröhrenentzündung unter der Bestrahlung. Ich habe gelernt, meinem Körpergefühl mehr zu trauen und mich radikal für mich einzusetzen. Zb. eine Neuberechnung des Bestrahlungsfelds zu erwirken bei den Ärzten. Ich dachte oft in diesen Situationen: Ok. Jetzt tust du das, was du für deine Kinder oder beruflich für deine dir Anvertrauten auch tust.

    Es ist auch nicht so, dass ich überhaupt kein soziales Netz habe. Meine Freundinnen leben allerdings fast alle weit weg, verteilt in Deutschlánd oder für Alltagshilfe zu weit weg. Manche sind näher dran, 40km weg, aber eben auch alleinerziehend und berufstätig.

    Nachdem meine eine Freundin, über die ich gestern schrieb, mich nicht mehr unterstützte, haben in Bedarfsfällen meine Nachbarn für mich eingekauft. Das verteilte sich dann auf ein paar Schultern - und ich wusste, ich kann mich darauf verlassen, falls ich diese Unterstützung brauche.

    Mit professionellen Haushaltshilfen von Hilfsdiensten oder Dienstleistern habe ich nicht so gut Erfahrungen gemacht. Eine war echt toll, sie war auch schon öfter in Familien mit krebskranken Mamis. Aber sie wurde in eine andere Stelle gesetzt von ihrem Träger. Und das war echt nervig - es folgten ständige Wechsel. Immer wieder kamen Fremde. Und zwar alle Sorten. Auch mal empathielos und grob.....ich weiß nicht, was da passiert ist, aber unsere Katze ist seit der Einen total verängstigt. Und hatte sich auch eine Zeit lang versteckt. Sie ist für mich/für uns geliebtes Familienmitglied, so tat das sehr weh. Die dauernd Fremden waren eine große Belastung für mich- und auch für die Kinder. Auch war ein Problem, dass mehrfach welche krank kamen. Magen Darm, Husten....im Sommer hatte ich dann diese schwere Infektion. Ich habe deutlich gesagt, dass das nicht geht, dass die Leute mit Krankheiten hier rein kommen! Aber es wurde nicht geachtet. Jetzt suche ich wieder ein neues Unternehmen, aber im Moment gibt es kein Personal. Und ehrlich gesagt habe ich keine Lust mehr und putze in Portionen selber.

    Oder wurschtele im Garten.

    Die Freundschaft, von der ich gestern schrieb, war nicht durchweg von solchem Egoismus und Rücksichtslosigkeit der Freundin durchzogen. Doch, es war mal eine richtige Freundschaft. Eine wertvolle Freundin. Das kann so nicht mehr sein. Dazu bin ich zu verletzt und sauer auf sie. Aber ich bin dankbar, für das Gute was da war. Wir haben Höhen und Tiefen gemeinsam durchgestanden. Sie hat mich unterstützt - und ich sie auch. Zwei ihrer Schwestern sind in den letzten Jahren an Krebs gestorben. Gebärmutterhals und Brust - nach mehreren jahren kämpfen. Sie hat sie treu begleitet, bis zuletzt. Und ich habe wiederum sie unterstützt, getröstet. Dann kam meine Erkrankung. Da veränderte sich etwas. Sie bot mir sofort ihre Unterstützung an. Aber wir hatten auch ein paar harte Auseinandersetzungen. Über Dahlke und die ihrer Meinung nach psychischen Ursachen von Krebs. Über mein Übergewicht....oft kamen Übergriffigkeiten dieser Art, verbal. Oder mitten in der Chemo regte sie sich über das Chaos in meinem kleinen Innenhof auf. etc. .... irgendwie wollte sie immer wieder die Zügel in die Hand nehmen, bestimmen - und vor allen Dingen Recht haben. Das ging uns allen hier auf den Zeiger. Eigentlich, wenn ich so zurückschaue, war es klar, dass irgendwann was gegen die Wand fahren musste.

    Weil die Entwicklung so seltsam war und unnachvollziehbar, habe ich schon das Bedürfnis nach Erklärungen. Was ist da passiert?

    Eine Erklärung ist für mich keinesfalls eine Entschuldigung für solch eine massive Attacke. Aber sie würde mir helfen.

    Und irgendwie habe ich schon den Eindruck, dass es mit den Erkrankungen und dem Tod der Schwestern - und Mutter ist an anderen Ursachen auch in der Zeit gestorben, dann noch der Schwiegervater - zu tun hat.

    Jedenfalls kann ich euch sagen, dass ich kein Bedürfnis nach Kontakt habe. Und auch mein Schutzbedürfnis der letzten Monate ihr gegenüber angemessen war. Da habe ich gut auf meinen Bauch gehört! Und ja, es darf nach einer so langen Freundschaft weh tun, sich völlig zu distanzieren.

    Und da habt ihr auch völlig Recht: Finger weg! schrieben einige von euch. ja, in der Zeit seit meiner Diagnose ist ihr Verhalten toxisch und unterirdisch. Und ich werde mich beschützen. Und ja, das ist nicht freundschaftlich, sich so zu verhalten, da habt ihr Recht.

    Unsere Erkrankungen wirken sehr lebensverändernd, stelle ich immer wieder neu fest. Auf allen Ebenen. Manche dieser Veränderungen belasten mich, manche sind auch positiv, bringen mich auf neue Wege. Fordern mich heraus. Ich stelle Fragen, erspüre neu. Manchmal habe ich abgrundtiefe Angst in mir. manchmal einen Frieden, den ich vorher in dieser Qualität nicht kannte. Mehr Wertschätzung. Ein Herbstnebel im Wald, ein wunderschönes Insekt, das erste Sonnenlicht am Morgen, wenn ich die Kinder auf ihren Weg bringe und aus dem Wald heraus fahre. ......

    Wie schön, dass ihr da seid!

    Viele Grüße

    Amanda68

    Liebe Frauen,


    gerade wird es mir wieder deutlich, wie sehr der Krebs mein Leben umkrempelt.


    In der Zeit, als es mir in den letzten Chemos so schlecht ging, besonders als ich die letzte Pacli nicht vertrug,

    kam es zeitgleich zu einem Konflikt mit meiner besten Freundin. Ich habe den Konflikt bis heute nicht wirklich verstehen können, bzw. wie sie auf eine solche Idee kam!

    Ich hatte mich zu der Zeit Ende April um einen Antrag auf eine Haushaltshilfe gekümmert bei der KK. Meine beste Freundin ging zu dem Zeitpunkt meistens für mich einkaufen - wenn ich chemobedingt in den Seilen hing. Das hatte sie angeboten, freundschaftlich ohne Bezahlung. Oder auch, dass sie im Notfall, wenn ich ins KKH müsste, meine Kinder hüten würde. Da ich alleinerziehend ohne Verwandtschaft bin, gab mir das viel Sicherheit in alldem.


    Die Freundin bot mir an, selbst meine bezahlte Haushaltshilfe zu werden. Darüber musste ich prinzipiell erstmal nachdenken. Und dann ging alles ganz schnell. Sie erwartete, dass sie den Job übernehmen könnte, dass ich das will. Ihre Bedingungen: da sie aufgrund von Rente und ALG 1 nicht viel dazu verdienen dürfte, sollte ihrer Meinung nach ihre Tochter für sie unterschreiben. Sie würde weiterhin 2 mal in der Woche für mich einkaufen, ich sollte das höchstmögliche Budget bei der KK beantragen. Da ihre Tochter unterschreiben würde (und sonst nichts) , sollte man sie für die Unterschrift bestmöglich belohnen , mit 150 Euro. Den Rest des Verdienstes wollte die freundin für lediglich den Einkaufsgang - also über 200 Euro. Ach ja , und 50 Euro könnten an mich gehen.

    Ich war völlig geschockt. Ich war wütend, verletzt. Den Melkeimer unter eine Krebskranke Alleinerziehende stellen? Die eh kaum bis zum Monatsende was im Kühlschrank hat? Und drei Kinder....

    Außerdem, wollte ich meinen - durch die KK zeitlich begrenzten Anspruch auf Haushaltshilfe nicht verschleudern. Und: Ich brauchte ja wirklich tatkräftige Hilfe im Haushalt. Die hätte ich ja dann auch nicht gehabt, bis auf 2 Einkäufe die Woche.

    Also sagte ich NEIN und auch, was ich davon hielt, wie verletzt und wütend ich war.

    Sie war dann durch mein NEIN auch sehr verletzt. Ist es noch. Forderte eine große Aussprache. Das war in der Zeit, in der ich mit Lähmungen, Sehstörungen und Schmerzen durch die Pacli zu tun hatte. Ich sagte zu ihrer Forderung, dass ich das gerade nicht schaffe, dass ich für eine solche Auseinandersetzung nicht die Kraft hätte. Dass ich Pause brauche. Bis nach der Akutbehandlung.

    Das machte sie so wütend- noch nicht erlebt. Ich sollte mich nicht hinter meiner Erkrankung verstecken. Wie lange sollte sie noch warten. .....

    Nach der Bestrahlung und der darauffolgenden Neutropenie schrieb ich ihr, ich wäre nun bereit für ein Gespräch. Viel kam da nicht. Eher eine Reaktion, mit der sie zeigte, wie unwichtig ihr das wäre. So kam es bei mir an.

    Also wartete ich ab. Dachte, okay, nun kann sie sich auch ein Stück zu mir auf den Weg machen.

    Heute kam eine Whatsapp von ihr.

    Sie kündigte mir die Freundschaft "Leb wohl!".

    Nach 26 Jahren.

    Ich bin völlig fassungslos und am Schwimmen. Ich merkte, wie ich anfangen wollte zurück zu schießen. Das will ich aber nicht. Ich habe geantwortet, dass das für mich nicht okay ist. Sie kennt meine guten Gründe, warum sie warten musste....

    Ich versuche gerade, wieder Boden unter den Füßen zu bekommen.

    Das Schreiben an euch hilft erstmal etwas. Puuh.

    Danke fürs Lesen.

    Was würdet ihr tun?

    Schmerzliche Grüße

    Amanda68

    Liebe Debo30

    Diese Verstrickungen sind heftig.

    Ich vermute, du hast gerade keine Lösungsoptionen für das große Knäuel.

    Aber es gibt aus meiner Sicht konstruktive Lösungen, indem du nach dir schaust.

    Wenn so gar nichts geht im Außen würde ich zu mir zurück gehen. Gerade in dieser deiner Situation. Ich würde mich vor jedem Gedanken zur Situation und vor jeder Handlung fragen: ist das jetzt hilfreich für mich?

    Denn immer, wenn ich schaffe zu mir zurück zu kommen und in Frieden zu sein, verändert es die Gesamtsituation.

    Du kannst das Verhalten der anderen nicht ändern- du kannst dich selbst aber so verhalten, dass es dir hilft - und damit auch der Gesamtsituation.

    Was ist hilfreich für dich in dieser verfahrenen Situation?

    Durchatmen? Den Konflikt loslassen? Dich auf das konzentrieren, was dir gut tut in deinem Leben....Was möchtest du tun und mit deinen Lieben teilen in deiner kostbaren Lebenszeit?

    Wenn die beiden Großen Kinder deines Mannes gerade destruktiv unterwegs sind,.lass sie los. Das raubt dir sonst die Kräfte. Stell dich für diese Spielchen nicht mehr zur Verfügung. Lass sie gehen.

    Sie werden sich wieder melden.

    Ich bin sicher, dein Sohn wird von deiner Klarheit profitieren. Wenn du selbst Frieden finden kannst und klar mit dir bist - und klar nach außen bist und Grenzen ziehst gegenüber Menschen, die sich gerade mies verhalten dir gegenüber- wird dein Sohn davon profitieren. Du kannst ihm Trost anbieten und ja, er hat ja Recht, wenn er seine Halbgeschwister vermisst.

    Aber manchmal stehen Dinge einfach nicht in unserer Macht!

    Das müssen wir alle mal lernen. Mit deiner liebevollen Begleitung kann er verstehen lernen, dass man Andere manchmal ihre Wege gehen lassen muss. Aber sie können wiederkommen, wenn sie durchgeatmet haben.

    Ich wünsche dir Zuversicht und schicke dir ein Paket Kraft!

    Viele Grüße

    Amanda68

    Liebe Larimar,


    das ist sehr verletzend, was dein Mann da tut!

    Und nochmal doppelt verletzend in deiner Situation jetzt! Was denkt er sich?


    Eine Trennung, gerade wenn Kinder im Spiel sind, sollte gut vorbereitet sein. Vor allen Dingen ist es wichtig, nun nicht impulsiv los zu toben - und damit vielleicht einen Rosenkrieg zu beginnen. Bitte mach wohlüberlegte Schritte. Aus Respekt und Schutz für dich selbst und für die Kinder.


    Hast du die Möglichkeit, ein paar Tage mit den Kindern zu Freunden oder Verwandtschaft zu gehen? Damit du selbst den Schock verarbeiten kannst und klar überlegt handeln kannst. Erstmal Abstand. Und schauen, wo du dir Beratung und Unterstützung holen kannst. Hier gibt es zum Beispiel eine Beratungsstelle für alleinerziehende Frauen oder eine fitte Frauenbeauftragte.


    Es ist wahr, ohne Mann ist es letztendlich besser als in einer quälenden Beziehung voller Verletzungen. Aber! Gerade mit Kindern und erkrankt ist es eine Herausforderung, alles zu regeln: Wohnung, Geld, Umgangsrecht (Kontakt der Kinder zu den Elternteilen)etc......emotional ist eine Trennung auch eine große Aufgabe.



    Viele Grüße und viel Kraft!

    Amanda68

    Liebe Larimar

    Ich habe den Kompressions BH nun seit Januar immer wieder an. Zuerst trug ich nur Kompressions BHs . Dann wechselte ich auch mal und stellte fest: die Bügel BH s drücken direkt auf die OP Narbe.

    Dann kam die Bestrahlung- und icv wusste meine Kompressions Teile wieder sehr zu schätzen. Ich fand sie wieder sehr angenehm in der Zeit .

    Morgen gehe ich zum ersten Mal zur Prothesen BH Anprobe. Bin schon aufgeregt und freue mich auch. Ich habe mir schöne bestellen lassen....

    Übungen habe ich auch gemacht.

    Liebe Grüße

    Amanda

    MissKate

    An meinen Töchtern ist mein Behandlungsmarathon und die Diagnose auch nicht spurlos vorüber gegangen. Aber Kinder und Jugendliche gehen anders damit um, als wir Erwachsenen.

    Wenn er gerade sehr verschlossen ist, würde ich ihm als Mama sagen, dass er mit allem zu mir kommen kann. Dass er mit allen Fragen kommen kann.

    Wegen Aggressivität würde ich ihn konfrontieren. Ihm sagen, dass du dir Sorgen Wegen seines Verhaltens machst.

    Eine Schulsozialarbeiterin - oder vielleicht sogar besser ein männliches Pendant- ist eine gute Idee. Oder Schulpsychologe. Die können bei Schwierigkeiten mit Schulleitung oder Lehrern auch mal vermitteln. Wichtig wäre, dass die dann über eure Situation etwas wissen, um vor dem Hintergrund das Verhalten deines Sohnes verstehen zu können.

    Eine meiner Töchter lässt sich gerade von einer Kinderpsychotherapeutin begleiten.

    Meine Jüngste ist auch 12.

    Was ich dir empfehlen würde: hole niemanden über den Kopf deines Sohnes ins Boot wenn möglich. Besprich es mit ihm. Wenn dein Sohn nicht kooperieren will, nutzt der beste Schulpsychologe nichts....

    Alles Gute

    Amanda68

    Liebe Natascha42

    Ich nehme auch Letrozol. Meine Gelenke fangen an, verrückt zu spielen. In den Knien ist es furchtbar. Letrozol ist bekannt für die mögliche Nebenwirkung Gelenkbeschwerden. Vielleicht verstärkt es in dem Bereich ja vorhandene Probleme?

    Ich habe vom KID den Hinweis bekommen, unterstützend ein Enzympräparat zu nehmen könnte lohnenswert sein. Equin**o.

    Ich glaube, hier nehmen einige das mit Erfolg.

    Viele Grüße

    Amanda68