Beiträge von phönix

    liebe Traumpfadfinderin ^^
    diesmal schreibe ich deinen Namen aus und erzähle auch warum.
    Da ich in letzter Zeit viele schwere Träume hatte, sperrte sich etwas in mir, Träume mit Pfadfinden zu verbinden. In meinen Träumen ging es in letzter Zeit oft um vergangene Überforderungen, die meine Seele so tief belastet haben, dass ich schwer daran tue, Überlastungen - endlich - zu stoppen. Die körperlichen genau so wie die seelischen Überlastungen.


    Nachdem du dich hier angemeldet hast mit diesem wundervollen Namen ist bei mir etwas in Gang gesetzt worden.
    Meine Träume haben sich verändert. Ich wache morgens nicht mehr auf auf mit dem Schmerz der Vergangenheit, den mir meine Träume öfter mal wieder so richtig aufs Herz gedrückt haben.


    Ich habe jetzt zwei sehr tiefgreifende positive Träume erlebt, die eine unglaubliche innere Reinigung und Befreiung für mich mitgebracht haben.
    Den ersten habe ich nicht verstanden, und ein Gespräch mit der Therapeutin hat mir die tiefere Bedeutung eröffnet. Meine Seele hat einen Schritt in die Zukunft getan.


    Der zweite heute nacht hat mir gezeigt: Die Liebe bleibt. Ich habe meine Vergangenheit gesehen, bis hin zu meinen Urgroßeltern. Und meine Zukunft bis hin zu meinen Urenkeln. Bilder, die die Menschen meiner Vergangenheit und meiner Zukunft zeigen. Schicksale, Kälte von Seelen, Weiterentwicklung zum Guten und immer wieder die Liebe.
    Gemeinschaft von Frauen. Wechselseitige Bestärkung von Menschen. Einen Flugzeugabsturz, eine Brandstiftung, und immer wieder wie die Menschen im positiven zusammen gewachsen sind.


    Das zusammen halten und zusammen bleiben, sogar über den Tod hinaus. DIE LIEBE BLEIBT.
    Es war irre, aber diesmal irre gut.
    Du hast mit deinem Namen etwas in mir angestoßen, dass gewachsen ist. Und ich hab grad mal auf dein Profil geschaut. Du bist am gleichen Tag geboren wie ich. Zwar einige Jahre früher, aber wir haben am gleichen Tag das Licht dieser Welt erblickt.


    Pfadfinderin, auch in Träumen, das hat etwas für mich bewirkt. Ich möchte DANKE sagen.


    herzliche Grüße an alle hier, besonders an dich von
    phönix

    hallo ihr lieben alle :S


    ich möchte sofort eingreifen, bevor falsche Gedanken aufkommen. Bei meiner ersten Erkrankung in 2002 war ich 40 Jahre jung. Damals noch vor den Wechseljahren. Deshalb die Verordnung von Tamoxifen, welches ich aus genannten Gründen nach der Zweitmeinung nicht genommen habe. :rolleyes:


    Durch die Chemotherapie setzte die Regelblutung aus. Danach bekam ich vorsorglich eine - hormonell unbedenkliche - Spirale, denn Kinderwunsch war zu dem Zeitpunkt keiner. Aber ich wollte -entspannt- die Liebe genießen, und nicht denken: hoffentlich reißt nicht das Kondom, oder was auch immer alternativ verhütet hätte. :rolleyes:


    Als ich nach 5 Jahren die Spirale entfernen lassen musste, wurde ein Hormonstatus gemacht. Dieser besagte: die liebe phönix ist jetzt durch die Wechseljahre durch. War ich vermutlich sogar schon nach der Chemo, wurde aber zu diesem Zeitpunkt nicht untersucht. Und ich brauchte nichts, also keine Verhütung mehr, und Tam war ja eh nicht auf dem Plan. :D


    Als ich dann die Lymphknotenmetastase hatte in 2011, die sich als solider Tumor von 2 cm zeigte, war ich ja - offiziell - nach den Wechseljahren. :!:
    Aus diesem Grund wurde jetzt Femara zum Einsatz gebracht. Und der Erfolg war umwerfend. Gut dass ich auf der Liege lag, als die Ärztin die LK-Meta suchte----und nicht finden konnte. :thumbsup:


    Okay, ich sags an dieser Stelle auch gleich.
    Meine Wechseljahre wurden durch die Chemo ausgelöst. Ist ja eine Reaktion darauf. Ich habe keinerlei Nebenwirkungen der Wechseljahre durchlebt. Keine.Nicht eine. Das ich keine Schweißausbrüche durchlebt habe kann aber auch einen anderen Grund haben. Mein Körper konnte noch nie richtig schwitzen. Fand ich in jungen Jahren klasse. Keine Schweißflecken an den Klamotten 8o
    Keine Hitzewallungen : Klasse, 8o
    Aber da mein Körper nicht richtig schwitzen kann - zu wenig Schweißdrüsen oder was auch immer, ist noch nicht klinisch untersucht worden - leide ich in den Hitzemonaten unter - Hitzestau. :!: Wenn die Temperaturen sich der 30 Grad Marke nähern, könnte ich einen Hitzschlag kriegen, und so gehts mir dann auch. Der Körper ist total gestresst und ich kann ihm nicht helfen. Ich breche dann ganz plötzlich in Tränen aus weil ich absolut hilflos bin. ---- Doch. Ich kann für Kühle sorgen, also abdunkeln, ausruhen, trinken, aber nicht zu viel. Ruhe bewahren, damit alles ruhig wird in mir.
    Auch nicht schön. Jedoch lerne ich seit der Erstdiagnose immer mehr: Achtsamkeit. Und mal nur für mich Achtsam sein. Das hilft irre gut.
    Also in diesem Sinne, achtet gut auf euch, der Körper wirds euch danken. :thumbup:
    Da ich 7 Monate vor dem BK einen heftigen Burnout erlebt hatte, mit einigen Wochen Klinikaufenthalt, habe ich seither schon deppressive Phasen. Ich nehme auch täglich hierfür eine kleine Tablette, um stabil zu sein. Ich kann also nicht sagen, dass die dunklen Momente meines Lebens nach Krebs mit dem Krebs - begründet sind. Ich glaube, diese dunklen Stunden oder Phasen hätte ich auch so. Kann ein Irrtum sein, hilft mir aber auch wieder bei meiner freien Sicht, dass es wieder aufwärts geht.
    Also ich nehme kein Tamoxifen. Ich habe auch noch nie gehört, dieses Tam hätte einen soliden Tumor gekillt. Ich nehme seit der Meta: Femara. Und die hat meinen Tumor komplett geschafft. Er ist weg. Bei jeder Kontrolle seither- weg. Ich bin sehr dankbar dafür. :rolleyes:
    ich wünsche euch einen schönen Tag, Gesundheit, Kraft und Freude
    phönix

    :) ein herzliches Hallo in die Runde,


    dann traue ich mich jetzt auch mal von meinem - Hemmer - zu erzählen. BK 2002 hormonunabhängig, also wurde mir damals freigestellt, Tamoxifen zu nehmen. Der Arzt sagte mir: Wenn sie meine Frau wären sollten sie das nehmen. Auf eine oder zwei Falten mehr im Gesicht käme es ihm nicht an. 8| :S 8|


    Ich habe mir eine Zweitmeinung eingeholt die besagte, keine hormonabhängigkeit also keine Tamoxifen. Diese Aussage passte ganz prima zu meiner Stimmung und ich habe das Rezept zerrissen.


    2011 hatte ich eine Lymphknotenmetastase am Schlüsselbein, 2 cm groß. Die Biospie ergab: hormonabhängig. Also jetzt aber!!!
    Ich bekam meinen Hemmer, habe ihn brav in den Adelsstand der Schutztablette erhoben und nehme sie regelmäßig. :thumbsup:
    Die erste Kontrolle nach 3 Monaten hat die Ärztin und dann mich fast umgehauen. Der Tumor von 2 cm war weg. Komplett weg. 8| :thumbsup:
    Und so ist es noch heute, über 2 Jahre danach. Also, meine königliche Tablette heißt jetzt Glückspille und so hilft es mir auch prima.
    Ich möchte dazu sagen, dass ich eine Placebo-Gläubige bin. Wenn ich weiss es gibt ein Mittel das hilft, reicht mir das manchmal schon. Aber meine Glückspille nehme ich jeden Tag.
    Nebenwirkungen: keine. Echt nicht. Nicht mal ein kleines bisschen. So, jetzt habe ich mich geoutet als eine, die verschont blieb. Ich wünsche mir dass es so weiter geht. Und ich wünsche euch gute Lösungen für all die unangenehmen Begleiterscheinungen. ^^
    ganz liebe Grüße von
    phönix

    hallo du, :) ( ich spare mir das ausschreiben deines langen Namens, sei bitte nachsichtig mit mir ) ^^


    schon wieder ein Schritt geschafft. Etwas Neues ausprobieren, das ist eine tolle Herausforderung und du hast es hingekriegt.


    Bei mir ist die Diagnose 2002 gewesen, ich hatte vor 2 Jahren eine Metastase am Schlüsselbein, und alles ist wieder gut. Der Weg dahin war natürlich oft schwer und manchmal auch lustig. Und ich habe es geschafft bis hierher. :rolleyes: Mehr dann in ein paar Jahren. :thumbsup:
    Ich wünsche dir hier einen schönen Austausch und bin sicher, du wirst geben und nehmen können in diesem Forum. Viel Freude dabei wünscht dir
    phönix

    liebe Sally,


    ich kann deine Besorgnis gut verstehen. Ist doch normal, sich vor so einer OP Gedanken über das wie und was danach zu machen. Es freut mich, dass du zu deinen Ärzten ein gutes Gefühl hast, denn das ist meiner Meinung nach sehr wichtig. Auch ich hatte bei meinen beiden großen OPs den Eindruck, die sind auf meiner Seite. Und es hat sich gut angefühlt und mir Kraft gegeben. Alles ist gut gegangen und ich bin dankbar für diese Menschen, die sich so auf uns und unser Schicksal konzentrieren. Diese Einstellung hat mir auch die Hoffnung gegeben, alles wird gut. Irgendwie, aber auf jeden Fall gut. Denn danach ist immer besser als davor, wenns um so wichtige Dinge geht. Vorher flattern die Nerven, danach kommt die Ent-spannung. Diese Ent-Spannung hast du dir verdient. :thumbsup:
    Sammle Kraft und Freude und geh gestärkt auf deinen Weg. Ich denke an dich und schicke dir in Gedanken kleine Kraftpakete,
    liebe Grüße von
    phönix

    Hallo Tochter T. und Lilli,
    ;)
    mir gefällt diese Idee. Ich war vor über 10 Jahren in einem Forum, in dem sehr viel gechattet wurde. Die Anteilnahme, die Tipps und das gemeinsame Erleben und Bewältigen von Zeiten unseres Lebens hat mir damals sehr viel Kraft gegeben. Es wäre sehr schön wenn auch hier so eine Kultur wachsen würde. Ich bin dabei, also, starten wir die Einladungen...und sehen was sich entwickelt. 8o
    Einige sehr schöne Gespräche hatte ich hier schon. Bisher wird diese Möglichkeit noch nicht so genutzt, also machen wir mal den Anfang, okay?
    liebe Grüße und eine gute Nacht, oder guten Morgen :thumbsup:
    phönix

    Hallo zusammen, :)


    das Thema ist spannend, und wichtig für uns. Hier haben wir die Chance, zu beobachten, was grade mit uns passiert. Das - Warum - ist ja meist mit der Diagnose und/oder Therapie begründet. Wir haben durch den Schock eine Art Zwangspause vom - normalen - Leben. 8| Wir sind aufgefordert, jetzt zu tun, was dran ist. Dafür müssen wir alles andere in den Hintergrund stellen, was vorher noch - wichtiges - Thema war. Und das dolle daran ist: Es hat geklappt. Es klappt immer wieder. :thumbsup:


    Wie oft habe ich vor der Erkrankung anderes in meinen Vordergrund rücken lassen oder auch selbst reingerückt, obwohl mir freie Zeit sicher auch gut getan hätte!! Nein, ich hab geholfen, geschafft, oft über meine Kraft. Und jetzt, die Krankheit, jetzt geht das nicht mehr. Soviel zu 2002, meiner Ersterkrankung.


    In den Jahren und mit den Menschen, die mich seither zusätzlich begleiten habe ich viele Veränderungen erlebt. Manche waren willkommen, aber da sind auch welche, die anderen tierisch auf den Nerv gehen. X( Meine ersten Versuche, NEIN ich möchte jetzt nicht dies oder das für dich tun, lösten regelrechte Grabenkämpfe aus. DU hast aber doch IMMER...
    ;( X( ?( :thumbdown:
    Ja, vorher. Jetzt werde ich langsam, ganz langsam etwas mehr ICH bezogen. Schaue erst mal nach habe ich Lust, Kraft, Freude, einen Kuchen zu backen, einen Salat zu machen oder mit einer Freundin, die sich nie für Schuhe entscheiden kann 3 Stunden lang in einen Laden zu begleiten. Und innerlich zu mir zu sagen : Mensch bist du blöd, wolltest doch eigentlich ausruhen, chatten, einen Brief schreiben oder sonst was.


    Dieses Anders werden ist für alle Beteiligten eine Herausforderung. In erster Linie war es das für mich, weil ich es tun musste. Ich musste anfangen, mich und meine Kraft in der Vordergrund zu stellen.
    Ein neuer Spruch heißt: Bevor ich mich aufrege, ists mir lieber egal. Es wirkt. 8o


    Und die Hoffnung, andere auf diesem Weg der Veränderung in ein wertschätzenderes Leben mitzunehmen, die habe ich begraben. Wer z.B.keinen Bedarf an einem Roller hat, wird sich auch keinen kaufen. Und wer sein Leben so lassen will wie es ist, fühlt sich bedrängt, wenn ich ihm/ihr sage, was ich mittlerweile für sinnvoller halte. Und die Kommentare: seit du Krebs hattest bist du ja sehr kritisch geworden... :thumbdown: brauche ich auch nicht mehr. Denn dass ich auch selbstkritisch wurde wird nicht erwähnt. Ich habe viel mit mir selbst geschimpft und mir gesagt: Klar konnten die anderen mich steuern, ich habe ja mitgemacht. Aber jetzt wollte ich mich verändern.


    Ich habe das getan, was Wolke auch beschreibt, Beispiel, vorleben, und ich erzähle nix mehr dazu. Ich erkläre mich nicht mehr ständig, damit andere verstehen warum es mir jetzt wichtig ist, bei meinen Kindern zu sein statt Kuchen für andere zu backen o.ä. Ich tue es einfach. :D Und bevor ich mich drüber aufrege, ob andere sich aufregen, ists mir lieber egal.


    Einen Spruch habe ich jahrelang an meiner Tür zum Dachboden hängen gehabt: Eine Erkenntnis kann nur dann wirken, wenn der Empfänger dafür bereit ist.


    Ja, ich war bereit nach dem Schock. Jetzt, viele Jahre später habe ich ein gutes Stück Weg an psychichen Veränderungen geschafft und ich werde immer glücklicher. Ich fühle mich so, als würde ich immer mehr ICH werden.


    Das wünsche ich euch allen.


    liebe Grüße von
    phönix

    hallo Bibi,


    zunächst einmal wünsche ich dir Kraft für deinen Weg. Ich möchte dir sagen, dass in meiner Gruppe einige Frauen sind, die Metastasen haben. Die Therapie ist erfolgreich und ich werde versuchen, die eine oder andere mal hierher ins Forum zu bringen. Denn gerade diese Erfahrungen, die wir noch nicht kennen sind es, die uns Angst einjagen.


    Ich selbst habe eine Metastase am Schlüsselbein gehabt, 9 Jahre nach der ersten Therapie. Und diese wird seit 2 Jahren erfolgreich behandelt. Grade letzten Montag war keine Kontrolle in der Klinik und dieser Tumor von 2 cm Größe ist komplett zurückgebildet. Ich nehme täglich meine Tablette und ich nehme sie gerne. Denn auch ich will noch viel erleben.


    Ich hoffe, du hast auch in deinem persönlichen Umfeld Menschen, die die Angst mit dir teilen, damit du es aushalten kannst.
    Ich sende dir ein Kraftpaket und drücke dir ganz fest die Daumen dass du Momente der Ruhe finden kannst in diesem Gefühlschaos. Ich erinnere mich an meine Heimfahrt vor 2 Jahren, als die Meta entdeckt wurde. Und dann die Angst, ists das jetzt gewesen???? Und wie sage ich das meinen Kindern???? Und welche Therapie kriege ich jetzt??


    Ich möchte keine unberechtigten Hoffnungen wecken, aber ich habe es erlebt. Es gibt sie, diese Hoffnung. Also wünsche ich dir die Kraft durchzuhalten, bis die Hoffnung dich umarmt und du wieder freier atmen kannst.
    liebe Grüße von
    phönix

    hallo Sally,


    ich habe mir damals von meiner Ärztin eine Bescheinigung schreiben lassen. Sinngemäß: nach der anstrengenden Behandlung ist eine Pause mit Urlaub für die Psyche wichtig und wird ärztlicherseits befürwortet/dringend empfohlen. Auch die familiäre Situation wurde ins Bild gerückt. Meine Kinder hatten ja ebenfalls - Mamadefizit - weil sie mich so lange mit dem Krankenhaus teilen mussten. Die Krankenkasse hat dem zugestimmt, und ich konnte 14 Tage nach Frankreich fahren, ohne mein Krankengeld zu verlieren. Ich hatte 8 Monate Therapie, 14 Tage Frankreich und das Krankengeld lief noch weitere 7 Monate ohne Probleme. Ich hatte dann auch eine Reha, ebenfalls ohne Abstriche.
    Ich wünsche dir viel Erfolg
    liebe Grüße von
    phönix

    liebe Nicole, ^^


    das sind ja schöne Neuigkeiten. Wie heißt der kleine Mann denn nun? Meine Namensvorschläge waren ja nicht so beliebt, was ich gut verstehe. Ich wollte ja auch nur herauskitzeln, wie ihr den kleinen Adam nennen werdet.
    Ich wünsche dir viel Freude und Kraft und gute Ergebnisse bei deinen nächsten Untersuchungen. Ich wünsche dir das ganze Programm MAMA sein. :thumbsup:


    liebe Grüße von
    phönix

    Liebe Wolke,
    ich möchte dir mal eine Sicht von aussen anbieten. Vielleicht hilft es. ^^


    Da ist eine Frau, die hat eine superschwere Krankheit. Alles, was vorher normal war, steht auf dem Kopf, mindestens. Ganz vieles steht in Frage. :?: Und es findet sich niemand, der die Sicherheit und Garantie gibt, alles schwere, was jetzt durchgestanden werden muss, ist von Erfolg gekrönt. :read: :?: Keiner garaniert, dass das ganze mühen und leiden sich wirklich wirklich lohnt.


    Was also tun? Aufgeben? Okay, das wäre eine Möglichkeit, aber real betrachtet nicht wirklich.
    Nicht aufgeben? Na sicher, das haben schon andere geschafft. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Und bei - zuletzt - sind wir noch nicht.


    Nicht aufgeben bedeutet ja, den Weg gehen, der von vielen Ärzten, Therapeuten und anderen Helfern benannt wird. Vieles tun wir sogar, ohne es zu prüfen, weil wir daran glauben können oder wollen. Und es hilft uns tatsächlich, Wegstrecke zu machen. Wir kommen voran.


    Und jetzt kommt neben der schon heftigen Herausforderung eine weitere, die medizinisch absolut nicht therapierbar ist. Die liebe Familie, Freunde, Kollegen usw.


    Wenn mir die Diagnose schon Angst macht, wie sieht es dort aus? Und die Angst ist der größte Hilfekiller, den ich kenne. Ohne Angst geht es sich leichter, auch wenn es schwer ist. Aber mit Angst mag ich gar keinen Schritt tun. Er könnte ja falsch sein. Angst behindert mehr als eine Chemotherapie oder eine Tumorentfernung. Das ist meine Sicht, so habe ich es erlebt. Ich konnte besser eine Chemo durchstehen als die ängstlichen Blicke meiner Kinder aushalten. Ich bin dreimal lieber in den OP gegangen, als in den Augen meiner Lieben zu lesen: Wirst du wieder gesund? Wann? Wie lange dauert das? Bin ich gefährlich für dich und deinen Heilungsprozeß? Darf ich dich ansprechen? Oder lieber nicht?
    Ich sage euch, eine OP Erklärung zu unterschreiben und mutig schnibbeln lassen war mir da echt lieber. Das war überschaubar und zu schaffen.


    Was also tun? Meine Freundin aus der FSH hat gesagt: Sprich drüber. Frag was der andere denkt. Höre bis zum Ende zu. Und denke dann erst nach, bevor du die tapfere gibst.
    Sei ehrlich und sprich von deiner Angst, wenn du welche hast. ( Angst ist nicht immer im Vordergrund, also bloss nicht dauernd vorholen ) Und wenn keine da ist, feiere deine Gemeinschaften und tue, was dir gut tut. UND: Achte drauf, dass auch die Helfer mal abschalten!! Sonst gehen die am Rand des Wahnsinns spazieren, und du ziehst dir den Schuh an. Nach dem Motto: hätte ich nicht Krebs, könnten alle anderen jetzt ins Schwimmbad gehen.


    Tausche die Schuhe, wie ein alter Indianerspruch geht. Du würdest für deine Lieben das gleiche tun, wie sie jetzt für dich. Jedoch auf deine Art. Du würdest es tun. Also kannst du es auch annehmen. Wenn dir deine Helfer dabei vermitteln, sie haben Probleme, sprich sie an. Kritik ist hilfreich, wenn sie Lösungen sucht.
    Ich habe mich in dieser Zeit nicht mit allen gut unterhalten können. Manchen ist manches zu viel. Aber für mich war es wichtig, auch mal darüber zu reden, was ich mir vorstelle, wenn die Therapie nicht helfen sollte. Ich habe mir in der Klinik mal meine Beerdigung ausgemalt, einmal davon geträumt, und danach war ich irgendwie tierisch befreit. Ich habe mir sogar überlegt, was ich anders haben möchte. Ich habe mich ernsthaft mit Angst, Sterben, Trauerfeier und der Wiederverheiratung meines Mannes auseinander gesetzt. Ich habe Pläne geschmiedet. Und was glaubst du, die Angst wurde klein. Immer kleiner. Und sie hatte keine Macht mehr. Diese Übung habe ich übertragen auf alle, die in meinem Umfeld Angst hatten. Ich habe sie heraufgefordert, den schlimmsten Fall mal anzunehmen. Das war eine heftige Forderung meinerseits. Und du glaubst nicht, wie erleichtert plötzlich alle waren. Wir haben nach zögernden und stotternden Gespächsanläufen solche Fortschritte gemacht, dass wir sogar lachen konnten.
    Liebe Wolke,
    ich habe meine Beerdigung im Januar 2002 bis zum März 2002 so ziemlich gut geplant. Ich weiß jetzt z.B. wen ich auf keinen Fall an meinem Grab haben will. Und das hat enorme Lebensgeister geweckt. Ich hatte noch ganz schön viel zu klären, bevor ich in die ewige Ruhe gehen darf. Naja, hier bin ich immer noch, und ich bin fröhlich, trotzig und vor allem sehr deutlich geworden. Und ich habe einige Briefe geschrieben, die nicht von allen geliebt werden.
    Geplant habe ich ja, sehr alt zu werden, also noch über 30 Jahre hier zu sein. Aber zu wissen, die anderen haben jetzt einen Plan, was ich mir für den letzten Tag wünsche hat bei allen Beteiligten der Angst den Garaus gemacht.
    Welche Angst hättest du, wenn an deiner Stelle deine Schwester/deine Mutter o.a. wäre? Was würde dir echte Sorgen bereiten? Das sind die Fragen, die in den Köpfen der anderen aktiv sind. Hole sie auf den Tisch und bitte darum, alles einmal offen zu besprechen. Dann kehrt vermutlich so etwas wie Frieden ein. Das Gespenst ist enttarnt und nicht mehr bedrohlich.


    Ich hoffe, diese Aussenansicht kann dir und auch anderen, die schwere Krankheit durchstehen müssen und ich deshalb womöglich noch als Belastung für die Famile emfinden mal wieder auf dem Gefühlskompass ausrichten.
    Ich wünsche dir Kraft und Heilung und schicke dir eine Umarmung :thumbsup:
    phönix

    Ein herzliches Hallo in die Runde, ^^


    ich möchte zu diesem Thema einen Aspekt einbringen, der hier noch nicht beschrieben ist. 8|


    Die Angst ist da, sie ist verständlich, sie lähmt uns, blockiert unsere Gedanken auf anderes und überhaupt, wer will schon Angst haben? Ist doch unnötig.
    Denkste. Genau das ist es, was uns überhaupt erst rüttelt und schüttelt, mal in unserem eigenen Leben stehen zu bleiben. :cursing: Und wenn wir das dann wirklich endlich tun, stellen wir oft fest, wieviel anderes Leben sich in unserem tummelt. :huh: Und wie viel Kraft uns das kostet. Und wie krank uns manches auf Dauer dann gemacht hat.
    Die Angst bringt uns in die Zwangslage, eine echt wichtige Entscheidung - für uns - zu treffen. Alles andere mal hinten an zu stellen, weil wir überleben wollen.


    Einer gute Freundin aus meiner FSH habe ich zu verdanken, dass ich verstanden habe, was das bedeutet. Sie sagte zu mir: Auch die Angst will gesehen sein. Sie gehört zum Leben dazu. Sie hat eine wichtige Bedeutung, denn ohne Angst würden sicher viele bei rot über die Ampel fahren. :wacko:


    Das Fatale ist, mit dem Auto wagen wir das nicht. Mit unseren Kräften tun wir das ständig. Oder ist hier jemand, der vor der Krankheit gut auf sich selbst geachtet hat?
    Ich höre immer wieder von vielen Frauen: erst die Familie, die Arbeit, die Freunde und dann..... ich. So habe ich auch gelebt. Bis ich Krebs bekam.


    Vorher hatte ich allerdings schon andere HINWEISE meines Körpers, nämlich Lähmungserscheinungen und einen heftigen Bourn out.
    Sofort davon wegkommen wollend habe ich auch da keine Rücksicht auf mich und meine Kräfte genommen. 7 Monate danach dann Brustkrebs.


    Mein Tumor war über 2 cm groß, und er hatte ganz viele kleine Doppelreihen an Tumoren an sich dranhängen. Die ganze Brust voll damit. 11 von 18 Lmphknoten befallen. Und das war 2002. Ich sagte damals schon, ich möchte 87,5 Jahre alt werden. Und war grad vor meinem 41. Geburtstag.


    Auch ich habe Phasen der Angst gehabt, und ich hatte Freundinnen, die diese Angst mit mir ausgehalten haben. Nicht verdrängt, sondern einfach hingeguckt.
    Und dann mit Ablenkung, wie hier schon viele Beispiele benannt sind, die Angst mitgenommen. Zum Eis essen, zum spazieren gehen. Ich hab sie mitgenommen und es hat geklappt. Dabei habe ich festgestellt, ein Eis hat meine Angst auch gemocht, und sie ist geschmolzen.


    Ihr Lieben, die ihr am Anfang der Behandlungen steht: Keiner weiß was sein wird. Von mir kann ich berichten, ich hab grad wenig Zeit, hier zu sein, weil ich in den nächsten 2 Tagen in ein Haus einziehe. Es ist irre viel zu tun. Ich hab Kraft und Freude, sogar am putzen. Muss wohl eine Spätfolge der Chemo von vor 11 Jahren sein. 8| :thumbsup:
    Nur die Hitze ist im Moment der Hammer für mich. Aber sonst bin ich auf dem Weg zu meinem 87. Geburtstag. Kommt einfach mit.
    Sicher weiß ich nicht, ob ich s bis dahin packe, und ich weiß auch nicht, wer von euch dabei sein wird. Aber ich weiß, die Angst darf mitgehen bei mir. Seit sie das weiß ist sie nicht mehr so nagend.


    Ich hoffe, meine Erfahrung hilft euch, ein Ziel in der nächsten, und eins in der fernen Zukunft zu verankern. Und dann gehts los. Und denkt bloß dran, immer schön viel Pausen zu machen. Pausen sind toll.



    liebe Grüße von eurer umzugsfreudigen
    phönix

    Hallo Marie,


    ich habe die OP, die du evtl. vor dir hast. Meine Erfahrung steht in der bereits genannten Broschüre. Meine Langzeiterfahrung ( OP 2002 ) ist sehr gut.
    Mein Erfolg wurde sicher auch von der sofortigen Gymnastik begünstigt. Schon in der Klinik haben wir Arm-und Bewegungsübungen gemacht. Dies habe ich zuhause fortgesetzt und mit Krankengymnastik und Lymphdrainage ins laufen gebracht. Ich habe schon sehr bald keinerlei Beeinträchtigungen mehr gehabt. Sogar im Sport habe ich wieder die lange Hantel gehoben und mich richtig ausgetobt.
    Was mir allerdings niemand gesagt hat: Wenn du mal einen Krampf bekommst im Rücken, bedenke: der eine Rückenmuskel krampft dann auf deiner Vorderseite. Da es bei mir links war, dachte ich zuerst an einen Herzinfarkt. Nachdem ich wusste, es ist - nur - der Muskel, habe ich darauf geachtet, weniger Krämpfe zu kriegen.
    Es ist sicher eine schwierige und lange Operation. Ich würde es jederzeit wieder so machen lassen. Ich hoffe, diese Information ist in irgend einer Weise hilfreich, deiner Entscheidung entgegen zu gehen.
    Achte darauf, dass es für dich stimmig ist. Horch auch auf dein Inneres und alles wird gut.
    liebe Grüße von
    phönix

    Hallo Marleen, ;)


    ein herzliches Willkommen hier in unserer Runde.
    Ich habe eine Frau in der Gruppe, die vor vielen Jahren an Pankreas Karzinom operiert wurde. Ich werde sie bitten, hier einmal mit dir Kontakt aufzunehmen. Es gibt auch eine Gruppe für Pankreaserkrankte, jedoch habe ich keine Ahnung, wo das ist. Ich melde mich hier wieder bei dir.


    Eins weiß ich, sie hat es bis jetzt gut geschafft und ist schrecklich aktiv. :D Sie engagiert sich so sehr in vielen schönen Bereichen. Sie ähnelt mir also. :D
    Erst Krebs haben, und dann womöglich nicht mehr zu bremsen?? ^^
    liebe Grüße, Kraft und Heilung wünscht dir
    phönix

    Hallo Ihr Lieben ;)


    auch meine Daumen sind feste gedrückt für alle die es grade gut gebrauchen können. :thumbsup: :thumbup:


    Und ich möchte eure Daumen auch gerne für meine Tochter( 25 ) die heute alle 4 Weisheitszähne entfernt bekommt. Ist im Vergleich zu unserem Weg ja etwas lapidar, aber es frisst mich ganz schön an zu wissen, was sie vor sich hat. Und Geduld, bis alles wieder gut ist geht mir grade nicht so zur Seite. ;(
    Aber ich sage immer wieder gerne zu mir: ALLES WIRD GUT 8o :thumbsup: :thumbup:
    liebe grüße von
    phönix

    Hallo Irishmeadow,


    ich war heute erst beim Lungenfacharzt, Freitag war anderweitig blockiert.
    Diese Ärztin sagte alles, was hier schon empfohlen wurde.
    Um nicht enden wollenden Hustenreiz zu lindern würde sie es mit einem Rat vom Heilpraktiker versuchen. Da dort ähnliches mit ähnlichem bearbeitet wird hat sie positive Berichte ihrer Patienten.
    Ich hoffe, du findest für dich einen guten Weg
    liebe Grüße von
    phönix.

    Hallo Irishmeadow,
    herzlich willkommen hier im Forum.
    Ich lese, du bist grad erst angekommen, bitte gib uns etwas Zeit. Dein Thema ist tatsächlich nicht so häufig. Jedoch...


    Ich habe heute einen Termin beim Lungenfacharzt wegen mittelschwerem Asthma. Ich werde dort deine Fragen stellen. Ich werde die Frauenselbsthilfe vorstellen und aufs Formun hinweisen. Mal sehen, was passiert. Vielleicht kommen dann Menschen mit dem gleichen Thema hier auf dich zu. Also, ich lasse mich überraschen und melde mich wieder bei dir.
    Wegen dem Hustenreiz kann evtl. hier schon jemand etwas sagen, was als hilfreich erlebt wurde. Ich trinke viel, aber nicht auf einmal sondern verteilt. Das spült den Hals schon mal ganz gut zum heilen. Der Reiz... den wegzukriegen bedarf es sicher etwas mehr. Ich frage das heute.


    Du schreibst du bist alleine. Gibt es eine Frauenselbsthilfegruppe in deiner Nähe? Selbst wenn keine mit Lungenkrebs dabei ist, Krebs hatten sie alle. Und alleinseinmomente kennen wir auch. Da können wir helfen.


    Ich wünsche dir Kraft und Heilung
    phönix

    Ein herzliches Guten Morgen in die Runde,


    meine erste Wiedereingliederung musste ich nach einigen Wochen abbrechen. Zuviel Anstrengung im psychischen Bereich. :thumbdown:
    Nicht die Krankheit hat mich runter geholt. Nein. Die Erwartungshaltung der Kolleginnen. Nach dem Motto: Wenn sie wieder zur Arbeit kommen dann sind sie doch gesund. Und gesunde machen alles. Und ruhen sich nicht auf der Wiedereingliederung aus. Die besprochenen Stunden wurden ausgedehnt. Verbal wurde gesagt, ich könne jetzt heimgehen. Und dann wurde der nächste Arbeitsauftrag direkt hinterhergeschoben. Naja, wenn sie jetzt gehen, dann muss das wohl die Frau XYZ machen. NAJA!!!!!! ;(
    Da fühlte ich mich so mies, dass ich durchhielt bis nix mehr ging. Und dann wurde gesagt: Tja, wenn man Krebs hat sollte man wohl besser nicht so tun als wäre alles gut.
    Ich kann euch sagen, Worte können Waffen sein. :thumbdown:
    Jeder, der eine schwere Zeit durchstehen muss, egal ob Krebs, Herzinfarkt oder sonstwas, jeder ist froh, wenn das Leben wieder einen Anflug in die Normalität anbietet. Und dann so etwas.
    Ich möchte euch bitten, sorgsam auf die Signale zu achten die ihr erhaltet. Und sorgsam auf eure Signale, wenn es zu viel wird.


    Ich hatte im Mai 2011 eine längere Krankheitspause wegen einer Metastase am Schlüsselbein. Da OP relevante Abklärungen Zeit und Kraft kosten, wurde ich krankgeschrieben. Zwei Biopsien, ein PET CT und viele Wochen später stand fest, es ist noch unklar wie verfahren wird. Ich also zur Ärztin und besprochen, ich möchte arbeiten so lange es - nichts - zu tun gibt in meiner Behandlung.
    Das war eine Überforderung für meine Kolleginnen. Sie konnten nicht damit umgehen, dass mir die Arbeit hilft, da ich sie sehr gerne tat. Sie konnten nicht verstehen, weshalb es mir nicht - tierisch schlecht geht - und ich war ihnen suspekt. Obwohl es mir soweit körperlich sehr gut ging, habe ich die Arbeit wieder eingestellt.
    Dieses beäugt werden mit kopfschütteln, nur weil ich deren Bild einer krebserkrankten Frau nicht entsprach, das hat mich mehr geschädigt als ich je geglaubt hätte.
    Ich wurde also wieder aus dem - Arbeitsverkehr - gezogen und habe meine Energie anderweitig genutzt. Und das hat mir die Kraft gegeben, den Weg weiter zu gehen.
    Ich bin wieder so aktiv dass ich manchmal eine Bremse brauche. Und ich liebe die Energie, aber ich liebe mittlerweile auch meine PAUSEN :D


    Also, lasst euch Zeit und bedenkt, dass auch psychisch eine riesige Aufgabe zu bewältigen ist. Schaut genau hin wie die Vorgesetzten und Kollegen damit umgehen, wenn ihr wieder einsteigen wollt. Und ich weiß, es gibt ganz viele, die sich echt freuen wenn eine erkrankte Person wieder zur Arbeit gehen. Es gibt Kollegen, die Anteil nehmen und es ernst meinen.
    Das ist es was ich euch wünsche. Freie Bahn in die Wiedereingliederung. Freie Bahn zur Arbeit, die euch gefällt. Und den Mut, zu sagen, wenn es doch noch nicht so gut geht.
    Man kann eine Wiedereingliederung stoppen und später neu starten. :thumbsup:
    Ich wünsche allen hier Kraft und Heilung
    phönix

    Liebe Sascha, ;)


    auch ich wünsche dir für das geplante Projekt ein gutes Gelingen und viel Kraft und Freude. Ich wünsche dem Angebot viele Nutzer/innen, die die Chance ergreifen, sich auf dem Weg nach der Diagnose gut zurecht zu finden. Und wer könnte ein besserer Pfadfinder-Begleiter sein als Menschen, die schon auf diesem Weg gewandert sind?
    Ich hoffe, du erhälst auch die nötige Unterstützung, damit die Aufgabe bald auf mehrere Schultern verteilt werden kann. 8o
    Wenn die betroffenen Frauen sich in der Gruppe wohl fühlen können und sich dem Gedanken der Hilfe zur Selbst - Hilfe öffnen, ist so viel möglich.
    Ich merke an mir, wie sehr die Gruppenarbeit mich fordert, und fördert, und mir immer wieder neue Kräfte frei setzt. Also, Ärmel hoch und auf gehts.... :thumbsup:


    Wir planen das gleiche für die Klinik in Lich und auch unsere Ärmel sind gelupft :thumbsup:


    liebe Grüße von
    phönix

    Hallo Jodila, ;)


    schön, dass du gleich so früh hier her gefunden hast. Wie du schreibst stößt du an deine Grenzen. Wen wunderts bei der Diagnose? Gönne dir eine Auszeit von Verantwortung für andere, sei jetzt mal für eine ganze Weile deine beste Freundin. :thumbsup:
    Hier sind so viele Menschen, die ihre vermutete Grenze alle überschritten haben, und die daran gewachsen sind. 8o
    Als junge Frau dachte ich in der Beobachtung älterer Frauen: oh weh, bloß kein Diabetes kriegen. Das würde ich nicht durchstehen. Ich mag Süsses total gerne, du verstehst?


    Ich bekam Brustkrebs, 2002 gleich im Januar. Und auch ich bin über Grenzen gewachsen und habe dabei vieles gelernt. Vor allen Dingen habe ich eine ganz neue Palette von wertvollen Menschen in meinem Umfeld. Zuhörerinnen, Spaziergängerinnen, Mutmacherinnen und manchmal auch Trägerinnen. Ich bin dankbar für diese Bereicherung. :thumbsup:


    Du schreibst von deinem Beruf und dem Werkzeug, dass du hast/haben solltest. Ich bin sicher, du kannst dir hier und da besser helfen als manche, die anderes erlernt hat. Dies ist jedoch durch menschliche Zuwendung und Anteilnahme nicht zu ersetzen. Ich lade dich ein dich hier richtig wohl zu fühlen und uns auch an deinem Wissen teil haben zu lassen. ^^


    liebe Grüße von
    phönix