Beiträge von phönix

    liebe rose 50
    ;)
    schön, dass du dir helfen konntest und schön ausgeruht hast.
    Aber was lese ich da? Kuchen, aha, welchen denn?


    Deine Enkelin hat ja schon tüchtig was erlebt, sie hat den :thumbsup: besten Omakuchen der Welt :thumbsup: verdient behaupte ich jetzt mal so.


    Ich schicke dir auch ganz viele liebe Grüße an deine tapfere Kleine mit.


    Habt einen schönen Tag , ^^
    phönix

    liebe Sunny,


    jaja, das liebe Salzwasser will ja auch mal an die Sonne. :thumbup:
    Ich lese, du hast schon prima für dich gesorgt und deinen Weg gut vorbereitet. Psychoonkologische Versorgung, eine Selbsthilfegruppe, ich sehe dich bestens gerüstet.
    Wenn du hier mal jemanden online triffst kannst du sogar im Chat direkt ein Gespräch führen. Dieses Forum ist der HIT. Verona würde sagen: Hier werden Sie geholfen. :thumbsup:


    liebe Grüße und auch dir einen schönen Tag
    phönix 8)

    Hallo Sunny, :thumbup:


    so früh am morgen hab ich mir gleich mal die Sonnenbrille geschnappt. Du hast eine blendenden Namen gewählt. :thumbup:


    Also ein herzliches Willkommen in unserer Runde. Du hast in den letzten Wochen ganz viel erlebt und durchmachen müssen.
    Hier findest du Menschen, die gleiche Erfahrungen haben und die den Weg schon ein ganzes Stück weiter sind. Manche sogar jahrzehnte voraus.


    Nimm dir soviel Kraft von hier mit, wie du brauchst. Denn die Erfahrung zeigt uns immer wieder: wir haben einen schweren Weg gehabt, und wir haben es bis hier her geschafft. Auch mit Lachen, mit Blödsinn machen, mit Kuchen essen und Freunde treffen.
    Diese schönen Anteile im Leben geben Kraft für die schwereren Zeiten. Ich wünsche dir ganz viele positive und freundliche Momente, damit die Waage des Lebens für dich in der nächsten Zeit so oft wie möglich im Gleichgewicht sein wird.


    Sicher gibt es die Zeiten von Trauer, Wut und Schmerz.
    Unterdrücke sie nicht, sei traurig und wütend und schrei dein Autsch auch mal heraus.
    Und dann hol dir wieder Kraft. Gerne hier.


    Alles Gute hier und draußen wünscht dir phönix 8)

    Liebe rose 50,


    ich bin betroffen von deiner Schilderung. Hast du über Ersatz/Zusatznahrung schon nachgedacht. Hast du jemand, der für dich stark ist und dieses Thema genau wie die anderen Dinge, die dich bewegen und die geklärt werden müssen, für dich durchsetzt?


    Ich würde in der Klinik beginnen, da dort ja auch passende Erfahrungen von anderen Patienten vorliegen dürften. Wenn dich die Chemo immer so runterfährt, sollte die Klinik in der Lage sein, gut für deine Stabilität zu sorgen. Vor allem auch den Flüssigkeitshaushalt im Blick behalten. Und ich denke, das ist sie auch. Sie wollen vielleicht erst darauf angesprochen werden??


    Keine Ahnung, ob dem so ist. Jedoch wünsche ich dir einen Menschen zur Seite, der die jetzt relevanten Themen mal so richtig auf den Tisch bringt und damit gut für deine Versorgung einsteht.
    Ich wünsche dir Kraft und Heilung
    phönix

    Hallo in die Runde, :rolleyes:


    ich möchte hierzu einige Erfahrungen einbringen, die ich machen durfte. Und ich habe Änderungen bewirkt, die mich nicht mehr so belasten. ^^


    Auch ich habe einige - nahe- Menschen während meiner Therapie von einer neuen Seite kennen gelernt. Vorher durch dick und dünn,dann der Krebs. Das ist für manche zuviel. Trauer und Erschütterung hat auch mich bewegt, bzw. eher gelähmt. Ausgerechnet du lässt mich im Stich war in meinem Herzen. Aber über meine Lippen kam kein Wort. Tabu- still schweigen. :S Aushalten. X(


    Ich habe mich mit einer gleichfalls betroffenen Freundin über dieses Thema heftig auseinander gesetzt. Und dabei gelernt: Menschen haben Angst. Vor diesem und jenem. Besonders vor Dingen, die sie nicht kennen. Und die sie nicht beeinflussen können. Ich würde z.B.nie einen Motor auseinander bauen, da ich ja keine Ahnung auf diesem Gebiet habe. Das ist also auch tabu für mich.
    Wenn mein Leben davon abhängt, lasse ich alle Vorbehalte fallen und versuche das System zu verstehen und zerlege das Teil dann evtl. doch.


    Was konnte ich also tun, um mich nicht mit sogenannten faulen Ausreden abspeisen zu lassen, die mir hier und da präsentiert wurden?
    Am Ball bleiben sollte ich. Ich sollte nachfragen,< wann passt es dir, wenn es jetzt nicht geht?>
    Habe ich erfolgreich gemacht. :D
    Ich sollte sagen: <stimmt, das schlimmste ist vorbei. Dennoch geht es mir heute so, dass ich einen Freund brauche. Kannst du das heute für mich sein?> :S Hat geklappt.


    Am Ball bleiben musste ich lernen. Ich hatte mich ja jahrelang in vieles gefügt, mich oft abspeisen lassen.
    Ich durfte lernen, dass diese freundliche Beharrlichkeit belohnt wurde. Ich habe kräftig geübt und bekommen, was im Moment wirklich wichtig war. Nähe und Halt durch eine andere Person.


    Jetzt gebe ich genau dieses Wissen weiter an Menschen, die ähnlich fühlen. Therapie geschafft, und dann sollst du gesund und froh sein. Jederzeit wieder die - Alte -? Das geht so nicht!!


    Ich kann sagen, mir hat genaues hinhören auf die Begründung, und am Ball bleiben mit meiner Bitte sehr viel Kummer erspart. ^^


    Ich wünsche euch Kraft und Heilung und die Fähigkeit, zu lernen, gut für euch zu sorgen.


    phönix

    Hallo Michaela, ^^


    ich möchte dir zu Femara folgendes berichten: Ich hatte vor 2 Jahren eine Lymphknotenmetastase am Schlüsselbein. 2 cm Tumorgröße. Nach einigem Überlegen und einigen Untersuchungen wurde beschlossen, ich könne es mit Femara schaffen. Keine OP. Ich also diese Tabletten geholt, die Beschreibung gelesen, und mir gesagt: Was will ich erreichen? Tumor weg? na klar!! :D
    Ich habe diese Tabletten zu meinen Lebensrettern erklärt. Und ich nehme sie, täglich eine. NUR EINE, man stelle sich das mal vor. Eine Tablette soll helfen, den Tumor zu verkleinern? Naja, ich bin ja hoffnungvoll. 8o
    Nach 3 Monaten die erste Untersuchung. Tasten, Ultraschall. Noch mal drüber mit dem Ultraschall. Reden. Nochmal drüber mit dem Ultraschall. Der Tumor war weg. Vollkommen weg. 8o
    Die Ärztin kriegte sich fast nicht ein, und ich habe bei mir gedacht: Das wollten wir doch erreichen,gell ;)
    Und seither sind alle Kontrollen ohne Befund. Kein Tumor, nicht mal ein klitzekleiner. Die Tablette wirkt. Und ich habe keinerlei Nebenwirkung. Nicht eine.
    Das ist meine ganz persönliche Erfahrung. Diese Woche war wieder Kontrolle. Wieder alles bestens. Ich liebe meine Tablette. :thumbsup:


    Ich wünsche dir den gleichen Erfolg


    liebe grüße von
    phönix

    liebe Rose 50,


    eine Freundin von mir hat ähnliches im Hinblick auf Verdauung, Übelkeit, Flüssigkeitsverlust erlebt.


    Hier wurde besprochen, ob ein paar Tage stationäre Infusionsversorgung helfen könnte. Und in diesen 3 Tagen wurden ihre Antibrechmittel von Tabletten auf Zäpfchen umgestellt.
    Nach den 3 Tagen war sie wieder etwas - flüssiger - und die Schwächeanfälle und Ohnmachtsneigung verschwanden damit. Und die Medikamente über den Darm hat sie auch prima vertragen. Sie sagte mir, : das hat sich gelohnt. Jetzt kanns weiter gehen und mir ist nicht dauernd zum k.....
    Vielleicht ist das ein Ansatz?


    auf jeden Fall weiterhin viel Kraft und Heilung wünscht dir
    phönix :thumbup:

    Hallo Nicole,


    ich denke, du kannst beide Termine in Anspruch nehmen. Denn gerade für die psychologische Arbeit und Betreuung ist es ja wichtig, dass die Chemie stimmt. Schön, dass du innerhalb so kurzer Zeit die Möglichkeit der Wahl hast.
    Und wenns beim ersten Termin schon stimmig ist für dich, kannste den zweiten ja immer noch absagen.


    Ich drücke dir die Daumen für einen guten Kontakt.


    liebe Grüße von
    phönix :thumbup:

    Hallo Camino,


    ich möchte dir von meiner Erfahrung berichten, die ich 2002 gemacht habe.


    Der Port wurde gelegt, nachdem die ersten 4 Chemos über die Venen geleitet wurden. Ich hatte dann 33 Strahlentherapien, und sollte danach noch 6 Chemos haben. Es zeigte sich, dass die Venen sehr gelitten haben, und ein Port besser wäre. Und ich wollte das auch. Jedoch bekam ich Streß mit dem Oberarzt der Station, der mich für verantwortungslos hielt und auch so darstellte. Ein Port, sind die des Wahnsinns? Tja, das war damals noch so. X(


    Heute bekommen die Frauen gleich dieses Angebot. Und ich halte das für sehr gut, denn wer profitiert von chemogeschädigten Venen? Meine sind weitgehend hinüber auf der Seite, die benutzt werden darf. Und auf der operierten Seite dürfen sie mir keine Medis mehr in die Venen geben. Ich habe also dafür gekämpft, einen Port zu bekommen. Und gewonnen. :thumbsup:
    Die nächsten Chemos waren dann leicht, da das Gestochere in meinem Arm, an meinem Handgelenk und an meiner Pulsader kein Thema mehr war.


    Ich habe also meinen Port bekommen. Klar hat das die ersten Tage gespannt, gab einen Bluterguss und - salopp gesagt - meinte die Umgebung der Ports- was will der denn hier. Ist doch eh schon eng hier. 8|


    Der Vorteil, den ich erlangte, machte mir die Eingliederung dieses für mich echt wertvollen Teiles leichter. Ich habe nach abklingen des Blutergusses die Stelle mit Creme verwöhnt, Narbencreme und leichte Massagen. Das hat mir geholfen. Ich habe ihn bald kaum noch gespürt.
    Gerne hätte ich ihn behalten, für weitere Blutentnahmen oder wenn ich mir mal ein paar Luxusinfusionen mit Vitaminen o.ä. gönnen möchte. Aber- er musste wieder raus, sagte man mir damals. Ich habe ihn schweren Herzens wieder ausbauen lassen. ;(


    Heute, wenn Blutentnahme ansteht, wünschte ich, er wäre noch drinnen. Mehrfaches ansetzen der Kanülen und Braunülen sind nicht lustig.
    Ich hoffe, dieser Bericht hilft dir etwas, mit der neuen Situation klar zu kommen.
    Eins noch, die Portnadel tat mir weniger weh als ein Einstich in der Vene.


    liebe Grüße und weiterhin alles gute für die Zeit der Therapie, und viel Freude für die Zeit - danach. :thumbsup:

    liebe Nicole,


    wir hatten ja ein schönes Gespräch im Chat. Es hat mich gefreut, direkt auf deine Fragen antworten zu können. Und die neue Farbe - hellgrün - steht dir gut. :D


    Ich möchte alle hier ermutigen, sich mal eine SH Gruppe anschauen. Mal hingehen, sich telefonisch erkundigen, was denn so geboten wird. Durchaus nach der Altersstruktur fragen. Wie in Familien hat es nämlich auch hier Mamas, Omas, Schwestern und Tanten. :thumbsup:
    Und wer sich das mal angesehen hat, findet hoffentlich die Menschen, die ihr/ihm gerade gut tun.


    Benennt eure Wünsche, und schaut aber auch hin, ob das zu realisieren ist. Und vielleicht könnt ihr ja selbst dazu beitragen, sie zu erfüllen?? :rolleyes:


    Klar kann man in einer Gruppe, die fast nur Damen über 70 hat auch über Krebs und Sexualität sprechen. Verständlich ist mir, wenn Mann/Frau das nicht tut. Hierfür gibt es die Einzelgespräche, die Paar und Partnergespräche. Mama/Papa hat Krebs: Gespräche mit Kindern und Eltern sind möglich. Aber auch das liegt immer im Ermessen derer, die es tun sollen. Und wenn hier jemand an seine/ihre Grenzen stößt, gibt es immer noch den Hinweis auf geeignete Ansprechpartner.


    Ich freue mich für alle, die den Weg finden, die diese Hürde der Unsicherheit bewältigen und uns prüfen. Ich kann sagen, dass die Frauen in unserer Gruppe sich angenommen fühlen. Ich sage aber auch, hier sind alle irgendwie aktiv, denn jede ist wichtig, Eine kann gut backen, eine andere gut zuhören, eine dritte schreibt gerne Briefe an Teilnehmerinnen, die nicht mehr kommen können. Eine organisiert, eine stützt, eine sitzt vielleicht mal nur dabei und macht nix. Alles ist okay. Naja, solange nicht alle nix machen. Da wirds dann schwierig. Und die Aufgaben tauschen sich oft.


    Ein Kommentar möchte ich noch hier lassen, den ich - dankbarerweise - immer wieder höre: Es gefällt mir bei euch. Was kann ich machen, um weiter hier sein zu können?


    Ja, was? Am besten ::: Wiederkommen, sich einfügen und sich einen Platz suchen, der dir liegt. Eine Aufgabe, die jedesmal wechseln kann. Sei mal der Zuhörer, sei mal der Tröster, sei mal der mit den besten Witzen, mit einer Idee für einen Ausflug, den du organiseren möchtest. Lade mal zum Film gucken ein - geh mal mit einer spazieren, alles ist wichtig und wertvoll.
    Ich sage oft, wenn neue Frauen kommen. Wir sind wie ein Körper. Viele Organe, viele unterschiedlichen Bedürfnisse. Nicht alle können Ohr sein, nicht alle können Fuß sein. Wie würde ich denn aussehen, wenn ich NUR OHR wäre?? Ich könnte dann zwar viel hören. Und hören. Und sonst nix. Das ist mir zu wenig. Ich bin froh, in unserer Gruppe so viele Talente in verschiedenen Dingen zu haben. Das macht - meine - Gruppe lebendig.


    Ich lade euch ein, es auszuprobieren. Und lasst euch nicht entmutigen. Wenn ihr auf viele ältere Frauen trefft, seid gewiss, die freuen sich auf Unterstützung. Die freuen sich auf Mitarbeit und neue Ideen. Aber bedenkt auch: die kennen das NEUE noch nicht. Und so wie ihr vielleicht Angst habt, dort nicht reinzupassen, so haben diese vielleicht Angst, mit Neuem, mit Veränderungen, nicht so gut klar zu kommen.


    Sprecht miteinander. In Wertschätzung für das Alte und das Neue. Alles hat seinen Platz.


    Ich werde ja auch nicht auf der Welt bleiben, nur weil ich hier schon so lange bin und mich so gut auskenne. Nein, Kinder wachsen nach, alles wird neu und ist ständig im Wandel. Da ist es schön, Teil einer Gruppe zu sein, die sich freut, dass ich da bin. Egal ob als Ohr, als Hand oder heute mal nur als - Sitzfleisch, keine Kraft , keine Lust, oder sonstwas- ist halt auch mal so. :thumbsup:


    liebe Grüße von
    phönix

    :rolleyes: guten Morgen, ihr Lieben


    alle schön eingemummelt und schlafend? :sleeping: Ja, naschen, Zöpfe flechten und tanzen ist ja auch anstrengend. Und sicher habt ihr in der Nacht die Sterne beobachtet, oder? :whistling:


    Ich wünsche allen hier einen schönen erholsamen Sonntag. Ich fahre heute weg, mache 5 Tage Urlaub und hoffe, die Sonne lässt sich recht oft blicken. Hier wie da. I
    ch habe den Schaukelstuhl mal in den Rand der Reeling gestellt und festgebunden. Soll ja nicht über Bord gehen, wenn es zu windig wird. Ihr könnt ja weiter Babynamen überlegen, oder stricken oder sonst was. Aber wenn ich wieder da bin, möchte ich testschaukeln, damit das schon mal klar ist. ^^


    Ich wünsche euch allen eine gute Zeit, Kraft und Heilung und ganz viele nette Kontakte hier,


    liebe Grüße von
    phönix

    Hallo spaki,
    .
    zuerst mal herzlich willkommen. Du hast in den letzten Monaten sehr viel zu verdauen gehabt. Ganz klar, dass du da wenig Zeit hattest, dich mal um dich selbst zu kümmern. Das ändert sich hoffentlich für dich. Ich hoffe, du findest hier nette Menschen die dich verstehen und dir helfen können. Du kannst jetzt ganz viel Unterstützung gebrauchen, und hier kann man das bekommen. Das stärkt dich dann auch für den Umgang mit der Krankheit deines Mannes. Achte gut auf dich. Ich wünsche dir Kraft, und hier viele wertvolle Momente.


    :) liebe Grüße von
    phönix

    Hallo Sallly :rolleyes:


    auch ich möchte dir Mut machen. Der Port ist ja an einem Ort, wo vorher - Freiheit - im Gewebe herrschte. 8| Und jetzt soll der auch noch im Gewebe sein. Autsch. Es dauert eine Weile, sich daran zu gewöhnen. Ich habe damals als der Schmerz und die Schwellung nachgelassen hatte, sanfte Massagen mit schöner :rolleyes: Creme gemacht, damit der Port und das Gewebe nicht in Streit geraten. Ich habe ihn dann geliebt. Und als er raus sollte, wollte ich ihn behalten. :wacko: Wir haben uns prima arrangiert, und ich konnte nicht einsehen, dass er raus soll/kann.


    Sei geduldig und beobachte den Einheilungsprozess. Das Ding ist für mich sehr wertvoll gewesen. Ich wünsche dir das gleiche.


    liebe Grüße von
    phönix

    Guten Morgen liebe Michaela,


    ich kann deine Verunsicherung gut verstehen. Bist du in einem Brustzentrum behandelt worden? Du wohnst in Wien. Ich weiß nicht wie dort die Regelung der zweiten Meinung ist.
    In Deutschland kann die Patientin sich mit den Befunden noch an einen zweiten Arzt wenden, um zu hören, was dieser dazu denkt als Behandlung. Da die OP jetzt hinter dir liegt, gönne dir etwas Ruhe und schaue, was du brauchst, wer dir dabei helfen kann.
    Ich wünsche dir Kraft und Menschen, die dich jetzt - auch vor Ort - begleiten


    liebe Grüße von
    phönix

    guten Morgen Karin und Mondfee,


    auch von mir die herzlichsten Glückwünsche zum Geburtstag und einen schönen Tag mit netten Menschen. Heute gilt es, den eigenen Geburtstag zu genießen. Mit Sekt, oder :cake: :cake: mit ganz viel ^^ und :D und lasst euch überraschen 8o .
    liebe Grüße von
    phönix

    ;) ein herzliches Hallo in die Runde,


    das Thema ist für mich spannend, da ich beides kenne. :huh:



    Den Zugang in eine bestehende Gruppe zu finden ist nicht leicht. Dort erwarten uns Strukturen, die bereits bestehen, und jede Veränderung will
    erst integriert werden. Mir geht es auch so. Wenn ich immer neben Julia saß, und heute ist sie von beiden Seiten schon umringt. :wacko: Wohin jetzt, mit wem kann ich mir vorstellen, die Zeit auch zu verbringen, wenn ich nicht am Julia drankomme?


    Ich habe diese Situation als beängstigend erlebt, ich konnte ja noch nicht wissen, ob die Chemie mit einer anderen auch so gut stimmt. :wacko: Wie das Leben so spielt, ich hatte Glück und durch die veränderte Situation kam ich mit Ilse näher in Kontakt. Und ich konnte feststellen, wir haben doch einige schöne Themen gefunden.
    Bei jedem weiteren Versuch ging es immer leichter für mich, mal - eine neue - Frau auszuprobieren. 8o Jede ist interessant, die eine ist mir etwas zu laut, die andere redet sehr
    eindringlich, wieder eine andere ist sanft aber stark und eine starke bricht oft zusammen. Daraus habe ich viel gelernt, und mir überlegt, wie ich wohl auf andere wirke. Ein hilfreicher Tripp kann ich euch sagen. 8o :cursing: ;( :| :thumbsup:


    Ich habe lange in einem Internet-Forum mit Betroffenen Frauen - gechattet, stundenlang sogar. Mit Smilies, die beweglich waren. Eine Umarmtruppe
    Smilies, eins, dass die Waschmaschine bestückt und andere Dinge aus dem Leben. Hier waren Frauen wie ich, die sich Zeit nehmen konnten für kurze
    oder lange Chat-Gespräche. Im Jetzt und Hier habe ich sehr viel Hilfe erlebt. Gestärkt durch diese vielen Frauen aus dem Chat habe ich auch den zweiten Versuch in der Selbsthilfegruppe gestartet. :whistling:


    Heute leite ich diese Gruppe. Heute bin ich diejenige, die Neue integriert oder diese Aufgabe einer Teilnehmerin anvertraut, die das gerne tun mag.


    Heute habe ich am Tag eines Treffens die Aufgabe, zu sehen, wer will gehört werden und sagt das auch. Und: wer will gehört werden, kann es aber
    heute nicht zum Ausdruck bringen? Und wie kann ich hier eine Brücke bauen? :S
    Die ganzen Charaktere, die mir heute begegnen trainieren meinen Umgang mit den verschiedenen Facetten der Menschen.


    Und ich habe nicht immer ein Hoch, kann ich euch sagen. Auch ich habe dunkle Stunden und Ängste. Wie gehe ich dann damit um? Ich habe mir Hilfe geholt aus der Gruppe, Aufgaben benannt und sie wurden - nicht durch mich - erledigt. Und dieses zu sehen hat mir Mut gemacht, dass auch ich Schäche zeigen darf. 8o Das war hilfreich!!!


    Liebe Nicole, du schreibst:

    Zitat

    Und meine Idee, eine eigene Gruppe zu gründen ist irgendwie eine Idee geblieben.
    So hab ich leider fast gar keinen Austausch und würde mir den so wünschen!
    Für
    mich ist das Forum hier sozusagen die einzige Möglichkeit. Ich finde es
    zwar gut hier, aber manchmal ist die Resonanz eben dürftig wo ich sie
    als notwendig empfinde.

    Du hast über deine Enttäuschung geschrieben weil sich jemand nicht gemeldet hat. Und dann doch festgestellt, dass eine Meldung erfolgte. Aus Erfahrung kann ich dir
    sagen, auch Gruppenleitungen und Landesverbände werden mal krank. Und dann muss das dort liegende an Arbeit erst einmal übernommen werden. Nimm die verspätete Reaktion nicht persönlich. Sie kann nicht persönlich sein, wenn ihr euch noch gar nicht kanntet. UMSTÄNDE des Lebens verhindern manches.


    Ich habe mehr Ideen als Zeit und Mittel, um das umzusetzen, was mir alles durch den Kopf schwirrt. Und wenn ich davon erzähle, werde ich später angesprochen, wann und wie ich das umsetze. Du siehst, es ist nicht einfach.


    Gib nicht auf, werde aktiv wenn der Wunsch so stark ist. Du schaffst das, wenn du es ein wirklich starker Wunsch ist, da bin ich mir sicher.


    liebe Grüße an alle hier von
    phönix

    Hallo Rose,


    deine Anregung gefällt mir. Wenn wir wissen, was von einer FSH Gruppe erwartet wird, können wir direkt darauf eingehen. Und was eine FSH Gruppe bietet, steht ja auch im Flyer.


    Wenn also zusätzliche Angebote wie Tanztherapie, Stammtisch oder ähnliches regelmäßig auftaucht, sollte das auch vermerkt sein.
    Wir haben immer ein Programm für 6 Monate, mit Vorträgen und mit reinen Gesprächskreisen gemischt. Und in unserer Gruppe ist ein aktives Miteinander zu erleben. Das tut mir auch gut, weil ich beobachte, wie sich Freundschaften entwickeln.


    Was wird noch gebraucht, das interessiert mich auch. Also, bitte schreibt und lasst uns wissen, was angeregt und verwirklicht werden sollte/könnte.
    liebe Grüße von
    phönix

    liebe Saphira,


    ich denke, ein eigenes Thema zu Selbsthilfegruppen ist gut. Und wenn du die Beiträge dahin verschiebst, die dazu schon vorhanden sind, ist der Gedankenfluss nachvollziehbar.


    liebe Grüße von
    phönix


    @ Nicole: bei mir hat es auch nicht sofort gefunkt. Und jetzt, Jahre später, bin ich selbst schon viele Jahre selbst aktiv in dieser Gruppe.
    Ich möchte dir Mut machen, es erneut zu versuchen. Ich hoffe, du findest im direkten Kontakt eine Person, die - dir grade liegt - und mit der du den Einstieg gut schaffen kannst.
    Über das Angebot der Gruppe kannst du dich ja sogar im Vorfeld schon informieren.
    Neue Menschen in einer Gruppe, egal in welcher das ist, bringen NEUEN SCHWUNG und neue Herausforderungen. In unserer Reha-Sportgruppe ist das genau so.
    Also, lass dich ermutigen, und wenn dir danach ist, geh drauf los :thumbsup:
    liebe Grüße von
    phönix

    Hallo Sascha,


    ich habe gelesen, dass du mit dem Gedanken spielst, eine eigene Gruppe für Frauen nach gyn. Tumoren/ Eierstockkrebs aufzubauen. Ja, so etwas fehlt wirklich.


    Und wenn ich lese, du hast schon lange Kontakt zu einer FSH, dann denke ich so bei mir, du hast dadurch auch einiges an Wissen und Wollen, um so eine Gruppe zu gründen.
    Bei uns gibt es eine Selbsthilfe-Kontaktstelle beim Landkreis, andere haben das vielleicht sogar in der Stadtverwaltung? Dort kannst du sicher Informationen einholen, um diese Idee zu füttern. Und mit einer Klinik die gyn. Operationen durchführt hast du vermutlich auch eine Anlaufstelle, um die passenden Frauen zu erreichen.


    Ich weiß, so ein Schritt erfordert Mut und Kraft. Ich bin der Meinung, du hast schon ganz schön viel Mut und Kraft gelebt in den letzten Jahren.
    Wenn du hierzu mehr Unterstützung haben möchtest, kannst du mich ja direkt anschreiben, oder die Vielfalt der Gedanken aller hier anzapfen. Bestimmt haben viele hier so ihre eigenen Gedanken, Wünsche und Vorstellung für eine solche Gruppe.


    Ich wünsche dir die Kraft, diesen Schritt tatsächlich zu gehen, wenn du das willst.
    liebe Grüße von
    phönix

    Liebes Julchen,


    was du schreibst kann ich nachvollziehen. Es gibt Fristen für Therapien, und wenn etwas entschieden ist sollte es auch losgehen. Ganz sicher. :!:


    Aber wenn ich richtig lese ist ja seit der OP auch einiges gemacht worden, um der Therapie-Entscheidung näher zu kommen. Und die Fakten reichen womöglich noch nicht aus, um eine individuell passende Entscheidung zu treffen. ;( :huh: :rolleyes:
    Mir erscheint der Tipp, zu drängeln, wenig sinnvoll, da ich glaube, auch die Ärzte wollen eine Behandlung nicht auf die lange Bank schieben.


    Ich habe im Oktober eine Hirntumor-Operation gehabt. Die sollte ca. 3-4 Stunden dauern und es war vorher klar, dass der Tumor nicht mit einem Mal entfernt werden kann. Sehnervnähe, kritisches Gebiet. :wacko: Ich würde noch mind. 25 Strahlentherapien brauchen, um die Erfolgsaussichten auf Heilung zu erhöhen.
    Der erste OP Termin wurde mir einen Tag vorher telefonisch abgesagt. Es stand kein Intensivbett für mich bereit, da durch die laufende Woche zu viele anderweitig vergeben werden mussten. Unfälle mit Hirnverletzungen lassen sich nicht planen. Dem musste ich Recht geben. ;(
    Beim zweiten Anlauf war ich über Nacht in der Klinik, am Morgen mit kompletter Vorbereitung schon im OP, und was passierte.... NOTFALL. 8| Ich wurde wieder herausgeschoben.
    Ich habe dann schön meinen Tabletten Rausch ausgeschlafen, gewartet bis nachmittags, ob ich denn an diesem Tag noch drankomme. Es wäre nicht möglich gewesen, und am nächsten Tag nur mit Fragezeichen. Ich habe mich entschieden, noch einmal heim zu fahren. Jeder hielt mich für verrückt, aber ich dachte mir, dass ist jetzt besser für mich. Warum in der Klinik liegen und auf - einen günstigen Moment - warten, wenn ich daheim sein kann? Freunde treffen? In meinem Bett liegen? Meine Entscheidungen treffen und ändern, wann immer ich will. Frei vom Klinikalltag.


    Der dritte Anlauf. Ich in die Klinik, dort geschlafen, am nächsten Morgen wieder Medis und weiße Strümpfe und so....
    Am Abend, gegen 19:Uhr werde ich in meinem Zimmer wach. :S


    Die OP hat 10 Stunden gedauert. Zehn Stunden? Ja, und die Ärzte haben den gesamten Tumor entfernen können. Keine Strahlen mehr nötig. Mann war ich froh.
    Ich hatte die erste Tumorkontrolle im Februar. Klar kribbelt es, ists wahr? Hats wirklich so geklappt, wie gesagt wurde?


    Ich habe eine vollständige Tumorentfernung erhalten, keine Reste oder andere Überraschungen. Die nächste Kontrolle ist in 18 Monaten.


    Heute sagen alle, es ist gut, dass du dich damals nicht so verrückt gemacht hast. Ja, und ich habe mich nicht verrückt machen lassen. Ich kann nur sagen, jeder achte auf seine eigenen Gefühle und Bedürfnisse und horche in sich. Da findet sich sicher eine Antwort, und auch Kraft.


    Ich schicke allen Kraft für die Zeit zwischen Diagnose und Therapie. Ich weiß, wie sich diese Zeit anfühlt. Ich weiß aber jetzt auch, ich kann was aus dieser Zeit machen.


    In diesem Sinne wünsche ich allen die Kraft aus diesem Gebet





    Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,


    den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,


    und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.




    liebe Grüße von
    phönix :thumbsup: