Beiträge von phönix

    Einen schönen sonnigen guten OstermontagMorgen :thumbup:


    gestern war es sehr schön hier bei mir. Die Familie kam zum Essen und Kaffee trinken. Alles hat gut geklappt, das Essen war - auf den Punkt-. Die Vorbereitungen dafür und der Tag gestern haben jedoch auch Kraft gekostet. Ich also früh ab in die Heia. Und ich habe geschlafen. :sleeping: Und wie. :sleeping: Und wie lange ...


    8o Ausgeruht treibt es mich hierher um nach euch zu schauen. Alles an Deck?
    Leute, die Sonne scheint, jedoch ist die Luft immer noch sehr kalt. Ich bin froh für meine gelbe Kuscheldecke hier.


    Allen GeburtstagsKindern die besten Wünsche für euer neues Lebensjahr,Gesundheit, Kraft und Freude. :cake: :cake:
    Ich stelle noch etwas von den köstlichen Himbeer-Sahne Schnitten hin. :cake: Die sind mir wirklich wieder prima gelungen. Mit Tee, Glühwein oder Sekt, ist mir egal wie, Hauptsache es tut gut.
    Für die Heizstrahler :rolleyes: bin ich sehr dankbar, bitte einschalten. Ich wünsche mir jedoch ganz dolle, dass die bald nicht mehr gebraucht werden. Naturwärme, das wärs jetzt für mich. Sonst muss ich bald wie Linus aus - Charly Brown, eine Kuscheldecke überall mit hin nehmen. :whistling:


    Ich wünsche euch allen einen schönen Tag und Kraft für die neue Woche


    liebe Grüße von
    phönix

    Guten Morgen ihr LIeben, :D


    ich möchte mal eine andere Meinung ins Gespräch bringen. Diese Warterei ist ätzend, dem stimme ich aus eigener Erfahrung zu. Ich hatte 2002 das erste mal Brustkrebs, 2011 eine Metastase und 2012 einen Hirntumor. Ich kenne Warten.
    Jedoch bedenkt einmal, welche Situation jetzt draußen ist. Es ist Ostern, Feiertage, Ferientage, Urlaubszeit. 8)


    Wenn ich mir vorstelle, alle sehr aktiven Behandler haben jetzt auch mal freie Zeit, dann wünsche ich denen eine gute Erholung und hoffe, sie kommen gestärkt, frei vom Streß der letzten Wochen nach einer - Auszeit, wieder in die Klinik. Alle, die bleiben müssen haben mit der - normalen - Arbeit ausreichend Verantwortung. Schnelle Entscheidungen müssen bei Notfällen ja auch noch getroffen werden, es bleibt also wenig Zeit für Langeweile in einem Krankenhaus, wenn man dort beschäftigt ist. Mal von den Resten der Grippewelle und damit personellen Engpässe ganz zu schweigen. :S


    Also: sollen alle sich erholen, die das zeitlich grade dürfen. Und Ärzte und andere Behandler gehören nun einmal dazu.


    Wenn danach, nach der Erholung, wieder besprochen, verhandelt und überlegt wird, welche Strategie die Beste ist, scheint mir das eine bessere Ausgangsbasis also folgendes Bild:


    Seit Wochen im Streß, Feiertage vor der Türe, die Verwandten wollen dich sehen, aber du hast Dienst. Die Zeit könnte geklont werden, damit du doppelt so viel hast um dein Pensum zu schaffen. Und dann noch die Ängste der Betroffenen, die verständlich sind, und bald Beachtung finden wollen/sollen. aber die Erkältung kriegst du seit Wochen nicht weg. Jetzt bloss nicht schlapp machen, die nächsten Wochen gehen auch vorbei, dann ist Urlaub. Entscheidungen? Wichtige? Bewahre mich und die Patienten davor!!!!


    Ich wünsche allen Geduld, und die Fähigkeit, diese Wartezeit in einem wertvollen persönlichen Sinn zu gestalten. ;)
    Euch fällt bestimmt was ein, wie ihr euch die Zeit gut vertreiben könnt. Wenn nicht, auf dem Sonnendeck ist Platz zum gemeinsamen DENKEN.


    Ich wünsche allen ausgeruhte Ärzte mit einer tragfähigen Entscheidung, die den Weg neu bereitet.


    Lasst euch Zeit, drängelt nicht und machts wie der Seelöwe bei der Augsburger Puppenkiste: Abwarten und TÄÄÄ trinken :rolleyes:


    in diesem Sinne einen schönen Ostermontag an alle von
    phönix

    Hallo Branwen,


    dann will ich gleich mal herzlich willkommen sagen. Ich hoffe, du findest hier Rüstzeug für den Weg. ^^
    In der Vorstellungsrunde kannst du etwas über dich erzählen, wenn du magst. Und deine Fragen anbringen, wenn es welche gibt :?:
    Das Sonnendeck ist ein beliebter Ort zum abhängen und träumen. Vielleicht begegnen wir uns dort, wenn du dir ein schönes Plätzchen eingerichtet hast.


    liebe Grüße von
    phönx

    Liebe Frida,


    auch ich bin betroffen von deinen Zeilen. Ich musste vor 15 Monaten eine sehr gute Freundin loslassen. Sie sagte eines Tages: Ich schaffe es nicht weiter. Das war ein Hammer-Moment. Wir haben gemeinsam geschwiegen, dann geredet, geweint und versucht, zu akzeptieren, was uns unmöglich erschien. Wir haben die nächsten Monate in Wertschätzung gelebt, wissend, das uns eine Trennung bevorsteht. Jedoch haben wir die Zeit - ausgekostet, was mir sehr viel bedeutet. Und auch heute noch sehr viel gibt.


    Ich habe hierzu ein Video entdeckt, welches die Reise unseres Lebens mit allen Begegnungen und Verlusten sehr einfühlsam nachzeichnet.


    http://www.myvideo.de/watch/5843208/Der_Zug_des_Lebens


    Vielleicht hilft dir das in der nächsten Zeit. Auch wenn deine Freundin jetzt nicht unbedingt reden mag, wirst du sicher für sie da sein. Ich wünsche dir Kraft für diese Zeit.


    liebe Grüße von
    phönix

    :thumbsup:
    hallo an Alle
    Ich habe es mir jetzt erst einmal in meinem Liegestuhl gemütlich gemacht. Rote Mütze auf dem Haupt, gelbe Kuscheldecke - und eingemummelt wie ein Würstchen im Schlafrock :thumbup:
    Okay, die Sonnenbrille ist übertrieben. Aber wenn ich ohne Regenschirm aus dem Haus gehe, regnet es. Habe ich dieses Dings allerdings dabei, dann bleibts trocken. Und ich trage die Sonnenbrille aus Protest 8| .
    Ich plane, und dabei kann etwas gedämpftes Licht nicht schaden, oder?
    Mädels, wir haben drei Schwangere Frauen hier, WIR WERDEN TANTE 8o
    Ich habe einen Schaukelstuhl bestellt, Wolle zum häkeln und stricken, und ein Buch mit Namen.
    Mir gefällt im Moment David, Paul oder für Mädchen Josephine und Maria. Keine Ahnung warum gerade diese Namen, aber das ist ja auch nicht wichtig. Ich spinne halt ein bischen herum. Mag jemand sich dieser Spinnerei anschließen?
    Wenn nicht, was treibt ihr so in diesen Tagen?
    liebe Grüße von
    phönix

    :)


    Ich glaube, ich werde Tante??? :D
    Also wenn ich richtig gezählt habe, kriegen wir jetzt drei - 3 - Babys hier.
    Ich dachte noch darüber nach, auf dem Sonnendeck einen Babytisch aufzubauen und eine Spinn-und Strickecke vorzubereiten. Und schwupps, mal ein paar Tage nicht hier sollte ich den Tisch für drei Babys bereit stellen.
    Ich wünsche euch werdenden Muttis Kraft für diese Zeit während und nach einer Krebsbehandlung die Schwangerschaft zu genießen. Sollte der Sommer in diesem Jahr kommen ( womöglich im November ), dann habt ihr zumindest keine Last mit schweren Beinen und Hitzestau in den letzten Wochen ;(
    Ich hoffe jedoch sehr, der Frühling zeigt sich auch in der Natur, und nicht nur in euren Bäuchleins. :whistling:
    Liebe Grüße an alle Schwangeren, und alle können dann mal auf dem Sonnendeck vorbei schauen. Ich werde mal planen, und nachher mal dort was für euch bereit stellen :cake:
    liebe Grüße von
    phönix

    Hallo Schmidtchen,
    ;)
    ich war nicht in Bayern zur Reha. Bad Waldsee und Titisee waren für mich damals die optimalen Ziele. Das wußte ich aber vorher noch nicht. Erst als ich dort ankam, die Menschen kennen lernte und mit ihnen ein Stück des Weges gemeinsam gehen konnte, da wußte ich es.
    Da der Krebs durch alle Altersstufen geht denke ich, du kannst es gelassen sehen. Bestimmt findest du Menschen deiner Altersklasse. Und vielleicht ist sogar jemand aus einer anderen Altersstufe, der dir dort ganz wichtig wird?
    Meine gefühlte Erfahrung ist, ich habe durch diese Diagnose und alles, was danach kam ganz viele - neue Schwestern, Mütter, Tanten und auch Omas gefunden. Und ich brauche an manchen Tagen die jüngeren, an manchen bin ich für die Weisheit der Älteren sehr sehr dankbar.
    Ich wünsche dir einen Wohlfühlort und liebe Menschen. :thumbsup:


    liebe Grüße von
    phönix

    Liebe Rose 50 ;)
    es ist Dienstag, und ich hoffe, du hast den Tag gestern gut überstanden. Ich hoffe, es gab Frühstück heute und du durftest es auch haben. Mir hat es immer sehr geholfen, wenn man mir das Essen nicht vorenthalten hat. Ich warte auf deine nächsten Informationen, und in Gedanken bin ich bei dir. Egal ob im Krankenzimmer, auf dem Flur oder schon daheim. Schau dich um, in irgend einer Ecke bin ich und schicke dir etwas von meiner Kraft. Kraft-Teilen hat mir schon so oft geholfen.


    liebe Grüße und Mut wünscht dir
    phönix 8)

    Ein herzliches Hallo
    ^^
    Ich lese, dass der Wunsch nach Austausch groß ist, aber dafür noch kein Boden bereitet werden konnte. Wir haben in unserer Gruppe zusätzlich einen Stammtisch abends, damit auch Angehörige dazu kommen können. Die Erfahrung zeigt bisher, dass die Frauen doch meist alleine kommen. Es scheint so zu sein, dass nicht alle Angehörigen den Wunsch haben, so ein Treffen zu besuchen. Die Hemmschwelle ist insgesamt oft schwer zu überschreiten.
    Die Frauen, die den Weg zu uns gefunden haben sagen oft: Wenn ich das gewußt hätte, wie ihr hier miteinander umgeht und füreinander da seid, dann wäre ich schon viel früher zu euch gekommen.
    Wir bieten unseren Teilnehmern auch Einzel/Paargespräche an, was gerade in den letzten Wochen verstärkt angenommen wird.
    Was ich im Moment auch beobachte ist eine Verlagerung. VIel mehr Frauen erhalten die Diagnose Eierstock-Krebs. Dies ist schlimm, bedeutet aber auch, dass die Menschen zusammen kommen können, weil sie das gleiche Thema haben.
    Vielleicht ist dies eine Möglichkeit, um in einer bestehenden Gruppe weitere Optionen zu eröffnen?
    Ich wünsche allen betroffenen den Mut, den nächsten Schritt zu gehen, und ich weiß, hier im Forum ist immer Anteilnahme zu finden.
    Also, ran an den Speck, sorgt gut für euch und eure Bedürfnisse. Und vielleicht ergibt sich Ungeahntes....


    in diesem Sinne allen einen schönen Tag und frohe Ostern :thumbsup:
    phönix

    8| also ich protestiere. Ich werde gegen die Kälte streiken. Sonne ist ja was schönes. Und frische Luft ist auch gut. Jedoch habe ich gekündigt. Dem kalten Wind, der trödeligen Sonne, und überhaupt. Ich will Frühling, Farben in der Natur, laut singende Vögel am frühen Morgen und keine Daunenjacke. ( Habe ich eh nicht, Daunen sind ja soooo teuer :| )


    Ich war jetzt eine Woche in Amerika. Meine jüngere Tochter will in Zukunft dort leben und arbeiten. ;( Sie soll glücklich sein, aber diese Distanz ist schon sehr weit. Naja.
    Da war es auch so kalt. Also habe ich mir gestern stundenlang überlegt: Was Tun?


    Ich habe Urlaub gebucht. In drei Wochen fahre ich in die Nähe vom Bodensee und suche den Frühling. Sollte er sich bis dahin doch überlegt haben, hier in Hessen schon Einzug zu halten ( was ich ihm sehr rate :evil: ) , dann schau ich mir den Frühling halt im Süden auch an.


    Ist das nicht ein toller Plan?


    Ich denke an alle, die grad Termine und Therapie vor sich haben, ich schicke euch von meiner Kraft und hoffe, es geht bald wieder aufwärts. Dann können wir gemeinsam Pläne schmieden, Unsinn sinnen und miteinander lachen und weinen. Einfach alles, was dieses spannende Leben eben so zu bieten hat.


    Ganz liebe Grüße von
    phönix


    Oster-Eis klingt sehr sympatisch, möchte ich noch sagen... :thumbup:

    liebe Nicole,


    also, ich spüre die Angst die diese Ärztin bei dir deponiert hat. Und dass du hier immer wieder von Neu-Wieder-Erkrankung liest ist wenig hilfreich auf dem Weg zum Mutig sein. Das Leben ist lebendig, wechselt dauernd die Richtung und genau das ists, was mir Hoffnung macht.


    Ich war vor 11 Jahren das erste mal erkrankt, Brustkrebs mit schlechter Prognose. Alles ist gut, ich habe keine Rezidive, die Zeit geht ins Land. Nach 9 Jahren habe ich eine Metastase. Die spricht auf die Behandlung supergut an und ist - weg. Seit 2 Jahren alles bestens. Bei einer Kontrolle wurde ein Hirntumor gefunden. Gutartig, aber er musste raus. Das war im Oktober. Mir geht es gut. Ich habe alle Täler der Ängste erlebt, und ich durfte durch die Frauen der Selbsthilfegruppe meine Last immer auf einige Schultern verteilen. Damit war es nicht so übermäßig schwer und diese Frauen haben mir immer wieder von ihrer Hoffnung abgegeben.


    Jetzt mal zu dem Spruch von deiner Ärztin: Ich könnte platzen, wenn ich so etwas unsensibles lese und/oder höre. Ich möchte dir gerne ein Bild geben, dass vielleicht dein wankendes Mobile der Gefühle wieder etwas stabilisiert.


    Was weiß diese Ärztin von ihrer Zukunft? Weiß sie, wie alt sie wird? Welche Krankheiten sie haben wird und welche nicht? Weiß sie, ob sie Kinder mit guten oder schlechten Schulnoten haben wird? Gute oder schlechte Erfahrungen in der Zukunft auf sie warten? NEIN: Sie weiß gar nichts davon.


    Sie kann ihre Kinder evtl. auch nicht aufwachsen sehen, weil sie einem Unfall erliegt oder sonst was? Oder sie wird steinalt und sitzt über einer ganzen Kinderschar, die aber nicht bei ihr sein mag, weil sie immer so nette Kommentare loslässt.


    Die Zukunft ist für alle offen und frei. Ich hoffe, du findest die Kraft, diesen Satz zu neutralisieren, damit er dir nicht mehr den Saft nimmt, den du jetzt brauchst.


    Ganz liebe Grüße von phönix.
    Ich denke, du schaffst alles, was du willst. :D

    Liebe Rose 50,


    auch ich bin nicht davon betroffen, kenne aber eine Frau die Magenkrebs hat. Und das schon seit vielen vielen Jahren.
    Sie ist Amerikanerin, hat lange Jahre hier bei meinem Bruder zur Miete gelebt und ist seit 2 Jahren wieder zurück in den Staaten. Aus dem Erleben mit ihr kann ich dir sagen, das Leben verändert sich, aber es hört nicht zwangsläufig auf. Im Gegenteil. Karen hat nach ihrer OP ebenfalls nicht mehr so essen können wie vorher, was die Menge angeht. Aber sie lebte sozusagen mit kleinen Portionen, und sie lebte gut. Sie hat ganztags gearbeitet und als Managerin viel geleistet. Sie hat genascht, und anderes auch, was der Gesundheit nicht unbedingt zuträglich ist. Aber ich nasche ja auch, und der Zucker ist bekannt als Krebsfutter. ( Aber wenn ich naschen will, und es mir gut tut, sage ich, jetzt ists mal gesund :D )


    Was will ich sagen? Achte auf dich, nimm die Ängste als Unterstützer und nimm dir Menschen an deine Seite, die dir Kraft geben.
    Suche den Weg, der zu dir passt und versuche nicht, sofort zu 100% in Sicherheit zu kommen. Das gelingt keinem von uns hier.
    Das jetzt Angst da ist passt doch zu der Situation. Wer da keine Angst hat, naja. Die Angst hat eine Aufgabe zu deinem Schutz. So sehe ich das, und es hilft mir sehr. Ich habe mir viele Menschen zu meinem Schutz gesucht in der Zeit der Therapie. Und das ist bei mir schon vor 11 Jahren gewesen. Ich hoffe, das macht dir Mut ;)


    liebe Grüße von
    phönix

    Liebe Schlappi, ;)


    auch ich wünsche dir Kraft und Mut für die nächsten Tage. Du wirst sehen, wenn der erste Schritt getan ist, fällt der zweite nicht mehr so schwer. Meine Gedanken gehen mit dir und ich gebe dir einen Tipp aus meinem Leben.


    Wenn ich mich ganz alleine fühle, dann stelle ich mir die Menschen vor, die mich mögen. :thumbsup: :!: -- Die anderen bleiben draußen!!!! --- Und diese Menschen lade ich dann der Reihe nach in mein Zimmer ein. Ich stelle mir vor, die guten Wünsche und Umarmungen noch einmal zu erleben. :love: Ich kann mir die positive Kraft vorstellen. :love: Das ist wie Medizin für mich. :love: Menschenmedizin sozusagen.


    Mach dich darauf gefasst, ich werde in Gedanken in den nächsten Tagen immer mal in dein Zimmer kommen und schauen, ob auch alles gut für dich läuft und gut für dich gesorgt wird. :thumbsup:


    liebe Grüße von
    phönix

    hallo in die Runde,


    häkeln auf dem Sonnendeck. Dabei mal hier und da einen Tanz. Hier geht ja richtig der Punk ab. Oje, das war nach den 60gern ^^ ....
    Ich habe mal einen Nierentisch, hm.... besorgt, ausgeliehen... oder so. Einen ganz großen, an den alle dran passen....
    Und ich habe Milkshakes im Angebot. Banane, Aprikose, Erdbeer und so. Schokolade kann ich nicht, aber Früchte, da könnt ihr eure Bestellung aufgeben :rolleyes:
    Und mit Pettik... wie schreibt sich das? .... gehe ich mal eben an die Reeling und lasse die Sorgen ins Beiboot, damit sie mal weit weg sind :thumbsup:
    Ich wünsche euch einen schönen Samstag.
    phönix

    Liebe Schlappi,


    deine Verunsicherung ist deutlich zu lesen. Ich verstehe sie gut. Und das geht sicher vielen hier so. Diese Zeit zwischen Diagnose und dem Tag, an dem endlich etwas passiert ist ein Eiertanz der Gefühle. :wacko:
    Ich kam mir vor wie ein Elefant, der über 1000 Eierkisten laufen sollte, um da hinten anzukommen, wo es dann endlich weiter geht. MannoMann war das eine bescheidene Zeit.
    Mal oben, mal unten, mal mittendrin.
    Die Entscheidung liegt in der Hand der betroffenen Person. Das ist richtig. Für eine Entscheidung sind viele Faktoren wichtig, die bedacht werden wollen.
    Die berühmte Frage an den Arzt: Was würden Sie tun? , ist eben auch nur eine zusätzliche Information. Jedoch hilft sie dir vielleicht. Was würde diese oder jene Person tun, und warum.


    Ich habe mit sehr vielen Freundinnen meine Diagnose besprochen, meine völlige Ahnungslosigkeit geteilt. ;(
    Und jede hatte eine andere Idee zu diesem oder jenem. :thumbdown: :thumbsup: :wacko: oder auch :whistling: . Manche :read: :cake:
    Genau diese Vielfalt der Gedanken hat mir geholfen, mich zu entscheiden. Was wollte ich, was nicht. Und mir war wichtig, warum ich etwas wollte, bzw. nicht wollte. Damit ich auch hinterher noch damit klar komme. Meine Entscheidung festigte sich und machte mich stark.
    Ich kann Unsicherheit nicht gut aushalten. Das kann ich von mir sagen. Ich räume heute auf, bevor es schlimmer werden kann, wenn es um meinen Körper geht.


    Seit der Erstdiagnose im Januar 2002 habe ich sehr gut damit gelebt, mehr auf mich selbst zu achten und erst stark zu werden für Behandlungen, die nötig sind.
    Dieses Forum hier ist für mich so ein Ort, Informationen zu finden. Und auch mal zu bereden, wenn andere Menschen grad keine Zeit haben. Meine Sorgen hier zu lassen um eine ruhige Nacht zu haben. Es tut gut, hier seine Gedanken zu parken, und am nächsten Tag zu schauen, was auf dem Parkplatz so geschehen ist.
    Und wie viele auf diesem Parkplatz sind....


    liebe Grüße und gute Wünsche
    phönix

    Liebe Schlappi,


    zuerst einmal freue ich mich für dich über den Befund. :D


    Ich möchte gerne wissen, wer für dich jetzt mal stark sein kann und alle deine Fragen dem passenden Arzt auf den Tisch legt? Hast du jemand, der das für dich tun kann? Am besten gleich am Montag? ?(


    Mir helfen immer vergleichende Bilder, um die Situation deutlich zu machen, wie ich sie fühle.


    Hier z.B. fällt mir folgendes ein: 8| :pinch: :wacko:


    Ich möchte/muss ein großes Auto kaufen, weil ich weite Wege vor mir habe, manchmal viele Leute mitnehmen muss und überhaupt geht es in unbekanntes Land. Es kann Wüste, Gebirge oder Niemandsland sein, das bleibt erst einmal unklar, bis ich dort bin.


    So, und jetzt kommt jemand daher, und meine ganze innere Planung, Organisation und Bereitschaft, dieses zu packen, wird mit den Worten: Du brauchst jetzt nur ein kleines Auto! :!: stoppt.


    HÄ??? :?: ?( 8| :S Was ist denn jetzt los? Was hat sich verändert? Reicht das und warum erklärt mir hier keiner, was für mich wichtig zu wissen ist?


    Um mich zu orientieren brauche ich also Information, was ist neu an der Situation, und wie geht es weiter, und wohin, und wie lange....


    Dies sind berechtigte Fragen. Manchmal stehen wir Menschen gegenüber, die sich dafür keine Zeit nehmen können/wollen??
    Jetzt bin ich gefordert, meine Fragen laut werden zu lassen. Wenn möglich auch mit Hilfe von lieben Menschen. Ich bitte um Gehör. So lange, bis ich alles verstanden hast. Ich bin wichtig.


    Ich bin sozusagen : Die Kundin! Die Kundin ist Königin! :!: :!:


    Ich wünsche dir die Kraft, königlich deine Fragen zu stellen, oder stellen zu lassen. Ich wünsche dir Sicherheit aus den Informationen, die du erhälst, damit du die Behandlung auch annehmen kannst. Garantien kann keiner geben. Aber Aufklärung sind ein wichtiger Bestandteil jeder Entscheidung.


    Liebe Schlappi,
    frag, was du wissen willst/musst. Wenn keiner zuhört, frag LAUTER :thumbsup:


    liebe Grüße von
    phönix

    Hallo Michaela,


    zuerst einmal ein herzliches Willkommen an dich. Schön, dass du hier her gefunden hast. Schön, dass dir das schreiben über deine Sorgen schon hilft. Ich erlebe es genau so.
    Klar bist du jetzt verwirrt und unsicher. Ich hoffe, du hast jemand, der dich in dieser Zeit auch persönlich begleiten kann. Zu den Terminen und Behandlungen ist eine liebe Person wichtig, damit du das nicht alleine durchstehen musst.
    Und hier kannst du jederzeit deine Fragen stellen und dich auffangen lassen.
    Dass du dir um deinen Hund Sorgen machst ist für mich verständlich, ist er dir doch eine große Hilfe im täglichen Leben. Und er ist demnach dein - Angehöriger, der ebenfalls diese Zeit packen muss, die vor euch liegt.
    Wenn du magst und ich online bin, können wir uns gerne auch mal im Chat treffen. Ich wünsche dir Kraft und liebe Menschen an deiner Seite,


    phönix

    hallo in die Runde 8)


    ich möchte mal von dem vielen Tee ablenken. Hier in Hessen wird etwas hergestellt, das Äbbelwoi heißt. Apfelwein. Den wärmen wie einen Glühwein, mit Zimtstangen, Orangenscheiben und Honig. Das ist mal eine Alternative zum Tee, hat mal einen anderen Geschmack und... es macht :sleeping: müde. Die Erholung wird also gleich mitgeliefert.
    Dann ein schöner Platz hier auf dem Sonnendeck, und gesund schlafen.
    Ich stell mal eine Kanne bereit. Aber eine Bitte: danach keine Verträge abschließen, keine wichtigen Gespräche führen und überhaupt, schön ausruhen....
    viel Kraft und Heilung wünscht euch
    phönix ^^

    Liebe Gerda,


    Klar sind wir verrückt. Nur die Schreibweise ist in diesem Fall so: ver - rückt. Wir sind weggerückt von dem normalen, das alle kennen und wollen. Wir haben eine schwere Aufgabe zu bewältigen, Krebs mit allem drum und dran. Da ist man weggerückt von vielen Dingen, die vorher - vor der Diagnose - sooo wichtig zu sein schienen.
    Ich empfand mich an eine Stelle ver- rückt, an der neue Ziele wichtiger wurden. Und wie du schreibst, hab dir die Betreuung ja auch gut getan.
    Wenn du also für dich den Wunsch hast, weiter psychologische Unterstützung in Anspruch zu nehmen, ist das ein Signal in dir, dass gehört werden möchte.


    Lass die Nachbarn reden, es gibt da so ein Lied..... :D


    Wenn es für dich okay ist, teile dein Ver-rückt sein mit mir. Ich rücke mal hier und mal da, mal mit und mal ohne Hilfe. ABER: ICH RÜCKE ;)


    Viele Menschen in unserem Umfeld sehen nicht, dass ihnen das hier und da auch helfen könnte.


    liebe Grüße von
    phönix